Immer noch berechtigte Zweifel an Evolutionstheorie nach Darwin?

keine Kreosten? Dann wirst du nur die Antworten bekommen die du suchst, also niemals wird dir irgend einer die Unmenge an berechtigten Zweifel der Evolutionstheorie aufzeigen.

Verstehe nicht. Wieso? Bin eher wissenschaftlicher Typ.

Nun ich glaube nur, was ich selbst auch prüfen kann und nicht was mir andere sagen was ich zu glauben habe.

Kann sein. Ja.

16 Antworten

Argumentierte und begründete Zweifel? Nein.

Nicht durchdachte Zweifel? Ja.

Die Evolutionstheorie wurde ja bislang schon zig Mal bestätigt und wie TMA01 bereits schrieb, kann man sich sehr sicher sein, dass die Theorie stimmt.

Manche Menschen wollen es (aus welchem Grund auch immer) einfach nicht wahrhaben. Sei es wegen ihrer religiösen Gesinnung, falschen Informationen oder was auch immer...

Woher ich das weiß:Beruf – Ich bin selbst Schüler :D

Darwins Evolutionstheorie beruht auf zwei Annahmen, die kaum jemand bestreitet:

  1. Alle Lebewesen haben Nachkommen, die sich von ihnen leicht unterscheiden (Mutation).
  2. Lebewesen, die gut an ihre Umwelt angepasst sind, überleben besser und pflanzen sich häufiger fort (Selektion).

Kaum bestritten ist auch, dass man alleine mit diesen zwei Annahmen unlaublich viele Phänomene der Biologie erklären kann. Z. B., weshalb Giraffen lange Hälse haben, wie man grössere Äpfel züchtet, weshalb Bakterien resistent werden, wenn man Antibiotika falsch anwendet, weshalb alle Lebewesen grundsätzlich gleich aufgebaut sind, weshalb manche Tiere und Menschen bereits kurz nach der Geburt sterben oder verkrüppelt zur Welt kommen. Es gibt keine naturwissenschaftliche Theorie, die mit derart geringen Annahmen derart viele völlig verschiedene Dinge erklären kann. Es gibt kaum einen Fachartikel zur Biologie, in dem nicht direkt oder indirekt auf diese Theorie Bezug genommen wird. Darwins Theorie ist die Grundidee der gesamten Biologie.

Allerdings hat Darwin noch eine dritte Annahme gemacht, die er zu seiner Theorie eigentlich gar nicht braucht und die tatsächlich nicht beweisbar ist. Er sagte nämlich zusätzlich:

Die gesamte Artenvielfalt der Erde entstand durch die obigen zwei Annahmen (Darwins Hypothese).

Niemand kann beweisen, dass es nicht noch andere Effekte in der Natur gibt. Die Epigenetik ist möglicherweise so ein Phänomen. Die Erlebnisse eines Lebewesens führen in vielen Fällen offensichtlich dazu, dass sich das Lebewesen anpasst und danach besser für solche Fälle ausgerüstet ist. Nach der Epigenetik werden solche Lernprozesse in gewissen Fällen genetisch gespeichert und können sogar weiter vererbt werden.

Du könntest sogar annehmen, dass ein Schöpfer im Normalfall zwar der Evolution ihren Lauf lässt, aber dann doch in einzelnen Fällen eingreift. Dies würde aber nichts daran ändern, dass Darwins Theorie stimmt. Sie wäre nur nicht der einzige Mechanismus.

Danke, interessant.

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Da stellt sich dann aber sofort die Frage, durch selchen einfachen Selektionsprozess ein dermaßen komplexer "Schöpfer" entstehen konnte und in welchem Universum das passierte.

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@TMA01

Hier wird am Beispiel des Linsenauges vorgeführt, wie durch diesen einfachen Selektionsprozess und durch Mutationen über viele Generationen selbst so komplexe Dinge wie ein Linsenauge entstehen konnte: https://fragen-raetsel-mysterien.ch/die-evolution-des-linsenauges/

Ich kenne nur ein Universum. Hier passiert dies. Aber die Evolution ist so selbstverständlich, dass sie in jedem Universum automatisch passiert, wenn nicht ein bösartiger Dämon sie gezielt verhindert.

