Von Junkie zur Polizist?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin 23, m, Fachhochschulreife in Sozialwesen abgeschlossen und nun Arbeitstlos.

Ich habe Interesse Polizist zu werden und aus dem Ghetto rauszukommen bzw. neue anständige Auszubildende und Mitarbeiter kennenzulernen, die nichts mit Drogen zutun haben. Leider habe ich viele verschiedene Medikamente bzw. Drogen ausprobiert, also aus reine neugier und Selbstmedikation für meine Unruhe, Impulsivität und Konzentrationsschwäche. Ich habe ADHS, (nehme aber seit Wochen keine Medikamente mehr). Ich bin Schwerhörig, aber ich werde alles dafür tun, um damit aufzuhören und ein guter Mensch oder Polizist zu werden. Ich glaube aber, ich habe keine Chance, oder ? Habe einen schwerbehindertenausweis mit RF und GL und eine kostenlosene Niedersächsische Ticket. Reden und Kommunizieren ist bei mir eingeschränkt, aber wenn man die Umstände anpasst, dann wird die Kommunikation kein Problem sein.

Dann noch paar Fragen zum Beruf:

Verdient man gutes Geld und ist es eine harte Arbeit, damit meine ich mit Waffen und Konflikten Siuation, bin ich da sehr sensibel und könnte nur aus dem schlimmsten Notfall jemanden erschießen. ☹️

Wer hat daran Erfahrungen gemacht?

Führerschein habe ich nicht, ist das in der Ausbildung beinhaltet bzw. zu erlernen möglich? Muss man die Kosten selber tragen?

Noch einiges zu mir: Ich liebe es Autos zu fahren und Konflikte zu lösen.
Jeden Tag was neues in der Bundespolizei und das reizt mich sehr. Ich würde gerne vorher noch mal ein Praktikum machen, aber das ist dann das zweite mal.

Auf keinen Fall will ich im Gefängnis arbeiten, damit werde ich nicht zurecht kommen.

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Warum will man heutzutage noch Polizist werden?

Früher war man als Polizist anerkannt und wurde geehrt. Man wurde respektiert und alles.

Heutzutage ist das ganz anders, es ist quasi eine Gesellschaftliche Pflicht für Junge Erwachsene und Jugendliche geworden die Polizei aufs übelste zu haten und Respektlos zu denen zu sein, sowie Lügen über angebliche Polizeigewalt zu verbreiten.

Man kriegt davon auf Insta sowie im Öffentlichen Leben mit. Auf Social Medias werden oft Videos geteilt wo die Polizei aggresiv gegen einen (meist) jungen Mann vorgeht. In Realität entstehen diese Videos meist so: 1. Mann macht etwas asoziales wie zb. jemand angreifen oder Auto klauen oder sowas. 2. Polizei kommt. 3. Mann wehrt sich aufs übelste gegen Polizeiverhaftung, sodass 4. die Polizei handgreiflich werden MUSS um den Mann zu verhaften. Zwischen 3. und 4. ist dann der Moment wo die Kamera angeschaltet wird. Auf vielen Videos wird meist nur jemand auf den Boden gezerrt, es wird nichtmal wie bei George Floyd damals sonderlich aggresives Verhalten gezeigt, noch kommen Schläge ins Spiel. Man versucht aber offensichtlich ein George Floyd Szenario darzustellen (nur wenn es sich um einen sichtbar ausländischen Täter handelt, ist in diesen Videos nicht immer der Fall). Und das ganze wird dann von irgendwelchen jämmerlichen Spatzenhirnen, die mit 14 ma von der Polizei ein halbes Gramm Cannabis gerippt bekommen haben befeuert und gefeiert, ohne das das ganze hinterfragt wird.

Aber auch abgesehen davon hält sich heutzutage kaum jemand noch an die Anweisungen der Polizei und ist übelst Respektlos denen Gegenüber. Auch Wörter wie "Polizei Abschaffen" sind mittlerweile Salonfähig geworden. Das ganze hat auch nichts mit Motto "Jugendliche sind halt dumm und Jung zu tun", denn Vor 10 Jahren war es ja auch nicht so, und da gab es auch schon Jugendliche.

