Sind viele Arztbesuche wichtig für den Erhalt des GdB / Schwerbehindertenausweises?

Ein Kollege läuft ständig zum Arzt, feiert krank und fährt zur Kur. Er hat einen Schwerbehindertenausweis und hat vor, früher in Rente zu gehen.

Laut seinen Aussagen hat er schon vor zig Jahren die frühe Verrentung angestrebt und mit vielen Arztbesuchen darauf hingearbeitet (Rückenleiden und Psyche).

Ein anderer Kollege geht Vollzeit arbeiten, macht Nachtschichten und kommt sogar mit schwerer Bronchitis zur Arbeit, hat aber auch einen GdB 50 auf Neurodermitis und Lunge. Auch er sagt, er gehe ständig zum Arzt, damit er die Vorteile wie Kündigungsschutz, Extra Urlaub und Steuervorteil behält und sagt, eigentlich sei er gar nicht so krank.

Beide Kollegen geben zu, den GdB gezielt wegen seiner Vorteile erworben zu haben.

Als sie mitbekamen, dass ich seit der Brustkrebs-Op und Bestrahlung ununterbrochen trotz, Schmerzen, Ödemen und Hautausschlag wieder voll arbeiten bin und mich so durch den Tag quäle, sagten sie, ich sei schön dumm. Wenn es nach 3 Jahren zur Überprüfung der Heilungsbewährung kommt und ich nicht öfter mal eine AU Reha und Arztbesuche nachweisen kann und zudem voll arbeite (trotz Schmerzen, Ödem etc) wird mir der GdB 50 trotz Beschwerden aberkannt werden.

Ist das so? Aktuell läuft ein Reha Antrag und ich muss voraussichtlich langfristig 2x die Woche zur Lymphdrainage. Bin auch wegen diversen Ausschlägen, Allergien, Urtikaria beim Hautarzt (Allergietest läuft gerade).

Dazu die vielen Nachsorgen bei der Frauenärztin und in der Strahlentherapie. Mich stressen die vielen Arzttermine sehr. Der Hausarzt hat mir eine Überlastung durch Krankheit, Haushalt, Kind (chronisches Asthma) und Arbeit attestiert (im Reha Antrag).

Ich würde zukünftig gerne die Arzttermine reduzieren und nur noch das machen, was absolut nötig ist (Physio, Vor- und Nachsorgen). Oft wird man für eine Sache bis zu 4x einbestellt (Gespräch, Untersuchung, Ergebnisbesprechung, ..).

Es nimmt kein Ende. Meine Kollegen sagen, wenn ich den GdB 50 behalten will, ist es besser, die Arztbesuche nicht zu reduzieren, da die Facharztbesuche (Gyn, Radiologie...) später zur Bewertung der Heilungsbewährung heran gezogen werden. Und dann gilt, je öfter, je besser. Stimmt das?

Medizin, Arzt, Gdb., Schwerbehindertenausweis, Schwerbehinderung, Versorgungsamt, arzttermin
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Schwerbehinderung wegen Urkitaria Nesselsucht beantragen?

Ich leide seit etlichen Jahren unter unerklärlichen Ausschlägen, die teils durch Wärme oder Kälte, teils durch mechanischen Druck oder Kratzen entstehen.

Es bilden sich dann im Gesicht, an Händen, Armen, Beinen stark juckende Stellen, an denen ich dann kratzen muss, so dass nach ca. 1 Minute dicke rote Quaddeln entstehen, die wie Brennesselstiche aussehen und stark jucken.

Ich kratze die Haut nicht auf, sondern bis der Juckreiz weg ist und die Schwellung und Rötung bleibt dann 10 min bestehen und geht dann weg, bis es woanders juckt.

Bei meiner Brustkrebs OP reagierte meine Haut stark auf Pflaster, Latex und EKG Saugnäpfe. Man riet mir zum Allergietest, den ich aktuell drauf kleben habe. Der Hautarzt diagnostizierte, dass es sich bei dem Juckreiz um Nesselsucht/Urkitaria handelt und riet, durchgehend jeden Tag meines Lebens Cetirizin zu nehmen.

Zu den noch zu ermittelnden Allergien bestehen welche gegen Nickel, Pflaster, Menthol und Penicillin.

Wegen des Brustkrebs habe ich GdB 50 für noch 3 Jahre. Jetzt las ich, dass chronische Urkitaria auch zu einem GdB führen kann. Die Schübe sind teils so heftig, dass ich voller juckender Flatschen bin und das fast jeden bis jeden 3. Tag.

