Woher kommt die Alkylgruppe bei der N-Alkylierung?

Hallo zusammen,

Hintergrund:

ich studiere Verfahrenstechnik im 2. Semester und habe leider einige Verständnisprobleme im Chemie 2 - Modul (organische Chemie). Speziell zu der Alkylierung versuche ich seit Stunden herauszufinden, woher die Alkylgruppe stammt.

Beschreibung:

Als Beispiel habe ich ein cyclisches, sekundäres Amin R2N-H+-Cl, das als Hydrochlorid vorliegt. Unter Zugabe einer schwachen Base und Energie soll dies laut Lehrbüchern im wässrigen Milieu das Chloridatom am Amin abtrennen, welches mit der Base ein Salz bildet. Das Amin nimmt dadurch eine Methylgruppe an der Aminofunktion auf. Als Nebenprodukte dieser Reaktion entstehen wohl Kohlenstoffdioxid und Wasser.

Sowei sogut, also habe ich das als konkrete Reaktionsgleichung aufgeschrieben. Als Base fungiert hier Natriumhydrogencarbonat NaOCOOH, entsprechend dem Beispiel aus dem Vorlesungsskript.

Diese Gleichung wollte ich stöchiometrisch ausgleichen, um Verständnis aufzubauen. Und hier liegt mein Problem.

Problem:

Ganz egal, wie ich herumvariiert habe, letzlich fehlt mir immer exakt die eine Methylgruppe -CH3... Wo kommt die nur her? Die kann doch nicht aus dem nichts entstehen? Aus dem Wasser kann es ja logischerweise nicht stammen, zumindest nicht das C-Atom. Oder sind die Reaktionskoeffizienten nur so krumm, das ich tatsächlich noch nicht auf die Lösung gekommen bin?

Wäre sehr nett, wenn mir jemand des Rätsels Lösung geben könnte :)

LG

Ein verzweifelter VT2-Student

Schule Chemie Gesundheit und Medizin Verfahrenstechnik organisch organik methylierung
2 Antworten
Vom Physik-Studium zu etwas Anderem wechseln?

Hallo liebe Community,

ich habe angefangen an der Universität Hamburg Physik (B. Sc.) ohne Nebenfach zu studieren und befinde mich momentan im mathematischen Vorkurs, vor dem ersten Semester. Seit 3-5 Tagen bin ich am recherchieren, wie der Arbeitsmarkt und so aussieht und habe festgestellt, dass das was mir bisher von den Repräsentanten der Uni erzählt wurde, nicht stimmt. Der Arbeitsmarkt steht mir nämlich gar nicht offen in der Realität und das Studium ist außerhalb der Forschung nicht geeignet, außer für Unternehmensberatung und Finanzwesen etc. und es halt noch einige Arbeitslose unter denen gibt. Nun bin ich am Überlegen in Richtung Ingenieurswissenschaften zu wechseln nur bin ich mir noch unklar zu was. Grundsätzlich habe ich an alle Naturwissenschaftlichen Fächer (Mathematik, Physik, Chemie) Interesse und kann mir vorstellen damit auch im Beruf zu leben. Ich möchte nicht in der Forschung in der Universität arbeiten, sondern meine Kreativität in der "freien Wirtschaft" nutzen und für die "Industrie" arbeiten bzw. entwickeln, aber kein Unternehmensberatung oder so. Ich habe mich bereits umgeschaut, was es so gibt und bin auf folgende gestoßen.

Elektrotechnik

Maschinenbau

Flugzeugbau

Verfahrenstechnik

Mechatronik

oder vielleicht ein Chemie Studium?

Dadurch, dass ich grundsätzliches Interesse an den Fächern habe bestehen die einzigen Auswahlkriterien für mich, welches von allen am besten bezahlt ist und am meist gesuchtesten bzw. mit dem besten Arbeitsangebot. Evtl. auch nichts von den oben genannten und ihr habt eine bessere Idee?

Außerdem bin ich insgesamt ziemlich frustriert, da ich mir z.B. eine Folge von ARD angeschaut habe, da hieße es, dass das Märchen vom Fachkräfte-Mangel gar nicht stimme und die Konzerne halt billige Ingenieure (in allen Bereichen) produzieren wollen. Da wo früher ein Elektrotechniker 60.000€/Jahr verdiente, verdient er heute mittlerweile nur die Hälfte. Letztendlich weiß ich nicht, was ich mit meinem vernünftiges studieren soll. Link kann ich leider nicht hinzufügen

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, evtl. Eure Erfahrungen schildern, ich wäre sehr dankbar für.

PS: Ich weiß, dass das was man machen soll Spaß machen soll, aber ich finde man sollte auch nach einigen Kriterien wie Gehalt und Arbeitsmarkt schauen, wenn alles in einer ähnlichen Richtung ist die man einschlagen möchte.

MfG Marcomala

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Studium Schule Mathematik Elektrotechnik Industrie Maschinenbau Physik Verfahrenstechnik Ausbildung und Studium Beruf und Büro
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