Der Unterschied der Pille dürfte sein, dass es bis zum Eintritt der Wirkung etwas länger dauern kann. Ca. 25 Minuten maximal.

Ansonsten gilt das gleiche wie immer: Sichere und angenehme Atmosphäre. Gute Playlist.

Mach die Augen zu und genieße die CEVs. Die sind bei hohen Dosen beeindruckender. Die Tripinhalte können ernsthafter sein und weglaufen geht nicht.

Wenn Du mit schmerzhaften oder beängstigenden Tripinhalten konfrontiert wirst, musst Du Dich diesen stellen, dann verändert sich das Triperleben schnell wieder ins Positive.

Die Veränderung von Musik und Beleuchtung kann ebenso helfen dem Trip eine andere Richtung zu geben.

Ich wünsche Dir eine gute Reise.

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Meinung des Tages: Wie bewertet Ihr die Teil-Legalisierung von Cannabis?

Seit vielen Wochen wurde über das gesellschaftlich große Vorhaben der Ampel gesprochen, nun ist es offiziell: Der Bundestag beschließt die kontrollierte Freigabe von Cannabis ab dem 01. April. Dabei stellt sich auch die Frage danach, wie sehr man Schwarzmarkt und Bürokratie hiermit tatsächlich entgegenwirken kann...

Das sind die konkreten Punkte

Für das Gesetz stimmten am vergangenen Freitag insgesamt 407 Abgeordnete, 226 sprachen sich dagegen aus. Lediglich vier Personen enthielten sich. Das Gesetz kommt voraussichtlich am 22. März in den Bundesrat. Die folgenden Punkte sind enthalten:

  • Erwachsene ab 18 Jahren dürfen bis zu 25g Cannabis für den Eigenkonsum besitzen
  • In der eigenen Wohnung dürfen bis zu drei Cannabispflanzen und bis zu 50g Cannabis für den Eigenkonsum legal angebaut werden
  • Kiffen im öffentlichen Raum / Umkreis von Schulen oder Sportstätten und in Sichtweite davon ist in 100 Metern Luftlinie verboten
  • Nicht-kommerzielle "Anbauvereine für Volljährige" entstehen: In diesen können bis zu 500 Mitglieder gemeinschaftlich Cannabis anbauen und untereinander zum Eigenkonsum abgeben. Hier beschränkt sich die Menge auf 50g je Mitglied pro Monat.

Nach spätestens 18 Monaten soll bewertet werden, wie sich das Gesetz auf den Kinder- und Jugendschutz auswirkt.

Zuspruch, aber auch Kritik am Gesetzesvorhaben

Für Bundesgesundheitsminister Lauterbach soll das Gesetz insbesondere dazu dienen, den illegalen Handel konsequent einzudämmen. Ihm zufolge gebe es derzeit "viel Kontrolle, viele Verurteilungen, einen boomenden Schwarzmarkt und keinen Erfolg". Die FDP-Politikerin Kristine Lütke sagte, dass - da sehr viele Jugendliche / junge Erwachsene mittlerweile Cannabis konsumieren - das Gesetz der gesellschaftlichen Realität entspräche. Weiterhin wüssten die Konsumenten nun, woher das Cannabis stamme, was auch den (gefährlichen) Weg zum Dealer vielfach unnötig machen würde.

Manche Politiker hingegen sehen die Pläne eher kritisch: Für CDU-Gesundheitspolitikerin Simone Borchardt bestehe die Chance, dass Konsum und zusätzliche Belastungen des Gesundheitswesens eher zunehmen könnten. Weiterhin machte sie deutlich, dass eine Kontrolle des privaten Anbaus in der Praxis schlichtweg nicht möglich sei. Stephan Pilsinger von der CSU befürchtet vor allem drastische Auswirkungen auf die Hirnentwicklung von Heranwachsenden bis 25. Bei der Freigabe einer Drogenmenge, die ca. 75 Joints ermögliche, sei darüber hinaus noch schwer zwischen Eigenkonsum und Dealerei zu unterscheiden.

