Berufspraktikum Erzieherin Urlaub?

Hallo :)

Ich mache zurzeit mein Berufspraktikum zur Erzieherin in einer integrativen Kindertagesstätte. Ich weiß jetzt nicht ob das ne Rolle spielt aber ich mache die Ausbildung in Bayern :D Auf jeden Fall komme ich jetzt zu meiner Frage.

Und zwar steht in meinem Vertrag, dass mir 24 Urlaubstage zustehen. Ich habe einige in meiner Klasse gefragt, wie viel ihnen zusteht und sie hatten alle zwischen 26-29 Urlaubstage. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich zu wenig habe, denn mir ist aufgefallen, dass wir in der Kita 24 Schließtage haben, das heißt, ich kann außerhalb der Schließtage keinen Urlaub nehmen. Im Sommer haben wir die 2. und 3. Woche geschlossen, das bedeutet ich müsste noch extra für die 4. Woche zur Arbeit gehen und dann endet mein Vertrag, weil der geht ja bis zum 31. August und das ist meiner Meinung nach sinnlos, weil man sich ja von allen schon vor den Ferien verabschiedet. Wenn ich in der Woche frei haben möchte, dann bräuchte ich 39 Überstunden und die werde ich auf keinen Fall zusammenbringen, zumal ich auch gerne mal unter der Woche bei dringenden Anliegen früher gehen wollen würde. Dazu kommt, dass der Arbeitgeber schon die SPS-Praktikanten mit dem Urlaub beschissen hat, da diese sogar weniger wie ich hatten. Sie haben sich an die Schule gewandt und die hat das mit dem Arbeitgeber geregelt, sodass ihnen jetzt 29 Urlaubstage zustehen.

Lange Rede kurzer Sinn, wer weiß wie viele Urlaubstage mir gesetzlich zustehen würden?

Ich bin sehr dankbar über Antworten :)

Ausbildung, Berufspraktikum, Erzieherin, Kindergarten, Kita, tvoed, Urlaubsanspruch, Anerkennungsjahr, Ausbildung und Studium, Reisen und Urlaub, Beruf und Büro
2 Antworten
Was passiert, wenn der Arbeitgeber meinen Höhergruppierungsantrag aus 2017 (auf Grundlage der neuen EG-Ordnung vom 01.01.2017) erst in 2018 bearbeitet?

Verfällt mein Anspruch auf Höhergruppierung, wenn der Arbeitgeber meinen Antrag vom September 2017 erst im Jahre 2018 prüft ?

Oder nochmal anders gefragt: Ist der Arbeitgeber gezwungen, meinen Antrag auf Höhergruppierung (TVÜ-VKA neue EG ab 01.01.17) im Jahre 2017 zu bearbeiten und mir eine Antwort zu übermitteln?

Zum Fall:

Ich bin seit Juni 2012 in der EG 6 eingruppiert. Tätigkeitsbereich Finanzbuchhaltung. Eine Stellenbeschreibung lag bis dahin und liegt auch bis heute nicht vor.

Im Dezember 2015 habe ich einen Antrag auf Aushändigung einer Stellenbeschreibung gestellt und zugleich eine entsprechende Bewertung angefordert.

Bis heute erhielt ich auf vielerlei Nachfrage, auch über den Amtsleiter und den Personalrat keine Antwort. Man sah über meinen Antrag regelrecht hinweg.

Einzig genannter Grund: Sorry, haben wir bisher nicht geschafft.... (schon seltsam...will man einfach nur die nächst höhere EG umgehen?)

Mit Inkrafttreten der neuen EG ab 01.01.17 ist es einem jeden möglich, einen Höhergruppierungsantrag zu stellen, sofern die Synopsen der alten Stellenbeschreiben eben nun einer höheren EG zugeordnet sind.

Leider kann ich nichts vergleichen, da ich keine Stellenbeschreibung zum Vergleichen habe!

Also habe ich im September 2017, also vor 2 Monaten, einen Antrag auf Höhergruppierung gestellt und darauf verwiesen, dass ich bereits vor 2 Jahren einen Antrag auf Aushändigung meiner Stellenbeschreibung + Bewertung gestellt habe und bis heute keine Antwort erhalten habe. Nur wenn diese vorliegt, kann ich einen Vergleich vornehmen, ob mir nach der neuen EGO eine höhere EG (wahrscheinlich 7 oder vielleicht sogar die 8) zusteht.

Nun sind wieder 2 Monate ohne Antwort vergangen.

Ich bat meinen Amtsleiter, in der Bürgermeisterberatung das Thema anzusprechen. Bgm und Personalchef waren erbost über diese Frage. Wir sollten uns beruhigen. Man sehe für 2018 eine entsprechende Bewertung vor.

Knackpunkt: ab 2018 gibt es die Finanzbuchhaltung in dieser Form nicht mehr. Denn ab dem 01.01.18 werden wir mit dem Haushalt zusammen gelegt. Aber ads ist ein anderes Thema.

