openSUSE Tumbleweed .rpm Installation Problem mit Signatur/öffentlichen Schlüssel?

Wenn ich bei openSUSE Tumbleweed eine .rpm Datei installieren will, kommt es leider zu Fehlermeldungen. Wenn ich sie mit "YaST Software" installiere kommt wie hier https://github.com/rstudio/rstudio/issues/2436 (2. Beitrag) bei mir die selbe Fehlermeldung. Wenn ich auf "Ignorieren" klicke, installiert er allerdings die .rpm (wenn eine Repo hinzugefügt wird, wie zB bei Google Chrome, werde ich beim nächsten Starten von "YaST Software installieren/entfernen" noch gefragt ob ich dem nicht signierten Schlüssel vertrauen möchte; wenn keine Repo hinzugefügt wird (wie bei FreeOffice) kommt das nicht).

Discover (Standardprogramm zum öffnen von .rpm Paketen) meldet einen "Internal Error" und installiert die .rpm nicht einmal.

Wenn ich es über das Terminal mit sudo rpm -i name.rpm mache, werde ich direkt gefragt, ob ich den Key hinzufügen möchte (und die .rpm wird installiert).

Ich mein es funktioniert so schon, aber etwas umständlich ist das schon. (Gerade für unerfahrenere Nutzer wohl ehr schlecht wenn es zu Fehlermeldungen kommt, und dass bei jeder .rpm die mir bisher begegnet ist). Gibt es da einen besseren Weg, bzw. eine Möglichkeit solche Fehler/"Probleme" zu verhindern?

(Fast alle Programme bekommt man zwar aus den offiziellen Paketquellen & der Packman Repo, aber eben auch nicht alle.)

Vielen Dank!

PC, Computer, Software, Linux, GNU, openSUSE, SuSE, rpm
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Linux Backuplösung?

Ich suche nach einer für mich passenden Backup-Lösung (unter GNU/Linux), um mein Homeverzeichnis zu sichern.

Bisher verwende ich Grsync, geht soweit so gut, allerdings wenn ich eine Datei versehentlich lösche oder überschreibe und dann ein Backup mache, ist sie auch im Backup weg.

Was ich benötige:
-Zum Sichern des Homeverzeichnisses
-Man sollte (mehrere) Ausnahmen hinzufügen können (zB. brauche ich meine Steam Spiele-Bibliothek nicht zu sichern, genauso wenig das Verzeichnis von Firefox, in dem der Cache gespeichert wird [bringt nichts & verzögert das Backup nur])
-Man muss vor & nach dem Backup automatisch einen Befehl/Shell-Script ausführen lassen können
-Es sollte eine Fortschrittsanzeige haben
-Wichtig ist, was mir bei Grsync so bisher fehlt, ist das auch ältere Backups aufgehoben werden. D.h. wenn ich an Tag 1 ein Backup mache, an Tag 2 eine Datei lösche und an Tag 3 dann wieder ein Backup mache, muss das alte Backup von Tag 1 noch bestehen bleiben, sodass ich die gelöschte Datei wiederherstellen kann. Wichtig ist auch, dass nicht jedesmal wieder alles gesichert wird, sondern nur das, was sich "verändert" hat. D.h. zum Beispiel meine Video-Sammlung, in der sich zwischen Tag 1 und 3 nichts geändert hat, sollte beim Backup von Tag 3 nicht noch einmal gesichert werden. Ältere Backups müssen automatisch gelöscht werden, wenn der Speicherplatz nicht mehr reicht. Dabei dürfen natürlich keine Daten verloren gehen, d.h. z.B. an Tag 200, wenn der Speicherplatz auf der externen Backup-Festplatte nicht mehr reicht, müssen alte Backups gelöscht werden, dabei darf aber die an Tag 1 gesicherte (und weil es keine Änderungen gab nie wieder in einem neueren Backup enthaltene) Video-Sammlung natürlich nicht verloren gehen, sondern es müssen andere, "nicht mehr aktuelle" Daten gelöscht werden (vom Prinzip her also ähnlich wie zB Time Machine).
-Wichtig ist natürlich, dass ich die Daten einfach wiederherstellen kann, zB nach einer Neuinstallation. Ich will mir die Dateien dann nicht einzeln aus den zig Backups wieder von Hand zusammen suchen müssen.
-Die Daten sollten als "normale" Dateien und Ordner gesichert werden, d.h. es sollte kein Archiv wie bei Deja-Dup oder so erstellt werden (gibt mir einfach ein gewisses Sicherheitsgefühl, so kann ich das Backup zur Not auch noch ohne die Backup-Software "von Hand" wiederherstellen).

