Elektrotechnik: Proportionalbeiwert / Die Regelung mit einem P-Regler?

Hallo,

aufgrund des Schulausfalls hatte mein Lehrer nicht die Möglichkeit, eine Neues Thema im Bereich Regelungstechnik mir zu erklären.

Jetzt bin ich bei gewissen Aufgaben ziemlich Ratlos.

Die Aufgaben:

1) Bestimmen Sie den Proportionalbeiwert des P-Reglers in Abbildung 3.50 so, dass die Regeldifferenz 5% beträgt (w=6 V).

2) Bei der P-Regelung kann die Regeldifferenz mit konstantem Proportionalbeiwert des Reglers durch ,,Manipulation'' des Führungsgrößenwertes Null werden. Auf welchen Wert muss die Führungsgröße verstellt werden, damit die Drehfrequenzregelung aus Abbildung 3.50 bei KPR = 8 die Drehfrequenz n = 600 min^-1 erreicht?

3) Bilden Sie einen Regelkreis mit folgenden Kenndaten nach: KPS = 0,85 ; T1= 2s ; T2=0,4s ; KPR=10 ; W=8.

3a) Korrigieren Sie den Proportionalbeiwert des P-Reglers so, dass die bleibende Regeldifferenz den Wert 10% nicht überschreitet.

3b) Korrigieren Sie den Proportionalbeiwert des P-Reglers so, das bei der Inbetriebnahme der Regelung die Führungsgröße nicht überschritten wird. Welche bleibende Regeldifferenz tritt hierbei auf?

3c) ,,Mainpulieren'' Sie die Führungsgröße so, dass die Regeldifferenz für den Proportionalbeiwert KPR=8 zu Null wird.

Ich habe Probleme beim bestimmen des Proportionalbeiwertes, und hoffe auf eure Hilfe. Ich vermute dass es sich bei der Aufgabe Nr. 1 um einen KPR wert von 16 handelt.

Dankeschön.

Elektrotechnik: Proportionalbeiwert / Die Regelung mit einem P-Regler?
Technik, Elektronik, Elektrik, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik, Regelungstechnik
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Wie die Abhängigkeit der Sprungantwort vom Eingangssignal am Besten modellieren?

Hallo, ich stelle experimentell eine Übertragungsfunktion für einen Linearantrieb auf. Dafür gehe ich für die Modellstruktur von einem ITn-Glied (Übertragung angelegte Spannung zu Position) aus, wobei ich die Messdaten bei einem Spannungssprung aufzeichne.

Mein dafür geschriebenes Skript kann aufgrund der Steigung einer angenäherten Gerade und der Verzugszeit durch Faustformeln zwischen IT1 bis IT4-Glied unterscheiden. Das macht es auch soweit ganz gut... die Sprungantwort der aufestellten Übertragungsfunktion ist nahezu deckungsgleich mit den tatsächlichen Messwerten und es handelt sich offensichtlich um ein IT2-Glied..

Nun schwanken aber nach Normierung der Verstärkung auf 1 sowohl die Verstärkungsparameter als auch die Zeitkonstanten bei verschiedenen Spannungssprüngen. Also z.B. bei einem Sprung von 0 auf 10 V kommt eine normierte Verstärkung von K=50 heraus und bei einem Sprung von 0 auf 20 V ist K=54... die Unterschiede sind nicht wesentlich, aber sollte ich diese Abhängigkeit mit modellieren? Und wenn ja, wie? Reicht evtl. eine Mittelung.... der Regler muss später nur sehr kleine Sollwertsprünge ausregeln!

Bei sehr kleinen Spannungen lässt sich auch gar keine Gerade da reinlegen, weil eine Reibung überwiegt

Elektrotechnik, Modellierung, Regelungstechnik, Systemtheorie
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In welcher Größenordnung sollte die Dauerschwingung liegen (Ziegler-Nichols-EInstellregeln)?

Hallo, betrachtet werden Positioniersysteme mit eisenlosen Linearmotoren. Hierzu wird (derzeit) nur die Positionsabweichung von einer Solltrajektorie zu jedem Abtatstschritt (Zyklus 4 kHz) mit einem PID-Regler geregelt. Diese PID-Parameter müssen individuell eingetsellt werden...

