Realistische Handlung eines fiktiven Verbrechens und Chance damit durchzukommen?

Es geht um den Inhalt einer Krimi-Kurzgeschichte und um die Frage ob das in einem Fall so wie gedacht möglich wäre.

Ein Säugling ist gestorben und wurde auch bereits offiziell beerdigt. 

Die Kindsmutter, krank vor Schmerz, krallt sich kurz darauf ein anderes Baby gleichen Geschlechtes und ähnlichen Alters und gibt es mithilfe der Geburtsurkunde ihres verstorbenen Kindes als ihres aus.

Damit niemand aus ihrem Umfeld Fragen stellt (denn man weiss dort ja dass ihr Baby tot ist) bricht sie alle Kontakte ab und zieht mit dem geklauten Kind weit weg, vielleicht in eine andere Stadt oder sogar in anderes Land.

Dort lässt sie den Namen auf der deutschen Geburtsurkunde unter einem Vorwand abändern (z.b Sophia anstatt Sofia oder Joseph statt Josef) somit wird das Kind unter diesem Namen in keinem Register als offiziell tot gelistet (wenn es zb zur Schule soll oder einen Kredit aufnehmen will) und wenn es nicht zufällig irgendwann mal eine Spenderniere braucht oder die Blutgruppe nicht passt, sollte es ein narrensicherer Plan sein und niemals herauskommen.... So ist es grob gedacht. 

Wäre ein solches Vorgehen der Frau rein technisch realistisch und möglich oder gibt es da Hürden die ich übersehen habe, könnten die Leute bei der Namensänderungsstelle gar vom Tod des eigentlichen Kindes erfahren und wäre es für die Frau sinnvoller den Namen so zu lassen, vielleicht nur durch Heirat etc den Nachnamen ändern? 

Oder könnte sie auf diese Weise tatsächlich damit durchkommen? 

Puka

Recht, Handlung, Krimi, Kriminalfälle, Kurzgeschichte
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Qualität meines Textes?

Vor Jahren mit 15 geschrieben

In Kill ermittelt Kommissar Fors in einem Tötungsdelikt. An der Vikingaschule wurden durch Schüsse mehrere Personen verletzt und getötet, eventuell durch die entwendete Waffe des Kommissars selbst, die ihm bei einem Überfall abgenommen wurde. Am Ende ist der Schütze ein bemitleidenswerter Junge, ein „armer, armer“ wie Fors’ Kollegin beim Verhör es ausdrückt. 

Was sich erstmal spannend anhört-ein Amoklauf, mehrere Spuren, und ein Kommissar der sich Vorwürfe macht-ist erstaunlich banal. Die Arbeiten am Fall verlaufen ohne größere Schwierigkeiten, alles geht den Ermittlern so locker von der Hand dass Stjernkvist, Fors’ Untergebener, noch Zeit für eine Liebesgeschichte mit einer hübschen Angestellten hat. Während sich die beiden beim Badespaß amüsieren führt Fors Ermittlungen durch, die seltsam belanglos anmuten. Viel Kaffe wird getrunken während der Kommissar Verhöre bestreitet, besonders interessant ist das ganze nicht. Wenigstens eine abenteuerliche Verfolgungsjagd oder eine Schiesserei, die absoluten Standardtricks eines Schriftstellers um Spannung zu erzeugen, hätte man noch verbauen können, aber nicht einmal diesen Mitteln bedient sich Wahl. Sogar bei der Tat selbst schlägt er einen Bogen um alles, was den Adrenalinspiegel steigen lassen könnte, und damit bloß nicht so etwas wie Aufregung beim Leser entsteht, macht er lieber schnell wieder Schluss mit der Szene. 

Natürlich, es muss nicht jeder Roman handlungsgetrieben sein, das ist klar. 

Aber „Kill“ kompensiert das nicht mit einer tiefgründigen Darstellung des Seelenlebens seiner Protagonisten sondern beschränkt sich hier lieber darauf kurz Fors‘ Probleme mit dem Selbstvertrauen anzukratzen und die Personen sonst eindimensional und farblos stehen zu lassen. 

Dem Autor reicht es für eine Charakterisierung ganz und gar wenn er schreibt, dass Stjernkvist im seinem Chef sein großes Vorbild sieht, mehr gibt über ihn offenbar nicht zu sagen. 

Der Täter selbst, Bruder des Jungen der Fors attackierte, wurde-was für eine Überraschung-in der Schule gemobbt, er wollte seinem Peiniger, der selbst am Anfang in Verdacht steht die Tat begangen zu haben, nur mit 5 Schüssen Angst einjagen. Ebenfalls die Chance wenigstens hier die Komplexe und Wünsche des Schützen offenzulegen bleibt ungenutzt, nur kurz wird erwähnt dass die Mutter verschuldet ist und Hass gegen Männer hegt. Der Autor versucht wohl die Motive des Täters zu erklären, aber das gelingt ihm nur teilweise, verstehen kann der Leser den jungen Attentäter nicht wirklich. 

