Das Pferd in korrekter Anlehnung reiten (Achtung lang)?

Bei meiner RB ist es so dass er sehr lange braucht um locker und aktiv über die Hinterland zu laufen, ist aber nach 30 Minuten etwa weich wie Butter in der Hand. Er trägt sich schön selbst und reist seinen Kopf nicht mehr nach oben (Was die ersten Minuten leider die meiste Zeit so idt) ich bin da immer ziemlich geduldig und froh ihn dann wirklich locker reiten zu können. Dabei steht der äußere Zügel nicht auf dauer-spannungen, ich begrenze ihn zwar konstant damit, aber ohne Druck auf sein Mail auszüben. Er biegt sich so auch wunderbar in den einzelnen Aufgaben und reagier super fein auf Hilfen.

Nun hatte ich neulich eine reitstunde und dort hieß es ich soll meine äußere Hand konstant und hart stehen lassen um ihn außen zu begrenzen, innen annehmen nachgeben und an den inneren Zügel treiben. Das Pony hat sich leider super stark gewehrt und war nur schwer in eine ordentliche und für uns beide angenehme Haltung zu bekommen. Sobald ich minimal den Druck weggenommen habe hat er den Kopf direkt hochgerissen. Nun zu meiner Frage.. lieber viele Übergänge und handwechsel reiten und lange benötigen um das Pferd wirklich locker zu bekommen (Stangen benutze ich auch gern dazu), oder das Pferd mehr oder weniger in die gewünschte Haltung zerren? Ich hab mich schrecklich ungewohnt gefühlt, weil er mit der sanfteren zügelhandhabung viel zufriedener läuft, es von der reitlehrerin aber als scheinbar falsch dargestellt wird. Theoretisch ist dich eher wichtig dass er über den Rücken und einer aktiven Hinterland läuft. Westernreiten reiten ka auch ohne eine so starke zügelspannung 🤔

Pony, Reiten, Reitsport, Dressurreiten, Pferd
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Ist abwechselnd links und rechts Paraden geben immer riegeln?

Mir sind in letzter Zeit zwei Dinge bei einer Person aufgefallen, wenn sie geritten ist. Bei der ersten Sache habe ich nur flüchtig hingeschaut und gesehen, dass das Pony den Kopf immer so ein bisschen nach links und rechts geschaukelt hat. Ich habe das nicht näher beobachtet, mir ist erst danach wirklich bewusst geworden, dass das so war. Ich kenne das Pony und es tut sich eher schwer an das Gebiss heran zu treten und neigt dazu den Kopf nach oben zu strecken, und bei dieser Reiterin war der Kopf weiter unten, deswegen ist sie mir überhaupt erst aufgefallen. Ob das Pferd sonst gut gelaufen ist kann ich nicht sagen, da ich ja nur kurz hingeschaut habe. Das mit dem Kopf schaukeln ist mir dann zwar aufgefallen, ich habe mir aber nichts dabei gedacht.

Letzte Woche war diese Person mit einem anderen Pferd auf dem Platz, während ich geritten bin. Dabei ist mir aufgefallen, dass sie immer wieder abwechselnd links, rechts die Zügel angenommen hat. Nun meine Frage: Ist das immer riegeln? Oder gibt es das auch als "normale" Hilfe und nur das extrem davon ist riegeln?

Ich habe mal gehört, dass Pferde die gewohnt sind runter geriegelt zu werden, manchmal auch mit dem Kopf schaukeln und sich praktisch selbst runter riegeln, kann es also sein, dass diese Person riegelt?

Ich kenne mich damit nicht wirklich aus aber diese Frage beschäftigt mich jetzt schon seit einer Woche und deswegen wollte ich sie hier einfach mal stellen.

Pferde, Reiten, Dressur, Dressurreiten, Gesundheit und Medizin
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Pferd auf einer Seite sehr steif?

Hallo zusammen,

meine Stute und ich haben eine ziemlich harte Zeit hinter uns. Wir haben uns da nun aber langsam aber sicher rausgearbeitet. Ein Problem ist allerdings geblieben. Sie ist sehr steif auf der rechten Hand. Sie lässt sich nicht vernünftig biegen und stellen und ab und an wehrt sie sich richtig. Zusätzlich ist sie beim Reiten sehr aktiv im Maul. Sie kaut viel auf dem Gebiss rum und wenn ihr das alles zu anstrengend wird beißt sie richtig dagegen.

Sattel ist gerade komplett neu angepasst worden. Osteo ist auch vor nicht allzu langer Zeit da gewesen. Sowie der TA auch. Doch beim TA kam bloß ein kleiner Zinkmangel zu Tage, dem ich das nun aber eigentlich zuschreibe.

