Ich stelle eine tiefe Verbindung zu fremden Menschen her. Ist das normal?

Also, es ist etwas kompliziert.

Bei manchen (wenigen) Menschen, die ich treffe, habe ich sofort das Gefühl, als würde sich die ganze Welt nur noch um diese eine Person drehen. Ich fühle mich der Person verbunden und versuche alles, um sie zu beeindrucken bzw. ihre Aufmerksamkeit/Lob/Anerkennung zu bekommen. Das merke ich halt meistens schon, wenn ich eine Person gerade das erste oder zweite Mal getroffen habe und ich versuche es immer nicht so zu zeigen, weil das für diese Person bestimmt sehr komisch sein muss, schließlich kennen wir uns ja eigentlich überhaupt nicht.
Ich muss immer an diese Person denken und würde ihr sogar meine tiefsten Geheimnisse anvertrauen.

Aber das ist doch nicht normal, oder? Ich kann doch nicht “fremden” Menschen mein komplettes Leben anvertrauen und gleichzeitig alles für sie tun/mich komplett emotional von ihnen abhängig machen. Diese Menschen können ja auch gar nichts dafür bzw. haben (so weit ich weiß) nichts gemeinsam, was sie verbindet bzw. woran ich merken könnte, woher das kommt.

Im Internet hab ich schon gesucht, aber bis auf Borderline nichts gefunden (und da ich auch mehrere Jahre in psychologischer Behandlung war, hätten dir das doch bemerkt, oder?
(Bin 16 Jahre alt)

Freundschaft, Menschen, Psychologie, Emotionen, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, emotional-instabil, Emotionale Abhängigkeit, Emotionalität
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Emotionale Ausbrüche wegen Kleinigkeiten?

Ich würde mich eig als recht rational einschätzen(abgesehen von bestimmten sozialen Situationen, da ich eine Angststörung habe), doch trotzdem passiert es immer wieder, dass ich wegen Kleinigkeiten einen emotionalen Ausbruch bekomme.

So ist es z.B. auch vorhin gewesen. Mein Freund und ich wollten uns heute treffen, aber durch gewisse Umstände gings halt nicht. Es ist eig auch überhaupt nichts schlimmes und trotzdem war ich unendlich traurig, was ich jetzt, 2-3 Stunden später wieder überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich hab wirklich die ganze Zeit durchgeheult. Vor ein paar Wochen wollten wir uns auch treffen, es ging nicht, aber da hat es mir überhaupt nichts ausgemacht. Klar, man denkt sich "schade", aber man trifft sich ja dann einfach ein andern mal. Ich verstehe mich einfach nicht.

Auch letztens, als ich mir eine Brille geholt habe und erst ein paar Wochen später gemerkt habe, dass ich sie doch umtauschen möchte, hatte ich auch so einen "Anfall". Ich weiß nicht, warum das ständig passiert? Es sind immer solche Kleinigkeiten und immer nach ca 1-3 Stunden ist alles wieder gut, ohne, dass ich mit irgendwem darüber gesprochen oder sonst was habe.

Solche Ausbrüche habe ich ca 1-2 im Monat und es macht mich iwie fertig. Besonders das heute, weil ich meinem Freund geschrieben habe, wie traurig ich gerade bin, worauf er aber nicht geantwortet hat(er hats aber gelesen). Ich schäme mich gerade so, dass ich ihm das geschrieben habe, weil ich jetzt, wo ich meine Nachricht lese mir denke, wieso ich immer diese übertriebenen Anfälle bekomme.

Wisst ihr was das ist? Und könnt ihr mir vllt Tipps oderso geben, wie ich mich bei meinem Freund dafür "entschuldigen" kann, dass ich manchmal wegen Kleinigkeiten so überemotional werde? Ich kann mir vorstellen, dass das ziemlich nerven kann. :(

Freundschaft, Gefühle, Psychologie, Angststörung, Emotional, Liebe und Beziehung, Soziale Phobie, Anfall, Emotionalität
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Gibt es ein Mittel um "Perioden-Wehleiden" zu mindern oder zu verhindern?