Unsere Fragen an Euch: Wie bewertet Ihr das Gesetz? Was spricht Eurer Meinung nach dafür, was dagegen? Geht Euch das Gesetz weit genug? Denkt Ihr, dass mithilfe des Gesetzes Schwarzmarkt sowie Bürokratie entgegengewirkt werden kann? Findet Ihr es positiv, dass Cannabis ein Stück weit entstigmatisiert wird? Und wie seht Ihr die gesundheitlichen Risiken für Jugendliche / Heranwachsende?

Wir freuen uns auf Eure Antworten.

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

Quellen:

https://www.tagesschau.de/inland/bundestag-cannabis-teillegalisierung-100.html

https://www.zeit.de/news/2024-02/26/cannabis-firmen-zwischen-aufbruch-und-ernuechterung

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Ich finde das Gesetz gut, weil...

Natürlich freue ich mich darüber, dass es in der Drogenpolitik endlich mal vorwärts geht, ich hatte schon nicht mehr geglaubt dass ich das noch erlebe.

Seit 32 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema, seit ich 1992 im Politikunterricht mein erstes Referat zur Legalisierung von Cannabis hielt.

Dann 1998 haben schon alle gedacht jetzt käme die Legalisierung - stattdessen kam auch noch das Verbot von Saatgut, das bis dahin legal war.

Das jetzt beschlossene Gesetz hat Mängel: Das wichtigste Element: Die Shops, fehlen, ebenso staatlich lizensierter Anbau für diese Shops. Den Schwarzmarkt eindämmen und Jugendschutz verwirklichen wird man nicht ohne Shops erreichen.

Das beste Element ist der bald erlaubte private Anbau. Das wird meine Entscheidung sein, denn auch wenn die Mengen in den CSCs sehr hoch sind, ist die Limitierung des THC-Gehaltes in den Anbauvereinen sehr unattraktiv. Ich möchte Cannabis mit 15-20% THC und nicht mit 10-12%.

Generell war der Freitag trotzdem ein Tag zum Jubeln, auch wenn ich persönlich für eine komplette Kehrtwende in der Drogenpolitik bin - und zwar nicht nur bezüglich Cannabis.

Der seit 1971 geführte und von Präsident Nixon ausgerufene "Krieg gegen die Drogen" ist krachend gescheitert. Drogen aller Art sind heute leichter und billiger verfügbar denn je. Es steht sozusagen: Drogen 1 / Staat 0.

In jedem anderen Politikfeld hätte man längst umgedacht, wenn eine Strategie so erfolglos ist. Aber in der Drogenpolitik durften lange die Blinden von der Farbe reden und sie war ideologiegetrieben und irrational.

Als Blogger und Aktivist habe ich mich schon vor 10 Jahren für eine unideologische und vernunftbasierte Drogenpolitik eingesetzt. Und diese bedeutet für mich: Entkriminalisieren, Legalisieren, Regulieren.

Was Deutschland zusätzlich zur Cannabis-Legalisierung bräuchte wäre auch eine Entkriminalisierung von kleinen Mengen harter Drogen wie in Portugal und Tschechien. Das haben die seit Jahren und da ist das Abendland auch nicht untergegangen.

Rauscherfahrungen gehören zum Menschen seitdem es menschliche Kultur gibt. Eine abstinente Gesellschaft hat es nie gegeben.

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Das kann man zur Türkei auch sagen.

Poste eine kurdische Flagge und bei der nächsten Einreise ist Dir der türkische Knast sicher.

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Die FDP äußert sich seit Wochen als sei sie kein Teil der Regierung, sondern bereits Opposition.

Und innerhalb der Regierung blockiert sie alles.