Als erste systematische Methode habe ich an den kleineren Systemen beobachtet, dass die Einstellregeln von Ziegler-Nichols recht gut funktionieren. Also I und D auf 0 setzen und P bis zur periodischen Dauerschwingung erhöhen und Periodendauer messen...

Bei den kleineren Systemen kann man es an der Geräuschbildung schon sehr gut erkennen, wann etwa der kritische Punkt erreicht ist. Bei den großen Systemen hat man das Problem, dass sie schnell sehr laut werden und Motorschutzschaltungen gleich auslösen.. ich vermute, dass der Schleppfehler zu niedrig eingestellt ist und ich einfach die Abweichungstoleranz erhöhen muss...

Die Frage ist, bei welcher Größenordnung einer Dauerschwingung und ab welcher Frequenz ich das Experiment mit der "kritischen Schwingung" unterbrechen soll...

Also das Messsystem hat ja selbst ein hochfrequentes Grundrauschen (Auflösung 5 nm). Das Peak-to-Peak-Rauschen beim Einschwingen darf nicht größer als 150 nm sein. Ab welcher Größenordnung wäre die kritische Dauerschwingung erreicht?

Elektrotechnik, Regelungstechnik
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Regelungstechnik. Kann mir jemand bei dieser Aufgabe helfen Übertragungsfunktion berechnen?

Hallo,

ich bin etwas am verzweifeln, da ich die folgende Aufgabe (Bild füge ich ein) einfach nicht lösen kann und nächste Woche schon eine Klausur schreibe. Da ich leider ich keine Lösung zu dieser Aufgabe habe hoffe ich, dass mir hier vielleicht jemand weiterhelfen kann. 

Bei Aufgabenteil a) , möchte der Professor sicherlich eine rechnerische Begründung haben? Mir ist nur klar, dass es durch den vorhandenen I-Anteil keine bleibende Regelabweichung mehr gibt.

b) Ich würde Ti=4 wählen, da wir in einer anderen Aufgabe mal gesagt haben, dass man für Ti einfach den langsamsten Pol wählen kann.

c) 

Die erste Bedingung, dass alle Polynomkoeffizienten größer 0 sind ist erfüllt.

Die zweite Bedingung entfällt, da es nur ein Polynom 2.Ordnung ist

Aber was ist denn nun mein Kr??

d) Das Wok Verfahren bekomme ich einigermaßen hin, aber auch hier wäre ein Ergebnis schön.

e) & f) bin ich komplett ahnungslos

und bei g) würde ich sagen (bzw. steht im Skript: Messrauschen, Forderung nach Stabilität, Max. zulässige Stellausschläge ( Belastung der Aktoren)

es wäre super wenn mir jemand hierbei weiterhelfen könnte!

Hier die Aufgabe:

In einem verfahrenstechnischen Prozess soll mit einem PI-Regler die Temperatur geregelt werden. Für das Stellübertragungsverhalten wurde die folgende Übertragungsfunktion ermittelt (zwecks Vereinfachung dimensionslos, Zeitbasis: Minuten): 

G(s) = ______5_____ (s+4)^2+(s+10)

 a) 8 Zeigen Sie, dass es mit dem PI-Regler beim Führungssprung keine bleibende Regelabweichung gibt.

b) 3 Wählen Sie einen geeigneten Wert für die Integrationszeit TI des PI-Reglers. Dieser Wert gilt für alle nachfolgenden Teilaufgaben.

c) 8 Bestimmen Sie mit dem Hurwitzkriterium den Bereich der Reglerverstärkung KR, für den der geschlossene Regelkreis asymptotisch stabil ist.

d) 14 Bestimmen Sie mit dem WOK-Verfahren eine geeignete Reglerverstärkung. Hinweis: Es reicht die „Markierung“ des entsprechenden Punktes auf der mit Hand skizzierten WOK.

e) 3 Schätzen Sie die Frequenz der Dauerschwingung an der unter b) ermittelten Stabilitätsgrenze für KR.

f) 4 Schätzen Sie grob ab, nach welcher Zeit Ihre Regelung mit den oben gefundenen Reglerparametern bei einem Sollwertsprung den neuen Sollwert angenommen hat.

g) 3 Nennen Sie 3 Gründe, die in Theorie und/oder Praxis die Reglerverstärkung nach oben beschränken

Schule, Technik, Regelungstechnik, Technologie, Frequenz
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