Ist das All nur eine Illusion?
...und leben wir stattdessen in einer Matrix, oder in einem Hologramm?
Ersteres ist nicht auszuschließen und für Zweiteres gibt es sogar funktionierende mathematische Gleichungen.
Wäre das nicht eine Erklärung für das Fermi-Paradoxon und wesentlich wahrscheinlicher als die unendlichen Entfernungen im interstellaren Raum? Wir erkennen keine außerirdischen Zivilisationen Mithilfe unserer Teleskope. Niemand nimmt Kontakt zu uns auf. Eigentlich seltsam in diesem riesigen Universum. Andererseits sind die Entfernungen auch mit Lichtgeschwindigkeit nicht wirklich überbrückbar.
Was wenn alles - auch das Universum, nur eine Illusion ist und es gar keine riesigen Entfernungen gibt?
Hier noch zwei interessante Videos. Eines zur Hologramm-Theorie:
https://youtu.be/25u72_UWiUA?si=LSlyFaejjVc-niid
Und dann noch ein Gespräch mit ChatGPT über die Möglichkeit in einer Matrix zu leben:
https://youtu.be/ZkEODtjjmTw?si=zHZHXjGpnlOBI26A
Ich freue mich sehr über Ihre Antwort.
3 Antworten
Ich liebe all diese Gedanken - oder vielmehr Gedankenspiele! Und mein bevorzugtes Szenario ist, dass das Universum ein Computerprogramm ist. Ich weiß: Das klingt absurd und ich erwäge es auch nur ab und zu mal, ohne es wirklich hundertprozentig zu glauben. Aber es würde neben den vielen anderen Dingen wie dem Fermi-Paradoxon usw. auch die seltsame Feinabstimmung erklären, die ja ein großes Rätsel darstellt. Warum sind alle Parameter und Abläufe im Universum so „perfekt“? Wären nach dem Urknall nicht nur Wasserstoff und Helium plus etwas Lithium entstanden, sondern danach die Fusion bis zum Eisen weitergegangen, hätte sich nie das lebensfreundliche Universum gebildet, das wir kennen. Nur dank der viertelstündigen Verweildauer freier Neutronen kam es in der Fusionskette zur Unterbrechung. Die Grundkräfte: ideal. Die Fusionsprozesse in Sternen: ideal. Klar, man kann mit der Idee eines Multiversums das alles statistisch erklären: Andauernd entstehen Universen, viele ganz anders und gar nicht perfekt – und unseres ist eben zufällig eines, in dem alles passt. Auch klar, dass wir uns dann in unserem Universum darüber wundern – anders geht es ja auch nicht, da wir nun mal nur in unserem leben. Oder – und das ist der Gedanke, den ich anfangs skizziert habe – unser Universum wurde perfekt programmiert und jetzt sitzen ein paar Aliens da und schauen gespannt zu, wie sich ihre virtuelle Welt entwickelt. Dass dieses Gedankenspiel jede Menge kosmologischer Fragen auf die nächsthöhere Ebene verlagert, ist schon klar. Es ist auch nicht belegbar, fernab der Wissenschaft und wahrscheinlich Unsinn. Witzig ist es trotzdem.
Warum sind alle Parameter und Abläufe im Universum so „perfekt“?
In diesem Zusammenhang ist dann noch interessant, dass diese Perfektion auf der Quantenebene dann plötzlich "unscharf" wird, beziehungsweise zwei Möglichkeiten eines Zustandes gleichzeitig existieren können und die Realität sich ändert wenn sie beobachtet wird.
Es wirkt ein wenig wie der Hintergrund in Computerspielen, wo sich die Programmierer nicht mehr so große Mühe gegeben haben.
Diese Ideen sind ohne Zweifel sehr interessant für psychisch stabile Menschen. In den Kommentaren zum letzten Video berichten einige Zuschauer allerdings, dass sie angefangen hätten zu weinen.
Für bestimmte Menschen sind solche Fragestellungen offenbar zu starker Tobak.
Ich bedanke mich herzlich für Ihre Antwort.
Hallo,
kurz und heftig:
Das Universum erweckt den Eindruck,
dass es nahezu perfekt funktioniert.
