Hallo !
Ich bin 18 Jahre alt, gerade erfolglos auf der Suche nach einer Psychotherapie, da ich aufgrund von meiner Vergangenheit (familiäre Probleme), unbedingt Hilfe brauche. ich habe so gut, wie kein Selbstwertgefühl, bin ständig angespannt., kann nicht ordentlich schlafen, kann mich nicht entspannen und viele anderen Dinge ...
Zuerst ging ich zu meiner Hausärztin, die sehr verständnisvoll auf mich zuging und mir Therapeuten-Listen gab. Sie sagte auch, ich könnte immer wieder kommen, so oft ich wolle...
Seit ca. EINEM JAHR finde ich keinen Therapieplatz, eine stationäre Therapie kommt nicht in Frage, da ich mitten im Abi stecke... (Bald ist es soweit, 11 Tage noch :o , dann ist die 1. Prüfung)
Ich bin also sehr oft bei ihr in der Praxis (Gemeinschaftspraxis) sie ist eine riesige Stütze geworden. Aber ich habe immer ein schlechtes Gewissen, bzw. mir ist es vor den Damen an der Rezeption schon peinlich, dass ich schon wieder da bin... Diese Woche war ich schon einmal da, doch ich soll heute nochmal wieder kommen, aber mir ist es so unangenehm. (Sonst bin ich ca. immer alle 2 Wochen einmal dort, was ich schon sehr viel finde)
Im Wartezimmer sitzen so viele Menschen, die krank sind und Schmerzen haben und ich fühle mich so, als halte ich den ganzen "Verkehr" auf...
Die kurzen Gespräche mit ihr helfen mir sehr, sie heitert mich auf und macht mir Mut weiter zu machen und nicht einfach mein Leben wegzuwerfen...
Es ist mir soo schrecklich unangenehm immer wieder in der Praxis zu erscheinen.. Findet ihr, dass mein schlechtes Gefühl berechtigt ist ?