Ist es richtig, einen unzuverlässigen Freund nach einem wiederholt vergessenen Telefonat mal zurückzuweisen?

Mein bester Freund und ich sind uns emotional sehr nah. Da wir weiter voneinander entfernt leben, telefonieren wir regelmässig jede Woche am selben Tag (wir haben keine Beziehung).

Gelegentlich kommt es vor, dass einer von uns aus beruflichen oder privaten Gründen dann nicht kann, so dass wir es auf das Wochenende verschieben.

Es kommt dabei hin und wieder vor, dass er eine bestimmte Uhrzeit am Samstag oder Sonntag vorschlägt und sich dann nicht meldet, weil irgend etwas dazwischen gekommen ist.. er sagt dann aber auch nicht ab, sondern meldet sich dann am Montag darauf, berichtet, warum er nicht konnte und schlägt das Telefonat für den selben Tag (Montag oder Dienstag) vor. Das hab ich bisher um des lieben Friedens Willen auch gemacht.

Die letzten 3 Male war es so, dass er ALLE 3 Wochenend Telefonate hat verstreichen lassen. 2x hat er sich dann montags gemeldet. Einmal hatte seine Schwester am Wochenende einen Unfall, einmal sprach er mir was im total betrunkenen Kopf drauf, weil er das Dorffest in seinem Wohnort so heftig gefeiert hatte.

Heute schrieb er mir wieder montags, nachdem gestern das Telefonat unentschuldigt ausgefallen war, weil im Dorf eine Sitzung stattfand.

Ich antwortete, dass ich keine Zeit habe, heute mit ihm zu telefonieren und dass ich mich melde, wenn ich Zeit und Lust habe..

es ist das erste Mal, dass ich ihm ein Telefonat verwehrt habe, weil mir die selbstverständliche Unzuverlässigkeit auf die Nerven geht. Ich war auch betont kurz ab und habe gesagt, ich weiss noch nicht, wann ich Zeit habe. Das ist er überhaupt nicht gewohnt. Ich finde es aber unschön, nicht mal 30s Zeit zu haben, um zu sagen, heute klappt es nicht.

Er entschuldigt sich jedes Mal und macht es doch wieder.

Wenn ich sauer reagiere, ist er extrem betroffen. Es ist jetzt das 1. Mal, dass ich ihn so stehen lasse.

Wie würdet Ihr mit der Situation umgehen? Wir verstehen uns sonst sehr gut.

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Wie kann ich ihn darauf ansprechen bzw. soll ich es überhaupt ansprechen?

Also ein Mann scheint sich für mich zu interessieren. Er ist jedenfalls ziemlich direkt und macht mir viele Komplimente wie zum Beispiel über mein Lächeln. Dazu sagt er dann auch immer wie herrlich er es findet wenn ich ihn anlächle und das sein Herz dann immer aufgeht. Einmal ist er sogar dabei rot geworden als wir uns angrinsten und er das sagte.

Außerdem sagt er das er gerne in meiner Nähe ist, grinst und starrt mich oft an. Meinte zu mir auch das er nicht anders kann und mich immer anstarren muss. Zum Spaß meinte er mal auch das er ein Bild von mir machen muss, damit er das Bild anstarren kann und mich nicht immer mit seinem Starren belästigen muss (das war nachdem er mich ohne einmal wegzuschauen aus dem Fenster aus beobachtet hatte). Er hält mir auch immer die Tür auf, interessiert sich sehr für mein Leben und fragt auch ganz viel privates. Als ich zu jemanden anderen sagte das ich keinen Freund hab, hat er daraufhin verlegen vor sich hin gestrahlt.

Jedenfalls hab ich nun heute mitbekommen (er wusste das ich im Raum war), wie er mit jemanden am Telefon geredet hat. Er machte Späße mit der Person von wegen das sie mal wieder zusammen duschen könnten und irgendwann brennen wir noch zusammen durch etc. Danach meinte er aber wieder im ernsten Ton, der Grund warum ich anrief...

