Vollzeitjob – die neusten Beiträge

Ich habe jahrelang weitergemacht - präsentiert mir mein Körper jetzt die Rechnung?

Hallo zusammen,

ich möchte hier einmal meinen gesundheitlichen Weg der letzten rund drei Jahre schildern. Einerseits, weil ich mir das selbst einmal von der Seele schreiben möchte, andererseits, weil mich interessieren würde, ob andere Menschen etwas Ähnliches erlebt haben und wie es ihnen heute geht.

Ich bin Mitte 20 und war früher eigentlich ein sehr belastbarer Mensch. Ich war körperlich fit, viel in den Bergen unterwegs, habe regelmäßig lange Wanderungen gemacht und konnte problemlos viele Höhenmeter mit Rucksack bewältigen. Müdigkeit war für mich etwas, das man nach einem anstrengenden Tag hatte und das nach einer Nacht Schlaf wieder verschwand. Gesundheitlich hatte ich zwar hier und da kleinere Dinge, aber grundsätzlich hatte ich das Gefühl, meinem Körper vollkommen vertrauen zu können.

Was mich zusätzlich verunsichert, ist, dass ich viele klassische Risikofaktoren eigentlich nie hatte.

Ich bin Nichtraucher, trinke praktisch keinen Alkohol, konsumiere weder Energydrinks noch Kaffee oder andere Aufputschmittel und habe auch nie regelmäßig Schlafmittel genommen. Erst seit Kurzem habe ich vereinzelt Melatonin ausprobiert. Auch meine Ernährung war über weite Strecken meines Lebens eher gesund. Süßigkeiten, Softdrinks oder größere Mengen Zucker haben nie eine große Rolle gespielt.

Vor der ganzen Entwicklung lebte ich bereits einmal mehrere Jahre alleine in einem anderen Bundesland. Damals hatte ich deutlich weniger finanziellen Druck, hatte mir ein soziales Umfeld aufgebaut und fühlte mich insgesamt wesentlich stabiler.

Ich war praktisch nie krank. Selbst Corona verlief bei mir ohne nennenswerte Beschwerden oder erkennbare Folgen.

Körperlich war ich damals wahrscheinlich in der Form meines Lebens.

Ich konnte problemlos 30 bis 40 Kilometer an einem Tag gehen, lange Wanderungen absolvieren, teilweise über 1.500 Höhenmeter in kurzer Zeit zurücklegen und ganze Skitage verbringen, bei denen ich das Gefühl hatte, überhaupt nicht müde zu werden. Selbst bei hohen Temperaturen war ich extrem belastbar.

Genau deshalb fällt mir der Vergleich zu heute so schwer.

Vor etwa drei Jahren begann dann eine Phase, die rückblickend wahrscheinlich die belastendste meines bisherigen Lebens war.

Damals begann ich eine neue Tätigkeit in einer Bank und zog dafür alleine in ein anderes Bundesland. Ich kannte dort praktisch niemanden. Familie, Freunde und mein gewohntes Umfeld waren plötzlich weit weg. Gleichzeitig wollte ich natürlich im neuen Job einen guten Eindruck machen, mich beweisen und möglichst schnell alles lernen.

Der Umzug hatte allerdings nicht nur berufliche Gründe. Ich wollte damals auch Abstand gewinnen. In meiner Herkunftsfamilie gab es viele Konflikte, Streitigkeiten und Personen, die mir psychisch nicht gutgetan haben. Zusätzlich wollte ich Distanz zu meiner früheren Umgebung gewinnen, da ich in meiner Schulzeit Mobbingerfahrungen gemacht habe und vieles davon bis heute mit meiner alten Heimat verbinde.

Fast zeitgleich begann allerdings ein weiteres Problem, das mein Leben völlig auf den Kopf stellte: eine Bettwanzenplage.

Wer so etwas selbst erlebt hat, weiß vermutlich, dass das weit mehr ist als nur ein Schädlingsproblem. Es bedeutet ständige Alarmbereitschaft. Man kontrolliert sein Bett, seine Kleidung, die Wohnung und jede Hautreaktion. Man hat Angst einzuschlafen und denkt den ganzen Tag darüber nach.

Während dieser Zeit schlief ich oft nur etwa vier Stunden pro Nacht, teilweise sogar weniger.

Zusätzlich pendelte ich damals täglich rund 1,5 Stunden pro Strecke. Das bedeutete ungefähr drei Stunden Fahrzeit pro Tag.

