Gibt es diese Fußball-EM in eurem Wohnort auch kaum ausländische und wenig deutsche Flaggen an Autos und Balkonen?

In meinem Ort in Südwestdeutschland gibt es einen Ausländeranteil von 13,9 Prozent (bei 29.000 Einwohnern), jedoch sind es überwiegend frühere Gastarbeiter und deren Nachkommen aus Italien, dem ehem. Jugoslawien (Kroaten, Serben, Slovenen, usw), der Türkei, Spanien und Portugal und sicherlich auch einige Ausländer aus Osteuropa, sowie aus Nordafrika und dem nahen Osten, jedoch gibt es hier kein Flüchtlingsheim.

Bei der EM 2021 und WM 2022 gab es neben vielen deutschen Fahnen dementsprechend auch viel ausländische Fahnen an Autos und Balkonen.

Bei der aktuellen EM 2024 ist mir jedoch aufgefallen das in meiner Wohngegend (hauptsächlch Ein- bis Vierfamilienhäuser) dieses Jahr kaum Flaggen zu sehen sind. Deshalb habe ich gestern mal einen Spaziergang durch die etwas weiter entfernte Mehrfamilienhaussiedlung mit Häusern mit 8 bis 32 Balkonen gemacht, von der hier im Ort bekannt ist das dort verhältnismässig viele Ausländer wohnen. In der Mehrfamilienhaussiedlung habe ich auf 324 Balkonen Ausschau nach Flaggen gehalten und auf Hin- und Rückweg auch nochmal 324 Einfamilienhäuser in meiner Wohngegend überprüft.

In der Mehrfamilienhaussiedlung entdeckte ich auf den Balkonen 4 Deutschlandfahnen und eine türkische neben einer deutschen Fahne (auf dem selben Balkon). In der Einfamilienhausgegend hingen 9 Deutschlandfahnen und 3 EU-Fahnen, jedoch keine einzige ausländische Fahne an Häusern und auch nicht an den davorstehenden Autos.

Fazit: hier in meinem Ort hängen diese EM an 648 Häusern und Balkonen ingesamt 18 Flagen, davon 14 deutsche, 1 türkische und 3 EU-Flaggen.

Hier in meiner Strasse leben zwei türkische Familien, von denen ich weiß das sie bei der EM 2021 noch an den Rückspiegel ihrer Autos türkische Flaggen hingen hatten, ausserdem gab es in meiner Wohngegend deutlich mehr Deutschlandflaggen als dieses Jahr.

Daher würde ich gerne von euch wissen: Wie verhält sich das Flaggenverhältnis diese Fussball-Europameisterschaft in euren Wohnorten?

Leute, die in den EM-Veranstaltungsorten Berlin, Köln, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Leipzig, München, Stuttgart leben: Wäre schön wenn ihr das dazuschreiben könntet, denn es ist ja klar, dass es bei euch deutlich mehr deutsche und ausländische Flaggen zu sehen gibt als andernorts.

Diese EM sah ich hier weniger ausländ. Flaggen als letzte EM 46%
Diese EM sah ich in meinem Ort weniger als 10 ausländ. Flaggen 31%
Diese EM sah ich ca. genauso viele ausländFlaggen wie letzte EM 8%
Diese EM sah ich in meinem Ort mehr ausländ.Flaggen als letzte EM 8%
Diese EM sehr viel weniger ausländändische Flaggen als letzte EM 8%
Diese EM sehr viel mehr ausländändische Flaggen als letzte EM 0%
Diese EM sah ich in meinem Ort weniger als 50 ausländ. Flaggen 0%
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Wie kann man non binary als Identität und Überbegriff unterscheiden?

Hey,

Leute die mich kennen (vielleicht auch Leute, die es nicht tun) wissen vielleicht, dass ich hier auf GF zum Thema LGBTQ+ schon einige Fragen beantwortet habe.

Aber wie bei allem im Leben weiß man nicht alles.

Folgendes habe ich mich schon länger gefragt:

Wie kann man "non binary" als Überbegriff und die Geschlechtsidentität außeinander halten?