Auch die Gesellschaftskritik die in dem Buch zum Ausdruck kommt stagniert in klischeehaftigkeit, denn natürlich ist der Leiter der Schutzpolizei Rassist und die Jugendlichen, die Fors überfallen haben sind Crashkids bei denen der Staat versagt hat. Die Justizministerin ist, wie es sich für Politiker gehört, nur auf Macht aus und will die Särge der Opfer für ihre PR Kampagne nutzen. Hier wird‘s emotional, wie immer wenn es in „Kill“ um Kinder geht.

Buch, Deutsch, Schule, Jugendliche, Psychologie, Filme und Serien, Krimi, Kritik, Lehrer, Rezension, Philosophie und Gesellschaft
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Welcher ist euer Lieblingsfilm bzw. eure Lieblingsserie oder Reihe des Schauspielers Gerd Baltus?

Am 13. Dezember verstarb der beliebte deutsche Schauspieler Gerd Baltus.

Während seiner beruflichen Laufbahn stand er natürlich ähnlich wie viele andere große deutschsprachige Schauspieler für viele Fernsehproduktionen vor der Kamera und war daher vor allem hauptsächlich fürs Fernsehen als Neben und Hauptdarsteller aktiv.

Und mich würde heute mal von euch interessieren, welcher euer Lieblingsfilm bzw. eure Lieblingsserie oder Reihe mit Gerd Baltus ist?

Freue mich auf zahlreiche Teilnahmen.

mit den besten Grüßen

euer SANY3000

PS.: Diese Umfrage war übrigens ein Wunsch des Community Experten rotesand. Und leider konnte ich auch hier mal wieder aufgrund der begrenzten Abstimmungsmöglichkeiten nur auf das hoffentlich Beste zurückgreifen und hoffe es ist mir einigermaßen gelungen. Jedenfalls dürft ihr auch gerne noch eine andere Serie oder einen Fernsehfilm nennen, falls euer Favorit nicht mit dabei sein sollte.

Welcher ist euer Lieblingsfilm bzw. eure Lieblingsserie oder Reihe des Schauspielers Gerd Baltus?
Tatort (Kriminalfilm-Reihe) (1976 - 2006) (Diverse Folgen) 40%
Ein Bayer auf Rügen (Fernsehserie) (1993-1997) (79 Folgen + Film) 20%
Wälsungenblut (Spielfilm) (1965) 10%
Der Kommissar (Fernsehserie) (1969) (4 Folgen) 10%
Der Fall von nebenan (Vorabendserie) (1970-1975) (53 Folgen) 10%
Derrick (Fernsehserie) (1977-1994) (9 Folgen) 10%
Der Alte (Fernsehserie) (1978, 1991) (Diverse Folgen) 0%
Schauspieler, Fernsehen, Film, Deutschland, Serie, ARD, Filme und Serien, Hauptdarsteller, Krimi, Reihe, Sat1, Tatort, ZDF, Lieblingsfilm, Krimiserie, lieblingsserie, Abstimmung, Umfrage
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Lösungsideen für die plotholes in meiner Geschichte?

Ich muss für den Engkischunterricht eine Kurzgeschichte schreiben. Ich habe mich entschieden, dass ich sowas wie einen Krimi/murder Mystery machen werde. Die Grundlegende Idee habe ich schon, aber an manchen Stellen in der Geschichte gibt es einfach plotholes für die mir keine Lösungen einfallen.

Die Idee:

(Aus der Perspektive der zukünftigen Mörderin geschrieben, aber niemand wird erfahren, dass sie es war. Erst an Schluss)

Die Frau, nennen wir sie M wie Mörderin, wurde für den Abend auf eine premiere eines Theaterstückes eingeladen. Unter den Gästen ist ein Detektiv und Assistent, ein Arzt, ihr Cousin etc (den Charakteren were ich natürlich auch Motive geben). Es folgt eine Szene im Theaterstück in der eine Person erschossen werden muss, aber anstatt keiner, war eine echte Kugel im Gewähr. Die Schauspielerin stirbt an der Stelle und der Saal verfällt in Panik und alle verlassen ihn. Nach dem alle den Saal in Panik verlassen haben (außer unserer Mörderin), entdeckt man noch eine Leiche im Publikum, der Cousin der während der Panik von irgendwem erstochen wurde. Der Detektiv macht natürlich seine Arbeit und versucht es aufzuklären, dabei bleibt unsere Mörderin im Saal weil sie sehr daran interessiert ist und natürlich über ihren Cousin trauert. (Es ist aus ihrer Perspektive, deswegen muss sie ja erzählen was vor sich geht und "bleibt" )

Ich möchte den Assistenten schuldig am Mord der Schauspielerin aussehen lassen. (Obwohl er es nicht ist)

-> Er und die Schauspielerin hatten eine Affäre während sie mit dem Regisseur verheiratet war. Sie wollte alles aufdecken, den Steuerbetrug ihres Ehemannes sowohl die Affäre (Ehemann wusste von ihrer Affäre) . (Gibt 2 Personen ein Motiv.

