Muss ich zum Betriebsarzt oder besteht freie Arztwahl?

Ich mache nun schon seit November 2016 meine Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten. Nun hatte ich letztes Jahr im Sommer ein ziemliches psychisches Tief inklusive SVV, Medikamenten und Alkoholmissbrauch und Drogenkonsum. Kurze Zeit später dann die Diagnose Borderline.
Ich bin dann von August an zum Psychotherapeut. Da ich nun leider genähte Wunden am Unterarm hatte, vertraute ich mich meinem Arbeitgeber an (Nur das Ritzen, der Rest nicht) um fürs erste nicht im OP eingesetzt zu werden (Infektionsrisiko) und auch zu meinen Therapiezeiten frei bekomme (Schichtdienst so gelegt, dass alles passt). Das ging auch lange gut. Mitte November ging es mir leider so schlecht, dass ich bis Anfang dieses Jahres einen Krankenschein nehmen musste.
Danach ging es mir jedoch wieder gut und ich startete motiviert in dieses Jahr, habe letzten Monat auch meine Zwischenprüfung geschrieben.
Nun war meine Personalleitung verständlicher Weise nicht so glücklich über den Krankenschein. Schon davor redeten sie vom Betriebsarzt, jetzt wird es langsam jedoch schon ziemlich ernst.
Sie fordern Mich auf zu kündigen Bzw einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben, da sie mich sonst zum Betriebsarzt schicken, mich nur noch an die Rezeption zum Telefondienst setzten und mir nicht mehr erlauben zur Berufsschule zu gehen. Nun macht mir mein Job sehr viel Spaß und ich möchte ihn nicht aufgeben.
Leider ist mein Arbeitgeber mittlerweile der Meinung, dass ich auf Grund meiner psychischen Erkrankung meine Ausbildung nicht weiter fortführen kann, da ich Medikamente oder OP-Besteck missbrauchen könnte, obwohl ich mir dort nie was zu Schulden hab kommen lassen. Ich habe nie was geklaut, noch davon gesprochen, dass ich dies vor hätte.
Mittlerweile würde ich schon fast vom Mobbing sprechen. Egal was ich sage, es ist falsch. Wenn ich versuche mit Ihnen konstruktiv zu reden und eine Lösung zu finden, drehen sie mir die Worte im Mund um. Sie versuchen mich noch kranker zu reden, als ich eh schon bin.
Ich will einfach nur meine Ausbildung weiter machen und beenden. Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr ob sie oder ich recht habe..

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage: bin ich verpflichtet überhaupt zu einem Arzt zu gehen um mich Ausbildungsfähig schreiben zu lassen und muss ich da zu einem von ihnen ausgesuchten Arzt gehen oder kann ich mir selbst einen aussuchen?

Ich bin eigentlich der Meinung, dass mich der Arzt nicht Ausbildungsunfähig schreiben würde, jedoch bin ich mir bei meiner „Vorgeschichte“ natürlich nicht 100%ig sicher, der Arzt will ja auch kein Risiko eingehen. Meine Wunden sind mittlerweile alle verheilt. Ich hatte Ende Januar nochmal einen Rückfall inklusive Medikamentenintox. Seitdem bin ich absolut „clean“. Keine SVV, keine Tabletten, keine Medis oder Drogen.

Mobbing, Ausbildung, Borderline, Gesundheit und Medizin, psychisch-krank, SvV, Betriebsarzt
2 Antworten
Betriebsarzt stellt mich frei und Arbeitgeber akzeptiert das nicht, was soll ich tun?

Hallo zusammen!

Ich erwarte mein erstes Kind und bin als Leitung in einer großen Kita eingestellt (Kita und Krippe in einem Haus). Ich habe nun meinem Arbeitgeber mitgeteilt, dass ich schwanger bin. Er war nicht wirklich erfreut, aber was bleibt ihm da übrig.. Nun, ich bin als Leitung freigestellt, aber durch akuten Personalstand sehr oft bei den Kindern und helfe in der Gruppe aus. Nachdem ich es meinem Arbeitgeber gesagt habe, meinte er, ich kann jetzt nur im Büro arbeiten und nicht mehr mit den Kinder. Alles schön und gut.

Ich war dann beim Betriebsarzt und dieser hat mich komplett für die Zeit freigestellt, bis das Ergebnis über den Immunstatus vorliegt. Dies habe ich dem Arbeitgeber mitgeteilt. Er meinte, ich soll trotzdem auf der Arbeit erscheinen. Mein Träger geht nächste Woche in den Urlaub und will mir Aufgaben übergeben und ich soll Ansprechpartner sein. Ohne mich geht alles drunter und drüber. Habe danach den Betriebsarzt nochmal kontaktiert und ihm alles geschildert und er meinte, dass es nicht direkt übertragen werden, sondern auch per "Luft". Ich bewege mich ja im ganzen Haus... Ebenso habe ich heute von meinem AG erfahren, dass ich bei einem evtl. Beschäftigungsverbot vom Betriebsarzt trotzdem kommen soll, da ich ja im Büro abreiten kann. Nunja, übertragen kann es sich ja immer.. ich will keine unnötige Panik mir machen, aber ich wollte nur das Ergebnis abwarten und ich möchte meinen ungeborenen Kind nicht schaden. Gehen wir vom schlimmsten aus, wenn etwas schlimmes passiert.. ich verklage meinem Arbeitgeber!

Was soll ich tun? Ich wollte ja nach der Elternzeit wieder die Stelle antreten und nicht so in die Elternzeit gehen, sondern freudig :( Bitte um Hilfe.

Lieben Dank!

freistellung, Betriebsarzt
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FSJ Gesundheitscheck - Drogentest?

Hey, ich beginne demnächst mein FSJ und habe gestern erfahren, dass ich eine betriebsärztliche Untersuchung brauche. Jetzt hab ich am Montag (15.8) ne Pipe mit Gras drin geraucht...davor hab ich am 26.7 einen Blunt geraucht und davor am 3. Juli Haschbrownies gegessen von denen ich allerdings nix gemerkt habe - davor locker 1 - 1 1/2 Jahre kein Cannabis konsumiert!! Ich muss die Untersuchung spätestens Ende nächster Woche machen... Wird da noch was nachweisbar sein? Ich konsumiere ja eigentlich nicht regelmäßig ... Weiß auch gar nicht, ob die nen Drogenscreening machen, aber ich mach mir grad schon ein bisschen Gedanken. Muss beim FSJ auch ab und zu Fahrdienste leisten, deswegen vermute ich, dass es n Drogenscreening auf Fahrtauglichkeit gibt. Aber wenn nur Abbauprodukte nachgewiesen werden - ist das dann ein Grund zu sagen ich wäre nicht fahrtüchtig? Schließlich fahre ich ja nicht unter Einfluss von THC? Hätte ich gewusst, dass ich ne Untersuchung brauche, hätte ich mit Sicherheit nicht gekifft...Im Vertrag vom Träger hieß es ab 18 braucht man keine Untersuchung - die Untersuchung jetzt ist von der Stelle, bei der ich dann beschäftigt bin.

Ich mache viel Sport - soll ich das beibehalten bis zur Untersuchung und am Tag vorher aufhören Sport zu machen und viel trinken? Habe gelesen das wirkt. N Drogentest zum Selbstscreening kaufen evtl.? Wie läuft das ab falls der Test positiv sein sollte? Hat der Arzt trotzdem Schweigepflicht? Also werden Gründe weitergeleitet oder bleiben die zwischen Betriebsarzt und mir?

Cannabis, FSJ, THC, Betriebsarzt
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Betriebsarzt - Neue und gute Antworten