Rückblickend frage ich mich manchmal ernsthaft, wie ich diese Zeit überhaupt überstanden habe.

Ich stand morgens völlig übermüdet auf, fuhr zur Arbeit, versuchte dort als neuer Mitarbeiter zu funktionieren, lernte neue Abläufe, hatte Verantwortung gegenüber Kunden und kam am Abend wieder erschöpft nach Hause.

Die Kombination aus massivem Schlafmangel, Bettwanzen, täglichem Pendeln, einem neuen Job, familiären Belastungen, einer völlig neuen Umgebung und dem Umstand, praktisch niemanden vor Ort zu kennen, war wahrscheinlich die größte Belastung meines bisherigen Lebens.

Gerade in diesem ersten Jahr bin ich häufig krank zur Arbeit gegangen. Teilweise hatte ich sogar leichtes Fieber oder fühlte mich eindeutig krank. Trotzdem bin ich arbeiten gegangen, weil ich neu im Unternehmen war und keinesfalls ausfallen wollte. Rückblickend habe ich einfach funktioniert und weitergemacht.

Irgendwann konnte das Bettwanzenproblem zwar erfolgreich beseitigt werden. Zusätzlich zog ich aus der damaligen Wohnung aus, um endgültig einen Schlussstrich unter dieses Kapitel zu ziehen.

Die neue Wohnung war objektiv betrachtet deutlich besser als die alte. Trotzdem stellte sich die erhoffte Erholung nie wirklich ein.

-> Fortsetzung untenbei

Gesundheit, Arbeit, Stress, Schlaf, Krankheit, Müdigkeit, Herz, Burnout, Erschöpfung, Nerven, Nervensystem, Panikattacken, Psychische Belastung, Psychosomatik, Schlafqualität, Schwindel, Antriebslosigkeit, Energielosigkeit, Schlafmangel, Überlastung, Benommenheit, dauerstress, Herzstolpern, konzentrationsprobleme, Leistungsdruck, Vollzeitjob, Berufsleben Anfang, Erfahrungen

Vollzeit arbeiten und essen kochen?

Hi, meine Frage ist an Leute gerichtet, die Vollzeit arbeiten. Ich wollte fragen, was ihr euch nach der arbeit kocht und ob ihr überhaupt die Kraft dazu habt.

Bei mir ist es so. Ich war ein Jahr wegen eines starken MS-Schubs krankgeschrieben. Jetzt arbeite ich wieder und musste direkt in Vollzeit einsteigen. Das heißt von 7:30 bis 16:30 Uhr. Da ich zwei Stunden Arbeitsweg habe, bin ich erst gegen 18:30 oder 19:00 Uhr zu Hause. Danach bin ich immer absolut fix und fertig. Geht es jemandem ähnlich? Ich habe irgendwie das Gefühl, ich bin alleine damit.

Und dann wollte ich fragen, wie ihr das mit dem Essen macht, falls es euch genauso geht. Ich nehme mir immer Brote oder Salate mit, aber man möchte ja auch mal etwas Warmes essen und nicht ewig in der Küche stehen. Ich kriege langsam das kotzen von den Broten... Dazu kommt noch, dass ich bei meiner Mutter wohne. Sie möchte nicht, dass ich um diese Uhrzeit noch lange in der Küche hantiere und ist dann immer schnell sauer.

Ich fühle mich halt auch gleichzeitig schlecht wegen meiner Mutter. Ich will ja auch, dass sie mal was Vernünftiges isst und nicht nur am Wochenende.

Mit Meal Prep habe ich es auch versucht, aber sonntags ist es bei mir zeitlich immer so voll, dass ich es nicht immer hinkriege. Und wenn, reicht das Essen nie für die ganze Woche

kochen, Freizeit, Essen, Gesundheit, Arbeit, Beruf, Ernährung, Krankheit, müde, Psychologie, Gesellschaft, Antriebslosigkeit, Vollzeitjob

Für welche Stelle hättet ihr euch eher entschieden? (Hauptjob/Vollzeit oder Minijob)…könnt ihr mich verstehen?😭

Ich brauche bitte einmal eure Hilfe!!

Ich habe zuerst in einem minijob gearbeitet- von Herzen gerne, jeden Tag 2 Stunden.

Allerdings bin ich privat in einer ganz ganz großen finanziellen Notlage- ich muss wegen häuslicher Gewalt auch dringend von Zuhause umziehen .

Ich habe ein wirklich ganz tolles Jobangebot von einem sehr gut bezahlten Vollzeit Job- bei dem ich allerdings in Schichten arbeiten muss..

