Fundament für einen Anbau zu einem bestehenden Haus

4 Antworten

Hallo pitli,

wenn der Anbau zu Wohnzwecken (= dem dauerhaften Aufenthalt von Personen) dienen soll, muss die Statik des Fundamentes ohnehin von einem (Prüf)Statiker erstellt, bzw. kontrolliert werden (Prüfung der Standsicherheit und der Gebrauchsfähigkeit).

Anders wirste wohl auch nicht an die erforderliche Baugenehmigung für den Anbau kommen. Alle anderen Tipps wären verantwortungslos!

Viel Spaß und Erfolg beim Heimwerken wünscht das Team von selbst.de

Hängt alles von der Belastung und vom Boden ab. eine pauschale Aussage fände ich jetzt ein wenig Fahrlässig. Denn wenn das Fundament und die verdichtung des Bodens nicht stimmt, kann sich der anbau zu stark setzen und dann kommt es zu Rissen in der Verbindung zum stehenden Gebäude.

Kann man sich so eine Hütte/ Haus/ Bunker unter der Erde bauen?

Wäre es möglich, ein 2,5 meter tiefes Loch zu graben, am Boden des Loches ein Fundament aus Steinen machen. So wie das bei manchen Gartenhäuser gemacht wird, in diesem Fall verwende ich die Steine hauptsächlich um schimmeln des Holzes zu vermeiden und eben zu sein, sprich alles auf selber höhe, damit das statisch auch einigermaßen hinhaut. Ab hier beginnt meine Frage. Wäre es möglich, einen Bunker aus Holz zu bauen? Dachte mir 4 Balken pro Fläche, ausseinseite mit 5cm durchm. holzlatten zunageln/schrauben. Die Wände werden vollgendermaßen aussehen:

Innendwand: Feinholz Zwischenraum (Zwischen Aussen- und Innenwand): Isolierung, welche weiß ich noch nicht. Dachte an Dämmwolle, Stiropor oder, falls das überhaupt geht, Lehmplatten.

Am der Decke des Bunker's wird ein kleines Einstiegsloch ausgeschnitten. (Warum? Erklärt sich gleich von selbst) Sobald der Bunker im Loch verbaut wurde, dachte ich an Kiess um ihn darin einzuschleiern. Vorallem sagt mir mein Hausverstand, dass das wahrscheinlich auch eine gute Lärmdämmung ist. Vorteilhaft

Verbaue über dem Bunker erneut ein Fundament aus Stein und mache die komplette prozedur nocheinmal. So'dass es schlussendlich aussieht, wie ein Hütte mit Keller.

Einzelne Detail's zur Bauweise dürften nicht weiterhin wichtig sein, falls doch lasst es mich wissen. Werde höchstwahrscheinlich alles verschrauben.

Meine Frage: Möglich? Selten kreativ aber klingt umsetzbar für mich. Woran würde es scheitern?


EDIT: Was haltet ihr von einem Baucontainer, der in das Loch gesetzt wird?

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Baurecht, wer ist wo im recht?

Hallo Leute, für mich eine missliche Lage.

Ich mache es sehr kurz da es sonst zu viel ist ...

