Gibt es irgendwo Leute, die so viel Spaß an ihrer Arbeit/ihrem Hobby haben, sodass Sie sich auch ohne finanzielles Interesse mit einer Sache beschäftigen?

Genauer, bzw. besser gefragt: Wo und wie kann ich solche Leute finden?

Ich z.B. habe auch betreffend mancher Themen ein Fachwissen. Und für mich ist es ok, wenn jemand eine Aufgabenstellung an mich heran trägt, dessen Lösung für ihn hilfreich ist. Ich mache sowas dann unter Umständen gerne, weil es mich einfach interessiert, weil es mir Spaß macht.

Aktuell interessiere ich mich für Immobilien (und praktisch alles, was damit zu tun hat!), obwohl ich selbst nicht unbedingt eine besitzen wollen würde. Dennoch gibt es konkrete Objekte, über die ich gerne mehr wissen möchte. Und anhand derer ich quasi beispielhaft mehr über das Makler-Geschäft oder über die Arbeit von Bauämtern, Architekten, Gutachtern, Handwerkern usw. lernen möchte.

Es werden wahrscheinlich nicht alle kapieren (!). Aber, ich interessiere mich nun mal dafür und ich suche hilfsbereite Menschen, mit denen ich mich diesbezüglich austauschen kann. Tatsächlich wäre es für mich auch interessant, Erkenntnisse zu gewinnen betreffend Politik. Denn am Ende haben viele Dinge auch etwas mit politischen Entscheidungen zu tun. Oder vielleicht auch weniger damit, sondern vielleicht sogar eher mit der Mentalität der Leute vor Ort. Oder mit bestimmten Behörden, die in dem einen Bundesland evtl. etwas anders ticken als in dem Anderen. (Um mich zu verstehen, ein Beispiel am Rande, was ich erklärt bekommen habe von Jemandem, der jahrelang als Heizöl-Lieferant tätig ist; Er erklärte mir - kurz gesagt - dass die Regeln und die Einhaltung von Regeln in diesem Geschäft in seinem Bundesland, wo er am meisten ausliefert, deutlich strenger sind, als in dem Nachbarbundesland.)

Aufgrund der Vielzahl von völlig irren Kommentaren und Provokationen, die hier ständig auf von mir gestellte Fragen kommen, gleich Folgendes vorweg (!):

Nein, ich will nicht alles umsonst. Nein, ich habe dennoch kein Geld für alles. Nein, ich bin nicht zufrieden mit der Antwort "... dann Pech gehabt". Und nein, aufgrund diverser Umstände und auch, aber nicht nur, wegen der Pandemie, kann ich keine Ausbildung in etwaigen von mir genannten Bereichen machen. Und, nein, ich spinne mir nichts zusammen.

Ich will einfach nur mehr wissen und mehr verstehen. Und ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich vielleicht auch etwas extrem bin in mancher Hinsicht und das Motto "zu viel ist nicht genug" zu gelten scheint. Aber, es ist nun mal so. Mit Unwissen oder Halbwissen gebe ich mich nicht zufrieden. Mein Anspruch ist es im Prinzip mehr wissen und verstehen zu wollen als ein durchschnittlicher Hausbesitzer selbst. Und wenn ich da hin komme, dann bin ich schon relativ zufrieden.

Haus, Freizeit, Hobby, Erbrecht, Immobilien, Heizung, Sanierung, 1. Weltkrieg, Architekturstudium, Bauamt, Baurecht, Baustoffe, Eigentum, Gebäude, Gebäudeversicherung, Grundbuch, Gutachter, Immobilienmakler, Umweltpolitik, Wertschätzung, Ausbildung und Studium
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Bautechniker, Bauingenieur oder Architektur?

Hallo,

ich (22) habe zuerst ein Semester BWL studiert, bin dann aber zur Bauzeichner Ausbildung gekommen da das Studium zwar einerseits interessant war, aber nur BWL (grade in der Weise vom reinen Studium) doch zu theoretisch und ,,pfad''.