Ich habe wirklich ALLES versucht, um den Minijob weiterhin machen zu können- angeboten, VOR oder NACH der Spätschicht noch zu kommen (putzen) um einen Kompromiss zu finden!

Das Ding ist, ich kann alleine vom Minijob nicht überleben!!!!:(

Meine Kollegen sind furchtbar wütend auf mich , ich bekomme „böse“ Nachrichten, die mich echt unter Druck setzen ich bin echt gerade verzweifelt 😢😢

könnt ihr meine Entscheidung für die Vollzeit Arbeit ein bisschen nachvollziehen?? Ich habe ALLES erdenkliche versucht, ich habe leider keine andere Stelle mit einer Arbeitszeit von nur vormittags gefunden 😔 das war die einzige Option..

Ist es okay einen Minijob zu kündigen wenn es gar nicht anders geht?

Ja kann ich verstehen (für Hauptjob) 100%
Ne hätte dem Minijob zuliebe gehandelt 0%
Liebe, Arbeit, Beruf, Männer, Kündigung, Job, Stress, Gehalt, Frauen, Beziehung, Minijob, Psychologie, Ärger, Notlage, Vollzeitjob

Wie teilt man sich den Haushalt bei einem Vollzeitjob ein?

Helloo, blöde Frage zum Thema Haushalt:

Ich hab seit neusten meinen "eigenen" Haushalt also raus aus Hotel Mama😂

Bekomm das relativ gut hin aber wollte mal nach ein paar Tipps von erfahrenen fragen😅

Man kommt um ca. 16- 17 Uhr von der arbeit heim, bin danach echt fertig (arbeite im Kindergarten) brauch dann ca 30min Pause erstmal😅 dann überlegt man erstmal was man kocht, dann kochen, essen dann ist 18:30 Uhr. mach noch ein kleines Workout für Gesundheit (19Uhr), Duschen derweil ist es 20 Uhr

& dann auch noch Haushalt (Spülmaschine ausräumen, bisschen aufräumen, Wäsche, Sachen für nächsten Tag herrichten...) dann ist es 21 Uhr bis ich erstmal mit allen Sachen fertig bin😐

Seh immer videos im internet wo steht man sollte jeden Tag Staubsaugen, Staub wischen usw.. aber wenn ich das auch noch mach dann ist es 22 Uhr bis ich endlich mal "ruhen" kann und derweil geh ich eh schon wieder ins Bett

Jetzt meine Frage: Wie macht ihr das?

Man kann doch nicht jeden Tag erst um ca. 22 Uhr seine Ruhe haben

Ist natürlich nicht JEDEN Tag so & die Zeitangaben variieren natürlich auch aber es ist so gut wie jeden Tag so. Wie teilt ihr euch den Haushalt ein?

Habt ihr da Tipps zum Thema Haushalt?

& bitte keine blöden Kommentare mit "willkommen in der Realität" oder so will einfach nur paar Tipps wenn möglich. So an sich bekomm ich das schon gut hin aber mich würd interessieren wie ihr das regelt vorallem mit Vollzeitjob

Haushalt, Freizeit, Haushaltstipps, einteilung, erledigen, Vollzeitjob, stressig

Lohnt sich dieses Projekt noch?

Es geht um die Promotion neben der Arbeit. Durch Beziehung habe ich einen Zweitgutachter für meine Doktorarbeit gefunden (er kann nur Zweitgutachter sein, da er lediglich an einer Hochschule und nicht an einer Uni ein Prof ist). Er seinerseits hat aber einen Erstgutachter aus einer Uni für meine Arbeit gefunden.

Seitens meines Arbeitgebers gibt es keine Probleme: Bereits im Juli hatten wir schon die Gespräche mit dem Zweitgutachter. Meine Vorgesetzten sind bereit, mir 1-2 Werktage einzuräumen (mit einer nicht so hohen Gehaltskürzung), sodass ich die 1-2 Tage plus Samstag dann der Doktorarbeit widmen könnte.

Ein Problem liegt seitens der Uni. Das Thema der Doktorarbeit liegt im Fachbereich A (ich habe auch den Master im Fachbereich A). Doch die beiden Profs kommen aus dem Fachbereich B (was eng mit dem Bereich A verwandt, jedoch nicht dasselbe ist). Der Prüfungsausschuss hat demnach das Problem, die Arbeit anzumelden. Deswegen wird von den beiden Profs nach alternativen Unis gesucht, wo dieser Ausschuss weniger streng ist.