Also ich weiß, dass non binary als Überbegriff alles umfasst, was nicht zu den binären Geschlechtern zählt.

Und dass non binary als Geschlechtsidentität für Menschen gilt, die sich eben entweder dazwischen oder außerhalb der binären Geschlechter befinden.

Letzteres hat ja auch eine Flagge:

Die Frage, die ich mir nun stelle: Wenn sich jemand als non binary identifiziert, ist das dann zwangsläufig auf die Identität bezogen, oder gibt es auch Leute die sich nicht labeln wollen/können und dann non binary als Überbegriff nutzen?

Falls ja: Wie kann man das gut außeinander halten?

Was ich mich auch noch frage: Warum sagen viele zu "non binary": "non binär"?

Und es gibt ja den Begriff " enby", der ja eine Kurzform von "non binary" darstellt.

Ich habe gelesen, dass dieser von vielen abgelehnt wird, wie ja zb. auch der Gsschlechtseintrag "divers" (also das Wort ansich).

Ist das wirklich so und wenn ja: Wieso?

Und was ja bei vielen ist, dass diese ihren alten Namen abändern, wieso darf man sich den (teils) frei aussuchen, das darf man ja als cis-Person auch nicht?

Und wie war das mit dem Selbsbestimmungsgesetz nochmal genau, also was umfasst das alles?

Habe das nur so Oberflächlich mitbekommen.

Und es gibt ja Menschen, die sich als Queer labeln, für mich ist das allerdings nur ein Begriff für jemand, der sich nicht genau festlegen kann oder möchte, wie seht ihr das?

Würde mich alles echt mal interessieren.

Hoffe, das alles war soweit verständlich, falls nein einfach fragen.

Das waren ja schließlich einige Fragen in eine einzelne Frage gepackt, hoffe das war nicht zu viel.

Ich will mit keiner Frage/Aussage irgendjemanden diskriminieren, falls sich dennoch jemand diskriminiert fühen sollte, bitte sagen.

PS: Ich hätte zwar bei manchen Dingen auch einfach googlen können, mir wäre es aber lieber, wenn mir das jemand in verständlicher Sprache erklären kann.

Über gute Antworten freue ich mich.

Und bitte nur Leute antworten, die sich damit auskennen.

Danke :)

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CSD, Transpride, Dyke March - ist die LGBT Community in sich gespalten?

Ist die LGBT Community eine gespaltene Szene? Der CSD soll eine Parade für alle queeren sein, aber ist das wirklich so? Der Dyke March, der separat vom CSD stattfindet, eine Veranstaltung für lesbische Sichtbarkeit weil die Veranstalterinnen meinen das man als Lesbische Frau auf dem CSD untergeht, da dieser ein "Schwulenfest" sei.

https://www.emma.de/artikel/lesben-unuebersehbar-334563

Dann gibt es seit ein paar Jahren den Transpride aus demselben Grund. Mehr Sichtbarkeit für Transmenschen.

Offenbar gibt es innerhalb der LGBT Szene eine Art Rangordnung. An erster Stelle steht der schwule Mann. Liegt es daran das sich diese Szene eigentlich nicht als eine Community fühlt?

Auffällig auch hier auf Gutefrage, sehr viel Kämpfer für Transmenschen, aber nur für die. Da hört man nichts von Solidarität mit Lesben. Ist es nicht ironisch das die LGBT Welt immer gehört werden will, Toleranz Akzeptanz von der Mehrheitsgesellschaft fordert aber es gleichzeitig nicht mal schafft die eigene Community fair zu behandeln? Offenbar fühlen sich Lesben nicht gesehen, offenbar brauchen Transmenschen einen eigenen Pride, weil der CSD eigentlich ein Schwulenfest ist bei dem Lesben& Co. untergehen.

Vielleicht sollten queere Menschen erstmal im eigenen Haus aufräumen bevor Sie von anderen Toleranz und Akzeptanz etc. fordern oder?

Wie ist eure Meinung?

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