Ich bin nicht so die Tablettennehmerin, aber in dem Fall würde ich auch mal was ausprobieren, was verschreibungspflichtig ist.

Oder ihr habt auch eine ganz andere Idee, wie man damit umgehen kann. Spirituell oder so.

Mein Problem ist,dass ich um die Periodenzeit schnell mal an Bauchschmerzen/wohl auch Reizdarm und einer sehr tiefen Abgeschlagenheit leide. Ich werde zu der Zeit oder gerade zum Anfang hin so wehleidig und klage über Sachen, wo ich mir meistens dazu denke/oder nach der "Trauerphase", das es albern ist über so was zu klagen und über Suizid(situationen) nachzuträumen.

Ich habe allgemein zwar wirklich kein lebenswertes Leben, aber meistens stecke ich das sehr gut weg. Mir steigt nur alles zu Kopf bzw. und auch zum Magen/Darm, in der Periodenzeit.

Ps: ich dachte auch selbst wenn der Buddhismus sich nur auf Männerprobleme fokussiert, kann der mir vielleicht auch helfen bei der Sache. Weil ich denke mein Hauptproblem ist der Geschlechtstrieb, der ist viel penetranter zur Periodenzeit. Könnte ich den mit irgendwas aushebeln, dann ging es mir bestimmt weniger schlecht oder sogar wie immer. So habe ich immer mit Vorstellungen zu kämpfen, die schon an Erotomanie erinnern - einer krankhaften Obsession. Die zielt leider auf eine, die ich gerne bei mir gehabt hätte, mit der ich gern befreundet gewesen wäre bzw. trifft das in der Periodenzeit zu. Normalerweise kann die F.... mir gestohlen bleiben, aber zu der Zeit trauer ich darum, dass sie mir in diesem Leben weder mit Anerkennung noch Mitleid entgegnet. Sie ist nicht so wie ich sie gerne hätte. Ich bin auch nicht so wie ich gerne sein will (um ihr zu gefallen...). Es ist nicht so wie es sein soll - finde ich zumindest während der besch... Periodenzeit.

Ich würde dieses Melodrama gern beenden, aber ich weiß nicht genau wie. Das kommt jeden Monat. Ich dachte auch schon an Hormontherapie mit Testosteron, um die Periode zu verhindern. Dass ich mich als "Mann" im Frauenkörper empfinde stimmt aber nicht. Ich will von der Person die ich mag, nur angenommen sein wie ich bin und Körperkontakt. Ich mal mir zur P-Zeit oft aus, dass ich die ja anschreiben könnte, ob wir uns mal treffen und sie willigt auf eine Beziehung mit mir ein, die aber geheim bleibt. Ich will auch nicht, dass jemand was mitbekommt, wäre für mich auch ok. Und ich mal mir auch paar nicht so tolle Sachen aus, wenn sie nein sagt...

Aber normalerweise ist die mir egal. Ich habe auch sonst niemanden der mir was bedeutet - ausser ich selber eig. und das empfinde ich nicht als tragisch. Ich werde aber auch von niemanden ausser mir gemocht, - womit ich meistens gut mit leben kann, aber nicht besonders zur Periodenzeit.

Ich hätte das Zeug ehrlich gern los. Wenn jemand Tipps dazu kennt, wäre das toll.

Freundschaft, Sehnsucht, Psychologie, Bauchschmerzen, Liebe und Beziehung, Menstruation, Periode, regelbeschwerden, Emotionalität, instabil
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Warum erlebe ich Emotionen so stark?

Hallo!

Erstmal zu mir: Ich bin weiblich und 16 Jahre alt. Nun zu meinem Problem: Seit ich denken kann, erlebe ich Gefühle anders und stark verstärkt im Gegensatz zu anderen Menschen. Kritik war schon immer ein heikles Thema bei mir, wenn sie nicht zuckersüß gesagt wurde, schossen mir direkt Tränen in die Augen und das hat sich auch nicht wirklich verändert, was mir etwas peinlich ist. Genauso verhält es sich wenn jemand laut mit mir wird, aber auch andere Situationen führen dazu.