Solange man nicht zu tief in die Quanten Ebenen schaut.
Und die Aufnahmen vom James Webb Teleskop erst mal vergisst.
Hansi
Nichts gegen Einstein, aber vielleicht, nein, eigentlich ganz sicher, besteht das Universum aus sehr viel mehr als wir derzeit sehen. Was sehen wir denn? Ein "paar" Photonen, die wir dann "hochrechnen" aufgrund bestimmter gleicher Eigenschaften. Wir haben ja auch gar keine andere Wahl. Aber ich sage nur "Dunkle Materie, Energie". Das geht derzeit völlig vorbei an unseren schmalen "Sehsinn".
So gesehen erscheint uns das Universum immer nur so, wie unsere Sinne es erlauben. Auch wenn es da Fortschritte gibt.
Früher waren's die Götter, heute Matrix, Holos... so hat jede Zeit so seine "Götter".
Ich finde, das Universum wäre armselig, wenn es aus uns nur denkbaren Prinzipien wie Matrix und Holo beruht.
Ich favorisiere diese Ideen auch nicht und ich finde es gibt auch so Einiges das dagegen spricht. Aber sie zu diskutieren hat ebenfalls eine gewisse Berechtigung.
Diskutieren hat immer seine Berechtigung! Selber sehe ich das so: Wir nehmen das Universum, egal ob per riesiger Entfernungen oder sehr kurzer Abstände immer nur durch irgendeine elektromagnetische Interaktion wahr. Wir sehen eigentlich nie die Gegenstände, sondern immer nur ein paar Eigenschaften derselben, und das prinzipiell mit Zeitverzögerung.
Und: Wir als "Teilmenge" der "Gesamtmenge" Universum können prinzipiell niemals alle (nötigen) Informationen aufnehmen, ich fürchte, für uns ist buchstäblich der Weg (durch die Zeit) das einzig mögliche Ziel.
Insofern sind Holo und Matrix bestenfalls eine Verlagerung des Problems...
Vermutlich ist der kleinste gemeinsame Nenner dass wie bezüglich des Universums noch nicht viel wissen - und damit auch nicht viel darüber wer wir sind - nicht viel mehr als Tiere. Und definitiv sind wir an unseren Planeten gebunden. Denn selbst wenn wir einen anderen habitablen Planeten erreichen oder formen könnten würde die Menschheit dort nicht bleiben wie sie ist. Ganz physisch, bezüglich Körperbau, würden wir uns schon verändern müssen, wenn der Planet nur größer oder kleiner wäre.
Ich habe auch immer ein Problem mit der nur von uns propagierten Höherstellung unserer Art. Ich fürchte, dem Universum ist das sowas von egal! ;-) Unsere derzeitigen Möglichkeiten, das Universum zu "sehen" beruhen auf elektromagnetischen Effekten. Gleichzeitig sperrt uns das aber auch ein.
Die Aliensucher scheinen mir eh nur nach uns selber bzw. uns Ähnlichem zu suchen. Finde ich auch sehr einseitig, kann blind machen für mögliche Vielfalt.
Dazu habe ich weder eine Antwort, noch eine abgeschlossene Meinung.
Hast Du schonmal mit Deinem Bewusstsein experimentiert - also beispielsweise durch tibetische Meditation oder psychedelische Substanzen?
Der Ansicht dass der Mensch sich überhöht stehe ich nicht ablehnend gegenüber, möchte sie aber auch nicht einfach unterschreiben, denn auch das ist Zeitgeist.
Hast Du schonmal mit Deinem Bewusstsein experimentiert
Nö, über's Träumen bin ich noch nicht himaus gekommen ;-)
Der Ansicht dass der Mensch sich überhöht stehe ich nicht ablehnend gegenüber
Dann kann ich ja auch gleich sagen, es gibt nur ein einziges Bewusstsein, nämlich meines! Alle anderen sehe ich nur von außen, weiß gar nicht ob sie echt sind... ;--))) Gut, sage ich so nicht.
Was genau ist eigentlich "perfekt"? So perfekt kann es gar nicht sein, es gibt unzählige Abweichungen von unseren perfekten Berechnungen. Man muss nur genau hinschauen - unidealistisch.