Wurzelbehandlung wirklich nötig?

Hallo,

ich weiß, dies ist kein Medizinforum und ich bin natürlich in ärztlicher Behandlung, aber ich möchte auf Schwarmwissen zurückgreifen.

Ich habe mittlerweile seit ungefähr knapp 6 Monaten einen sich nicht verändernden (wird weder schlimmer noch besser) Zahnschmerz. Und zwar: Der Zahn (oben rechter Backenzahn) ist kälteempfindlich (wenn ich normales, ungekühltes Wasser trinke z.B. welches ein bisschen kalt ist weil die Flasche kurz draußen war tut es schon weh). Beim Essen ist da ein stechender Schmerz, wenn ich ungünstig beiße oder auf etwas hartes beiße, z.B. eine Nuss oder der Rand einer Pizza. Beim kauen weicher Sachen spüre ich nichts und auch sonst kein Schmerz wenn ich nicht kaue ect. Die Kälteempfindlichkeit und der Stechschmerz sind aber jedes Mal sehr intensiv.

Zum ersten Mal trat das total pötzlich auf, als ich eine gekühlte Avocado gekaut habe. Kurz danach war ich auch beim Zahnarzt, es wurde geröntgt, aber auf dem Bild war nichts zu sehen, kein Karies oder so. Die Ärztin hat meinen Zahn versiegelt und meinte, wenn der Schmerz nicht weggeht, würde sie eine Wurzelbehandlung machen wollen. Nun hat sich der Schmerz wie gesagt seitdem monatelang nicht verändert und ich war nicht mehr beim Arzt und habe mich irgendwie damit arrangiert, um diesen Zahn "herumzukauen". Ich finde Wurzelbehandlung eigentlich echt heftig und weiß nun nicht, ob es das wert wäre, den Zahn komplett zu töten, vor allem ohne genaue Diagnose. Habe aber auch Angst, dass es vllt etwas schlimmeres sein könnte/ werden könnte. Hat jemand Einschätzungen?

Gesundheit und Medizin, Wurzelbehandlung, Zahnarzt, Zahnmedizin, Zahnschmerzen
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Wurzelbehandlung. Wie stark Sind die Schmerzen?

Hallo,

ich habe am 15.01 eine Kunststofffüllung bekommen. Das Loch war schon sehr groß und tief, ganz klassisch entstanden durch Karies. Nachdem die Betäubung nachließ, kam dann der Schmerz.

15.01 - Zwei Ibu 600er war top!

16.01 - Zwei Ibu 600er, vier Tispol 400er, vier Ibu 800er SCHRECKLICH! Nichts hat geholfen, die Nacht war unerträglich.

17.01 - Ich war beim Zahnarzt, sie schliff die Füllung etwas ab, weil sie ein bisschen zu hoch saß und das Zahnfleisch sehr stark reizte. Danach füllte sie mir ein Medikament unter das Zahnfleisch, was das Fleisch beruhigen und regenerieren soll. Der Schmerz ließ nach, aber nun nach 1,5 Stunden kommt er wieder, jedoch aushaltbar!

Sie sagte, sie würde den Zahn ungern aufbohren, es erstmal mit dem Medikament ausprobieren, jedoch muss eine Wurzelbehandlung her, wenn nichts anderes mehr hilft. Ich habe die schlimmsten Storys darüber gehört, jedoch von Personen bei denen das über 10 Jahre her ist.

Auf einer Seite fand ich dann Infos darüber, das die Angst vor Schmerzen unbegründet ist, da dank neuer Technologie und örtlicher Betäubung eine Wurzelbehandlung kaum schlimmer sei, wie eine Füllung.

Ich wollte nun wissen, ob hier jemand ist, der in den letzten Jahren eine Behandlung dieser Art vornehmen musste und ob es schlimm war oder nicht?

Zimperlich bin ich eigentlich nicht, ich werde nur nervlich eher gereizt wenn Schmerzen nicht aufhören oder stark sind.

Medizin, Gesundheit, Schmerzen, Betäubungsmittel, Gesundheit und Medizin, Wurzelbehandlung, Wurzelkanalbehandlung, Zahnarzt, Zahnfleisch, Zahnschmerzen, Betäubung
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Wurzelbehandlung ohne Vollnarkose unmöglich?