Ein weiteres und meiner Meinung größeres Problem ist die mangelnde Verbindlichkeit der beiden Profs. Den Zweitgutachter hatte ich bereits im Herbst mehrmals kontaktiert und nach Neuigkeiten gefragt. Jedoch ist es mehrfach passiert, dass er über einen Monat nicht auf meine Mail geantwortet hat! Auch die Telefonate mit ihm sind sehr schwierig, denn in den seltenen Fällen wo ich ihn erreichen konnte, war es sehr schwer, ihm zu folgen. Er redet viel, jedoch bei weitem nicht zur Sache und es ist schwer, da Konkretes herauszuhören. Er ist nicht mehr der jüngste, könnte also an einer leichten Demenz liegen.

Beim Erstgutachter sieht es noch schlimmer aus: Ich durfte ihn bisher nichtmals kennenlernen und alle meine Versuche, ihn zu erreichen, blieben ohne Erfolg.

Diese ganze Geschichte läuft schon gut 7 Monate (seit Anfang Juli)! Selbst wenn bald ein Wunder passieren sollte, indem meine Doktorarbeit angemeldet wird, sie mich kontaktieren und ich damit beginnen könnte, bin ich über eine Zusammenarbeit mit den beiden nicht mehr enthusiastisch. Ihre mangelnde Zuverlässigkeit und Ansprechbarkeit, die schon in dieser Anfangsphase eine große Rolle spielt, könnte sich im Lauf der eigentlichen Promotion zum großen Verhängnis entwickeln. Dabei ist die Promotion neben der Arbeit schon schwer genug.

Je mehr Zeit also vergeht, desto weniger will ich das. Andererseits wäre es sehr schwer, andere Profs zu finden, die sich darauf einlassen würden, einen arbeitenden Doktoranden (oder Doktoranden auf Teilzeit) zu begleiten. Diese habe ich wie gesagt durch Vitamin B gefunden. Wie seht ihr das? Lohnt sich das noch? Würdet ihr es trotz der bereits an der Stelle auftretenden Schwierigkeiten durchziehen wollen (wenn es mal beginnt)?

Leben, Arbeit, Chemie, Ausbildung, Kommunikation, Doktorarbeit, Entscheidung, Hochschule, ignorieren, Naturwissenschaft, Physik, Promotion, Universität, Verbindlichkeiten, akademiker, Akademischer Grad, doktorand, ghosting, Teilzeitjob, Vollzeitjob, Zuverlässigkeit

Hausfrau/mann oder Business-Mutti/Vatti?

Guten Abend,

ich stelle diese Diskussion anonym, da ich weiß, dass es für einige Mütter und Väter ein sehr sensibles Thema ist. Ich habe immer gearbeitet und auch mit Kinder in Teilzeit weitergearbeitet. Dies hat mich jedoch aus folgenden Gründen sehr belastet:

-Wenig Zeit nach der Arbeit mit den Kindern

-Abends noch den kompletten Haushalt erledigen

-Wenig Zeit für sich selbst

-Schlechtes Gewissen gegenüber den Kindern

-Zeitdruck morgens vor der Arbeit, wenn der Morgen nicht nach Plan lief

-Oftmals gestresst nach der Arbeit

-Oft die Wochenenden genutzt, um alles nachzuholen, was unter der Woche liegen geblieben ist

Nun bin ich aufgrund meiner Gesundheit für eine Weile zu Hause (danach wieder im gleichen Betrieb tätig). Ich merke jedoch, wie viel einfacher es geworden ist:

-Kein Zeitdruck mehr morgens

-Den ganzen Vormittag Zeit für den Haushalt

-Den ganzen Nachmittag Zeit für die Kinder

-Abends Zeit für mich

-Ich kann einfach entscheiden, dass meine Kinder nicht in die Kita gehen, da ich ja zu Hause bin und kann den ganzen Tag mit ihnen verbringen

-Ich bin viel weniger gestresst und kann viel besser auf meine Kinder eingehen, wenn etwas ist

-Generell ist weniger Betreuung durch die Kita nötig, weshalb ich auch weniger bezahle

Nun zur eigentlichen Diskussion:

Ich höre oft, dass sich Eltern darüber beschweren, wie anstrengend es ist, „Vollzeit-Mutti/Vati“ zu sein, und dass es einfacher wäre, arbeiten zu gehen. Gleichzeitig bekommen Eltern, die arbeiten gehen, oft Anfeindungen von Eltern, die zu Hause bleiben. Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen. Seit ich zu Hause bin, ist alles so viel entspannter. Man hat so viel mehr Zeit und muss sein Leben nicht in wenige Stunden nach der Arbeit quetschen oder die Wochenenden opfern, um Liegengebliebenes nachzuholen.