Vielen Dank!

PC, Computer, Technik, Backup, Linux, IT, Ubuntu, Datensicherung, openSUSE
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Wie kann man sich ein Locale selber erstellen bzw. ein existierendes anpassen?

Ich benutze openSUSE 42.3, aber vermutlich ist das Problem nicht distributions­spezi­fisch, weil das ja innerhalb von KDE eingestellt wird.

Locales bündeln sehr viele Optionen und bilden sie auf einer Handvoll Aus­wahl­mög­lich­kei­ten ab. Es geht letztlich vor allem um Formate zur Darstellung von Uhrzeit und Da­tum, um die Inter­face­sprache und ein paar unwichtigere Dinge wie Währun­gen und Ein­hei­ten.

Nun habe ich ziemlich klare Vorstellungen, wie ich das haben möchte:

  • Mein Computer soll immer nur Englisch mit mir reden
  • 12-Stunden-Zeitangaben finde ich dämlich
  • Amerikanisches mixed-Endian Datumsformat erzeugt anaphylaktischen Schock
  • Amerikanische Einheiten führen zum Apoplex
  • Kurzes Datumsformat: 2019–12–11
  • Langes Datumsformat: Wed, 11 Dec 2019 — wozu sollte man Wochentag oder Monat ausschreiben, wenn es nur Platz im System Panel frißt?

Leider kann man sich aber nur aus den bestehenden Locales etwas zusammen­pfrie­meln, und das läuft immer auf einen müden Kompromiß heraus. Aktuell benutze ich für die Zeit wpb_AU, das ist immerhin Englisch und 24-Stunden, aber nicht ganz das, was ich wirk­lich will (z.B. langes Datumsformat viel zu lang). Und trotzdem gibt es so­gar in­ner­halb von KDE immer wieder Fäl­le, in denen Uhrzeit und Datum nicht ent­spre­chend der Vorgabe formatiert werden, z.B. der Login-Screen nach dem Suspend-to-RAM.

Locales existieren auf der Platte nur in einer maschinenlesbaren Form, so daß man sie nicht editieren kann — ich nehme an, sie wurden aus irgendwelchen Sourcen er­zeugt, aber die letzteren findet man nirgendwo. Meine Präferenzen sind nicht be­son­ders exo­tisch, und ich verstehe nicht, warum man das nicht feinadjustieren kann.

Absurderweise kann ich mich erinnern, daß in vergangenen openSUSE-Versionen das Locale über ein GUI wesentlich modularer spezifiziert werden konnte, mit so einer Art For­mat­spezi­fika­to­ren wie %HH (für 24-Stunden-Zeitangabe). Das war viel flexibler.

Weiß jemand eine Lösung?

Computer, Technik, Linux, Datum, KDE, openSUSE, Technologie, Datum und Uhrzeit, Spiele und Gaming
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Root-Password verloren (OpenSuse) — was tun?

Durch eine elegante Fehlfunktion in /dev/brain0 habe ich leider mein Root-Pass­word ver­lo­ren. Jetzt ver­suche ich, den An­wei­sun­gen zu folgen, um wieder Zu­gang zu er­hal­­ten (User-Pass­word ist glück­licher­weise vor­han­den). Aber es will sich kein Er­folg einstellen.

Wenn ich das richtig verstehe, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder durch Boot vom USB-Stick, oder brutal durch Eingriff in den Bootvorgang (grub).