Mir geht es um meine bisherige Stelle!

Verfällt mein Antrag, wenn sie sich bis 2018 Zeit lassen?

Ist der AG gezwungen, mir noch in 2017 eine Stellenbewertung vorzulegen???

Bitte helft mir!!!!!!! :-(

Liebe Grüße

Recht, tvoed, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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TVÖD SuE – ist meine Stufe angemessen?

Hallo zusammen!

Ich arbeite seit September 2011 als staatlich anerkannte Erzieherin im Regelkindergarten. Gestartet bin ich mit Entgeltgruppe 6, Stufe 2 (das Berufspraktikum wurde richtigerweise als einjährige Berufserfahrung angerechnet).

Nach zwei Jahren habe ich den Arbeitsplatz gewechselt. Meine Stufe wurde beim neuen Arbeitgeber übernommen, aber die Stufenlaufzeit erlosch. Heute würde ich da wahrscheinlich etwas mehr dahinter sein, dass ich die Stufenlaufzeit gutgeschrieben bekomme, aber damals war ich einfach nur froh, eine neue Arbeit gefunden zu haben.

Ab September 2013 habe ich also wieder mit E6, Stufe 2 gearbeitet. Im Dezember 2015 habe ich dann vorübergehend die Leitung übernommen und wurde in E15 eingruppiert. Bevor ich damals zugesagt habe, sprach ich an, dass ich nicht wieder meine Stufenlaufzeit verlieren möchte und konnte eine Zusatzklausel im Arbeitsvertrag vereinbaren, die besagte, dass ich bei Rückkehr in meine bisherige Entgeltgruppe meine Stufenlaufzeit behalte.

Im Juni 2016 endete meine vorübergehende Leitungstätigkeit. Von da an sollte ich die ständige Stellvertretung übernehmen. Als solche wurde ich nun in E13 eingruppiert. Auf Nachfrage war aber schnell klar, dass ich nun wieder von vorn anfangen musste mit der Stufenlaufzeit. Was sehr ärgerlich war, denn drei Monate später wäre ich in Stufe 3 aufgestiegen.

Kürzlich habe ich mit der Leitung meine Stellenbeschreibung überarbeitet. Dort stand E13 Stufe 3 und ich habe sie darauf hingewiesen, dass das nicht stimmt. Sie konnte nicht verstehen, warum ich nicht in Stufe 3 bin, auch nicht als ich es ihr erklärt habe. Sie meinte, mir würde Stufe 3 zustehen.

Jetzt bin ich etwas verunsichert, denn ich befürchte zwar, dass das alles durchaus rechtens war, denn soweit ich informiert bin, muss man prinzipiell in einer neuen Entgeltgruppe mit Stufe 1 anfangen. Außer man würde dadurch weniger verdienen als vorher, dann steht einem eine höhere Stufe zu (so dass man am Ende mindestens genauso viel verdient wie vorher). Aber natürlich frage ich mich schon, ob sie nicht doch Recht haben könnte. Verschenken will ich natürlich nichts.

Kennt sich da jemand aus? Habe ich Anspruch auf Stufe 3? Und wenn nicht: Hätte ich irgendwas tun können, um die Stufenlaufzeit zu erhalten?

Danke für eure Antworten!

Liebe Grüße!

Erzieher, tvoed, eingruppierung, stufenlaufzeit
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TVöD-SuE, maximale Einsatzzeit im Bereitschaftsdienst wie im AVR, Anlage 33?

Hallo. Ich arbeite in einer ständigen Wohngruppe mit minderjährigen Jugendlichen. Wir haben dementsprechend ein Wechselschichtsystem, der Spätdienst beginnt um 17:00, der Diensthabene wechselt ab 23:00 in den Bereitschaftsdienst, nimmt den regulären Dienst um 6:00 wieder auf und beendet ihn um 10:00.

Die Vergütungsregelung sieht vor, dass die Entlohnung mit 50% des Normalverdienst für den Bereitschaftsdienst berechnet wird.

Die Jugendlichen sollen nun aber in den Ferien bis 24:00 aufbleiben dürfen, und werden in der Zeit betreut. Erfahrungsgemäß ist bis 00:30 der Gruppenraum aufgeräumt und die Jugendlichen im Bett. Nun kam es aber natürlich öfter vor, dass vereinzelte Jugendliche Absprachen brachen und erst um 1:00 nach Hause kamen, mein ständiger Dienst bis 1:30 lief.

Der AVR Caritas Anlage 33 zeigt eine Staffelung nach aktiver Dienstzeit und Anzahl der Bereitschafsdienste. Er hat weiter bestimmt, dass MA wie in unserem Fall, maximal 25% ihres Bereitschaftsdienstes aktiv verbringen sollen, (wobei variieren darf, wann genau der aktive Dienst läuft) worauf zu achten sei.