Ist es möglich, dies in meiner Schwerbehinderten-Sache zu ergänzen (der GdB liegt hierfür unter 50)? Falls ja, wie gehe ich vor? Oder warte ich den Ablauf des SB Ausweises ab?

Der Hautarzt tat das mit Cetirizingabe ab. Es belastet mich, ebenso dass ich seit der OP 2x die Woche zur Lymphdrainage muss. Ich habe Angst, dass ich in 3 Jahren den GdB50 verliere.

Ich ging 3 Monate nach der Op / Bestrahlung wieder arbeiten ohne AHB und merke jetzt, dass ich kaum noch Kraft habe. All die Physio und ständigen Arzttermine vor und nach der Arbeit, Kind, Haushalt, dazu der ständige Juckreiz und das Ödem in der Brust, das ziept und brennt und trotz MLD nicht viel besser wird.

Aktuell habe ich einen Reha Antrag laufen. Kann man mich dort wegen GdB beraten?

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Allergie, Ausschlag, Gesundheit und Medizin, Hautausschlag, Histamin, Nesselsucht, Schwerbehindertenausweis, Schwerbehinderung
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Schwerbehinderung GdB50, muss sich der Arbeitgeber mit verminderter Leistung abfinden?

Ich gehe nach einer Krebserkrankung wieder voll arbeiten, 3 Monate nach der OP, 3 Tage nach der letzten Bestrahlung.

Ich habe für 3 Jahre GdB50 erhalten.

Auf der Arbeit mache ich das Selbe wie vorher, meiner Meinung nach auch genauso schnell. Die Kollegen sind der Meinung, wenn ich kleinere Freiräume habe, muss ich mich ihnen als Hilfe anbieten und deren Arbeit mitmachen.

Ich bin aber noch nicht voll wiederhergestellt, hatte auf Wiedereingliederung und AHB verzichtet.

Auch der Chef sagt, nachdem die Kollegen sich beschwert hatten, dass ich zu langsam bin und mich angeblich davor drücke, nonstop zu arbeiten, ich sei seit meiner Rückkehr zu langsam.

Ich hatte seit meiner Rückkehr mit starken Verbrennungen durch die Bestrahlung zu kämpfen, Rissen in der Haut, habe mich mit Erkältung angesteckt, aktuell habe ich eine Infektion an der bestrahlten Haut.

Dennoch war ich ohne eine einzige AU arbeiten.

Ich habe nun mit der Schwerbehinderten Vertretung vom Betriebsrat gesprochen und diese sagten mir, ich müsse das alles nicht.

Mir wurde ans Herz gelegt, die Reha zeitnah nachzuholen (Antrag ist in der Mache). Weiterhin sagte man mir, dass man mit dem Chef reden werde, da er auf meinen Zustand Rücksicht zu nehmen habe..

Es fiel die Aussage, er müsse bei GdB50 nach einer Krebserkrankung sich mit 50% Einschränkung abfinden.

Ich bin bereit mehr zu leisten, die SBV sagt aber, ich muss nur das leisten, was ich kann und stehe unter besonderem Schutz, insbesondere wegen der psychischen Belastung durch den Krebs.

Ein Kollege, der das mitbekam und selber GdB50 wegen Neurodermitis und Lunge hat, sagt, was die SBV zu GdB50 und Arbeitsleistung sagt, sei Schwachsinn.

Ich müsse 100% leisten, da ich auch 100% bezahlt werde. Was stimmt?

Beruf, Kündigung, Job, Arbeitsrecht, Behinderung, Gdb., Gesundheit und Medizin, Krebserkrankung, Schwerbehindertenausweis, Schwerbehinderung, Beruf und Büro
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Kann Arbeitgeber/ Arbeitskollege von jemand mit 50% GdB Schwerbehinderung gleiche Arbeitsleistung verlangen?

Hallo,

folgender Fall: jemand kehrt nach operierter und nachbehandelter Krebserkrankung nach mehreren Monaten als geheilt in den Job zurück.

In der Zeit mussten die Kollegen dessen Arbeit miterledigen und sind dadurch gestresst.

Der Wiedereinstieg in den Job erfolgte auf eigenen Wunsch ohne Reha und Wiedereingliederung, mit GdB 50%. D.h. mit der selben Stundenzahl wie vor der Erkrankung.

Die zurückkehrende Person traut sich zu, Stundenzahl und Art der Arbeit bewältigen zu können.

