Wie kann es nach meinem dualen BWL/Schiffahrts- Studium weitergehen? Wirtschaftsingenieur? Verfahrenstechnik?

 

Ich bin momentan sehr unsicher, was meine Zukunft angeht und für jeden Tipp sehr dankbar!

Ich (24) habe ‚Schifffahrt- und Logistik Management‘ dual studiert und arbeite seit einem Jahr im Einkauf in einer Reederei. Ich bin mit dem Job recht unzufrieden, weil mir die Firma deutlich zu traditionell ist und an starre Prozesse und Hierarchien gebunden. Ich fühle mich in meinem Job weit von der Praxis entfernt, verbringe den größten Teil des Tages im Büro und mal in einem Meeting.

Thematisch kann ich mich von meinen jetzigen Aufgaben am ehesten stundenlang mit Excel-Analysen beschäftigen. Andererseits habe ich auch großen Spaß an Diskussionen und der Erarbeitung neuer Ideen. Ich bin sprachlich recht begabt, habe gerne Kontakt zu anderen Kulturen und würde es schade finden, in einem Beruf zu arbeiten, der mit wenig zwischenmenschliche Kommunikation und Teamarbeit abläuft. Ich habe Spaß am Koordinieren und Organisieren von Projekten, Zeitplänen etc, bin sehr strukturiert und glaube, dass mir auch das Führen von einem Team liegen könnte.

Wenn ich etwas sehe, möchte ich oft wissen, wie es funktioniert. Ich habe viele (angehende) Ingenieure in meinem Freundeskreis und fühle mich dann immer etwas dumm. Vielleicht kommt daher die Idee noch etwas Technisches zu machen, jedoch verfolgt es mich jetzt schon seit einigen Jahren. In der Schule war mein Interesse an Physik und Co. allerdings eher begrenzt. An sich wäre natürlich ein Master in Richtung „Logistik“ / „Supply Chain“ logisch, aber ich habe das Bedürfnis an einem richtigen Produkt zu arbeiten. Insbesondere Umweltthemen, erneuerbare Energien usw. interessieren mich. Ich habe schon immer eine große Verbindung zum Meer/Wasser und zur Natur. Daher käme alles Richtung Umweltingenieur, Verfahrenstechnik oder auch ein Wirtschaftsingenieurstudium in Frage (mit der Anrechnung von einigen BWL Kursen aus meinem vorherigen Studium). Wichtig ist einfach, dass ich im Job an konkreten Fragen/Problemen arbeite und nachweisbare Ergebnisse erzielen kann.

Dann gibt es noch die Überlegung, mich noch in Richtung IT weiterzuentwickeln, in der Hoffnung dort einen recht flexiblen, modernen und natürlich auch gut bezahlten Job zu finden. Ich glaube allerdings, dieses kommt auch größtenteils aus Zukunftsängsten.

Insgesamt möchte ich natürlich einen Job haben in dem man anständig bezahlt wird, würde aber im Vergleich zu einer 60 /70 Stunden Woche auf lange Sicht lieber das niedrigere Gehalt nehmen. Auch irgendwann nochmal ein Jahr Reisen gehen sollte auf jeden Fall drin sein. Ich mache mir ziemliche Sorgen, dass ich, wenn ich jetzt noch einen Bachelor mache, wieder „das falsche Fach wähle“ und zu viel Zeit verliere, da ich wie gesagt auch gerne nochmal eine Weile ins Ausland möchte. Karriere und ein gutes Gehalt hat einen gewissen Stellenwert, ist aber auch nicht die oberste Priorität.

Vielen Dank fürs Lesen! Ich bin langsam am Verzweifeln. Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie es weitergehen könnte?

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Woher kommt die Alkylgruppe bei der N-Alkylierung?

Hallo zusammen,

Hintergrund:

ich studiere Verfahrenstechnik im 2. Semester und habe leider einige Verständnisprobleme im Chemie 2 - Modul (organische Chemie). Speziell zu der Alkylierung versuche ich seit Stunden herauszufinden, woher die Alkylgruppe stammt.