Die Architektenbranche hat mich schon seit dem Praktikum in der Oberstufe interessiert (habe 2018 Abi gemacht) und irgendwie bin ich im Kopf dann auch immer dort hängen geblieben. Ich entwerfe auch super gerne und finde auch der theoretische Rest ist gar nicht so theoretisch, da er durch den Bau auf Praxis basiert.

Jetzt habe ich in 2 Jahren die Bauzeichner Ausbildung Hochbau verkürzt abgeschlossen. Ich möchte gerne was weitermachen, da auch der Verdienst einfach zu niedrig ist. Jetzt habe ich die Option Architekt, Bauingenieur oder Bautechniker (richtig?).

Der Vorteil am Architekt ist für mich natürlich mein Spaß am ''Schönen'' und Entwerfen und zeichnen was ich eigentlich nicht vollständig verlieren will, da liegt die Angst dass es bei den anderen 2 Optionen so kommt. Aber das Studium dauert halt lang, zeitlich und finanziell gesehen, v.a. inklusive Eintragung in die Kammer also mit Berufserfahrung. Und ich möchte zB auch Kinder haben (um die 30, genau planen ist da ja meistens eh für die Katz zumindest jetzt schon). Außerdem werden gerade auch beginnende Architekten wie ich das lese recht 'ausgebeutet', und es ist generell schwieriger gut zu verdienen wenn man sich nicht selbstständig macht (mein Eindruck, aber kein Wissen), was für mich grade mit Familienwunsch etc nicht ganz in Frage kommt.

Bautechniker reizt mich, da vllt etwas mehr das Zeichnen behalten bleibt (hoffe ich) und ich weiter Vollzeit arbeiten kann, und den Techniker (DAA wenn) nebenberuflich ausführen kann mit weiterem Verdient und weiterer Erfahrung. Aber ist ein Techniker Bau sinnvoll, oder ist dann gleich der Bauingenieur sinnvoller?

Zeichnet man beim Bauingenieur später überhaupt noch, oder geht das dann wahrscheinlich ganz verloren? Hier gäbe es an einer FH in meiner Nähe die Möglichkeit für normales Bauing, oder Wirtschaftbauingenieur, was ich auch aufgrund der Mischung interessant fände.

Ich habe kurz zusammengefasst auf das Mindeste das Gefühl, der Architekt reizt mich wegen der 'Kreativität' , der Techniker wegen der nebenberuflichen Möglichkeit und der Bauing wegen den besten Zukunftschancen.

Nun ist guter Rat teuer, und sicher was mir am meißten liegt kann man sich ja eh nur relativ sein, wenn man nichts davon bisher angefangen hat.

Wie seht ihr die Sache, was würdet ihr vllt anhand eurer Erfahrung machen und weshalb?

Grüße

Schule, Architektur, Architekturstudium, Bauingenieur, Bautechnik, Bauzeichner, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Architektur/Psychologie wo ist eine Karriere realistisch~Zukunftsangst?

Servus ich stell mir jetzt schon seit längerem die Frage, was ich mit meinem Leben anfangen möchte. Ich bin jetzt in der 12. Klasse und mach dieses Jahr Abi.
Bis jetzt gibts es 2 Optionen die ich mir wirklich vorstellen könnte: Architektur&Psychologie.

Das Problem bei Architektur ist, ich mache mir Sorgen inwieweit meine Erwartungen erfüllt werden.
Sollte ich es studieren möchte ich aufjedenfall irgendwann mein eigenes Bureau haben. Allgemein glaube ich das mich der Job nur erfüllen würde wenn ich mich kreativ frei entfalten könnte also nicht jeden Auftrag annehmen MUSS. Da habe ich jetzt die Angst ob ich gut/kreativ genug bin um „groß raus zu kommen“/ um mich zu verwirklichen.
Ich habe panische Angst das ich einfach nie erfolgreich darin werden könnte und immer ein winziges Bureau ohne/ nur mit langweiligen Aufträgen bleibe. (Nur zum Verständnis ich muss nicht der nächste Gehry/Hadid werden, eine Karriere wie die von z.B. Alexander Brenner würde mich vollkommen Glücklich machen.