Nach der Rückkehr werden Aufgaben und Ziele gemeinsam (Chef, Kollegen) festgelegt. Mehrere Kollegen kommunizieren gegenüber dem Rückkehrer im Anschluss, dass die rückgekehrte Person weitere Aufgaben übernehmen müsse, da man schliesslich aufgrund der langen Fehlzeit die Arbeit habe mitmachen müssen.

Der Vorgesetzte lehnt dies jedoch ab, damit der Rückkehrer das vereinbarte Pensum zunächst fristgerecht erledigen kann.

Dennoch beharren einzelne Kollegen darauf, dass der Rückkehrer weitere Aufgaben übernehmen müsse.

Der Rückkehrer ist dazu in der Lage, das vom Vorgesetzten geforderte Pensum und etwas darüber hinaus zu leisten.

Aufgrund der OP und Behandlung sind aber körperliche und psychische Belastungen geblieben (die Forderungen der Kollegen werden als belastend empfunden, Schmerzen an der Narbe, Schmerzen durch Hautveränderungen, gelegentliche leichte Müdigkeit... diese Nachwirkungen wurden von den behandelnden Ärzten als mögliche NW angekündigt, deshalb wurde auch der GdB 50% beantragt.

Frage: steht es dem Mitarbeiter zu, mit Hinweis auf die SB über das normale Maß hinausgehende Aufgaben durch Kollegen abzulehnen, weil diese körperlich und psychisch als Belastung empfunden werden.

Der Rückkehrer ist seit 3 Wochen wieder im Job. Es geht nicht darum, generell weniger zu tun, sondern unmittelbar nach der Rückkehr mit Arbeit zugeworfen zu werden mit dem Hinweis, die Arbeitsbelastung der anderen sei durch den langen Ausfall höher gewesen.

Natürlich ist das letztlich Sache des Chefs, Aufgaben individuell festzulegen. Man möchte aber nicht immer sofort zum Chef laufen. Deshalb die Frage, ob man im Gespräch mit Kollegen mit Hinweis auf GdB sagen kann, dass man zu übermässiger Leistung körperlich/psychisch nicht in der Lage ist.

Oder ob die Anwesenheit, der Verzicht auf Reha und Wiedereingliederung gleichzusetzen ist mit "voll einsatzfähig" und der GdB nur bedeutet, mehr Urlaub, besserer Kündigungsschutz und steuerliche Vorteile und sonst nichts.

Ein Wunsch nach Stundenreduktion besteht nicht.

Vielen Dank vorab.

Recht, Arbeitsrecht, Behinderung, Betriebsrat, Brustkrebs, Gleichstellung, Krebs, Schwerbehindertenausweis, Schwerbehinderung, Arbeitskollegen, Beruf und Büro
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Welche Abfindungssumme steht mir zu?

Halten wir folgendes fest:

  • Ich besitze einen Schwerbehindertenausweis, GdB 60
  • Ich bin derzeit krankgeschrieben und werde wohl noch mindestens bis Ende April krankgeschrieben werden.
  • Ich habe 1,5J im Unternehmen gearbeitet, davon waren die ersten 6 Monate Probezeit
  • Ich werde offiziell zum 31.03. gekündigt, das entspricht sogar 1J und 7 Monate bzw 19 Monate Betriebszugehörigkeit, weil mein Vertrag 01.09.17 begonnen hat. Die Kündigung sollte morgen per Post eintreffen.
  • Der Vertrag war erst auf 1,5 Jahre, also bis zum 28.02. befristet
  • Im Januar habe ich für ab dem 01.03.19 einen unbefristeten Vertrag erhalten. Dieser wurde beidseitig unterschrieben.
  • Sagen wir mein Nettogehalt war x Euro.
  • Das Unternehmen hat mich offiziell aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt. Ich möchte auch der Kündigung trotz Schwerbehinderung zustimmen.
  • Sie möchten mir eine Abfindung in Höhe meines monatlichen Nettogehaltes x abzgl 100€ zahlen
  • Nach meiner Rechnung stehen mir aber 1,5x Abfindung zu

Was könnt ihr mir empfehlen?

  • Zum Rechtsanwalt für Arbeitsrecht gehen?
  • Das Integrationsamt einschalten, um ggf den Kündigungstermin zu verzögern?
  • Eine außergerichtliche Einigung mit dem Unternehmen ohne überhaupt einen Rechtsanwalt einzuschalten und vorschlagen, dass sie mir 1,25*x als abfinden zahlen?

