Es tut weh ihn mit ihr zu sehen?

Hey, ich kann sonst mit keinem darüber reden, also teile ich das hier mit euch, vielleicht hat ja jemand einen Rat für mich.

Ich bin 17 Jahre alt, schwul und ich war noch nie in einer Beziehung und hatte, bis vor zwei Wochen, auch ansonsten noch keinen Kontakt in diese Richtung mit Jungs. Vor zwei Wochen aber bin ich mit ein paar Freunden feiern gewesen, nichts besonderes, einfach ein bisschen trinken und feiern, dass wir das schriftliche Abitur hinter uns gebracht haben. Zwischenzeitlich ist uns aber der Alkohol ausgegangen und wir sind nochmal zu einem Supermarkt gelaufen um Nachschub zu besorgen, dort sind dann aber nur ein paar von uns rein und ich und ein weiterer sind draußen geblieben um auf unsere Taschen aufzupassen. Während wir da draußen saßen kam ein Junge von unserer Schule, er ist ein Jahr jünger, ich finde ihn sehr attraktiv und vor allem hat er eine verdammt tolle Ausstrahlung und wie man betrunken halt so ist, haben wir ihn ganz offen begrüßt und ihn gefragt ob er Lust hat mitzufeiern. Er hatte Lust und kam dann mit. Im Laufe des Abends sind wir beide uns näher gekommen, wir haben viel geredet und irgendwann hat er mich geküsst. Ich glaube das war der schönste Moment in meinem Leben 😅 Da es am Ende außerdem noch ziemlich spät geworden war und sein Heimweg deutlich kürzer war als meiner, bin ich auch noch mit zu ihm, um bei ihm zu übernachten. Und naja, da ging es eben weiter. 

Soweit das Schöne, aber leider endet das hier auch schon. Das Problem ist, dass er eine Freundin hat, folglich hat er sie mit mir betrogen und das tut mir extrem leid. Auf der anderen Seite tut es so weh die beiden in der Schule zu sehen, ich mag ihn wirklich und zu wissen, dass ich wahrscheinlich nur ein kleiner Ausrutscher oder so für ihn war ist so schlimm. Noch schlimmer ist es dadurch, dass ich mit niemandem darüber reden kann und dadurch, dass er trotzdem immernoch total nett zu mir ist und ich dadurch immer wieder neue Hoffnung bekomme. 

Was soll ich in meiner Situation jetzt tun?

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LGTB-Szene: Früher Spaß, heute Hass?

Hi,

ich bin 24 und schwul und habe immer Spaß in der LGTB-Community gehabt. Man hat über Memes gelacht, sich auf die Schippe genommen und sich ausgetauscht als noch nicht der Genderwahnsinn überhand genommen hat. Obwohl ich noch jung bin, habe ich dieses Extrem so vorher noch nie erlebt. Man hat eben ganz normal geredet, niemand hat sich für so extrem wichtig genommen.

Jetzt werde ich selbst angefeindet, als homophob usw. betitelt, von der eigenen "Community". Es gibt mittlerweile ein * das drangehängt wurde und alles wird immer abstruser. Es wird in Schubladen gedacht, aber gleichzeitig behauptet alle angeblich "Überpriviligierten" würden die Dinge eingrenzen und einschränken. In meinen Augen tut man aber genau das, wenn man alles als Angriff deutet. Ich werde beleidigt, obwohl ich überhaupt nichts gemacht habe. Es wird sich an heuchlerischen Kleinigkeiten aufgehangen. Ich habe das Gefühl es gibt überhaupt keine Gelassenheit. Jeder ist Queer, weil er nicht ins klassische Rollenbild eines Mannes oder einer Frau passt... Statt die Rollenbilder zu brechen, erfindet man einfach neue. Wer nicht zu 100% reinpasst ist "was Anderes" und bekommt wieder was neues. Dabei sind wir einfach alle Individuelle Persönlichkeiten, mit der Sexualität hat das herzlich wenig zu tun.

Ich finde es so schade. Ich hatte immer Spaß, nun darf ich nicht mal selbstironisch scherzen. Man sagt mir im Internet ich sei ein priviligierter heterosexueller, weißer CIS-Mann, obwohl ich ein schwuler Asiate bin. Und selbst wenn ich es wäre... das heißt doch nicht, dass man sich nicht zu bestimmten Dingen äußern dürfte und direkt keine Ahnung von einem Thema haben könnte. Ich fühle mich oft nicht mehr wirklich wohl und etwas hintergangen. Irgendwie empfinde ich das eher als Selbstausgrenzung. Ich möchte weder mich noch andere ausgrenzen, eigentlich haben wir doch alle das Ziel irgendwie zusammen zu kommen. Mich macht die Entwicklung traurig, ich fühle mich lächerlich gemacht und weiß nicht was ich diesbezüglich tun soll. Es gibt natürlich einen verdammt netten Teil, aber es scheint mir so als würde man Toleranz mit Intoleranz fordern. Was kann ich also machen?

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Meine Freunde wollen auf den CSD und mich mitnehmen was soll ich tun?

Hey, bald ist ja wieder pride month. Viele meiner Freunde gehören zu LGBTQ+ und ich leider nicht. Ich selbst bin leider ziemlich hetero. Um ehrlich zu sein hab ich mich schon öfter ausgeschlossen gefühlt und versucht irgendetwas zu finden das ich vielleicht wenigstens Demi Girl und oder derart bin um wenigstens etwas dazuzugehören. Nach mehreren gescheiterten Versuchen musste ich die Wahrheit schließlich akzeptieren das ich Hetero und cis Frau bin. Ich finde es schade weil ich wirklich nicht gerne mit „typischen heteros“ in eine Schublade gesteckt werden will z.B. diese Mädchen die sich sehr feminin Kleiden und ständig lästern, tratschen oder über Jungs reden. Meistens sind diese auch sehr fromm christlich und leicht homophob. Ich bin leider auch christlich was mir vor anderen leicht unangenehm ist, da es bei vielen Atheisten zur Zeit ein wenig Trend ist über christliche Leute Scherze zu machen. Fast alle Leute die zu LGBTQ+ gehören in meinem Umfeld sind sind Atheisten. Nun wollen einige mit mir am Pride month zum CSD gehen aber vergessen das ich nun mal Hetero bin und cis Frau. Ich weiß ich kann als Ally mitkommen aber ich würde mir komisch vorkommen und mir wäre unwohl dabei. Ich verstehe wenn man andere bei ihrer Sexualität unterstützt und das finde ich gut aber es ist nun mal eine andere eigene Community in der ich nichts zu suchen hab, als Hetero. Man kann Supporten wie man will als Ally aber aber ich werde nie wirklich ein Teil sein. Ich denke ich würde natürlich dort sehr willkommen sein aber ich fühle mich trotzdem fehl am Platz. Um ehrlich zu sein schäme ich mich als hetero dort hin zu gehen. Ich kann nicht mitreden und einfach dumm rum stehen. Eine Regenbogenflagge kann und werde ich mir garantiert nicht besorgen, ich werde schon sowieso ewig von Leuten als „Gay“ abgestempelt ohne das sie mich gefragt haben und einfach davon ausgehen das ich es bin, das ist mir wiederum unangenehm weil ich weiß das ich es lieber wäre als so zu sein wie ich bin.

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