Jüngstes Beispiel: Ich gehe zum Optiker und habe einen Termin. Personalausweis vergessen. Die Frau an der Rezeption guckt mich genervt an. Ich habe sofort wieder Tränen in den Augen und sobald ich Zuhause bin weine ich bitterlich. Ist das noch normal?

Doch auch andere Emotionen wie Wut erlebe ich stärker als andere. Die habe ich zwar besser unter Kontrolle (ich habe noch nie jemandem körperlich wehgetan), aber ich habe Personen die mit dem Grundproblem in diesem Moment nichts zu tun hatten, schon in Grund und Boden beleidigt, was mir im Nachhinein auch immer sehr leid tut, weil ich eigentlich eine sehr emphatische Person bin.

Doch auch positive Emotionen sind bei mir verstärkt. Einfach glücklich sein gibt es bei mir nicht. Alles erlebe ich euphorisch, was leider zu unverständlichen Blicken meiner Mitmenschen führt. Es kann nur ein Eis sein und meine Euphorie schießt durch die Decke. Ich habe dann auch immer sehr viel Energie.

Aber auch Traurigkeit erlebe ich sehr oft und stark. Trauer und Wut gehen bei mir Hand in Hand. Schon seit ich klein bin, bin ich sehr oft traurig. In meinem alten Tagebuch aus der Grundschulzeit steht auch mehrmals drin, dass ich mich umbringen möchte, was ich auch komplett ernst meinte. Das wurde meist von kleinen Sachen getriggert, die andere Menschen wahrscheinlich nicht für eine Stunde interessiert hätten.

Genauso schnell war ich auch wieder euphorisch, es ist ein auf und ab mit nur wenigen neutralen Tagen. Ich kenne niemanden dem es auch so geht, obwohl ich mich immer gut mit Hochsensibilität identifizieren konnte.

Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen oder fühlt euch ähnlich...Wenn ihr noch Fragen habt beantworte ich die natürlich auch.

LG

Freundschaft, Psychologie, Emotionen, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Emotionalität
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Muss man wirklich ein Arsxhloch sein um akzeptiert zu werden?

Hey,

Ich frage mich das deshalb, weil vor kurzem hatten wir hier Stress in meiner Wohngemeinschaft.

Kurz gesagt, alle waren gegen eine.

Ich habe mich auf die Seite der einen gestellt, gegen die alle waren. Meiner Meinung nach nämlich zu Unrecht.

Dann hat meine Zimmernachbarin gesagt, dass ich noch sehen werde, wie sie wirklich sei und ich ein Opfer von ihr bin. Die würde mich ausnutzen und ich bin zu nett.

Sie war aber dann doch netter zu der einen, einfach weil ich mir wünschte, dass wir hier Harmonie haben.

So jetzt sieht es wie folgt aus, die eine, die am Anfang ,,alleine war" hat jetzt den Rest auch wieder mehr auf ihrer Seite. Und jetzt wird sie auch unfreundlicher mir gegenüber, sie ist 2 Jahre älter aber redet mit mir so, als wäre sie meine Mutter.

Nur was am meisten nervt ist, das die anderen, inklusive meine Zimmernachbarin, auch so mit mir sprechen.

Ich bin Mitte 20, von daher sollten sie mal anders mit mir reden.

Ich hab das Gefühl, nur weil ich mich gegen die Menge gestellt habe und auf der Seite der einen war, bin ich jetzt die, die die Außenseiterin ist. Mit dem Unterschied, dass keiner zu mir hält.

Jetzt denke ich mir, vielleicht hat meine Zimmernachbarin recht. Ich wurde ausgenutzt und steh jetzt mehr oder weniger alleine da.

Muss man wirklich ein Arscjloch sein um respektiert zu werden?

