Als Deutscher heiraten in Marokko. Muss man den Arbeitsvertrag und die Lohnabrechnung auch beglaubigen und legalisieren lassen?

Und wenn ja, wo bzw. von wem muss man es beglaubigen lassen, damit die marokkanische Botschaft es legalisiert? Notar, Kundenzentrum...?

Mein Bundesland ist Hamburg. Die Anlaufstellen für Beglaubigungen sind ja in jedem Bundesland unterschiedlich.

Und das Legalisationsverfahren ist auch unterschiedlich abhängig davon, für welchen Staat es ist.

Das nur zur Info, damit wirklich nur Antworten kommen für den Fall „Hamburg - Marokko“.

Die marokkanische Botschaft meinte am Telefon, dass alle Papiere vom Amtsgericht beglaubigt werden müssen, damit sie sie legalisieren können. Dann habe ich beim Amtsgericht angerufen. Die meinten, dass sie nur für Handelspapiere zuständig sind. Dann habe ich wieder bei der Botschaft angerufen und die nochmal gefragt, wo das denn jetzt beglaubigt werden soll. Die wussten das dann auch nicht. Die meinten, normalerweise bekommen die immer ihre Dokumente von Heiratswilligen vom Amtsgericht beglaubigt. Hat das Amtsgericht mir jetzt Mist erzählt oder die Botschaft? Dann meinte die Botschaft, sie brauchen eine Beglaubigung von der Stelle, wo das Dokument ausgestellt wurde. Eine Unterschrift oder Sigel des Vorgesetzten des Sachbearbeiters. Das klingt doch komisch. Weil meine Geburtsurkunde wurde auch vom Standesamt ausgestellt, aber von der Inneren Behörde bzw Einwohner-Zentralamt beglaubigt.

Das Bundesverwaltungsamt ist auch nicht für Marokko zuständig. Da habe ich schon angerufen.

Ich bin echt verzweifelt. Im Internet finde ich auch keine Informationen zu meinem Fall. Ich bin doch nicht der Einzigste, der als Deutscher in Marokko heiraten will.

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Keine Ausstellung neuer Passpapiere durch Adoption?

Ein Frage an diejenigen die sich mit der Ausstellung von ausländischen Passpapieren auskennen (EU).

Folgender Fall (Namen sind beispielhaft gewählt):

Meine Tante (65 Jahre, polnische Staatsangehörige, seit 40 Jahren dauerhaft in BRD lebend mit festem Wohnsitz) hat ein Problem mit der Erneuerung ihres polnischen Passports (Reisepass) und weiss nicht mehr weiter.

Sie hat den Geburtsnamen "Koslowski". Durch Heirat trägt sie den Nachnamen "Schmidt". Sie wurde vor 2 Jahren von jemanden im Rahmen der Erwachsenenadoption (im Alter von 62 Jahren) adopiert.

Der Geburtsname wurde von den deutschen Behörden umgeschrieben und dadurch zu "Müller" (also von "Koslowski" zu "Müller").

Nun ist ihr Passport seit gut einem Jahr abgelaufen (sie hat übergangsweise eine Meldebescheinigung erhalten auf der u.a. auch der Geburtsname "Müller" gelistet ist).

Nun zum Problem:

Sie war beim polnischen Konsulat (Köln) um ein neuen gültigen Passport zu beantragen. Sie hat allerdings keinen bekommen.

Meine Tante sagt:

Die Begründung wäre, dass das polnische Recht keine Erwachsenen-Adoption (ü 18 J.) kennt. Eine Ausstellung eines neuen Passports wäre somit nicht möglich, da der Geburtsname nicht mehr übereinstimmt, da dieser ja nicht mehr "Koslowski" sondern "Müller" ist. (Natürlich hat sie ihre Adoptionsurkunde vorgelegt).

Frage:

Weiss jemand (ob das tatsächlich möglich ist) und was man nun tun kann (sie hat jetzt keine rechtsgültigen Papiere und ist sehr verzweifelt)?

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Beschleunigung der Vaterschaftsanerkennung nach Behördenanfechtung?

Guten Tag!

Mein Partner (Gebürtig aus der Elfenbeinküste) und ich (Deutsche Staatsangehörigkeit) haben zur Zeit folgendes Problem: wir sind seit inzwischen fast 2,5 Jahren ein Paar und vor einem halben Jahr wurden wir mit dem größten Glück gesegnet: unserem Kind.

Als wir nach der Geburt aber die Vaterschaft anerkennen lassen wollten, sagte man uns, dass sie dazu verpflichtet seien, die Vaterschaft auszusetzen und auf die Antwort der Ausländerbehörde zu warten. (Da mein Partner Ausländer mit Duldung ist)

Hinzu kommt, dass wir aufgrund seiner Situation auch noch nicht zusammenziehen konnten, da er in seiner zugewiesenen WG bleiben muss, bis die Vaterschaft anerkannt und die Frage des Sorgerechts geregelt ist.

Die derzeitige Situation belastet uns jedoch sehr, da er mich und unser Kind durch seine Arbeit und seinen Wohnort (200 km entfernt) nicht sehr oft sehen kann. Von den Behörden haben wir nun seit einigen Monaten nichts mehr gehört.

Nun zur Frage: gibt es die Möglichkeit das ganze Verfahren auf irgendeine Art und Weise zu beschleunigen? Er ist ja schließlich der leibliche Vater und ich war auch während der Schwangerschaft häufiger mit ihm bei der Ausländerbehörde. Sie haben seit längerem meine Daten als seine Lebensgefährtin, daher wundere ich mich, dass es nun doch so lange dauert. Wir möchten gerne endlich als richtige Familie leben und die Zeit mit unserem Kind genießen.

Ich bedanke mich für eure Antworten oder eigenen Erfahrungsberichte. :)

ausländerbehörde, Standesamt, vaterschaftsanerkennung
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