Welche Informationen sollte ich von der Hundezüchterin noch einholen?

Guten Tag zusammen,

ich besuche heute das letzte mal vor dem Abholtermin meinen zukünftigen Welpen und natürlich ihre Züchterin.

Es handelt sich um einen Golden Retriever.

Welche Informationen würdet ihr von der Züchterin noch einholen, wenn die Entscheidung für den Hund bereits gefallen ist? Infos / Antworten zu fragen, die mir eventuell momentan noch gar nicht bewusst sind, dass sie wichtig sind, oder an die ich vor Aufregung gerade nicht denke. :) Natürlich können wir im Nachgang noch weiter Kontakt haben, aber ich bin natürlich bereits jetzt entsprechend interessiert.

Dinge die ich in Terminen bereits vorab geklärt habe beziehen sich vor allem auf die Zuchtstätte, ihren Umgang mit dem Welpen, deren Anschluss zum Familienleben, was die kleinen bereits erleben dürfen.. ebenfalls besprochen haben wir das Thema Impfen/Entwurmen/Chippen/Tierarzt..

Jetzt wollen wir noch nach dem Futternplan fragen, wann wir das Futter wie erhöhen sollen, woran wir festmachen könnnen ob sie zu viel oder zu wenig Futter bekommt im Wachstum, Wie wir (Trainings-)Leckerlis im Futterbedarf einrechnen sollen (keine Kalorienangaben auf Hundefutter...), wie sie meint dass man bei der Fahrt nachhause Pause machen sollte, ob die kleinen schon mal Auto gefahren sind...

Erzählt doch mal welche Infos man aus der Züchterin noch herausholen sollte, insbesondere Infos die man eben nicht so aus Fachliteratur oder Magazin-Beiträgen liest sondern sich wirklich auf die konkreten Umstände, die Züchterin, den Welpen beziehen. :)

Hund, Haustiere, Hundezucht, Welpen, Welpenerziehung, Züchter
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Ist der Welpenkauf bei dem Züchter sicher?

Vor ca.3 Jahren begann meine erste Recherche nach einem Hundewelpen. Zu dieser Zeit war ich 14 und noch relativ unerfahren mit dem Thema Welpen, da ich immer einen Hund als eine Art Familienmitglied sah mit dem man kuscheln und spielen konnte. Nun habe ich mir 3 Jahre lang gesagt, dass ich selbst noch nicht bereit bin einen Hund zu besitzen, da umso mehr ich mich in diesem Thema einlaß, desto mehr würde mir bewusst, dass ein Hund kein Spielzeug ist sondern ein Lebewesen, dessen Forderungen man gerecht werden muss, sprich man übernimmt eine große Verantwortung und dieser Verantwortung wollte ich mir dieses Jahr im Frühjahr stellen.

Nun habe ich mit der Züchterin schon seit gut 2 Jahren Kontakt und letzte Woche Mittwoch war mein erster Besuch. Vorweg es ist die Rasse:Samojede... für alle die sich mit Hunden auskennen, die dürften wissen, dass diese Rasse keine Rasse für Anfänger ist, jedoch bin ich mir darüber bewusst. Zurück zum eigentlichen Thema... ich war Vorort und die Züchterin hat einen netten und sympathischen Eindruck gemacht, jeder keinen so professionellen, also den Welpen wurde nicht früh beigebracht draußen zu urinieren, sondern haben immer auf eine Decke ihr Geschäft erledigt. Das ist das Manko Nummer 1 was mir auffiehl. Dann hat die Züchterin nur einmal gefragt, wie viel Zeit ich dem Hund zur Verfügung stellen kann und da meinte ich, dass ich noch zur Schule gehe und täglich von 16 bzw an manchen Tagen auch bis 18 außer Haus bin... meine Mutter arbeitet und der Hund wird morgens 1-2stunden unbeobachtet bleiben müssen(das habe ich gesagt, um sie zu testen. Meine Mutter hat die Erlaubnis den Hund mit auf die Arbeit zu nehmen, das haben wir der Züchteirn jedoch vorenthalten, da ihr das nicht gejuckt hat bzw. Für sie kein Thema war.

Das 3 Manko ist, dass ich nicht nachdem Vater der Welpen gefragt habe... den hat sie nur einmal kurz erwähnt und meinte, dass er aus Dänemark kommt. Die ersten Bilder sendete sie in die Gruppe als wir(also alle Onteressenten) die 400€ Vorzahlung getätigt hatten. Der Rüde hat unreine Schulterhöhe von 55cm und eine kürzere Schnauze als die Hündin, obwohl diese kleiner ist. Außerdem haben beide einen Inzuchtpegel von 9,9%... 15% wären ja schon gefährlich, außerdem meint sie, dass das für Sie eine Art Experiment ist und sie meinte, dass die Schnauze Ihrer Deckhündin zu lang sei, sprich dieser Wurf könnte dazu dienen die Schnauze der weiblichen Welpen kleiner zu machen, indem der Dekcrüde schon ohnehin eine kleine Schnauze hat, jedoch wäre das dann auf Kosten der Interessenten an den Rüden(ich gehöre dazu).

