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Ist es kindisch Hilfe zu brauchen beim erwachsen werden?

Also ich bin gerade 17 und werde bald 18, mache gerade mein Abitur und spüre halt wie sich mein Leben verändert.

Bald ist die Schule vorbei und ich hab keine Ahnung was ich tun soll so ein langer Teil meines Lebens endet einfach, zudem habe ich aktuell medizinische Probleme und muss da große Entscheidungen treffen. Das Problem ist nur dass ich mit meinen Eltern im Prinzip kein Verhältnis habe, ich rede mit meinem Vater überhaupt nicht und mit meiner Mutter wirklich minimal, ich könnte mit ihr nicht über ernstere Themen sprechen als das Wetter. Mehr Familie außer die beiden habe ich nicht. Und von meinen Freunden fühle ich mich in den letzten Wochen total ausgeschlossen und generell bin ich sehr einsam. Wegen meinen Eltern bin ich schon seit Jahren daran gewöhnt selbstständig zu sein aber jetzt geht auf einmal alles so schnell und es macht mir Angst....

Ist es kindisch bzw dramatisch von mir dass ich unbedingt einen "trusted adult" mir wünsche?? Oder ist das einfach Teil vom Leben und ich muss mich raffen?

Ich kann echt nicht abschätzen ob es valide ist mir jemanden zu wünschen der "meine Hand hält" oder ob das Leben kein Ponyhof ist und es nicht so schlimm ist und ich kein Kind mehr bin.

War auch am überlegen mit meinem Lehrer zu sprechen der mir bei schulischen Dingen schon geholfen hat und dem ich unheimlich vertraue und der auch meinte ich kann immer mit ihm reden aber es fühlt sich wie gesagt so banal an über sowas rumzuheulen.

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Kann man für die Arbeit unfähig sein, obwohl man studiert hat mit Bachelor (dabei auch Master)?

Hallo, bin m/21 und ich habe das Gefühl, dass ich unfähig bin zu arbeiten bzw. in eine Firma zu gehen. Und das trotz Studium und Expertise.

Auch wenn ich fertig studiert hätte, bin ich nicht arbeitsfähig.

Ich bin nicht pessimistisch, sondern realistisch.

Ich bin mindestens so nützlich wie eine Putzkraft und für die Arbeit gut, wo man das Sortiment oder Mappen ordnet.

Ich bin generell zufrieden mit meinem Studium und habe auch solide Noten, aber das ist etwas was ich seit der Mittelschule für Sorgen hatte, die sich auch bewahrheitet haben. Ich habe in der Oberstufe schon (Pflicht-)Praktika gemacht und es war eine Katastrophe für mich. Ich wurde nicht rausgeschmissen, aber mir wurde gesagt, dass man mich rausschmeißen würde, wenn ich so arbeite.

Und das ist auch die Angst die ich habe, wenn ich in die Arbeitswelt gehen möchte. Ich kann mich bilden, aber in der Praxis bin ich inkompetent und Ahnungslos.

Arbeit ist wichtig, aber ich kann in diesem System leider nicht teilnehmen. Aber ich will nicht arbeitslos werden.

Was kann ich machen? Und hat jemand ähnliche Erfahrungen und Gefühle wie ich?

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Ich bin sehr traurig, weil ich keinen Vater habe

Hallihallöchen,

eigentlich hat mich das nie gestört, weil ich ganz lange schon ohne eine Vaterrolle lebe aber es macht mich seit einiger Zeit immer trauriger. Einsamer. Und selbstfrustrierter.

Als ich 4 war, haben sich meine Eltern getrennt und ich habe meinen Erzeuger danach noch einpaar Jahre alle zwei Wochen über das Wochenende besucht. Als ich 6 war hat er dann eine neue Frau kennengelernt, geheiratet und Kinder bekommen. Ich wurde von ihm dann an den Wochenenden immer zu seiner Mutter gefahren und er ist tagsüber gekommen und hat Zeit mit mir verbracht. Dann hat er immer seltener etwas mit mir gemacht und mich irgendwann nur noch für Sonntage abgeholt. Als ich dann 8 war habe ich eine sehr schlimme Situation mit seiner Mutter gehabt und eigenständig den Kontakt abbgebrochen.

Meine Mutter hat nach der Trennung während der Zeit einpaar Männer kennengelernt aber leider kam ich mit ihnen nicht klar und sie auch nicht mit mir. Jetzt hat sie einen Mann und ich fühle mich unwohl, weil er mich herabwürdigt und schlecht behandelt. Und nein, das ist nicht typisch Pubertät, sondern wirklich so. Das hat auch meine Mutter gesagt. Aber sie hat auch gesagt, dass sie das nicht mehr erträgt und schaltet seitdem auf Durchzug. Ich kann sie verstehen, weil es eben nicht schön ist.

Aber ich habe so eben nie wirklich eine Vaterrolle gehabt. Wenn ich Kinder mit ihren Vätern sehe, dann muss ich oft fast weinen, weil ich weiß, dass ich soetwas nie haben werde und nie genießen konnte.

Früher hat mich das wenig interessiert. Aber jetzt (mit siebzehn) merke ich wie mich das immer mehr runterzieht. Ich bin unglücklich, fühle mich einsam und unvollständig. Ich wünsche mir so sehr einfach einen Papa, der mich nimmt wie ich bin und mich liebt, weil ich bin. Da ist. Und für den ich einfach der Sonnenschein in seinem Leben bin. So wie ich es auch bei anderen sehe. Ich fühle mich sehr sehr einsam damit.