Unser Träger ist der Ansicht, daß die MA immer mit 50% vergütet werden, und jeglichen Arbeitseinsatz leisten sollen.

Wir sind hingegen dem TvÖD angebunden. Eine vergleichbare Regelung wie beim AVR konnte ich aber dort nicht finden - das heisst natürlich nicht, dass es sie nicht geben mag. Deswegen hier meine Frage: Wer kann mir sagen, ob es auch im TvöD Einsatzgrenzen wie im AVR gibt, und wo genau sie festgehalten sind?


Recht, Gesetz, Arbeitsverträge, tvoed, Bereitschaftsdienst, Beruf und Büro
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Kann der AG die Auszahlung der LOB verweigern?

Schönen guten Abend!

Erstmal ganz allgemein gefragt: Kann der AG die Auszahlung des LOBs verweigern? Oder ist er durch den TVÖD dazu verpflichtet?

Folgende Situation:

Frage 1) In meiner derzeitigen Arbeitsstelle haben wir nun seit Anfang letzten Jahres den TVÖD. Nun wird angeblich mit dem neuen Betriebsrat diskutiert, wie die LOB aussehen wird. Uns Mitarbeitern wurde es so vermittelt, als stünde es noch im Raum, ob es überhaupt eine LOB geben wird.

Soweit ich gelesen habe, muss der AG seit 2007 jedoch LOB anbieten? (Nur die Rahmenbedingungen kann er selbst festsetzen?)

Was mich zu Frage 2 bringen würde:

In meiner vorherigen Arbeisstelle (Vertrag in Anlehnung an den TVÖD , falls diese Bezeichnung einen Unterschied macht?) wurde die LOB mit einem Punkte System vergeben. Nachdem ich aber nach 1 Jahr dort kündigen wollte und meine Ziele erreicht hatte, wünschte ich auch am LOB teilnehmen zu dürfen (was ich laut meiner Vorgesetzen auch dürfte, da ich ein volles Jahr dort angestellt war).

Das Ende vom Lied: ich habe keinen Cent gesehen. Begründung des AGs: ich hätte als Neueinsteiger nicht genügend Punkte erreicht und es gäbe eine 10% Klausel, nach dieser 10% der schlecht bewertetsten Mitarbeiter leer ausgingen. Dass ich bis vor meiner Kündigung hoch geschätzt und sogar als neue Teamleitung angedacht war, erwähne ich am Rande, ich denke mein AG war etwas angefressen.

Aber: darf er mir einfach GAR NICHTS auszahlen? Die angebliche Betriebsvereinbarung habe ich leider nie gesehen.

Ich danke ganz herzlich für fachkundige Antworten :)

Arbeitsrecht, tvoed
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Wie wirken sich diese Unterbrechungen auf die Stufenlaufzeit nach TvöD aus?

Hallo alle zusammen, heute brauche ich mal Eure Hilfe im Bezug auf die Berechnung von Stufenlaufzeiten...

Es dreht sich um folgendes Szenario:

Frau A wurde am 15.06.2006 bei der Stadt X eingetsellt. (Mitglied VKA, daher wird TVöD angewandt). Sie wurde in EG 6 eingruppiert und der Stufe 1 zugeordnet.

Stufenlaufzeit nach §16 (VKA) III TvöD grundsätzlich:

  • Stufe 1: 15.06.2006 - 14.06.2007
  • Stufe 2: 15.06.2007 - 14.06.2009
  • Stufe 3: 15.06.2009 - 14.06.2012

Zwischenzeitlich wurde A jedoch schwanger und es ergaben sich neben dem Mutterschutz, welcher gem. §17 III 1 a) TvöD als ununterbrochen angesehen wird, noch folgende, direkt anschließende, Unterbrechnungen:

  • Elternzeit 04.07.2011 - 07.05.2014 (zwei Jahre, zehn Monate, vier Tage)
  • Sonderurlaub 08.05.2014 - 07.05.2017; zur Betreuung des Kindes (kein dienstl. Interesse) (genau drei Jahre)

Gem. §17 III 2 TvöD sind Elternzeit bis zu jeweils fünf Jahren und sonstige Unterbrechungen bis jeweils drei Jahren unschädlich, werden aber nicht auf die Laufzeit angerechnet.

Werden die Zeiträume hier getrennt gesehen und die Stufe wird tatsächlich um fünf Jahre, zehn Monate und vier Tage eingefrogen, oder gibt es einen kumulativen "Oberwert", sodass eine neue Stufenzuordnung stattfinden müsste?

Ich hoffe, es findet sich jemand, der sich mit dieser Problematik auskennt und mir/uns weiterhelfen kann.

Vielen Dank!

Arbeit, Gehalt, Recht, Vertrag, Öffentlicher Dienst, Tarife, tvoed
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