Hallo liebe Leute. Ich habe ein ziemlich großes Problem mit einem unteren Backenzahn. Dieser ist nämlich sehr stark entzündet, hat starke aufbissschmerzen und lässt sich überhaupt nicht betäuben.

Er wurde aufgemacht und hat Medizin bekommen (sorry ich weiß nicht genau wie ich es nennen soll) was auch wirklich starke schmerzen verursacht hatte und provisorisch geschlossen.

2 Wochen später wollte man an den Nerv ran, aber der war so stark entzündet, dass alles geschmerzt hatte. Die komplette Seite wurde betäubt, der Zahn direkt und eine sehr SEHR stark schmerzende Speitze direkt in den Nerv, aber es hat nichts geholfen. Zahn wieder zu, Antibiotika genommen und zwei Wochen später nochmal hin.

Genau das selbe Problem. Der Arzt ist beim aufbohren (absichtlich) kurz an den Nerv gekommen, was jetzt nicht gerade das angenehmste Gefühl war und gemeint, es würde ziemlich viel Blut rauskommen, was auf eine sehr starke Entzündung deutet. Zahn wieder mit Medizin zu und nachhause geschickt.

So. Nun hab ich bald wieder einen Termin und ich hab wirklich riesengroße Angst davor. Ich hatte kurz vorher eine andere Wurzelbehandlung, welche deutlich angenehmer war.

Hat jemand einen Tipp, eine Methode oder sonstwas für mich? Ich möchte den Zahn gerne behalten, aber eine Vollnarkose ist sehr teuer. Im moment spiele ich aber echt mit dem Gedanken es einfach unter Vollnarkose machen zu lassen.

Schmerzen, Zähne, Arzt, Gesundheit und Medizin, Wurzelbehandlung, Zahnarzt, Betäubung
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Unerträgliche Schmerzen nach Wurzelbehandlung?

Hallo,

Vor ca. 5 Monaten begann mein Zahn (2. von links oben) weh zu tun. Er bekam daraufhin eine Füllung, die Schmerzen ließen jedoch nicht nach. Vor 3 Monaten kamen dann Ohrenschmerzen dazu. Als ich dann einen Monat später ins Krankenhaus gefahren bin, sagte man mir, das alles käme vom Kiefergelenk (mein Kiefer tat auch weh, aber das war durchaus erträglich). Also habe ich Physiotherapie und eine Schiene bekommen und doch hat sich nichts gebessert. Mit 3-4 Mal Ibuprofen am Tag ging alles in Ordnung, dennoch war mir klar, dass das eigentlich kein Dauerzustand sein dürfte.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden die Schmerzen dann immer stärker und kein Schmerzmittel hat geholfen. Im Klinikum stellte man dann fest, dass ich eine Zahnwurzelentzündung habe und dass daher wohl die Schmerzen kommen. Das wurde erkenntlich, als mir die Ärztin Kälte auf den Zahn tat, dieser erstmal überhaupt nicht reagierte, 30 Sekunden später allerdings unerträgliche Schmerzen hervorgerufen hat, die durch meinen Kiefer und ins Ohr zogen. Der Zahn wurde daraufhin aufgebohrt, damit der Druck, den die Entzündung verursacht hat (so der Arzt), erstmal weg ist. Es wurde dadurch besser, ich hatte, als die Betäubung nachließ jedoch immernoch starke Schmerzen. Allerdings nicht mehr so extrem wie am Vortag. Der Zahnarzt reinigte dann die Wurzelkanäle usw. Der Schmerz war danach viiiel erträglicher. Trotzdem konnte ich dort nicht kauen und auch, wenn ich Druck auf ihn ausgeübt habe, tat es weh. Hinzu kommt, dass die Ohrenschmerzen immernoch präsent waren, wenn auch nicht so schlimm. 

Heute Morgen hat er also nochmal die Wurzeln gesäubert, um sicherzugehen, dass alles, was entzündet ist, raus ist. Zudem hat er die Wurzelkanäle ausgemessen. Die Füllung wurde nicht gemacht, da ich diese im Studierenden-Programm der RWTH durchführen lasse, um nicht selbst auf den Kosten für die Wurzelkanalfüllungen sitzen zu bleiben. Zuletzt verschloss der Arzt den Zahn mit einem Provisorium.

