Wamsler- oder Kaminofen für das ganze Haus?

Moin allerseits,

ein Teil unseres Gebäudekomplexes ist ein 2stöckiges Haus, welches Anfang der 70er gebaut wurde, Grundfläche pro Etage ca. 120 m² (davon 20 m² Flur) und in beiden Stockwerken sind die jeweiligen Zimmer vom Grundriss identisch.

Geheizt wurde bis in die 90er zentral mit Öl, danach mit Gas. Für die Gasheizung wurde ein Edelstahlrohr in einer der zwei Kammern des Zentralschornsteins hochgezogen, die andere Kammer ist frei. Es besteht auch noch ein weiterer Schornstein, der zum Räuchern vorgesehen war, aber nie benutzt wurde.

Der Flur mit offener Treppe befindet sich auf beiden Etagen ebenfalls in der Mitte, so dass also der Zentralschornstein am ehesten vom Flur, zur Not von der jeweiligen angrenzenden Küche erreichbar wäre (Der verbleibende Teil des Haus hängt auch an der Zentralheizung, aber heizt bereits jetzt hauptsächlich mit einem Kachelofen).

Nun möchte meine Schwester, die über mir wohnt, gerne als Notreserve entweder einen Wamsler Herd in die Küche oder einen Kaminofen (vermutlich auf den Flur).

Frage 1: Geben die heutigen Wamsler Herde neben der Energie, die sie zu der Kochplatte und dem Ofen abgeben, noch genug Heizenergie in den Raum ab, so dass diese und ggf. auch noch die auf derselben Etage befinden Räume damit geheizt werden können, bei Türen auf, versteht sich? Ich hab da immer sowas wie 1 kW pro 10 m² im Kopf, stimmt diese Fausregel noch? Wer hat da Erfahrung?

Frage 2: Heizt jemand vielleicht sogar 2 Etagen, in diesem Fall dann mit nur einem größeren Ofen auf dem Flur der unteren Etage? Wie groß ist der dann dimensioniert und wie sind die Temperaturen in den Zimmern dann?

Frage 3: Wer hat eine zentrale Lösung mit Wasserführung im Einsatz (also eine, die neben der Gasheizung im Keller in den bestehenden Heizungskreislauf eingebaut wird) und kann da etwas empfehlen?

Ziel ist es natürlich, bei Versorgungsengpässen der Gasanlieferer, eine gewissene Grundtemperatur mit Holz einheizen zu können.

PS Mir ist bekannt, dass der Schornsteinfegermeister sein OK für den Betrieb an den vorhandenen Zügen geben muss, ggf. auch anordnet, dass auch in diesen Zügen dann Edelstahlrohren benutzt werden müssen.

Heizung, Kaminofen
Kamin Ofen anschließen, Schamotte Rohr?

Hallo,

so jetzt nochmal:

ich möchte mein Kaminofen anschließen (Ofenrohr 130 mm). Es ist im Schornstein ein SchamotteRohr mit 160mm Innendurchmesser aussendurchmesser 200 Verbaut.

Ich würde wie folgt vorgehen:

zunächst bohre ich selber durch den Mantelstein mit einen Schlagbohrer und stemme auf.

Das Würde ich bei einem Durchmesser von 22cm machen, damit Platz zwischen Bohrung und den Sattelstück welches daraufhin montiert wird sind befindet.

Später kommt noch zwischen Mantelstein und Sattelstück Wolle rein oder sowas.

Nun müsste ich erstmal, wenn das Loch im Schornstein bzw. Mantelstein drinne ist, abschecken wie tief das Loch/Bohrung ist, damit ich das richtige Sattelstück bestellen kann, da es hier verschiedene Längen gibt, sprich ich kein zu kurzes habe.

Standart sind 8,5 cm länge.

Nächster Schritt: Hier würde ich jemanden beauftragen, welcher mir mit einer Kenrbohrung im SchamotteRohr eine sauber Bohrung ausführt. Sozusagen die 2. Bohrung.

Nun kommt das Sattelstück/stutze an das Rohr, es wird verklebt.

Am Schluss wird noch das Wandfutter in der Sattelstutze eingbracht. Dann as 130er Ofenrohr eingesetzt.

soweit korrekt oder Bedenken, irgendwas vergessen ?

Frage:

1.

Der Hohlraum zwischen Wandfutter und Sattelstück muss man auch ausstopfen bzw. es braucht einen Hohlraum, wegen Temperaturen ?

2.

Das Wandfutter darf nicht im Querschnitt des SchamotteRohr heineinreichen, aber wie kurz darf es denn sein, kann es auch "zu kurz" sein, gibt es Probleme wenn es "nur" ?

3.

Welche Materialien brauche ich zum abdichten insgesamt ?

4

Muss das Sattelstück bündig mit der Außenseite des Mantelsteins sein, sprich der Außenkante des Schornsteins, wenn es zu kurz wäre ?

Vielen Dank

Technik, schornstein, Kamin, Kaminofen, Ofen
Kaminofen von Rost befreien und lackieren?

Ich habe einen Kaminofen der im Keller hoher Feuchtigkeit ausgesetzt war(aktuelle relative Luftfeuchtigkeit im Keller beträgt ca. 70%) und somit auf die Dauer gerostet ist. Überwiegend am Boden aber auch weiter oben sind Stellen wo sich Rost gebildet hat. Ich habe den groben Rost mit Bohrmaschine und Scheibendrahtbürste entfernt. Dabei ist auch viel von dem eigentlich Lack entfernt worden. Dann habe ich den Ofen sauber gemacht und den restlichen Rost versucht zunächst mit 25%igem Essig zu entfernen. Das geht auch erstmal, dann musste ich den Essig aber wieder entfernen um eine saubere Oberfläche zu schaffen und habe ihn mit Wasser und einem Lappen sauber gemacht. Dann hat sich aber wieder so eine gelbliche Schicht gebildet von der ich ausgehe dass es Rost ist. Als nächstes habe ich 75%ige Phosphorsäure ausprobiert. Die Phosphorsäure also mit einem Pinsel auf den Ofen aufgetragen und etwa 1 Stunde gewartet. Er sah dann auch sehr gut aus, es war kein Rost mehr zu sehen aber die Säure muss ja auch wieder runter wenn ich den Ofen lackieren will. Das ist ja schon eine schmierige Angelegenheit. Also wieder mit Wasser und Lappen den Ofen von der schmiere befreit aber es dauert nicht lang und es bildet sich wieder diese gelbe Schicht.
Meine Frage ist jetzt also, wie ich den Ofen rostfrei, fettfrei und sauber bekomme so dass ich ihn lackieren kann. Info am Rande, der Lack ist der Originallack vom Hersteller und hitzebeständig.

Danke für eure Hilfe!

lackieren, Kaminofen, Rost, Phosphorsäure, Auto und Motorrad

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