Warum und wie sollten Kriegerdenkmäler ideologiekritisch untersucht werden?

Ich soll für Geschichte erklären, warum und wie Kriegerdenkmäler ideologiekritisch untersucht werden sollten.

Ich hab Folgendes geschrieben:

Kriegerdenkmäler sollten ideologiekritisch untersucht werden, weil sie meistens unmittelbar nach dem Krieg erbaut worden sind, an den sie erinnern. Sie geben damit also nicht nur Rückschlüsse auf den Krieg und seine Opfer, sondern auch darüber, wie die Menschen damals über den Krieg gedacht haben und wie allgemein die Ansichten in der damaligen Gesellschaft waren. Es kann untersucht werden, wie die Gesellschaft sich an den Krieg erinnert: Wird nur an den Krieg und die Gefallenen eines bestimmten Ortes erinnert oder werden manche als Helden verehrt? Dazu kann auch die verwendete Symbolik auf dem Denkmal untersucht werden. Dafür schaut man sich an, welche Haltung die dargestellten Personen einnehmen und welche Symbole man sieht, z.B. Kreuze. Hinzu kommt auch die Sprache, die verwendet wurde. Sie zeigt, wie die Gesellschaft Erfahrungen aus dem Krieg verarbeitet oder ob manche Geschehnisse besonders hervorgehoben oder im Gegenteil verdrängt werden. Dafür schaut man sich die Inschriften an und interpretiert ihre Absichten. Es ist auch wichtig, welcher Ort für das Denkmal gewählt wurde.

Fehlt noch etwas Wichtiges? Ich habe mir viel Mühe gegeben, werde es auch abgeben. :) Bin in der 9. Klasse.

Schule, Geschichte, Menschen, Politik, Psychologie, Denkmal, Gesellschaft, Ideologie, Philosophie und Gesellschaft, Gesellschaft und Philosophie
Denkmal Interpretation von der Siegessäule?

Hallo ich wollte fragen, ob die Denkmal Interpretation so gut ist, ob bei mir was fehlt oder ob ich etwas vllt zu detailliert oder widersprüchlich formuliert habe: 1. Leitfrage: Ist die Siegessäule noch zeitgemäß und welche Wirkung ruft es heute hervor?

  1. a) Die Berliner Siegessäule wurde vom Künstler Heinrich Strack im Jahre 1864 – 1873 erbaut und befindet sich, wie der Name schon vermuten lässt in Berlin. Der Auftrag zur Errichtung des Denkmals ging von Kaiser Wilhelm dem I aus. Der Anlass zur Erbauung der Siegessäule war der Sieg Preußens im Deutsch-Dänischen Krieg 1864. Eingeweiht wurde die Siegessäule zur Feier des Sedantages am 2. September 1873, dem dritten Jahrestag der siegreichen Schlacht bei Sedan. Die Siegessäule wurde am 1938/1939 nach Großen Stern versetzt, da sie dem damaligen deutschen Generalbauinspektor „Albert Speer“ im Weg stand.

b) Historischer Kontext: Die Siegessäule erinnert an die siegreichen Waffengänge Preußens im Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 und die Deutschen Kriege von 1866 und Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Die Siegessäule wurde am 1938/1939 nach Großen Stern versetzt, da sie dem damaligen deutschen Generalbauinspektor "Albert Speer" im Weg stand, weil er ein riesiges Areal auf den damaligen Königsplatz für Aufmärsche plante.Obwohl sich insbesondere die Demontage der aus 17 bis zu sieben Tonnen schweren Teilen bestehenden Viktoria als kompliziert erwies, wurden der Ab- und Wiederaufbau zum 19. April 1939, dem Tag vor dem 50. Geburtstag des „Führers“, vollendet. Dem Grundstein wurde eine vierte Widmung hinzugefügt, die auf die Gestaltung des Großen Sterns als „Platz der Erinnerung an das Zweite Reich“ hinwies. Damit die Wirkung der Siegessäule auf den neuen Standort besser zur Geltung kommt, ließ "Albert Speer" eine vierte Trommel von 7,50 Meter dem Bauwerk aufsetzen. Auch der untere Granitsockel wurde verbreitert. Die im Tiergarten neu aufgestellte Siegessäule sollte ein weit reichend sichtbares Wahrzeichen für die neu ausgebaute Ost-West-Achse und die vergrößerte Charlottenburger Chaussee darstellen. Zusammen mit den am nördlichen Rand neu aufgestellten Denkmälern: Bismarck, Moltke und Roon, schuf Albert Speer das heutige Bild des 1918 untergegangenen Kaiserreichs. Mit neun Metern Höhe erschien die Viktoria vielen Zeitgenossen schließlich im Verhältnis zur Säule als unproportioniert. Schnell fanden sich der satirische Spitzname “Goldelse” für das Denkmal. Die Siegessäule entging zweimal nur knapp einem Sprengstoffanschlag, 1921 und 1991.

c) Für die Siegessäule wurden ausschließlich wertvolle und symbolbehaftete Materialien verwendet, die Stärke und Unvergänglichkeit signalisieren sollten: Obernkirchener Sandstein, schwedischer Granit, Bronze (unter Verwendung eroberter Kanonen), Marmor aus Carrara sowie eine Feuervergoldung für die Kanonen und die Viktoria. Die Siegessäule besteht aus einem mit poliertem, rotem Granit verkleideten Sockel und vier sich nach oben verjüngenden Säulentrommeln aus

Geschichte, Denkmal

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