Gesundheit, Finanzen, Kündigung, Abfindung, Recht, Arbeitsrecht, Krankheit, Schwerbehindertenausweis, Schwerbehinderung, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
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Kann ich einen Antrag auf Schwerbehinderung stellen?

Hallo!

Ich arbeite im öffentlichen Dienst und mein Chef hat mir geraten einen Antrag auf Schwerbehinderung zu stellen.

Ich selber scheue mich da etwas. Ich bin einfach nicht der Typ, der häufig zum Arzt geht, geschweige denn krank schreiben läßt. Meine Mutter meinte, dass gerade das auch das Problem sein wird. Sie meinte, wenn ich kaum zum Arzt ginge, hätte ich keine Chance auf die Anerkennung eines GdB.

Wir erfüllen im Moment nicht zu vorgegebene Schwerbehinderten-Quote. Ich vermute, dass mein Chef mir deshalb zum Antrag geraten hat,

Meine Probleme sind folgendermaßen:

Ich hatte vor Jahren einen schweren doppelten Bandscheibenvorfall kurz überm Steiß. Ich hatte aber das Glück, dass die Schmerzen zumeist so gerade noch zu ertragen waren. Daher habe ich mich nicht krankschreiben lassen. Ich habe mich nicht operieren lassen, da ich zu viel Negatives darüber gehört hatte. Vor einem Jahr war ich beim Orthopäden, es wurde ein CT gemacht. Demnach habe ich an zwei Stellen keine Bandscheibe mehr. Der Arzt meinte, da kann man nichts mehr machen, ich muss abwarten, das würde mit der Zeit versteifen. Außerdem habe ich wohl eine leichte Skoliose. Das hat mir übrigens nie jemand gesagt, ich habe es nur zufällig beim letzten Arztbesuch in meinen Daten gelesen. Meine Wirbelsäule ist zu gerade.

Außerdem habe ich Bluthochdruck. Der wurde kürzlich festgestellt. Vor ca. 7 Jahren wurde ich deswegen 1 mal für 1 Woche krank geschrieben. Danach bin ich deswegen nicht mehr zum Arzt gegangen. Vor 5 Jahren habe ich unser zweites Kind bekommen. Kurz vor der Entbindung mußte ich ins KH, weil ich zu hohen Blutdruck hatte. Danach bin ich wieder nicht losgegangen.

Mittlerweile bin ich beim Arzt wegen des Bluthochdrucks in Behandlung. Mein Vater macht sich so Sorgen, sodass er meinen Blutdruck regelmäßig überprüft. Er ist mittelmäßig erhöht. Der untere Wert liegt immer so um 100.

Ein Belastungs-EKG war top. Man hat aber durch Zufall festgestellt, dass die relativ Halsschlagader verdickt ist. Deswegen muss ich jetzt Medikamente nehmen. Außerdem habe ich einen Knoten an der Schilddrüse. Der ist aber so klein, dass er nur beobachtet werden soll.

Außerdem habe ich einen Skidaumen, der operiert wurde. Allerdings habe ich, wenn ich mehr als einen Satz schreiben muss, Probleme. Es fühlt sich dann an, als wenn der Daumen plötzlich verhärtet. Aber deswegen war ich noch nie los. Man schreibt ja kaum noch mit der Hand. Alle anderen Tätigkeiten kann ich problemlos ausüben.

Das war es. Mehr habe ich, Gott sei Dank, nicht vorzuweisen. Meiner Ansicht nach lohnt es sich nicht, einen Antrag auf Schwerbehinderung zu stellen.

Hat jemand von euch da Erfahrungswerte? Würde mich sehr freuen, da ich mir den Aufwand gern sparen würde.

Ganz lieben Dank im Voraus für eventuelle Rückmeldungen!!!

Anna

Gesundheit und Medizin, Schwerbehindertenausweis
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Wenn unter an der Stellenanzeige steht Schwerbehinderte werden bevorzugt eingestellt, wie kann man das beweisen dass das auch so ist?