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Die von CDU/CSU

Zu Bürgergeld-Empfängern klingt Merz ähnlich wie die AfD:

"Wer Bürgergeld bezieht darf sich nicht als vollwertiger Bürger fühlen." Friedrich Merz

Die AfD will Bürgergeld-Empfängern gleich das Wahlrecht entziehen:

Zudem waren CDU-Mitglieder auf der Wannseekonferenz 2.0 und das Landhaus Adlon, in dem diese stattfand, gehört ebenfalls einem CDU-Mitglied.

AfD/CDU/Sellner-Geheimtreffen: Warum will die CDU den Eigentümer ausschließen? (Politik, AfD, CDU) - gutefrage https://www.gutefrage.net/frage/afdcdusellner-geheimtreffen-warum-will-die-cdu-den-eigentuemer-ausschliessen

Die CDU hat eine offene Flanke zur AfD und Gemeinsamkeiten im Denken.

Zudem waren die Konservativen historisch immer schon die Steigbügelhalter der Faschisten.

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Ich weiß nicht was die Frage soll.

Gerade am Sonntag ist fast jeder Herr seiner Zeit.

Das ist der Tag um seine Freunde zu treffen und gemeinsam Zeit zu verbringen.

Kinos, Sportstätten, Lokale haben alle geöffnet.

Und für denjenigen, der es nicht geschafft hat für einen Tag auf Vorrat einzukaufen gibt es zudem Kioske, Tankstellen und den Bahnhof.

So what?

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Nein, aber er erfüllt die nötigen Kriterien

Die Bibel spricht von mehreren Antichristen die auftauchen werden.

Trump erfüllt alle nötigen Kriterien: Reich geboren, noch reicher und mächtig geworden, hat sich mit der Mafia eingelassen, ist sexuell zügellos und hat vermutlich alle Todsünden begangen die man begehen kann.

Und vor allem bereut er nicht und ist daher ein klarer Kandidat für die Hölle.

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Dann wird es lange sehr, sehr schmerzhaft wenn diese Person verlassen wird.

Und ansonsten ist man nicht mehr man selbst, wenn man eigene Ansichten oder Verhaltensweisen aus Liebe zum Partner zurückstellt.

Ich will so geliebt werden wie ich bin. Wenn jemand das nicht kann ist sie eben nicht die Richtige für mich.

Das war jedoch ein langer Lernprozess für mich persönlich. Andere Menschen müssen das nicht lernen.

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In sehr vielen Regimen weltweit.

Zum Beispiel in Saudi-Arabien. Und das meint sie wohl.

Am 11. Oktober 2018 erklärten türkische Behördenvertreter, dass sie im Besitz von Ton- und Videoaufnahmen seien, die belegten, dass Khashoggi im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul ermordet wurde. Auf den Tonaufnahmen sei zu hören, wie Khashoggi „verhört, gefoltert und dann getötet“ wurde. Der Journalist sei bei lebendigem Leib zerstückelt worden

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Jamal_Khashoggi

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Das wird ja längst getan.

Sie werden in manchen afrikanischen Ländern kostenlos verteilt, aber die Männer weigern sich Kondome zu benutzen und die Frauen haben da nicht mitzureden.

Das hängt mit Tradition und Religion zusammen, nicht damit dass Kondome zu teuer wären.

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gut

Dieser Ansatz hat sich als erfolgreich erwiesen.

Direkt nach der Entkriminalisierung gingen die Konsumentenzahlen zwar erst einmal leicht nach oben, aber in der Folge sind sie gesunken.

Das Gefängnis macht kaum einen Süchtigen drogenfrei. Im Gegenteil gibt es auch im Gefängnis Drogen und diese sind dort ein großes Problem. Von der Haft traumatisierte Leute neigen nach der Entlassung zudem zu noch mehr Drogenkonsum.

In Deutschland wird zudem auch pathologisiert - nämlich bei der MPU. Und die ist nicht wohlmeinend wie die psychologische Beratung in Portugal.

Es werden in Portugal auch nicht alle Drogenkonsumenten als Süchtige betrachtet, sondern der Termin beim Psychologen soll zutage fördern, ob ein problematisches Konsummuster vorliegt oder eben nicht.

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