Ich versuche viele Wendungen zu reiten. Man merkt mit der Zeit dass es leicht besser wird aber so wirklich ist das auch nicht behoben. Sie schummelt sich durch die Ecken und durch jede Wendung. Ansonsten läuft sie absolut klar.

Habt ihr eine Idee was das sein könnte? Bzw. Was kann ich tun um ihr zu helfen? Könnte es vielleicht am Gebiss liegen? Ich reite mit einem doppelt gebrochenen?

Meine Trainerin wird leider erst wieder Ende Juli zu uns kommen können. Aber dann wird sie natürlich auch noch einen Blick drauf werfen. Ich weiß dass Ferndiagnosen schwierig sind. Aber darum geht es mir auch nicht. Ich möchte bloß Denkanstöße und Ideen was man ausprobieren bzw weiter untersuchen könnte.

Danke euch :)

Pferde, Dressur, Tierarzt, Reitsport, Dressurreiten
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Pferd mag keine (englischen?) Sättel ->Alternativen für großes Warmblut für Dressur und Gelände?

Hallo! Mein fast 5 Jahre junges Pferd, er ist jetzt seit fast eineinhalb Jahren bei mir, kann im Moment aufgrund eines kosmetischen Problems keine Sättel tragen. Ich bin jetzt einige Male mit einem Westernpad und auch einmal mit einem Fellsattel (ich fand es furchtbar...) geritten, meistens ins Gelände, und er scheint sich viel wohler zu fühlen, macht besser mit und weniger Blödsinn. Er ist ziemlich groß und hat einen langen Rücken, weswegen das Aufsteigen und auch Aussitzen ohne Bügel recht umständlich ist, aber während er sich mit Sattel immer eher unkooperativ beim Aufsteigen zeigte, parkt er sich mit Pad etc selbst aufsteige-geignet an Picknicktischen und Ähnlichem ein, wenn ich darauf klettere.

Er schien das reiten überhaupt nicht leiden zu können, mit Sattel, wobei man auch sagen muss, das er allein mit mir 3x sehr schlechte Sattelerfahrungen gemacht hat: Der Sattel ist beim Aufsteigen leicht nach hinten gekippt (junge Pferde verändern sich sehr schnell und ungleichmäßig durch Wachstum und Muskelaufbbau...), hat ihm den Iliopsoas abgequetscht, wodurch seine Hinterhand wegknickte und er vermutlich große Schmerzen hatte. Ich war jedesmal nach 1-2 Bucklern kopfüber unten; zuletzt hatten wir ein Gelkissen unter dem Sattel, welches diesen nach vorne gekippt hat. Damit zu reiten ist abscheulich, da der Schwerpunkt des Sattels nicht stimmt und man bei einem 180cm Pferd gefühlt nochmal 10cm weiter oben rumsitzt, wo man erst mitkriegt was unten abgeht, wenn Pferd schon lange Unsinn plant. Unsere Zusammenarbeit hat sich in den letzten Wochen in allen Bereichen sehr zum positiven verbessert, was meiner Meinung nach daran liegt, das wir das Reiten als gemeinsame Spaßveranstaltung statt als Belastung entdeckt haben; wir gehen nun alleine sehr zufrieden Ausreiten, während er bisher auch in der Gruppe nur mitgegangen ist, wenn man sich durchgesetzt hatte.

Bevor ich hier Gutefrage.net-mäßig zerfleischt werde: Sein Sattel hat gepasst!! und er konnte ihn trotzdem nicht leiden, er hat sich auch nicht daran gewöhnt.

Da er jede der ihm wohl unbekannten Varianten zu reiten (ohne Sattel, mit Westernpad, mit Fellsattel) gutzuheißen schien, überlege ich nun, ob ich mich von den englischen Sätteln abwenden und nach etwas ihm unbekannten suchen soll. Bisher kamen mir die spanischen Lederbaumsättel in den Sinn, ich habe allerdings Sorge, das er das als Sattel erkennt...

Was fällt euch noch so ein und was haltet ihr von diesem Ansatz?

Ganz ohne Baum auf einem jungen Riesenwarmblut scheint mir ungünstig, mit Westernsätteln (evtl schwierig für Freizeitdressurler?) habe ich wirklich gar keine Erfahrung, wisst ihr da etwas?

Vielen Dank schonmal und meine Entschuldigung für den Roman da oben... 0:-)

LG Panda

Tiere, Pferde, Sattel, Dressurreiten, Sport und Fitness, dressursattel, jungpferd, Pferderücken, Remonte, Dressurpferde, Lederbaumsattel
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Wie viel ist ein gutes (Sport)Pferd ohne Papier wert?