  • Meine Frau und ich bauen ein Haus, haben natürlich auch Nachbarn.
  • vor der Baugenehmigung habe ich mit den Nachbarn gesprochen ob ich früher anfangen könnten da sonst Unterfangungs kosten für mich entstehen , da wir unter kellert bauen und die nicht, die Antwort war in etwa so, das sie nix zu ihrem nachteil hinnehmen könnten ich solle mich mit ihrem Bauunternehmer in Verbindung setzen.
  • Ich habe ihren Bauunternehmer nicht angerufen und habe nach Erhalt der Baugenehmigung sofort angefangen. Sprich, Vermesser und danach Loch aus Graben mit Böschung.
  • Am selben Abend nach meinem Vermesser war ein mann des Nachbar Unternehmens vor Ort und die Lage zu begutachten (grobabsteckung bei mir war vorhanden)
  • Am darauf folgenden tag hat mein Tief Bauer das loch ausgeschachtet mit Böschung und musste somit ca 1,50. auf Nachbars Grund schaufeln.
  • ca 3 Tage später war der Bauunternehmer der Nachbarn vor Ort und fing mit seinen Arbeiten an, da er das Fundament der Nachbarn wegen meinem loch nicht aufarbeiten konnte, hat er ohne jegliche ab Sprache mein loch zu gekippt.
  • Nach langem hin und her Telefonieren haben wir uns wie folgt geeinigt: Die schaufeln am nächsten morgen mein loch wieder frei damit mein Vermesser für die feinabsteckung kommen kann. darauf hin übernehme ich die mehr Aufwands Kosten in höhe von ca 3100 Euro für : Ausgraben/Zugraben und verdichte des Bodens, Vorher aber würden die im Erdreich mit Beton steinen Untermauern um das Fundament der Nachbar Garage dort sicher aufstellen zu können ( Unsere Garagen grenzen an einander) Mann muss verstehen mir blieb eigentlich keine andere Wahl, da mein Vermesser den Termin hatte.
  • Zudem habe ich es Schriftlich einreichen müssen das ich die kosten von ca 3100 € übernehme, Sonst wäre das loch nicht frei.
  • einige Tage später habe ich freundlichst drum gebeten das mir die Firma vor beginn der Mehr Aufwands Arbeiten eine Art Angebot zu schickt mit einer detaillierten Auflistung der Arbeiten und Materialien. Da wir vorher am Telefon abgesprochen haben das Schwerbeton steine von Grund auf, aufgemauert werden sollen bzw. ist so derens Vorgehensweise.
  • Diese bitte wurde mir verweigert aus folgendem Grund: Ich sei schuld gewesen für diesen mehr Aufwand, ich hätte keinem von dem Loch berichtet, deswegen sind die nicht verpflichtet mir eine art Auflistung zu zuschicken. Den noch soll ich die Rechnung bezahlen.

Jetzt die frage, wer ist jetzt Im recht, hätte er mein loch einfach so zu graben dürfen ? auch wen ich den ersten Fehler begangen hab ?

Und darf er mir dieses Quasi Angebot vor enthalten ?

Ich muss es ja bezahlen. Der Grund wieso ich die Auflistung will ist, das ich vermute das der Unternehmer mir die teure Variante zur Ausführung genannt hat, er aber eine Günstigere aber ebenso effektive Art wählt das Fundament und die Statik zu halten und zu gewährleisten. Ich möchte ja für nix bezahlen was nicht so abgemacht war.

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Lehmputz an der Decke und die Außenwände mit "Normalputz" - hat jemand Erfahrungen?

Hallo,

ich saniere gerade ein Haus (BJ 64) und erweitere dieses. Die Frage bezieht sich ausschließlich auf ein einzelnes großes Zimmer (unten näher beschrieben) Meine Idee ist es an der Decke Lehmputz anzubringen, um die Vorteile des Raumklimas zu nutzen. An den Außenwänden des Zimmers möchte ich jedoch normalen Putz verwenden, da ich eine sehr Dekorationsfreudige Freundin habe, die jede Woche sämtliche Bilder umhängt und dafür neue Nägel in die Wand schlägt. Persönlich finde ich den härteren Putz an den Außenwänden auch sinnvoller, da es weniger Stoßschäden gibt. Ich möchte aber trotzdem das Raumklima eines Lehmputzes nicht missen. So kam ich auf die Idee den Raum mit zwei verschiedenen Putzarten zu versehen.

Meine Frage bezieht sich auf den Anbau, 36,5 cm Ziegelwand 3 Außenwände 3-Fachverglaste Fensterfront an der Westseite, der Raum hat ca. 36qm Grundfläche und ist bis unter das Dach offen, jedoch kein Sichtdachstuhl. Die permanente Temperatur wird durch eine Fußbodenheizung gehalten und zum Wohlfühlen soll ein Kaminofen beitragen, der je nach Bedarf geheizt werden soll. Das ganze Haus befindet sich im westlichen Eck von Oberbayern.

Hat jemand damit schon Erfahrungen gesammelt, oder gibt es einen bestimmten Grund warum ich über diese Idee gar nichts im Internet finde, soll heißen was spricht gegen diese Idee. Der finanzielle Aspekt spielt keine große Rolle.

Danke schon mal für hilfreiche Antworten.

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