Ich habe eine Bewerbung verschickt und habe das blöderweise angegeben. Einladung bekommen mit Bewerbungsgespräch und dann eine Absage bekommen. Komischerweise war vor mir jemand und hat fast 1 Stunde überzogen bzw. ich kam dann statt um 10:30 Uhr um 11:25 Uhr dran und das Gespräch war auf 1 Stunde angelegt und das Gespräch wurde dann kurz vor 12 Uhr einfach abgebrochen. Es wurde sogar gesagt, wir brechen an dieser Stelle ab und dann machten die Mittag. Das war nicht bei einem "normalen Unternehmen", sondern bei einer Behörde (Polizei). Weil mir einmal jemand gesagt hat, dass bei Behörden es strenger ist wenn man jemanden ablehnt bei Schwerbehinderung. Ich habe mich auch beschwert und es kam nur ein kurzes Schreiben, dass sie jemanden anderes eingestellt haben.

Beim Vorgesetzten beschwert und er hat nur Bezug auf das Schreiben genommen und nichts kontrolliert. Ich habe dann die Polizei angeschrieben, dass ich Einsicht in meine Unterlagen haben möchte, wie es zur Ablehnung kam. Das war jetzt im letzten Jahr und ich weiß nicht ob es verjährt ist. Als ich studiert habe, habe ich meine Professorin gefragt wie man das nachweisen kann. Sie sagte, dass die Firma das nachweisen muss und genau "Buch führen" muss und es war auch eine Schwerbehindertenvertretung dabei und die Stellung nehmen muss. Ich hatte der Behörde den Vorschlag unterbreitet, die Unterlagen an meine Heimatstadt zu senden um das dort einsehen zu können oder ich fahre nochmals vorbei. Leider bekam ich weder etwas von der Schwerbehindertenvertretung, noch durfte ich die Unterlagen einsehen.

Wie ist jetzt die Rechtslage?

Wer muss wem, was beweisen?

Ich meine, einfach in der Stellenanzeige drauf zu schreiben, Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt oder wir begrüßen es besonders Bewerbungen von Schwerbehinderten zu erhalten, ist gelinde gesagt "billig". Ich glaube sogar, dass man die Schwerbehindertenvertretung in meinem Fall umgangen hat, weil ich ja die Unterlagen von ihr wollte und nie bekommen habe.

Ich habe sogar geschrieben, dass sie das an den Innenminister weiterleiten sollen, da dies ja der Vorgesetzte ist von der Polizei und das wurde auch nicht gemacht.

Bewerbung, Job, Recht, Arbeitssuche, Lebenslauf schreiben, Schwerbehindertenausweis, Schwerbehinderung, Ausbildung und Studium
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Kann man einen Buchstaben und Wertmarke bekommen wen zu den körperlichen Einschränkungen auch seelische Dazu kommen?

Hallo, Ich bin ein ehemaliges frühchen mit hirnblutung und Hydrocephalus bin Motorisch stark eingeschränkt und habe gleich gewichtsstörungen bin seit Dezember 2016 voll erwerbsunfähig unter 1 Stunde arbeitsfähig bescheinigt vom Arbeitsamt habe wärend meiner Ausbildung Depression bekommen und stehe seit dem öfter neben mir und bin orientierungslos wen ich unterstarken Stress stehe ( was fasst immer so ist ) außerdem habe ich seit der Schule eine Angststörung ( Soziale Phobie ) und eigentlich habe ich vor fast allem Angst! Bis zur Vollendung meines 18 Lebensjahr hatte ich das Merkzeichen H 60% und wertmarke dann wurde dies aberkannt weil ich selbständig mit dem zug zur Ausbildung fahren konnte in ungewohnter Umgebung sieht das aber anders aus! Da brauche ich jemand der mir die Karte löst ( nur die Ubahn karten ) ...

Es gibt nun ja vorgaben für Hilflosigkeit wie alleiniges Anziehen oder Toilletten gang Ständig auf Fremde Hilfe angewiesen etc..

Kann man aussetzer wie ich sie habe das ich autos weder höre oder sehe oder Orientierungslos dabei vergesslich bin nicht auch als Hilflos werten ?

Wäre es möglich auf diese Symptome Erkrankung Buchstaben und wertmarke zu erhalten?

Beim Landesamt Lübeck wurde mir gesagt das sie nur noch Schwerbehinderung auf stark gehbehinderte austellen alle anderen bekommen 20% ..

Ich kenne einen fall da war die Person Schwer gehbehindert und auch im Gedächtnis stark eingeschränkt und bekam 20 % dort in kiel dann 100%

Wiederum kenne ich viele die B oder H haben und marke aber auch zug fahren können und motorisch gut drauf sind wieso entscheiden sie den so bei mir ohne mich je gesehen zu haben?

Danke im voraus!

schwerbehindert, Schwerbehindertenausweis
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