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Angst vor Suizidgedanken nach erster Trennung?

Folgendes. Meine erste Freundin hat mich verlassen. Ich war Spätzünder. Hatte alle ersten male mit ihr. Bin Anfang 20.

Ich hab sie bis zum Tag an dem sie Schluss gemacht hat noch geliebt, hatte Hoffnung und wollte die Beziehung retten. Im Grunde lieb ich sie immer noch trotz komischem Mix aus Hass, Wut und Trauer. Das wars aber. Werde sie nie jemals wieder sehen und nie wieder schreiben.

Es wird bald 1 Woche und ich komme darauf immer noch nicht so ganz klar. Wir haben jeden Tag telefoniert, stundenlang geschrieben oder uns eben gesehen. Eins davon

Ich bin semi-erfolgreicher Student und das wars. Hab keine gute Bindung zur Familie und richtige Freunde im echten Leben habe ich auch nicht.

Ich lenke mich mit alten Freunden von damals ab, ONLINE Freunde. Hab jeden möglichen Spagat gemacht. Die haben selbst ein Leben. Was okay ist. Also bin ich trotzdem oft einsam.

Problem ist, wenn ich keine Ablenkung hab kommt alles wieder hoch. Wie sie Schluss gemacht hat und unsere ganzen Erinnerungen.

Da ich vor 2-3 Jahren eine extrem deprimierende Zeit mit fast Suizidversuchen hatte, Antidepressiva nahm etc. frag ich mich was ich so tun soll um es zu vermeiden. Ich bin mental viel stabiler als damals. Ich habe nur Respekt vor dieser Zeit damals und möchte präventiv vorgehen. In einen grauenhaften Kreislauf zu fallen wäre mein Ende. Nur mein Studium und Karriere treibt mich an, das ist aber ein unschöner Treiber.

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Mich regt Sache in Beziehung vor 1 Jahr auf? (Fremdgehen)?

Also, meine Freundin hat vor fast 1 Jahr, als wir zwei Monate in der Beziehung waren eine Sache gemacht für die ich heute Schluss machen würde. Es wäre fremdgehen für mich.

Ich konkretisier es mal nicht, das spielt ja erstmal keine Rolle, sie hat hinter meinem Rücken einen Mann kennengelernt, nachts mit dem geschrieben, von dem geschwärmt und es mir dann erzählt.

Ich bin dann verständlicherweise sauer geworden, sie hat den entfernt und sich aber sehr "traurig" noch von dem verabschiedet. Sie meinte damals natürlich alles was man in dem Moment sagen würde, der sei unwichtig etc. etc.

Der Chat mit dem war dann auch gelöscht, ich konnte nichts sehen. Zufälligerweise hat sie den dann auch nach entblockt aber ich habe das Gefühl sie hat den nie blockiert gehabt. Sie hatte auf jeden Fall wieder 1 kurze Konversation und da war ich extrem am Limit und alles, das haben wir dann aber auch geklärt und der Typ wurde blockiert, ist es bist heute und gegessen.

Zu uns: Wir hatten bis dahin viele telefonate aber nur 1 Date. Waren trotzdem in einer Beziehung. Danach gabs dutzende Dates und 40-50 Übernachtungen.

Ich kann jetzt für meinen Kopf sagen: Wir waren irgendwie in keiner richtigen Beziehung bis dahin. Gegessen. Aber selbst wenns nur eine Kennenlernphase war, ich würde sie beenden. Ich weiß immer noch nicht wie ich damit umgehen soll, es läuft aktuell auch alles super und als ich das Thema erwähnt hatte vor nem halben Jahr wollte sie es auch endlich abgeschlossen haben, war sauer und alles aber mein Kopf zerstört mich.

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Von Großstadt ins Dorf: Einsam?

Hallo,

ich (17, weiblich) bin vor einigen Monaten von einer Großstadt in ein kleines Dorf in einem anderen Bundesland gezogen. Seitdem fällt es mir sehr schwer, mich hier einzuleben. Alles ist sehr anders als vorher: kaum Geschäfte, schlechte Busanbindung, wenig Möglichkeiten, etwas zu unternehmen, besonders im Winter.

Ich gehe auf ein Gymnasium und mache Abitur. Die Schule ist hier deutlich anspruchsvoller und auch sozial ist es für mich schwierig. In meinem Alter noch neue Freunde zu finden, fällt mir schwer. In den Pausen sitze ich zwar bei einer Gruppe, aber ich habe nicht das Gefühl, richtig dazuzugehören. Ich bin eher schüchtern, obwohl ich eigentlich gern mehr Kontakt hätte. Eine Freundin habe ich gefunden, aber sie hat schon ihren festen Freundeskreis.

Ich bin nicht komplett introvertiert, ich bin gern auch mal allein, rede in der schule aber nicht viel, wünsche mir aber am Wochenende oder in der Freizeit etwas mit anderen zu unternehmen. Ich bin privat auch viel offener und früher war ich viel mit Freunden unterwegs, jetzt weiß ich oft nicht, was ich machen soll. Das macht mich auf Dauer sehr unglücklich und führt auch öfter zu Streit mit meinen Eltern. Sie sind hier deutlich glücklicher, aber verstehen einfach nicht das ich hier sehr einsam bin.

Langfristig möchte ich nach dem Abitur in zwei Jahren ausziehen und studieren, aber bis dahin weiß ich nicht, wie ich mit der Situation besser umgehen kann.

Hat jemand Tipps, wie man in so einer Umgebung Anschluss findet oder besser mit so einer Umstellung klarkommt?

Danke fürs Lesen.

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