Irgendwie hat mich das schon stutzig gemacht und ich wollte fragen ob ich das mal so nebenher bei ihm ansprechen könnte? Also irgendwie selber spaßig verpacken kann und ihn so ein wenig darüber frage? Oder ist das eine blöde Idee?

Was würdet ihr tun? Ps. Danach verhielt er sich mir gegenüber wie immer. Sehr aufmerksam und immer am verlegen grinsen und anstarren.

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Vom Chef gemobbt - wie kann ich es ihr schonend sagen, dass ich mich krank schreiben lasse?

Hallo liebe Community,

ihr habt mir nun sehr oft geholfen, bin euch auch sehr dankbar dafür und jetzt habe ich ein weiteres Problem. Deswegen habe ich mir gedacht, dass ich euch wieder (diesmal anonym) um Rat frage.

(ACHTUNG LANGER TEXT)

Seit 2 Monaten arbeite ich in einer Filiale als Verkäuferin und habe mich anfangs recht gut mit meiner Chefin vertragen. Aber schnell hab ich gemerkt, dass sie nur eine riesige Fassade hatte. Sie war immer so freundlich und lieb und mittlerweile könnte ich heulen, wenn ich denke, dass ich morgen wieder in die Arbeit muss. Sie macht mich kollektiv fertig. Für ALLES wird mir die Schuld gegeben, obwohl ich dafür 100% keine trage. Ich dachte, dass ich drüber stehen könnte. Möchte euch auch keine näheren Details erklären, da ich wieder fast heulen könnte ... so ein Erlebnis hatte ich noch nie in meinem Leben gehabt und würde es auch niemanden wünschen. Ich arbeite zwar sehr kurzfristig dort und wünschte mir von mir selbst, dass ichs länger aushalten könnte ... aber es wird auch ihrerseits von Tag zu Tag schlimmer.

Diese Filiale besitzt sie selbst und steht deshalb andauernd unter Druck (sowie ich), am meisten weil sie es in einem sch**ß Standort eröffnet hat. Sie macht andauernd zu wenig Umsatz, da zu wenig Kunden kommen und lässt es immer an mir ist. (Bin ja schuld dafür) Vor einpaar Wochen hat sie eine zweite Filiale eröffnet und macht dort genauso wenig Umsatz. Ich kriege jeden Tag zu hören, wie dumm ich bin, aber das natürlich mit schlauen Worten. Ihr Psychoterror macht mir Angst, am nächsten Tag wieder in die Arbeit zu gehen. Meine Motivation sinkt von Tag zu Tag und nun wurde ich auch als TZ-Kraft runtergestuft, damit sie Kosten einspart.

So nun zum Wesentlichen: Ich habe mich entschlossen mich für mehrere Wochen krank schreiben zu lassen und derweil eine andere Tätigkeit zu suchen, weil ich psychisch am Ende bin... Jedoch ist sie andauernd unterbesetzt und mache mir deshalb Gedanken, obwohl ich genauso von meinen Kollegen fertig gemacht werde ... Ich habe Schuldgefühle und wiederrum auch nicht ... Aber auf jeden Fall ziehe ich es morgen durch. Nun zur Frage, könnt ihr mir vielleicht Tipps geben, wie ich es ihr sagen kann, dass ich ab übermorgen nicht mehr in die Arbeit komme? Muss ich ihr Gründe nennen? Kann ich besser gekündigt werden, weil ich noch in der Probezeit bin?

Danke euch jetzt schon mal für die Antworten!!

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Wie formuliere ich den Einleitungssatz, nach einem sehr knappen aber freundlichen Telefonat, originell und genauso knapp?

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich letzten Monat auf ein Stellenangebot beworben und mich nun bei der Firma gemeldet, um mich nach dem Stand meiner Bewerbung zu erkundigen. Die E-Mail ist nie angekommen, da die Firma ein neues E-Mailsystem eingerichtet hat und jeder Mitarbeiter eine neue E-Mailadresse hat.

