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Was sind Vampire eigentlich?

Ich habe schon viele Vampirgeschichten gesehen – in Serien, Filmen und Animes. Und jedes Mal sind sie anders.

Manche Vampire können im Sonnenlicht wandeln, andere verbrennen. Manche glitzern, manche verschwinden in Schatten. Es gibt sogar hybriden Vampire die auch gleichzeitig Werwolf sind oder auch mehrere Wesen in einem.

Es gibt keinen festen Maßstab dafür, was ein Vampir ist – außer vielleicht, dass sie mächtig sind und Blut trinken. Alles andere variiert von Welt zu Welt, von Mythos zu Mythos.

Also warum sollte es nicht auch einen Vampir geben, der zwar körperlich vollkommen Vampir ist – aber sich innerlich bewusst entschieden hat, seine Menschlichkeit nicht aufzugeben?

Einen, der sterblich bleibt, weil er es will. Der leben kann. Und sterben.

Nur weil ein Vampir sterblich ist, macht ihn das nicht automatisch zu einem Halbvampir. Sterblichkeit muss keine Schwäche sein – sie kann eine Wahl sein. Ein Zeichen von Stärke.

Natürlich gibt es Möglichkeiten, jeden Vampir zu töten – oft schwierig, aber nicht unmöglich.

Aber was, wenn es einen Vampir gäbe, der all das übertrifft? Nicht durch Unsterblichkeit – sondern durch den Mut, sie nicht zu brauchen.

Gerade weil er sterben kann, wirkt seine Stärke echter. Spürbarer.

Unsterblichkeit mag faszinieren – aber auf Dauer?

Vielleicht ist sie gar nicht so spannend. Vielleicht ist sie leer.

Vielleicht ist es die Sterblichkeit, die einen Vampir wirklich besonders macht.

Was sagt ihr denn dazu ? Theoretische geht ja alles in der Fantasie? ☺️

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Ist meine Figur noch ein „richtiger“ Vampir – auch wenn sie sterblich ist?

Ich liebe Vampire über alles – besonders durch den Anime Hellsing. Ich schreibe oft Fanfiction und habe mir dafür eine eigene Figur erschaffen: ebenfalls ein Vampir.

Aber genau da beginnt mein Problem.

Diese Figur ist kein typischer, unsterblicher Vampir. Sie ist verwundbar, sie kann sterben – aber sie regeneriert sich schneller als ein Mensch. Ich beschreibe sie immer als “Vampir mit warmem Herz”, weil sie trotz ihrer Kräfte ihre Sterblichkeit behalten hat. Sie hat den Fluch der Unsterblichkeit durchbrochen – nicht aus Schwäche, sondern aus Willen.

Ich brauche genau so einen Charakter: stark, düster, vampirisch – aber mit echter Verletzlichkeit.

Und trotzdem frage ich mich seit Wochen:

Ist das überhaupt noch ein Vampir?

Oder passt so eine Figur gar nicht in ein Universum wie Hellsing, das von brutal starker Unsterblichkeit lebt?

Mir ist bewusst, dass man in Fanfiction vieles gestalten darf – aber ich komme gerade nicht mehr klar mit meiner eigenen Idee. Ich habe eine Schreibblockade, weil ich Angst habe, dass meine Figur „nicht vampirisch genug“ ist.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Gedanken?

Kann man einen sterblichen Vampir glaubwürdig schreiben – ohne ihn zum Mensch zu machen?

Bin dankbar für jede ehrliche Meinung oder Gedankenhilfe. 🖤

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Fremde Frau hat mich "gelesen"?

Heute ist mir etwas so unheimliches passiert. 

War draussen, eine Frau kam zu mir und machte mur ein Kompliment. Dann fing sie irgendwie ein Gespräch an mit mir, ich kann es leider nicht mehr 100% zusammenfassen weil ich so schockiert war irgendwie und gestresst

Sie meitnte ich habe so eine wundervolle Ausstrahlung und positive Energie, aber auch etwas sehr trauriges. Sie sagte aus dem nichts, da sind 2 Männer die dich sehr verletzt haben, und ich sagte nichts. Dann sagte sie die Initialen von ihnen. Dann meinte sie ich bekomme alle Männer, nur diese an denen ich interessiert bin nicht, bzw dass ich sie bekomme aber dann verliere. Sie erwähne etwas mit meiner Aura

Und ich war so schockiert, weil all das irgendwie die Essenz von meinem Leiden ist. 

Ich bin so schockiert und kann nicht aufhören daran zu denken

Sie meinte ob sie eine Lesung machen darf mit mir, ich wusste nicht was tun. Ich hatte wirklich keine Zeit aber ich bereue es so. Sie meinte jetzt wäre der perfekte Moment. 

Und nein das war keine komische alte Hexe oderso, das war eine normale junge Frau, die hatte ihren Mann dabei und ihr Kind.

Ich glaube eigentlich nicht an solche Sachen, aber ich fühle mich wirklich verflucht, und dass eine fremde Person zu mir kommt und das anspricht besorgt mich so ich glaub ich krieg bald eine Psychose oderso

Was kann das gewesen sein? Kann mir das jemand erklären und kann mich jemand vielleicht beruhigen

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Feedback dieser Szene meiner Geschichte?