Ich zeichne/entwerfe derzeit schon Sachen(Zuhause) und das macht mir enorm Spaß allgemein interessiert es mich extrem dennoch habe ich Angst das es Karrieretechnisch einfach nichts wird

Auch bei der 2. Option Psychologie sehe ich Hacken. Ich habe (vorausichtlich) einen Schnitt von 1,6-1,8 was nicht für den NC reichen würde. Ein Auslandstudium wäre aber für mich möglich. Ich hatte Psychologie in der Schule und da fand ich das Thema sehr interessant.
Dennoch bin ich eher ein introvertierter Typ und kann nicht so leicht mit Menschen sprechen. Ich hab außerdem Bedenken was ich nach dem Studium mache... Für mich kommen eigentlich nur Berufe mit Karrieremöglichkeiten in Frage also eigt nur Psychotherapeut oder eben in der Wirtschaft. Wie realistisch ist es dort Karriere zu machen?

Ich hoffe ihr konntet einen kleinen Einblick in meine Lage bekommen und mein Problem...

Architektur 50%
Ganz anderes 38%
Psychologie 13%
Studium, Schule, Psychologie, Architektur, Architekturstudium, Zukunftsangst, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Lohnt es sich Architektur zu studieren (WS2019/2020)?

Hallo,

Da ich sehr gerne mit exakten Fächern wie Mathematik zu tun habe, aber auch über sehr viel Kreativität verfüge, habe ich mir die Frage gestellt, ob Architektur etwas für mich sein könnte. Ich bin auf das Endergebnis gekommen, es könnte der Studiengang sein, der am meisten zu mir passen würde. Aber ich habe trotzdem meine Zweifeln, was die Karriere angeht, denn ich höre und lese gefühlt überall, dass man als Architekturabsolventen sehr wahrscheinlich arbeitslos wird. Und 5+ Jahre meines Lebens umsonst darin investieren will ich dann auch nicht.

Die meisten Threads aus dem Internet waren aber schon ganze Jahre alt. Ich würde deswegen mal fragen, wenn sich hier jemand auskennt, ob der Arbeitsmarkt echt so gruselig für Architekten aussieht. Ist die Situation vielleicht verbessert worden? Ich will realistisch bleiben, es gibt schon zig Millionen Gebäuden, die Städte sind zu sehr guten Anteilen mit Beton befüllt, es wird nicht jeden Tag gebaut. Es gibt auch schon genug Architekturbüros, die die jetzigen Aufträge erledigen.

Und das beste noch zum Schluss: ich habe noch nichtmal das erste Semester angefangen, also es kann sich noch ändern - aber bis jetzt finde ich Innenarchitektur von Interessen her am attraktivsten. Wenn es schon schlecht für Architekten aussehen soll, wie schlecht sieht es dann für Innenarchitekten aus?

Wie sähe es mit dem Gehalt für Architekten und/oder Innenarchitekten aus?

PS: Wenn das Bundesland eine Rolle spielt, ich plane in NRW zu studieren und zu arbeiten.

2.PS: Ich WEIß, es sind 2 verschiedene Studiengängen, meinte auch nicht, dass man mit dem selben Abschluss beides Architekt und Innenarchitekt, je nach Lust und Laune, werden kann!!!!!!!!!!!

Habe nur als "Notlösung" gehört Architektur B.Sc. zu machen und danach einen Master in Innenarchitektur dranhängen. :)

Beruf, Studium, Schule, Arbeitsmarkt, Architektur, Architekturstudium, Entscheidung, Arbeitsmarktsituation, Architekturbüro, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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