Wärt ihr für ein Verbot von Ziersorten?

Überall, wenn ich in die Gärten, die nicht nur aus Schotter und Gras bestehen, schaue, sehe ich durch Züchter unnötig entwertete Sorten

Gefüllte Rosen, Glanzmispelhybride und rote Ziersorten von z.B. Ahorn.

Diese Pflanzen sind nicht nur häufig nicht in der Lage sich generativ zu vermehren und so Vögeln ihre Samen als Nahrung zu geben und arterhaltend zu wirken, sie sind auch für Insekten vollkommen bedeutungslos, weil sie z.B keinen Nektar oder Pollen mehr produzieren können.

Wie seht ihr das, sollten solche kaputtgezüchteten Sorten und Hybriden noch länger die Gärten zieren oder sollten die Gärtner lieber die anderen 100000 Pflanzenarten mal kultivieren, um eine echte Artenvielfalt, statt Vielfalt der künstlichen Kreuzung und Selektion zu haben?

PS. Die sind natürlich weiterhin in der landwirtschaftlichen Gewinnerzielung erlaubt, ich rede nur von Parks, Gärten, halt unnötige Zierde, die auch mit den wilden Arten erreicht werden kann.

Das Verbot betrifft nur den Verkauf, wer Ziersorte X noch im Garten hat, muss die nicht rausreißen.

Sorten/Hybriden trotz Artensterben nicht zu Zierzwecken verbieten 63%
Sorten/ Hybriden zu Zierzwecken verbieten 26%
Sorzen/Hybriden nur bei Blumensträußen zu Zierzwecken erlauben 11%
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Welcher dieser Neozoen ist ökologisch am schlechtesten?

Also im Hinblick auf die Artenvielfalt, nicht Wirtschaft, Infrastruktur, Agrar und Forstwirtschaft, die sind bei dieser der Betrachtung irrelevant, rein von der Ökologie, der Artenzusammensetzung usw.

Gerne jeden Bereich durchleuchtend, also Pflanzenwelt, Tierwelt (Vögel, Säugetiere, Reptilien, Amphibien, Wirbellose, Fische) und Pilzwelt.

Sagt gerne auch, wenn ihr einen der Neozoen eventuell sogar als Bereicherung empfindet, weil er z.B. Dämme von Flüssen bricht und so für artenreichere Lebensräume für bedrohte Arten sorgt (analog Biber) oder eine unausgefüllte Nische besetzt.

Waschbär (Procyon lotor) + Marderhund, Nyctereutes procyonoides 57%
Nutria (Myocastor coypus) + Bisam, Ondatra zibethicus 14%
Halsbandsittich (Psittacula krameri) + Großer Alexandersittich 14%
Pazifische Auster (Magallana gigas)+ Chinesische Wollhandkrabbe 14%
Wildkaninchen, Oryctolagus cuniculus+ Damhirsch, Dama dama 0%
Regenbogenforelle, Oncorhynchus mykiss+ Graskarpfen 0%
Nilgans, Alopochen aegyptiacus+ Kanadagans, Branta canadensis 0%
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Was passiert mit den Arten bei der Abholzung im Amazonas oder Borneo?

Ist etwas, was ich mich immer wieder frage, die Tropen haben die größte Artenvielfalt und Hand aufs Herz, die spannendste Natur, sei es in Formen, Blüten, Lebewesen usw. zu bieten. Dazu sind viele Arten dort schon sehr alt und leben auch sehr lange dort, in DE lebte vor 10.000 Jahren neben Gras vor allem sehr viel Eis, deswegen sind die Buchen, die bei uns die Wälder bedecken, erst wenig vor der Römerzeit eingewandert.

In den Tropen hängt jeder zweite Baum voll mit 50+ Epiphyten, das Unterholz lebt, voll mit Farnen, kleinen Sträuchern, Bäumen, Palmen, Rosettenpflanzen usw.

Doch wie ist, wenn jetzt ein geldgieriger Staat oder eine zu stark wachsende Bevölkerung meint, hey, holzen wir mal ab und hauen Ölpalmen darauf oder machen Ackerboden daraus? Natürlich sterben sämtliche Urwaldpflanzen dabei sofort, doch was heißt dies für die globale Artenvielfalt?