Nach der Behandlung hatte ich durchaus starke Schmerzen, die jetzt einfach nur noch extrem sind. Dass Schmerzen nach einer Wurzelbehandlung nicht selten sind, ist mir bewusst, aber in der Intensität? Mein Zahn tut unfassbar doll weh, genauso wie mein Ohr. Mein Kiefer schmerzt auch und die Schmerzen ziehen zeitweise sogar bis in die linke Seite meines Halses. Ich drehe durch vor Schmerzen, ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Ich habe schon alles versucht: Ibuprofen, Novamin, Tilidin, nichts hilft. :-(

Ich bin Euch sehr dankbar für Eure Antworten!

Schmerzen, Gesundheit und Medizin, Wurzelbehandlung, Zahnarzt, Zahnmedizin
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Wurzelbehandlung abgeschlossen aber immernoch keine Zahnfüllung?

Vor einem Monat ist ein Teil von meinem Backenzahn abgebrochen und ich hatte starke Schmerzen und bin zu einem Zahnarzt. Dieser hat mir den Nerv gezogen und gesagt ich bräuchte eine Wurzelbehandlung. So weit so gut. Seit dem habe ich 4 Termine gehabt und jedes mal hat er mir nur ne provisorische Zahnfüllung reingemacht, so auch beim letzten mal, auf die richtige Zahnfüllung warte ich vergeblich, und das obwohl die Wurzelbehandlung nun abgeschlossen ist, er hätte mir beim letzten mal doch den Zahn endlich dauerhaft verschließen können warum tut er das nicht ? Stattdessen habe ich jetzt noch einen Termin bekommen weil er mir noch die anderen Zähne untersuchen will. Hallo? trotzdem hätte er mir doch schon längst den Zahn gescheit verschließen können das nervt mich weil das provisorische Kot im Mund hält nicht und ist störend.

Außerdem habe ich für das Instrument mit dem er bei der Wurzelbehandlung in den Kanal eingedrungen ist 15 Euro selber zahlen müssen. Und komisch ist auch dass bei den letzten beiden Praxisbesuchen keine Krankenversicherungskarte von mir verlangt wurde. Und jeder Besuch bei ihm dauert keine 5 Minuten, ist das alles normal ? Warum immer so viele Termine er hätte das ganze schon längst abgschließen können, ich habe keine Erfahrung mit Zahnärzten aber irgendwie vertrau ich diesem Zahnarzt nicht, glaube ihm gehts nur ums Geld.

Krankenversicherung, Arzt, Gesundheit und Medizin, Krankenkasse, Wurzelbehandlung, Zahnarzt, Zahnmedizin, Zahnschmerzen, Zahnfüllung
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Nach Drogen(Kokain) Druckgefühl am Zahnfleisch, was kann ich tuhen?

Es fing alles an, als ich zu viel Kokain konsumiert hatte. 1 Tag später war meine Wange angeschwollen, natürlich bin ich direkt zu einem Zahnarzt gegangen, der mich dann zu einem Chirurgen geschickt hat. Dieser Chirurg hatte ein Röntgenbild gemacht und mir gesagt, dass er Bakterien sieht, bei meiner Wurzelbehandlung. Ich habe natürlich nicht gesagt, was ich konsumiert habe und auf Ahnungslos getan.

Also musste ich eine WSR (Wurzelspitzenresektion) bekommen.

Danach war alles gut und hatte 2 Monate Pause gemacht mit dem Konsum, aber das gleiche Problem kam wieder, als ich wieder was konsumiert hatte, meine Wange war wieder leicht geschwollen, ist dann aber nach paar Tagen wieder zurück gegangen.

Nun habe ich das Problem das ich manchmal ein Druckgefühl genau da habe, wo ich operiert wurde und das meine Wange an der stelle leicht dicker aussieht (nicht geschwollen) bis hin zu leichten schmerzen und ein Kribbeln, dass sich manchmal bis unter das Auge zieht.

Jetzt ist schon 1 Jahr nach der OP rum, ich habe keine Drogen mehr angefasst, und das Problem verschwindet nicht.

Ich war bei dem Chirurgen der mich operiert hat und er hat nichts fest stellen können, ich war auch bei einem anderen Chirurgen und der konnte auch nichts feststellen und noch bei einem Zahnarzt der auf Endodontologie spezialisiert ist und auch nichts feststellen konnte. Alle 3 haben sich die Stelle angeguckt und auch ein Röntgenbild gemacht.

