Wie bekommt man den Untergrund im Wintergarten wieder trocken?

Hatte im Vorfeld bereits Fragen zum Wintergarten gestellt, in dem es um Wassereindrang von untenher geht.

Nun war eine Fachfirma da, welche Ursache der Nässeschäden gefunden hat - die Dichtungen zwischen Glas und Rahmen sind verschlissen. Nach Gießkannentest wurde der Wasserweg ersichtlich. Es läuft direkt an den Xeln rein, bleibt an einigen Stellen im Innenbereich stehen und sucht sich den Weg u.a. durch undichte Silikonfugen ins Untere.

Zum Glück ist nur die Sichtschalung im Fußbodenbereich verfault und nicht dahinterstehende Trägerpfosten, die völlig unbeschadet in verzinkten, bis über Bodenniveau reichende Hülsen stecken. Aber (!) das Wasser steht unterhalb des Fußbodens im Bereich der Stützbalken und muss raus.

Der Untergrund vom Wintergarten wurde soweit korrekt erstellt, d.h. Bodenplatte, Folie, Dämmung, Estrich, Fliesen. Schwachstellen rings um die Bodenhülsen für Trägerpfosten. 1. Folie nicht überlappend hochgezogen und abgedichtet, 2. falscher Bauschaum verwendet (nicht wasserdicht und dämmend), 3. Undichtheiten zwischen Rahmen, Holz und Bodenbelag. Unklar, warum das Wasser nicht durch die Entlüftungsschlitze entwichen ist, die nicht verstopft sind. Kondenswasserbildung mag da auch eine Rolle spielen, aber da wären alle Pfosten betroffen.

Fakt, die Nässe muss unbedingt raus und keiner weiß, wie weit sie im Laufe der Jahre vorgedrungen ist. Nach unten oder oben kann sie nicht weg. Als erste Hilfe wurde rings um die Stützpfeiler im Innenbereich freigelegt, Sichtschalung entfernt und ich soll einstweilen mit Küchenrollen versuchen soviel wie möglich Nässe rauszubekommen. Hoffe, es regnet nicht bis neue Dichtungen angebracht werden und mein Provisorium mit Allwetterdichtband hält.

Möglich, dass der Boden ab Bodenplatte neu aufgebaut werden muss. Möglich auch, dass nach Probebohrungen und Feuchtigkeitsmessungen es nicht notwendig wird. Also möchte ich wissen, welche Möglichkeit es zur Trocknung gibt um für mich enormen Aufwand zu entgehen.

Was kann bei eingeschlossener Nässe passieren, wenn sie nicht an tragende Holzteile kommt? Die Dämmleistung geht gen Null, klar, aber sonst?

Habe das Haus erst 6/19 übernommen, das Problem besteht definitiv schon seit vielen Jahren.

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Wie Wintergarten abdichten?

SOS. Seit Übernahme der Immo 6/19 hat es zum ersten Mal richtig von der Seite her geregnet, so dass Wasser von untenher eingedrungen ist.

Der Wintergarten ist vor 20 Jahren in Holzständerbauweise errichtet worden. Innen sichtbare leichte Holzfäule vermutete ich durch Kondenswasser. Das mag auch dazu beigetragen haben, doch es sind nicht alle Stützpfeiler betroffen, nur die, an denen ich aktuell Wassereindrang festgestellt habe.

In Südrichtung, den Temperaturschwankungen ausgesetzt sehen die Anschlusssilikonfugen zwischen Stützbalken und Glasrahmen in Bodennähe nicht mehr gesund aus. Es wurden vor mir bereits Ausbesserungen vorgenommen. Der kleine ca. 10 cm hohe errichtete Sockel aus Betonsteinen hat gerade in den Balkenbereichen Fugenschäden.

Würde es reichen den Sockel hart zu reinigen und komplett mit "straffen" Sockelputz zu versehen? Welcher wäre das? Evtl. zusätzlich mit Kaliwasserglas abdichten?

Die Silikonfugen bereiten mir am meisten Kopfweh, da sie durchgängig sind und nur im unteren Bereich brüchig.

Neue Silikonverfugung? Komplett?

Als Frau mit über 60 habe ich das ganze Haus, ehemals Wochenendhaus (nach langer Suche auf ein Kleinhaus) alleine renoviert, teilweise umgebaut und sämtliche Böden von Bodenplatte ab neu aufgebaut. Außer Gas, Wasser, Sch... und Elektro mache ich alles selber. Habe einige Erfahrung und versuche mich stets schlau zu machen.

Habe 45 m² Wohnfläche, den Wintergarten als Bonus. Möchte ihn gerne erhalten.

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Boden und Mauer richtig isolieren, wenn sie in einem Wintergarten integriert werden?

Hallo,

wir wollen bei uns auf der Terrasse einen Teil als Wintergarten umbauen. Dieser Teil wir weiterhin durch eine Terassentür vom Haus getrennt bleiben, soll aber so abgedichtet und isoliert werden das man immer ohne Probleme auch im Winter hinein kann und er sich rasch aufwärmt. Meine Frage bezieht sich auf die Terassenplatte und das Mäuerchen was die Terasse umschliesst. Beides soll so isoliert sein das kein Wasser durch die Platte nach innen zieht und das keine Kältebrücken entstehen die Schimmelbildung mit sich ziehen können! Ich wollte den Lichtschacht vor der Terassentür bündig an der Platte abschneiden und das Loch mit einer Metallplatte verschliessen. Darauf würde ich erst einen Teeranstrich und danach Bahnen verschweissen. Anschliessend hatte ich vor Verlegestyrodurplatten mit einer Dicke von ca 5cm und festem Obermaterial verlegen. Problem dabei sehe ich bei dem Mäuerchen ,dem Übergang zur restlichen Terasse und der Treppe zur Garage. Bei der Terasse und der Treppe dachte ich das KS-Steine reichen die ich mit ddem Anstrich und der Terrbahn versiegel?! Nur das Mäuerchen macht mir Sorgen. Muss ich das Mäuerchen ca.80 cm hoch auch mit Teeranstrich und Bahnen verschweissen oder reicht eine Dampfsperre und anschliessende Isolierung? Der Wintergarten wird aus Holz gebaut und ca 12cm gedämmt. Die Mauer wird mit Holz vergrössert so das man gemütlich darauf am Fenster sitzen kann. Zweites Problem wird die Beheizung, eigentlich reicht ja die Wärme vom Haus um den Raum ca.13qm so zu erwärmen das es angenehm ist. Ich hatte aber den Gedanken unter dem Vinylboden eine elektrische Fußbodenheizung zu installieren um den Boden auch Barfuß begehen zu können. Nur finde ich keine Konkrete Aussage zu elektrischer Heizung unter Vinyl, nur für Wassergeführte Heizungen. Kann mir bei den beiden Problemen jemand einen fachmännischen Rat geben?

Danke im voraus...Gruß Boris

wintergarten, Dämmung, Isolierung
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