Huhu :-)

Ich bin am überlegen, mein Kumpel wegen schweren persönlichen Gründen (junges Pferd, plötzlich Schwanger, Geldprobleme etc etc) zu verkaufen.Leider finde ich keine passende RB oder dergleichen.Er ist ein Pferd, wie ich noch nie zuvor gefunden habe, habe eine Menge Erfahrung und wenn ich nicht müsste würde ich ihn daher nie abgeben! Der hat extrem Potenzial und ist zudem noch so zuverlässig.

Kurz gesagt: habe durch Zufall ein wirklich sehr schönes, Ausnahme braves und dennoch sehr talentiertes Pferd in meinem Besitz und müsste mich wahrscheinlich trennen.

  • 5 Jahre junger Wallach, sehr schwungvolle und raumgreifende und elastische Bewegungen mit vorwärts treten, viel GO + Aussehen! Man hört ständig etwas wie 'Wow, von welchem Hengst stammt der denn ab, der hat so Traumgänge und eine mega Ausstrahlung'
  • Muss zwar noch Basisarbeit folgen, aber der ist ja gerade mal 5 Jahre und noch nicht lange unter dem Sattel.Dennoch werden die Lektionen von alleine kommen, das fällt ihm nämlich nicht schwer! Springt schon ganz leicht fliegende Wechsel, mehrere hintereinander (Serienwechsel) (S Lektion) Seitengänge, Hinterhandwendungen habe ich auch angefangen - also viele M Lektionen - wenn die Basis bald stimmt, sitzt werden die Lektionen von alleine kommen.
  • Vielleicht das wichtigste: grundauf ehrlich, totbrav aber dennoch natürlich nicht faul! Springt auch sehr gut und ALLES obwohl der Reiter evt nicht alles korrekt macht! (A Niveau, da nicht weiter gefordert, sicherlich mehr möglich) mutiges Pferd und im Gelände/Wald kannst du Vollgas geben, er ist gut kontrollierbar und springt auch sehr gerne Gelände Sprüngen und geht durch Graben etc.
  • Jetzt der Nachteil, durch etwas merkwürdige, private Zucht (Zufallsprodukt?) und ältere Leute, die keinen Wert darauf gelegt haben besitzt er keine Papiere und angeblich wäre aber Donnerhall und Samba Hit drin (nur vom Sagen gehört).

Meine Frage.. wie viel weniger ist er dadurch wert, wie viel würde einen Liebhaber für ihn bezahlen und was kann ich somit verlangen? Wenn er Papiere hätte, sehe ich z.B bei Ehorses vergleichbare Pferde die bei 25-40.000€ liegen!Ich kann schlecht einschätzen, wie viel das wirklich nimmt und wäre für Ratschläge sehr dankbar! Bilder sind nicht aktuell, aber geben ein Bild wieder!

Pferde, springen, Reiten, Dressurreiten, Pferdekauf
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Dressurkür besonders gestalten bis Klasse M

Hallo, ich möchte eine Dressurkür "entwerfen", das aber nicht für ein Turnier, sondern einfach eine, die was besonderes ist und man auch so mal zeigen könnte - will sie vielleicht auch an einem Geburtstag vorführen.

Musik: Undying Love, Two Steps from Hell Dauer: ca. 2:50 min Elemente: Grundgangarten, eigentlich Lektionen bis zur Klasse M, nur Starker Trab und Galopp sieht nicht so eindrucksvoll aus, weil wir noch nicht lange daran arbeiten und es ein Tinker ist, also die Gänge sind nicht so extrem spektakulär wie bei den Warmblütern. Es gehen auch alle Seitengänge im Schritt und Trab (Galopp nicht alle) Piaffe könnte man aber auch schon mit einplanen, da er das bald beherrscht, fliegender Galoppwechsel noch nicht. Ich hätte auf jeden Fall gerne Traversale (im verstärkten Trab), Starker Trab, Galopppirouette (vlt auch Schrittpirouette), Trabvolte mit drin.

Wer das Lied kennt: Bei diesem "Refrain" (ab Sekunde 56) würde ich gerne Starken Trab reiten, vielleicht auch in der Mitte wenn es schwächer wird eine Galopppirouette, und beim zweiten "Refrain" eine Traversale im verstärken Trab..

Naja, es soll halt sowas sein, was eine Geschichte erzählt, wenn ihr wisst was ich meine. Ich weiß noch nicht genau, welche Geschichte, aber irgendwas, was wen halt "berührt", wenn man sie mit dem Lied zusammen sieht. Vielleicht habt ihr eine Idee dazu?

Also zusamengefasst suche ich: - Lektionen für die Kür - Geschichte dahinter - sonstige Ideen

Würde mich freuen, wenn mir jemand hilft, hab noch nie eine Kür erstellt :)

Glg

Pferde, Reiten, Dressurreiten, dressurkuer, Kür
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