Ich hab schon das ganze Internet durch stöbert, sogar auf Englischen seiten nachgeguckt, es scheint so, als ob ich der einzigste mit dem Problem bin.

Ich bin mir sicher das es mit dem Drogenkonsum zusammen hängt, ich kann mir nicht vorstellen das es Zufall war, dass es 2 mal hintereinander nach Drogenkonsum passiert ist.

Vielleicht hätte ich dem Chirurgen sagen sollen das ich Kokain konsumiert hatte, aber ich denke nicht das es ein Unterschied gemacht hätte, weil sich kaum ein Zahnarzt/Chirurg auf diesem Gebiet auskennt und natürlich immer irgend ein Mist drinne sein kann.

Ich hoffe mir kann einer helfen und mir vorschlagen was ich tuhen soll.

Gesundheit, Drogen, Drogenkonsum, Gesundheit und Medizin, Kokain, Wurzelbehandlung, Zahnarzt, Chirurg, WSR
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Komplikationen bei der Zahn Wurzelbehndlung, woher kommt das Blut aus dem Wurzelkanal?

Hallo,

vor 6 Jahren wurde bei der 37er Zahn Wurzelbehandelt.

Jetzt nach 6 Jahren hat sich eine Fistel gebildet.
Es tut nicht weh aber es ist an der Außenseite das Zahnfleisches leicht angeschwollen.

Die Zahnärztin hat ein Röntgenbild gemacht, auf dem sieht man das ein Wurzelkanal nicht bis zur Spitz aufgefüllt ist(Das hat damals ein anderer Zahnarzt gemacht) und sie vermutet das sich da eben eine Entzündung eingeschlichen hat.

Heute hat sie den hinteren Wurzelkanal(Das ist der Kanal, der nicht ganz bis zur Spitze aufgefüllt war) bis zur Spitze auf gebohrt, das ging ohne Probleme.

Dann hat sie den vorderen Wurzelkanal aufgebohrt und ab der Hälfte kam auf einmal Blut aus dem Kanal.

Die Zahnärztin konnte sich nicht erklären woher das Blut kommt, es wurde gemutmaßt das der Zahn ein Riss hat, aber auf dem Röntgenbild sieht man kein Riss, die Betonung liegt auf "Gemutmaßt".

Dann hat man zur Kontrolle nochmal ein Röntgenbild gemacht.

Auf dem Röntgenbild hat man gesehen, das der vordere Wurzelkanal, aus dem es blutet nur bis zur Hälfte aufgebohrt war. Weiter wollte die Zahnärztin erstmal nicht bohren.

Sie hat dann Papierspitzen in die Kanäle gestopft und das ganze provisorisch verschlossen.

Aktuell habe ich keine Schmerzen.

Am 06.11. habe ich dann wieder ein Termin, allerdings bei Ihrem Mann. Sie meinte vielleicht weis er woher das Blut kommt.

Deshalb die Frage.

Jetzt habe ich Angst das die Zahnärztin ein Fehler gemacht hat.

Medizin, Zähne, Arzt, Gesundheit und Medizin, Literatur, Wurzelbehandlung, Zahnarzt, Zahnmedizin
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Zahn mit Medikamenten Füllung schmerzt?

Hallo ihr lieben. Ich bin langsam wirklich verzweifelt . Seid 15 Monaten habe ich Zahnschmerzen.

Unten links an den Backenzähnen kann ich den Schmerz auf keinen genauen Zahn definieren. Es tut einfach weh, pocht aber nicht.

Was mein eigentliches Hauptproblem ist , ist links oben ein Backenzahn. Mir wurde vor ca einem Jahr eine Füllung tief erneuert. Davor hatte ich oben keine Beschwerden . Als die Spritze auslies bemerkte ich einen Schmerz. Bei meinem Zahnarzt der dies erneute , fand ich kein Gehör. Ich war gesamt 24 Mal dort . Zahn Tasche sagte er. Das ganze mittel von außen hat nix gebracht. Dann war ich 6 Mal bei einem anderen Zahnarzt. Der sagte auch, alles sei wie es sein soll. Nun beim dritten Zahnarzt. Der bohrte den Zahn auf , reinigte ihn , gab ein Medikament rein und verschloss es provisorisch. Er sagte das kann drei Tage arbeiten . Das war am Donnerstag. Heute ist Mittwoch und es hat sich nicht wirklich beruhigt. Am Montag war es definitiv besser als heute am Mittwoch.