Wie seht ihr das? Seid ihr Vollzeiteltern oder geht ihr zusätzlich einem Job nach? Was empfindet ihr als den anstrengenderen Alltag?

Haushalt, Arbeit, Kindererziehung, Kinder, Mutter, Schule, Familie, Geld, Erziehung, Beziehung, Vater, Eltern, Psychologie, alleinerziehend, Ehe, Familienleben, Hausfrau, Hausmann, Kindergarten, Kindertagesstätte, Partnerschaft, Psyche, Teilzeitjob, Vollzeitjob

Wie soll ich den Führerschein machen während vollzeit job?

Heya.

Ich bin zurzeit 19 Jahre alt und weiß mir nicht mehr zu helfen.

Seit einiger Zeit arbeite ich bei McDonald's in Vollzeit, knapp 41 bis 52 Stunden pro Woche. Unter der Woche von 18:00 Uhr bis 02:00 Uhr und am Wochenende von 21:00 Uhr - 06:00 Uhr. Die Arbeitszeiten sind leider nicht fest und diese können sich täglich ändern.

Ich habe bei meinem Job das Glück dass ich mit dem Fahrrad hin- und zurück fahren kann. Leider kann ich das so nicht mehr weitermachen da, vorallem in den Wintermonaten, es nicht grade die beste idee ist verschwitzt bei 1°C im Regen und Wind mit dem Fahrrad knapp 30 Minuten nachhause zu fahren und zu allem Überfluss wohne ich auch noch in einer gegend wo der Öffentliche Verkehr kaum- bis garnicht existiert.

Ich war schon am überlegen Urlaub zu beantragen und dann einen Crashkurs zu absolvieren. Leider ist mir dies aufgrund des preises nicht möglich.

Dies macht es beihnahe unmöglich meinen Führerschein zu machen da ich einen Standardkurs aufgrund meiner ständig rotierenden Arbeitszeiten nicht regelmäßig besuchen kann, und ein Intensivkurs am Preis scheitern würde. Selbst den Standardkurs zu bezahlen wäre eine große Herausforderung.

Da meine Familie auch nicht finanziell gut ausgestattet sind besteht auch keine Möglichkeit mir bei der Finanzierung eines intensivkurses zu helfen.

Das ist ziemlich frustrierend da ich auf Mobilität angewiesen bin damit ich regelmäßig zu meinen Psychologischen und Ärztlichen Terminen erscheinen kann da die sehr mangelhafte verbindung an Öffentlichen Verkehrsmittel in meinem ort es mir nicht erlaubt rechtzeitig zu meinen Terminen zu erscheinen oder gar auch rechtzeitig wieder nachhause zu kommen.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Das Fahrradfahren im Winter, vorallem nach einer Neunstündigen Schicht wo ich vor der Friteuse stand, mir die stimmbänder im drive kaputt redete oder irgendwelchen Leuten, die sich mal wieder nicht benehmen konnten, hinterher springe und dem reinigen des gesamten stores, ist sehr ermüdend. Genau deswegen wurde ich vor ein paar Wochen schon Krank und konnte mich nicht richtig erholen, da ich keine Möglichkeit hatte zum Arzt zu gelangen. Die Symptome sind teils immer noch da.

Ich entschuldige mich für diese Lange frage, aber ich wollte alle wichtigen details so gut es geht in der frage haben.

Danke schon einmal im voraus ❤️

- Kira

Gesundheit, Arbeit, Fahrrad, Wohlbefinden, McDonald's, Bus und Bahn, Fahrschule, verzweifelt, öffentliche Verkehrsmittel, finanzielle Probleme, Führerscheinklasse B, Vollzeitarbeit, Vollzeitjob, mentale Gesundheit

Meinung des Tages: Ist die 40 Stunden-Woche wirklich die einzige Möglichkeit für eine stabile Volkswirtschaft?

Michael Kretschmer sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Erst kürzlich verteidigte er das Konzept der 40-Stunden-Woche und warnte jüngere Arbeitnehmer vor einer Anstellung in Teilzeit.