Das heißt, dass das Telefonat in etwa so verlief:

Ich: Hallo Frau XYZ hier - aus ABC, ich habe mich vor einiger Zeit bei Ihnen beworben und würde mich auf diesem Wege gerne über den aktuellen Stand meiner Bewerbung in Ihrem Unternehmen informieren.

Er: Hallo Frau XYZ, ich habe keine Mail von Ihnen erhalten, wir haben ein neues E-Mailsystem, schicken Sie mir bitte eine neue E-Mail an XYZ@ABCDE.de

Ich: Ok, dann mach ich das.

Er: Danke, dass sie angerufen haben, ich werde es sofort aktualisieren. Sie können sich im Anschreiben auf unser Telefonat beziehen.

Ich: Ok, danke.

Er: Also gut, dann bis dann.

Ich: Bis dann.

Wir hatten also kein informatives oder langes Gespräch, welches mich darin hätte bestärken können mich für die Firma zu bewerben, oder so....

Allerdings möchte ich auch nicht so etwas schreiben:

Sehr geehrter Herr BLABLABLA,

ich möchte mich für das freundliche Telefonat sehr herzlich bei Ihnen bedanken. Wie besprochen sende ich Ihnen anbei meine Bewerbungsunterlagen.

Ich würde gerne etwas pfiffiges, frisches - aber knappes schreiben. Etwas das Neugier erweckt und Lust zum Weiterlesen, etwas dass dem Herrn im Kopf bleibt und ein bisschen Farbe in seinen tristen Arbeitsalltag bringt. Ich übertreibe.... Etwas originelles eben.

Hab mich schon durch das Internet getippt, meistens sind die Einleitungen nicht zutreffend, übertrieben, zu lang oder langweilig und Standard.

Was fällt euch ein? Jemand eine Idee?

Gruß, XYZ

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Psychologin ruft ohne mein Wissen meine Eltern an, was tun?

Hey,

Ich gehe seit fast einem Jahr wöchentlich zu einer Psychologin, meine Mama war einmal dabei. Allgemein habe ich kein gutes Verhältnis zu meiner Mama und aus vergangenen insgesamt drei Gesprächen weiß ich dass sie sich nicht ändern wird und habe dementsprechend auch kein Interesse mehr daran, dass sie mir hilft, dafür ist zu viel passiert.

Heute Abend klingelte bei uns das Telefon und meine Psychologin war dran. Ich war total überrascht, vor allem als sie mir dann sagte, dass sie gerne mit meiner Mama sprechen würde. Die Beiden haben dann über meine Geburt und frühe Kindheit geredet, die Psychologin meinte wohl zu Mama, dass ich in der Schule Unterstützung brauche und dass Mama doch bitte nochmal mit mir zusammen zu einem Termin erscheint. Zudem hat sie noch nach Papa nachgefragt, ob er inzwischen weiß, dass ich zum Psychologen gehe usw.

Für mich stellt sich jetzt die Frage warum sie das gemacht hat ohne mich vorher zu informieren, und vor allem warum sie so ein Gespräch veranlasst mit dem Wissen, dass ich solche Gespräche ganz und gar nicht gutheiße. Irgendwie weiß ich auch nicht, ob ich das als eine Art Vertrauensbruch ansehen soll und vor allem habe ich keine Ahnung, wie ich mit der Situation umgehen soll. Ich will nicht, dass meine Mama meine Probleme aufs aktuellste kennt und ich will auch nicht nochmal so ein Gespräch mit ihr führen, es verändert eh nichts (wiegesagt das ist der erfahrungswert)

Könnt ihr mir vielleicht helfen, was sich meine Psychologin dabei gedacht hat, wie ich damit umgehen soll, und warum sie so ein Gespräch machen möchte..?

Falls es wichtig sein sollte; ich bin 16 Jahre alt

Eltern, Gespräch, Jugend, Psychologe, Telefonat
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