Meine Fragen :

Ist das normal das es noch arbeitet oder der Zahn noch zu spüren ist ?

Kann der Schmerz von den Nerven am oberen Backenzahn nach unten ausstrahlen ? Oder ist das definitiv ein anderes Problem?

Hatte das schon jemand und kann mir sagen wann das bei ihm endlich schmerzfrei war ?

Nach 15 Monaten liegen meine Nerven blank.ich stehe auf und denke an meine Zähne ,und wenn ich abends ins Bett gehe dreht sich auch in meinen Gedanken alles darum .

Falls jemand antworten mag, bedanke ich mich schon im voraus.

Lg

Gesundheit und Medizin, Wurzelbehandlung
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Langfristige Zahnerhaltung pro/contra Vollkrone vs. Teilkrone vs. Komposit?

Hallo,

was spricht gegen eine Teilkrone zur Vollkrone, wenn nur vorne und hinten die Wand steht. Leider sagt Zahnarzt A was anderes als Zahnarzt B. Die Argumente gegen die Krone sind:

  • Gegebenenfalls ist eine Teilkrone sogar besser als eine Vollkrone, da die Wände oft sehr dünn sind und ein Beschleifen von außen letztere noch mehr schwächt
  • 2/3 des Zahnes wird wegeschliffen und man verliert Substanz
  • es besteht die 10% Wahrscheinlichkeit, dass man den Zahn beim Überkronen verliert
  • seit 10Jahren gibt es Teilkronen und Klebesubstanzen die einen festen Verbund ermöglichen und somit die Stabilität sogar erhöhen und eigentlich erhalten
  • bei der Krone hat man Paradondoserisiko und das Problem vom Randkaries. Die Teilkrone bietet also besser kontrollierbaren Randbereich.
  • für Knirscher sollen Vollkronen wegen der Härte/Spröde keine gute Wahl sein, daher soll zahnfarbene Komposit, Amalgam oder Metallinlays als Alternative zu Keramikinlays oder Kronen sein
  • Moderne Zahnheilkunde arbeitet defekt-orientiert, das heißt, was weg muss, muss weg und was bleiben kann, bleibt. Wozu dann wegschleifen, weil einfacher ist?

Auch hier äußert sich ein Zahnarzt ab Minute 17:30 dazu, dass die Sinnhaftigkeit einer Krone generell in Frage gestellt wird.

https://www.youtube.com/watch?v=fL5lJu0KiLk

Die Frage die ich mir stelle ist, was neben optischen Gesichtspunkten überhaupt für eine Krone spricht und warum dann davon so viele erstellt werden. Gerade nach der Wurzelbehandlung wird dann im inneren schon Substanz entnommen und dann soll außen auch noch was weg? Eine Überkupplung mit einer Randfläche bietet doch weniger Halt, als wenn man von innen eine Teilkrone oder als Kompositfüllung fest als ein Element verklebt, so dass ein Längsbruch, doch erst recht im Verbund verhindert werden sollte?

Vielen Dank für Ihre Antwort was für die Krone spricht oder geht es mehr um das Geld verdienen als um die Machbarkeit?

Gesundheit, Gesundheit und Medizin, Wurzelbehandlung, Zähneputzen, Zahnarzt, Zahnmedizin, Zahnpflege, Zahnschmerzen, Philosophie und Gesellschaft
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Ich brauche dringend Hilfe! Ist mein Kieferknochen durch Abszess verformt?

Guten Tag,

im November 2017 entzündete sich damals endgültig mein Wurzelbehandelter Backenzahn, der schon Monate zuvor keine Ruhe gab. Die Zahnärztin machte mit mir einen Termin für Dezember zum ziehen aus, doch Mitte November entzündete sich dann der Zahn. Meine komplette Backe war angeschwollen und gleich nachdem der Arzt den Zahn gezogen hatte, hatte er auch einen Schnitt in meine Innere Wangen-Seite gemacht, und eine Drainage gelegt, damit der Eiter abläuft. Ich glaube er nannte das ganze einen Abszess? Naja auf jeden fall hat der Arzt dann nach einer Woche die Drainage entfernt. Soweit so gut, das ganze ist dann abgeheilt.