Nun habe ich die Frage wie ich da vorgehen soll, da ich kein Fan davon bin, wenn mein Samojede eine kurze dicke relativ knollige Schnauze hat(Sie geht nicht spitz zu sondern sieht so ähnlich aus wie die eines Chow-Chows). Ich weiß aufs Aussehen kommt’s nicht immer an, jedoch muss ich als Mann sagen, das ich auch oberflächlich bin. Habe ich ein Recht auf die 400€? Die Züchterin ist beim VDh und DCNH

Tiere, Hund, Hundezucht, Welpenkauf
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Welche Hunderasse eignet sich als Ersthund für einen Katzenhaushalt?

Eine befreundete Familie möchte sich einen Hund zulegen. Sie haben viel Zeit und es wäre auch gut für ihn gesorgt.

Sie haben ein Haus und ein großes Grundstück auf dem Land. Ausreichend Auslauf ist also sicher.

Im Haushalt sind allerdings auch 3 Katzen vorzufinden. Die meisten sind aber viel außer Haus und streunen umher. Sind dann manchmal tagelang nicht zu Hause. Soweit ich weiß alles Weibchen, falls das eine Rolle spielt.

Die Familie wünscht sich möglichst einen Welpen um den Hund beim Aufwachsen zuzusehen und ihn von Anfang an die richtige Erziehung zu gewährleisten. Bitte entfacht hier keine Diskussion darüber, dass Hunde aus dem Tierheim besser wären. Das habe ich auch schon angebracht.

Wie der Frage bereits zu entnehmen ist, handelt es sich hier um einen Ersthund. Ich glaube auch das die Familie bisher nur Erfahrungen mit Katzen gemacht hat. (das man die Hunde nicht einfach so "fallen lassen" darf/kann musste man ihnen noch beibringen... Katzenmenschen halt)

Es wäre schön wenn der Hund etwas größer wäre als die kleinen Rassen wie Mops, Yorkshire-Terrier, usw. Aber eine dt. Dogge soll es auch nicht sein ;-) D.h. etwas größer, aber nicht zu groß.

Wenn Hunde in Frage kämen die u.a. auch als "allergikerfreundlich" gelten wäre das auch nicht schlecht, aber kein muss. Und ja bitte auch hier keine Diskussion entfachen ob es nun allergikerfreundliche Hunde/Katzen (generell Tiere) gibt oder nicht. Das müsste man dann ohnehin erst testen.

Ich weiß das hier viele Erfahrene Hundebesitzer zu finden sind die u.a. auch recht hilfreiche Tipps zur Rassensuche weitergeben können. Daher wende ich mich nun an euch.

Falls noch Details notwendig sind fragt bitte danach.

Vielen Dank im Voraus!

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Sind Deutsche Schäferhunde vergleichsweise wirklich schneller krank?

Hallo! Diese Frage wurde zwar wahrscheinlich hier schon öfter gestellt, aber ich wollte das Thema dennoch nochmal aufgreifen. Also, man hört bzw. liest ja sehr häufig, das der Deutsche Schäferhund wegen seiner Überzüchtung, also dem stark abfallendem Rücken, der aber -soweit ich weiß, korrigiert mich wenn ich falsch liege- nur in der Showzucht vorkommt und den ich nebenbei bemerkt als Tierquälerei empfinde, häufiger an diesen "Großhunde-Krankheiten", also den Krankheiten, die zwar alle Hunde bekommen können, hauptsächlich aber nur die größeren bekommen, wie HD und ED, erkrankt. Was mich interessiert ist, wie es mit der Leistungszucht, also den Rassevertretern mit geradem Rücken, aussieht. Hat man bei geradem Rücken eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit, dass der Hund an diesen Krankheiten erkrankt? Außerdem sollen Dt. Schäfis ja auch noch häufig anfälliger für andere Krankheiten sein. Ich glaube, mich zu erinnern, mal was von Pankreasinsuffizienz, Allergien etc. gelesen zu haben. Ich möchte v.a. wissen wie es mit der Schäferhund-Gesundheit im Vergleich zu der von anderen Rassen ist. Spontan würden mir da der Australian Shepherd, der Berner Sennenhund und die anderen ähnlichen Schäferhundrassen wie dem Belgischen Schäfi und dem Weißen Schweizer Schäfi einfallen. Mich würden v.a. Antworten von Hundebesitzern freuen die neben dem Dt. Schäfi noch eine andere Rasse zuhause haben und das direkt vergleichen können. Also noch mal zusammengefasst: -Welche gesundheitlichen Unterschiede gibt es zwischen Leistungs- und Showlinie? -Ist der Deutsche Schäferhund im Vergleich zu anderen Rassen wirklich anfälliger für diverse Krankheiten? -Wie kann man Erkrankungen konkret verhindern? (mir fallen gerade nur Treppensteigen vermeiden und gesunde Ernährung/ Haltung ein, aber ich meine jetzt mit dieser Frage konkrete Beispiele) -Woran erkennt man einen guten Züchter, dem wirklich die Gesundheit des Tieres am Herzen liegt?

Hoffe auf und freue mich über ausführliche Antworten! Danke im Vorraus! Liebe Grüße!

Hund, Deutscher Schäferhund, Hundegesundheit, Hundehaltung, Hundezucht
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