Nun ist da meine Frage: Warum will man heutzutage noch Polizist werden, wenn man weiß das man von allen gehated wird und auch teilweise ein gefährliches Leben lebt. Früher als Kind war Polizist ein Traumberuf für viele, mittlerweile das unvorstellbarste

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Konfrontation mit Beamten läuft aus dem "Ruder"? Hinnehmen und damit leben ODER mit allen Mitteln dagegen Vorgehen??

eine besser gewählte Formulierung um den Vorgang zu beschreiben ist das lateinische Wort PERVERSUS. Würde ich Perversion schreiben haben die meisten etwas anderes im Kopf.

Also was ich erleben durfte, könnte "verdrehter" kaum sein, ich meine wenn ich den Sachverhalt verkürzt darstelle kann man sich eigentlich kaum vorstellen das es so gewesen ist. Das was noch am wahrscheinlichsten in Frage kommt ist dann eher etwas wie, "na da hat er doch selbst dazu beigetragen das es soweit kommen mußte"

Selbst wenn ich das gelten lassen würde, kann man sich doch trotzdem darauf einigen irgendwo ist Schluss. Es gibt einen Punkt da wird eine Grenze überschritten und das kann einfach nicht wahr sein, und darf es auch nicht. Nicht in der heutigen Zeit PUNKT

Es ist nunmal so geregelt, egal was man davon hält, wir gewähren auch dem schlimmsten Mörder das Recht auf ein anständiges Verfahren. Und auch dem allergrößte A**** auf dieser Welt, darf sich darauf verlassen: Seine Menschenrechte wird man auch ihm nicht wegnehmen.

Der Verlauf meiner Lernkurve war in etwa so:

-wer nicht einsehen möchte das keine gute Idee ist, sich einfach zu fügen und den Organen ihre Selbstbestimmungsrecht gönnt (unabhängig davon ob es jetzt rechtmäßig ist oder nicht) der muss dann auch damit leben können das es im Nachhinein nicht nur Folgen hat, nein es ist durchaus möglich das noch viel schlimmere Folgen auf einen zukommen werden.

-die Einsicht, gewisse Dinge dann doch hinzunehmen und es zu akzeptieren. Dies ist Elementar für den nächsten Schritt

-MINDSET! Welches, um gelerntes auch möglichst so einzusetzen das es NICHT kontraproduktiv endet. Wie A dem Ärger ein Ende zu bereiten, und B eine Basis schaffen die keine neuen aufkommen lässt.

2 Wichtige Phasen die im Vorfeld stattgefunden haben. Jetzt musste ich mich nur noch damit beschäftigen, dass die letzte Hürde die schwierigste werden wird. Risikofaktor Mensch. Wenn es unmöglich werden wird, die Person davon zu überzeugen das Sie sich irren kann dann bringen Phase 1 und 2 genau NIX. Also legt man sich eine Taktik zurecht bei der im Prinzip nix schiefgehen kann. Fiel mir nicht leicht, aber ich hab es gemacht.

So bin ich die Sache heute angegangen, jedes erdenkliche Szenario in Betracht gezogen und schon durchgespielt im Kopf. Immer schön dran denken das hier und da Vorsicht geboten ist, sich dran erinnern wo man schon früher "gerne" mal die gleichen Fehler machte.. Vorausschauend denken, und sich ans "Skript" halten. Kurzum vernünftig sein, kooperativ+belehrbar nicht nur sein sondern es auch ausstrahlen. So das es beim Gegenüber auch möglichst als das Wahrgenommen wird was es ist, nämlich nicht gelogen.So war das heute vor meinem Termin, perfekt Vorbereitet, ohne Angst weil ja nix passiert, ein wenig Stolz war dabei.Ob man mir löbliches Verhalten unterstellt? Als alles Vorüber war🤔Einmal gedacht vernünftig zu sein, am Ende mehr Ärger und nix erreicht

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