Wenn in DE ein Rotbuchenwald geholzt wird, stirbt gar nichts aus, denn die gleichen Pflanzenarten kommen auch noch fast exakt genauso in Frankreich, Polen, Tschechien, Spanien usw. vor, denn die Rotbuche hat eine sehr weite Verbreitung und DE quasi keine Endemiten. Wird Tropenwald in Brasilien geholzt, sind dort 100 Endemiten, die es nur dort gibt und die womöglich bedroht sind, was heißt das dann?

Sagt das gerne am Beispiel von Brasilien, dem Kongo oder auch Indonesien, also den Biodiversitätszentren dieser Welt.

Die Arten sind teils nicht erfasst und werden einfach ausgerottet 100%
Die Arten sind alle erfasst und gesichert(Boga,Erhaltungszentrum) 0%
Die Arten sind erfasst und werden trotzdem bewusst ausgerottet 0%
Arten werden ausgerottet,überleben aber in privaten Händen(Gärten 0%
Bedrohte Arten werden vorher entnommen und umgesieldelt 0%
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Gibt es noch Menschen, die die Evolutionstheorie leugnen?

Hallo, zusammen.

Gibt es wirklich noch Menschen, die die Evolutionstheorie leugnen? Obwohl es so viele Belege gibt?

Mosaikformen: Fossile Funde von ausgestorbenen Tieren und auch einige rezente, also noch lebende Tiere, weisen einige Merkmale von eigentlich getrennten Tiergruppen auf. Dies lässt den Schluss zu, dass sich Lebewesen verschiedener Verwandtschaftsgruppen aus demselben Organismus entwickelt haben.

Homologien: Als Homologien bezeichnet man gleichwertige oder ähnliche Strukturen bei verschiedenen Lebewesen im Bauplan. Homologe Organe oder Strukturen erfüllen dabei nicht zwingend dieselbe Funktion. Um homologe Organe oder Merkmale zu erkennen, gibt es drei Kriterien, von denen mindestens eines erfüllt sein muss.

Analogien: Analoge Organe oder Merkmale beruhen im Gegensatz zu Homologien nicht auf einem ähnlichen Bauplan, sondern auf einer ähnlichen Funktion. Diese Merkmale sind nicht durch einen gemeinsamen stammesgeschichtlichen Ursprung, sondern durch ähnlichen Selektionsdruck entstanden. Man spricht hier auch von einer konvergenten Entwicklung der Organe oder Merkmale.

Rudimente: Als Rudimente werden Organe oder Merkmale bezeichnet, die sich im Verlauf der Evolution zurück gebildet haben und meistens keine Funktion mehr erfüllen. Zum Teil haben sind die Organe nicht mehr so ausgeprägt wie in der Vergangenheit (zum Beispiel Weisheitszähne, Reste des Beckengürtels bei Walen oder Reste des Schulter-und Beckengürtels bei der Blindscheiche).

Atavismen: Als Atavismen werden Organe oder Merkmale bezeichnet, die im Verlauf der Evolution zurückgebildet worden sind, bei einzelnen Individuen aber wieder auftreten können. Die Gene dieser Merkmale sind in der DNA noch vorhanden, häufig jedoch durch eine einfache Abschaltung reguliert. Kommt es aber zum Beispiel in dem regulatorischen Gen zu einer Mutation, kann es passieren, dass diese Organe oder Merkmale wieder ausgebildet werden (zum Beispiel überzählige Brustwarze, fellartige Behaarung oder ein verlängertes Steißbein).

Molekularbiologie: Auch viele molekularbiologische Erkenntnisse bestätigen die Theorien, dass alle Lebewesen aus einer gemeinsamen Urform entstanden sind. So ist der genetische Code universell und bei allen Lebewesen identisch und Adenosintriphosphat (ATP) der universeller Energieträger aller Organismen. Auch der Ablauf der Proteinbiosynthese gleicht sich bis auf wenige Aspekten und bei allen Lebewesen werden die gleichen 20 Aminosäuren bei der Synthese oder Proteine verwendet.

Eine Frage an die Evolutionsleugner, wie sind wir eurer Meinung nach entstanden?

Biologie, Evolution, Artenvielfalt, Charles Darwin, Philosophie und Gesellschaft
Ist der Klimawandel das größte Problem, was wir im Moment haben?