Beschreibung:

Als Beispiel habe ich ein cyclisches, sekundäres Amin R2N-H+-Cl, das als Hydrochlorid vorliegt. Unter Zugabe einer schwachen Base und Energie soll dies laut Lehrbüchern im wässrigen Milieu das Chloridatom am Amin abtrennen, welches mit der Base ein Salz bildet. Das Amin nimmt dadurch eine Methylgruppe an der Aminofunktion auf. Als Nebenprodukte dieser Reaktion entstehen wohl Kohlenstoffdioxid und Wasser.

Sowei sogut, also habe ich das als konkrete Reaktionsgleichung aufgeschrieben. Als Base fungiert hier Natriumhydrogencarbonat NaOCOOH, entsprechend dem Beispiel aus dem Vorlesungsskript.

Diese Gleichung wollte ich stöchiometrisch ausgleichen, um Verständnis aufzubauen. Und hier liegt mein Problem.

Problem:

Ganz egal, wie ich herumvariiert habe, letzlich fehlt mir immer exakt die eine Methylgruppe -CH3... Wo kommt die nur her? Die kann doch nicht aus dem nichts entstehen? Aus dem Wasser kann es ja logischerweise nicht stammen, zumindest nicht das C-Atom. Oder sind die Reaktionskoeffizienten nur so krumm, das ich tatsächlich noch nicht auf die Lösung gekommen bin?

Wäre sehr nett, wenn mir jemand des Rätsels Lösung geben könnte :)

LG

Ein verzweifelter VT2-Student

Schule, Chemie, Gesundheit und Medizin, Verfahrenstechnik, organisch, organik, methylierung
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Vom Physik-Studium zu etwas Anderem wechseln?

Hallo liebe Community,

ich habe angefangen an der Universität Hamburg Physik (B. Sc.) ohne Nebenfach zu studieren und befinde mich momentan im mathematischen Vorkurs, vor dem ersten Semester. Seit 3-5 Tagen bin ich am recherchieren, wie der Arbeitsmarkt und so aussieht und habe festgestellt, dass das was mir bisher von den Repräsentanten der Uni erzählt wurde, nicht stimmt. Der Arbeitsmarkt steht mir nämlich gar nicht offen in der Realität und das Studium ist außerhalb der Forschung nicht geeignet, außer für Unternehmensberatung und Finanzwesen etc. und es halt noch einige Arbeitslose unter denen gibt. Nun bin ich am Überlegen in Richtung Ingenieurswissenschaften zu wechseln nur bin ich mir noch unklar zu was. Grundsätzlich habe ich an alle Naturwissenschaftlichen Fächer (Mathematik, Physik, Chemie) Interesse und kann mir vorstellen damit auch im Beruf zu leben. Ich möchte nicht in der Forschung in der Universität arbeiten, sondern meine Kreativität in der "freien Wirtschaft" nutzen und für die "Industrie" arbeiten bzw. entwickeln, aber kein Unternehmensberatung oder so. Ich habe mich bereits umgeschaut, was es so gibt und bin auf folgende gestoßen.

Elektrotechnik

Maschinenbau

Flugzeugbau

Verfahrenstechnik

Mechatronik

oder vielleicht ein Chemie Studium?

Dadurch, dass ich grundsätzliches Interesse an den Fächern habe bestehen die einzigen Auswahlkriterien für mich, welches von allen am besten bezahlt ist und am meist gesuchtesten bzw. mit dem besten Arbeitsangebot. Evtl. auch nichts von den oben genannten und ihr habt eine bessere Idee?

Außerdem bin ich insgesamt ziemlich frustriert, da ich mir z.B. eine Folge von ARD angeschaut habe, da hieße es, dass das Märchen vom Fachkräfte-Mangel gar nicht stimme und die Konzerne halt billige Ingenieure (in allen Bereichen) produzieren wollen. Da wo früher ein Elektrotechniker 60.000€/Jahr verdiente, verdient er heute mittlerweile nur die Hälfte. Letztendlich weiß ich nicht, was ich mit meinem vernünftiges studieren soll. Link kann ich leider nicht hinzufügen

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, evtl. Eure Erfahrungen schildern, ich wäre sehr dankbar für.

PS: Ich weiß, dass das was man machen soll Spaß machen soll, aber ich finde man sollte auch nach einigen Kriterien wie Gehalt und Arbeitsmarkt schauen, wenn alles in einer ähnlichen Richtung ist die man einschlagen möchte.

MfG Marcomala

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