Welches Studium passt zu mir (kreativ + kopflastig)?

Hallo zusammen :)

Ich bin 18 Jahre alt und habe nach meinem Zwischenjahr immer noch nicht das Studium gefunden, dass ich antreten möchte. Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen. Ich habe das Gefühl mich nicht entscheiden zu können, am liebsten würde ich verschiedenes kombinieren. Zu meiner Person/meinen Interessen:

Ich mache sehr viel Musik (Gesang, Production, Piano...) , habe einige Songs veröffentlicht und gerade mein erstes Festival gespielt. Das "Künstler-Dasein" gibt mir unglaublich viel. Ich möchte jedoch trotzdem studieren, weil ich einfach Freude am Lernen habe und mich dies finanziell besser absichert. Seit ich klein war habe ich getanzt und in dem Zwischenjahr auch an zwei Theaterproduktionen mitgearbeitet. Da ich davon nicht leben kann, arbeite ich nebenbei im Sekretariat. Momentan schreibe ich einen Roman und bin im Allgemeinen für so ziemlich jegliche kreative Tätigkeit zu begeistern.

Auf der anderen Seite habe ich sehr Freude an Naturwissenschaften und wollte lange Medizin studieren. Auf das Studium hätte ich wirklich Lust, aber auf den Arbeitsalltag einer Ärztin definitiv nicht. Irgendwo dazwischen bin ich auf "Sport" gestossen, das fände ich auch spannend.

Ich möchte später definitiv einen vielseitigen Beruf ausüben. Falls ihr spannende Kombi-Studiengänge kennt, würde ich mich sehr freuen. Am liebsten würde ich jede Woche etwas Anderes machen haha. Momentan lebe ich in Basel (Schweiz), fürs Studium würde ich auch gerne ins Ausland... da bin ich sehr flexibel. Holland, Deutschland, Grossbritannien...

Mir ist durchaus bewusst, dass ich in einer sehr privilegierten Situation bin. Ich möchte mit dieser Frage niemandem auf die Füsse treten. Ich freue mich auf die Antworten.

Liebe Grüsse

-Anna

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FOS Abi oder Gymnasium Abitur?

Hallo, ich bin 16 Jahre und im Moment in der 9. Klasse Gymnasium (zum 2. mal...) Ich möchte Schauspieler oder etwas anderes künstlerisches werden, und da das Scheiter Risiko in solchen Berufen recht hoch ist möchte ich mir auf jeden Fall alle Optionen offen halten. Sprich, ich möchte wahrscheinlich an einer recht hochrangingen Universität studieren. Da es im Moment privat aber relativ stressig ist, und ich vermutlich in einem Jahr (nach der 10. Klasse) umziehen werde, überlege ich auf die Realschule zu wechseln, meine mittlere Reife zu machen (das ist doch der Realabschluss oder), dann um zu ziehen, und dann auf eine Theatergebundene FOS gehen (ZB. in Augsburg). Dann könnte ich das 10. Schuljahr ein bisschen mehr entspannen, und vielleicht sogar auch ein bisschen jobben um mir das Studium leisten zu können. Ich habe aber Angst, dass, auch wenn es heißt, dass ein FOS- Abi genauso vielwertig ist wie das allgemeine Abi auf dem Gymnasium, ich nicht auf den hochqualifizierten Unis angenommen werde, und ich dafür meine gymnastische Laufbahn in den Sand gesetzt habe. (Ich träume groß, und habe mir die Juilliard School zum Ziel gesetzt....) Ich freue mich, wenn ihr da irgendetwas wisst, oder am besten eigene Erfahrungen gemacht habt. Aber danke schonmal

PS. Wisst ihr ob man auf einer Schauspielschule auch ein Abi machen kann, wie auf einer FOS, oder ob nur ein Studiengang möglich ist? Und kennt ihr gute Schauspielschulen oder Thatergebundene FOSs im Umkreis München - Augsburg?

Beruf, Schauspiel, Kunst, Schule, Abitur, Fachoberschule, Gymnasium, Schulabschluss, Traumberuf, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
Warum ist Deutschland im sportlichen und künstlerischen Bereichen seit Jahren so schlecht bzw. nur noch mittelmäßig vertreten?

Was einem immer mehr auffällt ist, dass Deutsche Leistungen in vielen Bereichen, aber vor allem in sportlichen und künstlerischen seit Jahren stetig sinken. In einigen sind sie ziemlich schlecht, in anderen allerhöchstens nur noch mittelmäßig.

Um dazu mal Beispiele zu nennen, im künstlerischen Bereich bei der Musik bzw. speziell beim Eurovision Song Contest bekommen wir seit dem Gewinn von Lena kaum noch Künstler, die annähernd mit der Qualität anderer Länder mithalten können. Zumindest wenn man nach den Ergebnissen geht.

Woran liegt das? An den dafür zuständigen Medien oder an den Künstlern selbst?

Beim Sport ist es genau so. Das sieht man z.B. jetzt gerade wieder bei der Fußball-Nationalmannschaft, was einem da am meisten auffällt ist, dass wir keine richtigen Stürmer mehr haben, so dass es vorn in der Offensive kaum noch zu gefährlichen Torschüssen kommt. Warum wird hier nicht dran gearbeitet? Auch hier sind uns mittlerweile Mannschaften, wie die von Frankreich oder Italien sehr stark voraus, aber auch andere, wie Belgien, aber auch kleinere Fußballnationen spielen zur Zeit irgendwie immer noch deutlich besseren Fußball.