Und was würdet ihr an meiner Stelle tun, mich nervt das sehr gerade. Sollte ich darüber reden oder darauf scheien?

Weil am Ende bin ich dann auch noch die pussy, wenn ich es anspreche...

Schule, Freundschaft, Frauen, Psychologie, Charakter, Gesellschaft, Liebe und Beziehung, Wohngemeinschaft, Emotionalität, mitbewohner, Respektlosigkeit
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Wie geht man mit Triggern richtig um?

Liebe GF-Community

Mein Freund hat ein psychisches Problem... Welches das Genau ist möchte ich selbst am Besten nicht diagnostizieren und sollte auf jeden Fall durch jemanden festgestellt werden, der sich damit auskennt.

Jedenfalls neigt er oft zu Phasen, in denen er sehr traurig und melancholisch wird. Meistens geht es um das Thema Alkohol und Drogen. Oftmals reicht ein Meme über Alkohol/Cannabis oder ein Freund auf einer Party der trinkt schon aus, um ihm die Stimmung derartig zu vermiesen.

Wenn ich bei ihm bin ist das natürlich kein Problem... Dann kann ich mich ja um ihn kümmern und er verliert nicht all zu viele Gedanken daran. Wenn ich allerdings mal nicht bei ihm bin und er durch Reddit (r/Teetotal) scrollt oder sonst irgendwie mit dem Thema konfrontiert wird, kann ich ihn nur per Whatsapp aus seiner Depri-Phase helfen. Das funktioniert natürlich nur bedingt gut...

Hier also meine Frage: Was kann er tun um auf andere Gedanken zu kommen und wie kann er Trigger effektiv vermeiden?

Bonusfrage: Gibt es eine Chance, dass er es jemals akzeptieren wird, dass menschen sich nun mal freiwillig mit ihren Lebensentscheidungen schaden?

PS: Das Thema ist unwichtig und teilweise beliebig austauschbar, da seine Reaktion weder auf Erfahrung, noch auf rationalen Gründen basiert. Sie ist rein emotional und damit scheinbar unkontrollierbar.

Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

MfG Pascal

Alkohol, Beziehung, Drogen, Psychologie, Cannabis, trigger, Emotionalität
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Gibt es sehr intelligente Menschen mit einem IQ von 150 die aber gleichzeitig extrem dumm ist?

Intelligenz gleich kognitiv = Häuser bauen, Naturwissenschaftler, Maschinen bauen usw.

Dumm= naiv, wenig Plan vom Leben, was draußen wirklich so abläuft oder einen bösen Geist besitzen, denen egal ist, wie es andere geht. Nur an sich denkt oder Menschen, wegen ihr andersdenkendes Verhalten oder aufgrund ihrer äußre Erscheinungsbild, sexuelle Orientierung usw. missachtet, gibt unzählige unterschiedliche Faktoren.

Solche Menschen kann man doch nicht als klug abstempeln, nur weil sie kognitiv in der Lage sind die Welt aufzubauen aber gleichzeitig Menschen missachten. Ein Mensch besteht aus 1000 Hausnummern. Intelligent und „schlau“ sind sie, indem was sie tun und können(verhalten -indem Bereich) aber außerhalb eine Pfeife sind.

Kann ich solche Menschen als „sehr intelligente-dumme Menschen bezeichnen“? Würden sie Menschen die Bedeutung dahinter verstehen. Mir ist halt aufgefallen, dass intelligente Menschen sofort und schnell als sehr schlaue Menschen qualifiziert werden aber es ist falsch, weil sie sind in beruflichen Bereichen sehr schlau aber schlau hat für mich gänzlich eine größere Bedeutung und ist für mich, das Gesamtpaket eines Menschen. Alle Charakterzüge abwägen und daraus resultiert für mich dann, ob jemand schlau oder dumm ist, alles andere gehört zur biologischen Intelligenz, was meint Ihr?

schlau, Verhalten, Menschen, Biologie, Psychologie, Intelligenz, IQ, Neurologie, Emotionalität, Philosophie und Gesellschaft
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