Ersteres scheidet aus, weil ich nicht weiß, wie ich mir aus dem openSUSE-Leap-42.3-DVD-x86_64.iso einen bootfähigen Stick basteln kann. Hinweise will­kommen.

Daneben gibt es die Option, in einen single-user mode zu booten. Dazu muß man grub irgendwie dazu bringen, daß ich eine Bootoption hinzufügen kann. Die Beschreibung meint dazu:

If you don't see either a LILO or GRUB boot screen, try hitting CTRL-X to get one. If it's LILO, just type "linux single" and that should do it (assuming that "linux" is the lilo label). If text mode GRUB, hit 'e", then select the "kernel" line, hit "e" again, and add " single" (or just " 1") to the end of the line.

Beim Booten sehe ich folgendes Boot-Menü:

Ich probiere es also mit den Advanced Options

und nehme mir dort irgendwas mit recovery. Laut obiger Anweisung soll ich wohl e tippen (a tut nichts), und dann bekomme ich das

angeblich soll ich jetzt eine kernel line selektieren, aber ich finde keine. Dafür kann ich mit CONTROL-C in einen command-line mode wechseln, in dem weder kernel noch single irgendeine ernsthafte Reaktion zeigt.

Und damit bin ich am Ende. Hat jemand eine Ahnung, an welcher Stelle ich vom richtigen Pfad abgebogen bin? Oder was ich sonst tun könnte?

Root-Password verloren (OpenSuse) — was tun?
Computer, Technik, Linux, openSUSE, password, Technologie, Spiele und Gaming, Laptop
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Wie kann ich die Ausgabe von 'echo' verlangsamen?

Hallo an alle Kenner der bash

Ich wollte gerne einen String, der von 'echo' ausgegeben wird, mit verminderter Geschwindigkeit ausgeben lassen. Beispielsweise ein simples:

echo "Hallo Welt"

Dabei wird der String ja direkt ausgegeben und noch schneller als man ihn schreiben oder lesen könnte. Gemeint ist hier das lesen des Strings während der Ausgabe selbst und nicht das lesen nach der Ausgabe. Wer noch mit MoDem's gearbeitet hat und weiß wie es bei einem 300 Baud Connect aussieht, wird verstehen was ich meine. Die Lektüre von

man echo

und von

info '(coreutils) echo invocation'

Haben mich leider nicht weiter gebracht, so das ich unter Zuhilfenahme weiterer Programme (tr, sed) tricksen musste. Das Ergebnis seht ihr hier:

#!/bin/bash
# Slow down the Output from the 'echo' Command

echo "H"|tr "\n" " "|sed 's/ //'
sleep 0.5|tr "\n" " "|sed 's/ //'
echo "a"|tr "\n" " "|sed 's/ //'
sleep 0.5|tr "\n" " "|sed 's/ //'
echo "l"|tr "\n" " "|sed 's/ //'
sleep 0.5|tr "\n" " "|sed 's/ //'
echo "l"|tr "\n" " "|sed 's/ //'
sleep 0.5|tr "\n" " "|sed 's/ //'
echo "o"|tr "\n" " "|sed 's/ //'
sleep 0.5|tr "\n" " "|sed 's/ //'
echo " "|tr "\n" " "|sed 's/ //'
sleep 0.5|tr "\n" " "|sed 's/ //'
echo "W"|tr "\n" " "|sed 's/ //'
sleep 0.5|tr "\n" " "|sed 's/ //'
echo "e"|tr "\n" " "|sed 's/ //'
sleep 0.5|tr "\n" " "|sed 's/ //'
echo "l"|tr "\n" " "|sed 's/ //'
sleep 0.5|tr "\n" " "|sed 's/ //'
echo "t"

Kennt also jemand von euch einen undokumentierten Parameter oder eine Option mit der man echo dazu überreden könnte langsam zu machen?

Linuxhase

Linux, Bash, openSUSE, shell, Echo
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