Den Klimawandel hat es schon immer gegeben. Es gab die mittelalterliche Warmzeit von ca. 900 bis 1300. Da waren die Sommer oft heiß und trocken und die Winter eher mild und schneearm. Danach gab es die kleine Eiszeit von ca. 1300 bis 1850. Die Sommer waren in dieser Zeit oft kühl und verregnet und die Winter oft lang und bitterkalt mit viel Schnee und Eis. Ab 1850 wurde es wieder wärmer. Es gibt noch ein interessantes Phänomen. Knackig kalte Winter mit viel Schnee und Eis bleiben in der Erinnerung besser hängen als milde Winter. Die Schneekatastrophe von 1978/79 und Winter mit zugefrorener Ostsee bleiben allgemein in guter Erinnerung. Der sehr milde und fast schneefreie Winter von 1974/75 ist wieder sehr schnell in Vergessenheit geraten. Man erinnert sich auch noch gut an heiße und trockener Sommer von ganz früher, während kühle und verregnete schnell vergessen wurden. Alle merken zwar, dass die Winter in den letzten Jahrzehnten etwas wärmer geworden sind. Dass aber die Sommer genauso durch den Klimawandel wärmer, sonniger und im Durchschnitt sogar etwas trockener geworden sind, merkt kaum jemand. Man erinnert hauptsächlich nur an die schönen Dinge. Dazu gehören eben heiße und trockene Sommer und klirrend kalte Winter mit viel Schnee und Eis. Klimawandel sind eben nicht nur Unwetter, milde Winter und Warmluftphasen in den Monaten von November bis Februar wie es vom Klischee her immer so schön heißt. Auch der März ist durch den Klimawandel durchschnittlich wärmer geworden mit weniger Schnee und Frost. Das aber merkt aber kaum jemand, weil wir einen durchschnittlich wärmeren März als sehr schön empfinden und Klimawandel nur mit schlechtem verbinden. Außerdem gibt es auch noch andere schlimme Umweltprobleme als nur der menschengemachte Klimawandel. Dies sollen wir auch nicht verdrängen. Plastikmüll im Meer und Artensterben sind beispielsweise auch ohne menschengemachten Klimawandel eine große Umweltkatastrohe. Trotzdem ist auch Klimaschutz sehr wichtig. Eine Erderwärmung von 4 Grad in den nächsten 100 Jahren hätte sehr schwere Folgen für uns, aber nicht den kompletten Weltuntergang.

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Ist Urlaub gut für unsere Umwelt?

Kaum eine Branche ist dermaßen in Verruf geraten wie der Tourismus. Das ein Flug nicht gut ist, Kreuzfahrtschiffe waren zu unrecht im Verdacht und natürlich auch Urlaub mit dem eigenen Auto.

Verschmutzte Wälder und Strände und selbst der Plastikmüll im Meer rührt in Teilen daher, dass wir unsere Müll unterwegs weniger sorgfältig entsorgen als Zuhause.

Aber was würde passieren gäbe es keinen Tourismus.

Ein relativ ursprünglicher Volksstamm in Afrika hat als Brauchtum, dass ein junger Mann erst anerkannt ist, wenn er einen Löwen erlegt hat. In der Region gibt es kaum noch Löwen und die wenigen sind bedroht. Es ist ein Volksstamm der von der Jagd seid Generationen lebte aber da die Jagdgründe immer kleiner werden und auch dieser Volksstamm wächst wird die Jagd zur Bedrohung der Artenvielfalt.

Heute hat sich die Tradition geändert. Die Dörfer führen einmal im Jahr eine Art Olympiade durch mit traditionellen Wettbewerben. Statt von der 'Jagd leben se vom Verkauf ihrer traditionellen Handwerkskunst und bekommen ferner Geld für den Erhalt und die Pflege des Wild-Tierbestandes. Sicher ein herber Einschnitt für den Volksstamm aber sie können dennoch viele Ihrer Traditionen weiter bewahren und der Umwelt ist geholfen. Ohne Tourismus fehlt die Einnahmequelle.

Die Tierparks, Naturschutzgebiete und sogar Umweltschutzmaßnahmen werden in vielen Regionen der Welt getroffen da Tourismus zur wichtigsten Einahmequelle geworden ist.

Aber auch in unseren Gedanken haben wir viel mehr Verständnis für Probleme in Regionen in denen wir mal gewesen sind.

Welche Vorteile hat der Tourismus noch?

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