Gitarre Bünde abgenutzt - neue Gitarre kaufen?

Die Frage knüpft so ein bisschen an meine vorherige Frage an. War im Gitarrenladen und hab mir meine noname "billig" Strat einstellen lassen. Im Laden meinte der Mitarbeiter, die Bünde seien schon sehr stark abgenutzt, daher Nebengeräusche beim Spielen, aber die Elektronik (Tonabnehmer, die Drehregler, Schalter) ist schon sehr gut, muss wohl nachträglich reingebastelt worden sein und ne Strat ausm Laden unter 800€ wird nicht besser klingen, sich aber besser spielen lassen. Er meinte aber "passt schon erstmal".

Also zu Hause angekommen, es spielt sich definitiv besser und ist auch viel stimmstabiler, nur mit den Nebengeräuschen kann ich mir genau so gut ne neue Gitarre kaufen hab ich das Gefühl. Vielleicht mach ich was falsch als Anfänger, aber so machts keinen Spaß wenn es immer wieder scheppert und diese metallischen Nebengeräusche immer mit dabei sind. Da wars ja besser als die Saitenlage(?) höher war und ich von dem allen nichts mitbekommen habe.

Meine Frage, hab ich jetzt die 50€ fürs setup in den Sand gesetzt und für 300€ eine unbrauchbare gebrauchte Gitarre gekauft oder kann man da was machen? Wenn ich das richtig verstanden habe ist die Arbeit an Bünden recht teuer und da kann ich mir überlegen direkt auf eine ordentliche neue Strat zu sparen?

Tut mir leid wenn die Frage dumm ist, bin halt nicht der hellste

Gitarre, E-Gitarre, Instrument, Saiten, Bund
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8er Saiten auf eine Gitarre mit 9ern ab Werk aufziehen?

Ich bin zwar noch ziemlicher Anfänger (habe im Oktober mit einer Westerngitarre begonnen und bin gerade mal so weit, dass ich ein paar Liedern mit offenen Akkorden begleiten kann), aber da ich das schon immer mal ausprobieren wollte, habe ich mir nun bei Thomann eine günstige E-Gitarre bestellt. Es handelt sich um die "Harley Benton ST20-SB Standard", ein Strat-Nachbau, der wohl laut Youtube Tests und Bewertungen seit etwa 1-2 Jahren ein "erstaunlich hohes Niveau" erreicht (sofern ich das merken werde).

Nun habe ich erst einen Tag nachdem ich die Gitarre bestellt habe gelesen, dass sie Nickel-Saiten hat. Da ich eine ziemlich starke Nickel- und Chrom Allergie habe (Ja, auch und vorallem bei Hornhaut problematisch, das Ekzem kommen dann unter der Hornhaut), habe ich mir einen Satz Allergiker-Saiten mit Goldummantelung hinzubestellt. (Steht sogar extra dabei: Für Allergiker).
Nun habe ich blöderweise erst einen Tag, nachdem ich die Saiten bestellt habe gelesen, dass die Saiten eine unterschiedliche Stärke haben. Die ab Werk aufgezogenen Saiten sind wohl 0,9-0,42 und die Saiten, die ich bestellt habe, sind wohl 0,8-0,38

Beim Googlen bin ich nun darauf gestoßen, dass das unter Umständen ein Problem sein kann. Man solle die Saitenstärke nur wechseln, wenn man genau wisse, was man tue, oder man sollte das einen Fachmann machen lassen, weil man danach entweder den Halsstab verstellen müsse, oder sogar den Steg tauschen, oder an der Brücke herumschrauben müsse.

Nun frage ich mich: Soll ich mir nochmal Saiten mit der richtigen Stärke hinterherbestellen und die 0.8 zurückschicken (kann aktuell leider dauern, da die Post nicht hinterherkommt), oder soll ich es mit denen versuchen und die Einstellungen am Halsstab und der Brücke selbst vornehmen? Was mache ich aber, wenn die Saiten am Steg zu niedrig sind?

Musik, Gitarre, E-Gitarre, Saiten
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Sind alle (gleichen) Bünde bei allen E-Gitarren immer gleich breit?

Hallo.

Ich sitze gerade hier und brüte über dem Thema "Bundbreite bei E-Gitarren". Hintergrund: Ich habe seit einem halben Jahr Gitarrenunterricht, aber ich kriege meine Finger einfach nicht weit genug gespreizt um viele Powerchords in den tieferen Lagen richtig zu greifen. Einen Finger ansetzen, und dann den zweiten rüberziehen geht, dauert aber eben viel zu lange und klingt schiBe, aber aus der Luft so gespreizt ansetzen, dass ich beide Bünde im Ansatz sauber drücke, das geht nicht. Und zwar nicht "ein bisschen nicht" sondern "ab-so-lut gar nicht" :-(
Ja, ich greife mit weiter unten am Hals angesetztem Daumen und ja, ich winkele die Finger vernünftig ab.

Also war jetzt meine Überlegung, mir eine Gitarre zu suchen, bei der die Bünde nicht so breit sind. Dazu habe ich mir wie gesagt das Thema mal theoretisch versucht anzueignen, aber mit Formelrechnung (Google) und Mathematik + Taschenrechner kann ich auch nicht besser greifen.

Also nehme ich mir meine 2 Gitarren her. Eine PRS Les Paul und eine Fender Stratocaster.

Die PRS hat eine Mensur von 635mm und die Strat 648mm. Dass die Mensur wegen unterschiedlicher Anzahl der Bünde und Abstand von Brücke zu letztem Bund nichts über die Breite der Bünde bzw. den Abstand der Stäbchen zueinander aussagt, weiß ich jetzt. Denn messe ich die Abstände an beiden Gitarren nach, sind sie trotz deutlich kürzerer Mensur der PRS gerade im vorderen Bereich auf den mm identisch.

Also ist mein Gedanke, mir eine SG mit nur 628mm zu kaufen, schon wieder hinfällig, denn da wird's nicht anders sein, oder?

Nach Roman jetzt die Frage:
Gibt es irgendein Merkmal bzw. auch ganz konkret Modelle von E-Gitarren, bei denen der Abstand zwischen zwei Bundstäbchen nicht gleich ist? Oder ist aufgrund von Ton und Klangeigenschaften der Abstand z.B. zwischem 3. und 4. Bundstäbchen bei allen E-Gitarren auf der Welt immer gleich?

Dann hab ich keine Ahnung, wie manche Leute in YT Videos Powerchords greifen, das man denkt, die könnten noch einen weiteren Bund übergreifen. Ich hab gar nicht so kurze Finger und üben (dehnen) mach ich täglich, aber es will und will einfach nicht besser werden. Mittlerweile herrschen langsam schon Frust und Zorn...

Vielen Dank für ein paar Tipps!

Musik, Gitarre, Gitarre spielen, E-Gitarre, Saiten
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