-> Frau M hat ihren Cousin umgebracht wegen dem Erbe der Tante. Der Cousin hatte aber auch einen Konflikt mit mehreren anderen Personen.

. Plothole = Eigentlich sollte der Schuss eine Ablenkung sein, damit Der Cousin in der ganzen Hektik unauffällig umgebracht werden konnte. Frau M wusste von den Affären mit der Schauspielerin etc.

Wie konnte sie das Gewehr unauffällig laden?

2. Könnte ich die Morde nicht unabhängig von einander machen, und es war nur eine spontane "Idee". Warum wurde die Schauspielerin dann umgebracht?

3. Wäre es nicht "zu einfach"? Also iwie direkt klar dass die wahrscheinlich was damit zu tun hatte?

Vielleicht hat jemand von euch Ideen, wie ich diese potholes lösen könnte oder insgesamt verbesserungsideen/gut Vorschläge welche Motive die Personen doch haben könnten oder insgesamt für die Story.

Vielen Dank schonmal!

Danke!

Englisch, Buch, Autor, Filme und Serien, Geschichte schreiben, Krimi
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Euer Buchgeschmack?

Guten Tag miteinander!

Lest ihr auch so gerne Bücher wie ich und verschlingt ihr sie regelrecht? Dann seid ihr hier bestens aufgehoben. Ich stelle heute meinen Geschmack vor und teile mit euch ein Buch. Anschließend möchte ich eure Meinung und eurer Lieblingsbuch wissen! :)

Ich lese schon seit ich klein bin, mich haben Bücher schon immer fasziniert. Ich verschlinge Bücher regelrecht, auch manchmal mehrere an einem Tag. Wenn ich in einem Buch gefangen bin, lese ich es fertig, egal ob mein Rücken schmerzt oder mir die Augen vor Müdigkeit zufallen. Ich bevorzuge keine zu langen Bände, da es auf Dauer langweilig wird und die Tiefe verloren geht.

Ich bevorzuge Fantasy/SciFi Bücher, da es dort oft über etwas Verträumtes oder die Zukunft geht, so kann man schön dem Alltag und der Routine entgleiten. Aber ich mag auch Thriller und Krimi, aufgrund deren Spannung und das dadurch erzeugte Durchhaltevermögen.

Mein Geschmack ist sehr wählerisch und es hängt auch manchmal stark vom Design des Covers ab. Ich orientiere mich nie nach der Bekanntheit eines Autors oder eines Buches. Als Beispiel nenne ich "Die Nebel von Avalon", das ich noch nie gelesen habe, da mir ein Detail nicht zusagt, welches auch immer. :)

Leider lese ich extrem schnell, sodass ich Bücher mit durchschnittlich 600 Seiten innerhalb eines Tages auslese. Leider geht das sehr oft in Budget, während meine Wunschliste schon mehrere Seiten lang ist (über 570€). Die Bücher der drei größten Bibliotheken meiner Stadt habe leider schon ausgelesen. Bitte nehmt das nicht als Selbstlob dar, ich beschreibe nur, wie es wirklich ist.

Nun kommen wir zum Hauptteil, ich stelle 'kurz' ein Buch vor und sage was mir daran gefällt.

  • Die Gilde der schwarzen Magier Band 1-3 (Novizin, Schülerin, Meisterin)

Die Autorin dieses Buches ist Trudi Canavan, ich mag dieses Buch besonders, da es erst mal eine minimalistisches Cover und etwas mit Magie hat, was ich als Pluspunkt werte. Sie schreibt das Buch sehr spannend aus meiner Sicht und man sollte sich unbedingt gleich alle 3 Bände kaufen!

Die Story handelt von einem Hüttenmädchen, das in den Elendsvierteln einer Stadt aufwächst. Jedes Jahr gibt es eine sogenannte "Säuberung". Alle Soldaten durchkämmen die Stadt und verjagen Bettler und anderes Gesindel. Durch ihren Hass auf die Magiergilde greift sie währenddessen einen Magier mit Magie an.
Im Folgenden suchen die Magier nach ihr, um sie ausnutzen zu können.

Später wird sie in die Gilde aufgenommen und nimmt schwere Hürden und Abneigung der reichen Häuser auf sich. Sie arbeitet sich hoch und erntet erst durch einen Kampf mit ihrer übermächtigen Magie Respekt. Schlussendlich wird sie ernstgenommen und steigt so auf. Der Hohe Lord (der höchste Mann in der Gilde) nimmt sie unter seine Fittiche und lernt sie verbotenerweise in die Schwarze Magie ein... So, fertig mit dem Spoiler! :)

Nun möchte ich Eure Meinung wissen und was Euer Lieblingsbuch ist und warum!

Abendliche Grüße!

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