Ich würde mich freuen, wenn ihr diese Szene meiner Geschichte ganz konstruktiv bewerten könntet und wenn möglich auch begründen würdet. Detaillierte Verbesserungsvorschläge sind willkommen :)

Um diese Uhrzeit herrschte reges Treiben im Ballsaal. Gelächter und Gespräche schwirrten in der Luft, drangen selbst zu mir hinauf in den obersten Balkon tief unter der Decke. Ich beobachtete sie von hier oben, eine stumme Zuschauerin, die die bunten Farben und die melodischen Klänge genießt. Auch wenn sie kein Teil davon ist. Ich befand mich weit genug im Schatten, sodass mich niemand sehen konnte, selbst wenn Onkel mir auch das verboten hatte. Er würde mich nicht bemerken. Er war zu beschäftigt damit, seine Untertanen zu umgarnen, sie davon zu überzeugen, dass dieses Königreich nicht auseinanderfällt. Selbst mit einer verfluchten Kronprinzessin.

Die Vertäfelungen und Verzierungen in der Wand stachen in meinen Rücken. Mein Hintern war mittlerweile Taub vom harten Boden, doch ich verharrte noch einige Minuten, um meinem Lieblingslied zu lauschen, das gerade angestimmt wurde. Wehmütige Klänge verwoben sich mit dem Wind, der durch die Fenster hinein wehte. Sie tanzten auf den Geländern der Balkone, verschmolzen mit den schimmernden Lichtern der Kronleuchter in der Mitte des Saales. Ich schloss meine Augen, um die Töne in mir aufzunehmen. Das Lied war rein instrumental, doch ich stellte mir immer vor, dass es von einem Wanderer handelt, der nach einem langen Tag zurück nach Hause kehrt.

Verborgen im Schatten war ich die Dunkelheit selbst, doch ich brauchte kein Licht, um die Klänge der Musikanten zu hören. Und gewiss brauchte ich keines, um das Stück Schokoladentörtchen zu verzehren, das ich vor dem Ball aus der Küche stibitzt hatte. Es schmeckte nach Vergangenheit. Nach Zuhause. Das war das einzig gute an diesen Festen. Die Musik und der Kuchen.

Der Staub hier oben zwang mich, meine Nase zuzuhalten, um nicht zu Niesen. Die ruhige Musik würde das Geräusch kaum übertönen. Obwohl ich bei der Vorstellung grinsen musste, mal wieder vor den Wachen zu fliehen, die mich zurück in meine Gemächer bringen wollten und dafür durch die Gänge jagten. Als würden sie einen entlaufenen Hund einfangen wollen. Ich hatte selbst noch gelacht, als sie mich schließlich erwischten. Doch ich zügelte mich, die Nerven meines Onkels - des Königs - öfter zu überspannen als unbedingt nötig. Er konnte unglaublich herrisch werden. Sein Kopf wurde immer ganz rot, wenn er sich aufregte, wie eine Tomate. Und ich will nicht riskieren, dass er ihm irgendwann platzt. Das wäre eine Sauerei.

Ich erhob mich, als die Melodie verklungen war und wischte die Krümel an meinem waldgrünen Nachthemd ab. Meine Gliedmaßen waren so steif, als ich mich streckte, ertönte das Knacken meiner Knochen. Ich bemühte mich, meine Bewegungen so leise wie möglich durchzuführen. Jeder Schritt, jeder Atemzug war genauestens durchdacht. Ich wich den einzelnen Bodendielen aus, von denen ich wusste, dass sie knarren würden. Presste mich dicht an der Wand entlang, um außer Sichtfeld des Ballsaales tief unter mir zu bleiben. Die nächste, schnellere Melodie ertönte, doch ich war bereits in dem dunklen Gang hinter einer unscheinbaren Vertäfelung verschwunden. Sie dröhnte in den Steinwänden, hallte von ihnen wieder und begleitete meinen Weg bis zu meinem Schlafzimmer. Der modrige Duft der nassen Steine verzog sich, sobald ich die steinerne Tür schloss und den Wandteppich wieder davor schob. Mit seinem Schließen versiegten die letzten Klänge des Festes und Stille nahm mich ein. Meine Augen gewöhnten sich allmählich an das fahle Mondlicht, das im Vergleich zum Fackelschein im Geheimgang oder dem Kerzenflackern im Ballsaal, kalt war, wie die gefrorene See. Es beschien mein Gesicht auch noch, als ich zu meinem großen Himmelbett hinüber ging und mich unter der Decke zusammenrollte. Ich kam nicht in Versuchung, die Vorhänge zu schließen, denn dann könnte ich glauben, ich würde in einem Kerker schlafen statt in königlichen Gemächern. Das Licht des Mondes und des Sternenhimmels waren der Beweis für meine Freiheit. Doch dennoch wusste ich nie mit Gewissheit, ob sie mich vielleicht anlogen.

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