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Die "Sunny 16" Regel - wer benutzt sie und wie sind Eure Erfahrungen?

Analoges Fotografieren erfreut sich bekanntlich wieder zunehmender Beliebtheit.

In den 1940er Jahren, als Filme mit standardisierter Empfindlichkeit auf den Markt kamen, Belichtungsmesser jedoch noch High-Tech und für viele Menschen unerschwinglich waren, kam die später als "Sunny 16" Regel bekannte Faustformel zur korrekten Belichtungseinstellung bei Außenaufnahmen auf. Der im deutschen Sprachraum bekannte Spruch "Sonne lacht, Blende 8" ist eine - nicht ganz korrekte- Variante dieser Regel.

Dabei gilt, dass die Belichtungszeit in etwa dem Zahlenwert der eingestellten Empfindlichkeit (ISO-Wert) entspricht (also z.B. 1/125 s bei ISO 100 oder 1/500 s bei ISO 400) und dann lediglich die Blende den herrschenden Lichtverhältnissen angepasst werden muss: f22 bei Schnee oder am Strand, f16 bei praller Sonne (daher die Bezeichnung) und scharf konturierten Schatten, f11 bei leichter Bewölkung mit weich begrenzten Schatten, f8 bei bedecktem Himmel mit nur noch schwachen Schatten, f5,6 bei bedecktem Himmel ohne Schatten und f4 bei Abendlicht.

Zusätzliche Regeln gibt es für Motive im Schatten. Durch entsprechende Umrechnung lassen sich zur Anpassung der Schärfentiefe auch andere Blenden bzw. Verschlusszeiten errechnen.

Belichtungsanweisungen basierend auf "Sunny 16" wurden jahrzehntelang in Skizzenform auf die Innenseiten der Kartonverpackungen von Filmen gedruckt.

Meine Frage richtet sich an alle, die analog fotografieren: Nutzt jemand von Euch noch (oder wieder) die "Sunny 16" Regel zur Ermittlung der richtigen Belichtung, und wenn ja, welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht?

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