So, jetzt komme ich auch endlich mal zum eigentlichen problem. Das ganze ist jetzt 9 Monate her, natürlich ist die Schwellung abgeheilt, aber nachdem alles „abgeheilt“ ist habe ich gemerkt, dass mein Gesicht Asymmetrisch ist, beziehungsweise meine Wangen/ -Knochen. Klar, ich weiß dass das Gesicht immer etwas Asymmetrisch ist, aber nach diesem eingriff ist mein Wangenknochen, breiter und tiefer (also er geht auch weiter nach unten) geworden. Und es sieht so schrecklich aus, Himmel! Das sieht aus als hätte ich mal einen Autounfall gehabt. Die Seite an der nichts war fühlt sich auch ganz anders an, als die Seite wo der Abszess war. Mein ganzer Kieferknochen fühlt sich an dieser Stelle so „aufgeplatzt“ an, also ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll, es fühlt sich eigentlich so an, als wäre in dieser „Höhle“ wo der Eiter und alles drinn war wegen dem Abzess, noch Gewebe, oder Eiter oder irgendwas drinn ist, ich kann mir sonst nicht erklären wieso das so verformt aussieht! Ich gehe am Freitag zu meiner Zahnärztin und bespreche mit ihr was das sein könnte.

Könnte es sein, dass damals der Arzt Reste vom Zahm nicht gezogen hat, oder dass evtl. an der Stelle unter dem Knochen noch totes Gewebe, oder sogar noch Eiter ist? Ich hoffe das ganze kann man mit Tabletten/Antibiotikum/oder einer kleinen Op, in der die Stelle nochmal „geöffnet“ wird beheben, ich will mir nämlich nicht den Kieferknochen zersägen lassen o. ä.!

Ich bitte um Hilfe, falls jemand schon mal so etwas ähnliches hatte, dass nach so einer Erkrankung der Wangenknochen verformt, dicker etc. war!

Ich bin echt verzweifelt, ich habe die ganzen Monate über gehofft es würde abheilen, aber das kann‘s ja nicht sein!

MfG

Zähne, Abszess, Gesundheit und Medizin, Kiefer, OP, Wurzelbehandlung, Zahnarzt
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Kann es sich um eine Zahnwurzelentzündung handeln, auch wenn auf dem Röntgenbild nichts zu sehen ist?

Ich habe seit fast einer Woche zunehmende Zahnschmerzen (stechende und starke Druckschmerzen die auch ins Unterkiefer und die Schläfe ziehen, manchmal auch pochend, im Liegen faktisch nicht auszuhalten weshalb ich nur im Sitzen schlafen kann usw.). Die Schmerzen strahlen aus von einem Backenzahn, der vor 2-3 Jahren wurzelbehandelt wurde. War dann auch am Donnerstag bei meinem Zahnarzt, der mir erklärte, dass sowohl der Wurzelbehandelte, als auch die jeweils davor und danach liegenden Zähne leicht entzündet wären. Er wollte die Entzündung erst ein wenig eindämmen, bevor er wahllos einen der drei Zähne aufbohrt.

Nun sind die Schmerzen aber trotz 2x täglich AB (heute Tag 4) nach wie vor vorhanden und bringen mich trotz 1800mg Ibuprofen täglich beinahe um den Verstand.

Daher war ich heute beim Notdienst (anderer Zahnarzt), der nochmal geröntgt hat und eine völlig andere Diagnose stellte: er meint er sieht keine Entzündung und vermutet die Schmerzen kommen vom Zähneknirschen?! Ich finde das jedoch seltsam, da alle drei Zähne (insbesondere der WB) am Donnerstag beim Kältetest sehr stark reagiert haben - ich bin vor Schmerz fast aus der Haut gefahren. Das dürfte doch bei einem seit 2-3 Jahren "toten Zahn" gar nicht der Fall sein?

Ich stelle mal das Bild von heute rein, das vom Donnerstag habe ich leider nicht mitbekommen: https://share-your-photo.com/cdf4820c3a

Ich bin völlig verzweifelt, nichts scheint zu helfen. Ich bin morgen nochmals bei meinem ZA (dem vom Donnerstag). Soll ich ihn fragen, ob er zumindest den WB Zahn aufbohren kann und reinigen oder soll ich einfach weiterhin abwarten und AB & Schmerzmittel nehmen?

Gesundheit und Medizin, Wurzelbehandlung, Zahnschmerzen, Röntgenbild
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Zahn tut immer wieder weh nach Wurzelbehandlung?