Generation Z auf dem Arbeitsmarkt

"Unmotiviert, träge und faul" - das sind Begriffe, die man häufig in Zusammenhang mit der Generation Z zu hören bekommt. Doch ganz so einfach ist es nicht: Die Jungarbeitnehmer fahren schlicht einen anderen Kurs als viele vorige Generationen. Die Generation Z möchte sich nicht "verbrennen" lassen und mit 40 einen Burnout erleiden und artikuliert dies auch oftmals recht deutlich. Die Reaktionen darauf sind zwiegespalten. Einige Arbeitgeber sehen die Kritik an der Generation als übertrieben an und sehen diese sogar als extrem motiviert an. Aber gerade aus den Reihen der Politik, beispielsweise artikuliert von Thomas de Maizière, lässt sich die Verstimmung gegenüber der Arbeitsmoral der Generation Z nicht leugnen. "Gegen den Strich" ginge ihm die Anspruchshaltung vieler aus dieser Generation, erklärte er einst.

Kretschmer warnt vor Teilzeit

Kretschmer verteidigt die 40-Stunden-Woche. Sie sei notwendig für das Wohl der Gesellschaft, so seine Argumentation. Mit einer 30 oder 32-Stunden-Woche sei es nicht möglich, eine Volkswirtschaft aufrecht zu erhalten.

Unsere Fragen an Euch: Wie seht Ihr das Verhältnis von Arbeits- zu Freizeit? Wäre eine 30-Stunden-Woche sinnvoll? Sind die Ansprüche jüngerer Generationen tatsächlich zu hoch? Was sind Eure Erfahrungen damit?

Wir freuen uns auf Eure Antworten!

Viele Grüße
Euer gutefrage Team

Quellen:

https://www.berliner-zeitung.de/news/wohlstand-ist-in-gefahr-kretschmer-haelt-an-40-stunden-woche-fest-li.2171452
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/generation-z-merkmale-definition-arbeitsmoral-jugendkultur-100.html

Freizeit, Arbeit, Inflation, Wirtschaft, Deutschland, Arbeitnehmer, Einkommen, Luxus, Arbeitnehmerschutz, Arbeitsmoral, Arbeitswelt, Burnout, CDU, FDP, Kapitalismus, Psyche, Psychische Gesundheit, Skandinavien, Teilzeit, Volkswirtschaft, work-life balance, Überlastung, Vollzeit, Bruttoinlandsprodukt, Teilzeitjob, Vollzeitjob, Wochenendarbeit, Generation Z, Meinung des Tages

An die Leute, die schon einen Beruf lange ausüben:Frage bezüglich zur beruflichen Zukunft?

Hallo zusammen,

Ich (w,18) bin momentan an einem Punkt, wo ich nicht weiterkomme.

Momentan studiere ich Deutsch und Geographie auf Lehramt.

Es ist sehr viel und komme kaum voran bzw.hinke (trotz Besuch von Nachhilfe/Tutorium) mit meiner Arbeit hinterher. Mir ist klar, dass ein Studium nicht geschenkt wird…Aber ich komme so langsam an meine Grenzen und meinen Freunden geht es genauso (die machen teilweise noch weniger als ich bzw. gar nichts mehr).

Ich habe so gehofft, dass ein Lehramtstudium meine Erfüllung wäre, aber ich zweifle so langsam dran (obwohl ich erst im 1. Semester bin). Ich weiß noch nicht mal, ob ich die Prüfungen schaffe.

Ich habe so viel abgewogen bezüglich des Berufes und mir steht der Sinn mehr nach einem anderen Beruf…

Aber auch hier kommt das Problem. Ich weiß nicht genau, was ich werden will. Ich weiß nur, auf was ich Wert legen möchte (wenig Mathe im Beruf, gutes Gehalt, familienfreundlich und gerne was mit Sprachen). Ich bin verzweifelt…

Ich würde mich eher als einen Menschen beschreiben, der mal Lust auf den einen Beruf hat und dann wieder auf einen anderen.

Könnt ihr mir helfen, wie ich vielleicht auf den richtigen Weg komme? Wie habt ihr euren Beruf fürs Leben gefunden?

Freizeit, Beruf, Finanzen, Studium, Schule, Familie, Zukunft, Nachhilfe, Stress, Gehalt, Bildung, Freunde, Ausbildung, Berufswahl, Angststörung, Angstzustände, Berufsschule, Familienplanung, Freizeitgestaltung, Gehaltsvorstellung, Stressabbau, Student, Verzweiflung, Tutorium, Zukunftsangst, Zukunftschancen, freizeitausgleich, Vollzeitjob, Vollzeitstudium, Schule und Ausbildung, Beruf und Büro

Meistgelesene Beiträge zum Thema Vollzeitjob