Woran hapert es hier genau?

Und, um nochmals auf die Kunst zurück zu kommen, im schauspielerischen Bereich bzw. bei Filmen schneiden wir noch länger schon nicht mehr allzu gut ab. Wenn man sich mal so die Kritiken zu deutschen Filmproduktionen der letzten Jahre ansieht, ist das meiste auch eher ziemlich mies.

Also, warum schneiden wir in all den Bereichen aber auch in vielen anderen von Zeit zu Zeit immer schlechter ab?

Sport, Musik, Schauspiel, Film, Fußball, Deutschland, Eurovision Song Contest, Gesellschaft, Kunst und Kultur
Was kommt zuerst, Wohnung, Arbeit oder Schule?

Ich bin momentan in der Ausbildung zu einem Beruf, der aber nichts mit Schauspiel zu tun hat. Dies wollte ich um einen gewissen Fallschirm zu haben, falls das mit dem Schauspielen nicht klappen sollte.

Auf jeden Fall habe ich jetzt die Idee, dass ich nach Deutschland ziehe und dort dann an eine Schauspielschule gehe. Jetzt sollte ich aber vielleicht auch bisschen Berufserfahrung sammeln im jetzigen Beruf, da mir eine Ausbildung ohne anschliessende Berufserfahrung auch sehr unsicher ist und ausserdem benötige ich ja sowieso immer wieder Geld für Wohnung und Schauspielausbildung

Also brauche ich in Deutschland eine Wohnung, eine Schauspielschule und einen Arbeitsplatz, der meinen Beruf anbietet und mir vielleicht am besten gleitende Arbeitszeiten, wie vielleicht am Wochenende auch oder einfach am Abend anbietet.

Vielleicht arbeite ich auch erst ein halbes Jahr oder ein Jahr.

Auf jeden Fall sind das drei Sachen, von denen ich nicht klar sagen kann, dass ich sie sicher finden werde. Und alle sollten etwa am gleichen Ort sein. Es bringt mir nix, wenn ich nach Freiburg ziehe, aber nur eine Stelle in Köln finde. Oder in einem kleinen Dorf arbeite und 50 Kilometer entfernt die Schule ist.

Deshalb sollte Wohnort, Schule und Arbeit etwa am gleichen Ort sein.

Wie mache ich das jetzt. Soll ich einfach mal eine Arbeit suchen und dann dort in der Nähe eine Wohnung suchen? Während ich dann arbeite bewerbe ich mich für eine Schauspielschule, die auch etwa dort ist.

Wenn ich dann aber an dieser Schule nicht angenommen werde, dann hab ich verkackt, weil Wohnung und Arbeit schon dort sind.

Also müsste ich ja theoretisch doch zuerst die Schule anfragen. Aber wenn ich dann dort keinen Job oder keine Wohnung finde rechtzeitig hab ich genauso verkackt.

Also wie zum Teufel soll ich das anstellen? Es geht schon noch eine Weile bis dahin, aber trotzdem brauche ich mal einen Ansatz.

Arbeit, Schauspiel, Schule, Wohnung, Arbeitsplatz, Deutschland, Ausbildung, Stadt, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
Tinder für Schauspieler?

Also was ich mir vorstelle ist, dass es eine Plattform geben könnte, auf der es Filmproducer, Regisseure, Statisten, Schauspieler und so weiter hat. Und dann kann man als Beschreibung bisschen die Motivationen, die Gagenanforderung und Genre in denen man gerne spielt und so angeben.

Für die professionelleren können sich dann auch noch Filmproduktionsfirmen dort ein Konto erstellen. Denn jemand muss die Gage ja bezahlen, dann könnten sich so jeweils Personen finden, die dann zusammen ein Projekt umsetzen wollen. Dieses Projekt können sie dann jeweils an Produktionsfirmen schicken, die Ihnen dann, wenn ihnen die Idee gefällt eine Gagenschätzung zuschicken.

Für die weniger professionellen, die gerne auch ohne Gage arbeiten, die können Ja auch einfach so ein Team bilden und dann den Film drehen. Dann verdient halt einfach niemand daran.

Vielleicht kommt es aber auch vor, dass ein Amateur Kameramann schon direkt eine Idee hat und die unbedingt umsetzen möchte und dann die Schauspieler persönlich bisschen entlöhnt oder auch einfach Kost und Logie bezahlt.

So könnte man je nach Anforderungen und Interessen gute Produktionspartner finden um Kurzfilme oder ähnliches zu drehen.

Das war jetzt eine sehr spontane Idee von mir, kommt mir aber eigentlich ziemlich originell vor. Denn so könnte man vielleicht auch Erfolge von weniger bekannten und auch weniger reichen Schauspielern fördern. So könnten auch Anfänger schneller und einfacher Erfahrungen sammeln.

Was haltet ihr von der Idee und ist die Umsetzbar?

Oder gibt es vielleicht schon etwas so ähnliches?

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