Hallo Leute, Ich (17/w) habe seit Kurzem die Diagnose Rheuma (Knie). Nun habe ich schon die unterschiedlichsten Reaktionen bekommen. Leider auch welche, die keinerlei Verständnis hatten.
-Situation 1: Ich habe, als es um die Anmeldung zur Kursfahrt ging, angegeben, dass ich Rheuma habe. Habe meiner Lehrerin dazu gesagt, dass es sich zur Zeit (!) schlimmer anhört, als es ist. Antwort: 'Ach, da es gibt ja wohl viel Schlimmeres als das.' Ich meine, es stimmt ja, dass es zur Zeit nicht so schlimm ist, aber man kann es ja auch nich vorrausssehen... Fühle mich irgendwie nicht ernstgenommen
-Situation: Es ging darum, abzustimmen, was wir in unserer letzten Stunde zum Abschluss machen vor den Ferien. Vorgeschlagen wurde Eisessen. Dazu sagte ich zu meiner Lehrerin, die weiß, dass ich Rheuma habe: 'ich will nich laufen' . Dazu meinte sie nur: 'Das kann ich nur gelten lassen, wenn du eine Sportbefreiung hast' Ich sagte: 'habe ich' was auch stimmt. Darauf meinte sie nur: 'Aber da wird wohl kaum stehen, dass du nicht laufen darfst, sondern nur, dass du keinen Sport machen darfst' Ich habe es dann dabei belassen, wird sind dann auch eh woanders hingegangen, wohin es nicht so weit war. Und so schlimm wäre es mit den Schmerzen auch nicht gewesen.
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, finde ich beide Reaktionen schon etwas verständnislos. Was sagt ihr dazu? Haben beide Lehrer richtig gehandelt oder hätten sie mehr Verständnis zeigen müssen? Wie soll ich dann reagieren? Diskussionen vor dem gesamten Kurs finde ich auch unangenehm, da auch nicht jeder Bescheid weiß...