Ich habe vor ca. 2 Monaten mit einer Wurzelbehandlung angefangen, nachdem ich immer wieder Schmerzen an dem Zahn hatte. Alles ganz professionell bei einem Spezialisten mit Mikroskop etc.

Nach der ersten Behandlung wurde er erstmal verschlossen mit einem Medikament und Provisorium. Die ersten Tage tat es noch sehr weh, aber die Schmerzen gingen schnell zurück und ich war gut 2 Wochen beschwerdefrei. Plötzlich fing er dann wieder an wehzutun. Ich also wieder zum Zahnarzt, der Zahn wurde nochmal geöffnet, nachgeschaut aber es konnte keine Entzündung o.Ä. festgestellt werden. Also neues Medikament rein und provisorisch verschließen. Wieder 3 Tage starke Schmerzen, danach war alles weg. Das ist jetzt wieder 1 1/2 - 2 Wochen her und nun meldet sich der Zahn wieder seit gestern!!! Letztes Mal hatte ich schon nachgefragt was passiert, wenn es nochmal auftritt. Der Zahnarzt sagte, dann würden wir ihn erstmal nochmal öffnen. Aber es kann doch nicht sein, dass mein Zahn immer erstmal ruhig und und plötzlich anfängt weh zu tun?!

Dazu fahre ich in knapp einer Woche in den Urlaub...

Er scheint bei der Wurzelbehandlung bis in meine Kieferhöhle/Nebenhöhle vorgedrungen zu sein (meinte das liegt alles sehr dicht beieinander bei mir), mir lief nämlich 1-2 Tage danach noch ständig die Spüllösung aus der Nase raus....Kann es was damit zu tun haben, dass es irgendwie noch offen ist?

Will ungern jetzt schon wieder dahin, weil es echt jedes Mal wahnsinnig weh tut.

Soll ich einfach noch abwarten und hoffen, dass es im Urlaub nicht zu schlimm wird oder ihn wieder öffnen lassen?

Schmerzen, Gesundheit und Medizin, Wurzelbehandlung, Zahnarzt, Zahnschmerzen
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Pfusch? Provisorische Füllung nach Wurzelbehandlung rausgefallen - Wie schnell ist Handlungsbedarf und welcher Arzt hat recht?

Hallo zusammen,

nachdem der Zahn geöffnet wurde, wurde die Wurzelreste gezogen bzw. gereinigt. Dann wurde etwas reingespritzt und Zement draufgepackt. Der Zahnarzt ist in Urlaub und 2 Wochen später sollte die Behandlung starten nachdem der Zahn sich beruhigt hat. Probleme habe ich keine. Nun ist die Füllung nach 4 Tagen rausgefallen. Den Zahn halte ich mit Putzen und Mundspülung möglichst sauber.

Ein zweiter Zahnarzt will >3.500Eur aufwärts für eine vernüftige Wurzelbehandlung des 3ers mit Teilkrone und fragte sich ob 80% der Ärzte keinen Bock auf ihren Beruf haben und sowas abliefern. Ich bat um eine notdürftige Füllung und Hilfe/Info, da ich Montag 1 Woche in den Urlaub will. Er meinte er mache keine halben Sachen und wenn Glück hätte würde ja nichts passieren, aber er hätte die Defektion mit einer Schließung gemacht, so dass Bakterien raus aber nicht rein können. Richtige Aufklärung gab es bei keinem Arzt. Nur die Angst ist geblieben:

Der eine sagt der Zahn muss sich beruhigen und im Grunde hat er nur geschlossen, damit keine Reste reinkommen und weil er 2 Wochen weg ist. Der andere sagt ist alles Pfusch, lässt mich aber auch nur so stehen. Wie ist Eure Erfahrung.

Kann man 2 Wochen mit einem offenen toten Zahn rumrennen ohne Probleme zu bekommen? Bis jetzt ist alles noch bestens und vor der Wurzelziehung hatte ich nur 2 Tage Probleme. Erst heiß/kalt dann Druckschmerz, dann Wurzel raus.

Vielen Dank & Gruß

Zähne, Arzt, Arztbesuch, Gesundheit und Medizin, Wurzelbehandlung, Wurzelkanalbehandlung, Zahnarzt, Zahnpflege, Zahnschmerzen, Wurzelziehen
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