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@diderot2019

Das ist mir alles BESTENS bekannt. Kann es sein, dass du das jemand anderem schreiben wolltest? Denn hinsichtlich meines Kommentars ergibt dein Kommentar keinen Sinn.

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@TMA01

Dann habe ich deinen Kommentar falsch verstanden. Ich dachte, du wunderst dich darüber, wie durch Evolution komplizierte Eigenschaften entstehen können.

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@diderot2019

Nein, ich mache deutlich, wie absud die Vorstellung eines um Größenordnungen komplexeren Schöpfers unserer komplexen Existenz ist und das ohne eine Entwicklung vom Einfachen zum Komplexen durch additive Prozesse einer Selektion.

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Alle Lebewesen haben Nachkommen, die sich von ihnen leicht unterscheiden (Mutation).

Der Grund für die Unterscheidung ist nur zu einem winzigen Teil Mutation. Allgemein ist es die Variation. Bei sexueller Fortpflanzung wird die Variation fast ausschließlich durch Rekombination von Genen erzeugt. Mutationen sind zum größten Teil negativ. Neutrale Mutationen werden allerdings durch den doppelten Chromosomensatz (rezessiv-dominant) geschützt, bis sie durch Kombination mit anderen sich als positiv bewähren können.

Durch Sexualität und Rekombination kann eine Art viel schneller auf Umweltänderungen reagieren, als wenn sie auf zufällige Mutationen warten müsste. Es gibt im Genpool schon Exemplare, die besser zu den neuen Bedingungen passen. Die Reaktion der Art geschieht durch Verschiebung des Genpools dorthin.

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Nein. Und auch der "Aufbau und die Komplexität des DNA Moleküls" ist kein ebensolches. Dies wäre wenn dann ein Argument gegen die Abiogenese (die Evolutionstheorie macht keine Aussage zur Entstehung des Lebens), aber auch hier ist es schlicht ein extrem unsinniges.

Die Evolutionstheorie ist über jeden seriösen Zweifel hinaus belegt und somit ein Fakt. Wie beispielsweise auch die Keimtheorie der Krankheit, die Zelltheorie oder die Atomtheorie.

Die einzigen Gründe diesen Fakt zu bestreiten sind Ignoranz und religiöser Fanatismus.

Woher ich das weiß:Beruf – Wissenschaftler/Molekularbiologe
Gibt es in der heutigen Zeit immer noch begründete Zweifel (Argumente, wissenschaftlich?) an der Evolutionstheorie nach Darwin?

Klare Antwort: nein. Bislang ist es den Kreationisten, so sehr sie sich auch bemühen, nicht gelungen, ein Argument gegen die Evolutionstheorie vorzutragen, das einer wissenschaftlichen Überprüfung standhielte.

Der kreationistische Ansatz eines so genannten intelligent design, wonach ein intelligenter Designer (will heißen: Schöpfer oder Gott) die heutigen Arten in unveränderlicher Weise erschaffen hätte, lässt sich hingegen leicht entkräften. Dazu muss man sich nur die Lebewesen genauer anschauen und stößt dabei unweigerlich auf überaus schlecht gemachte Fehlkonstruktionen, die ein "intelligenter" Schöpfer, der die Arten gewissermaßen auf dem Reißbrett geschaffen hätte, vermieden hätte.

Ein Beispiel dafür ist der Verlauf des N. laryngeus recurrens, des so genannten rückläufigen Kehlkopfnervs. Das ist ein Ast des N. vagus (der X. Hirnnerv). Der Vagusnerv geht vom Kopf über den Hals durch den Brustraum bis in den Bauchraum. Auf Höhe des Aortenbogens zweigt der N. laryngeus recurrens dann vom N. vagus ab und kehrt zurück in RIchtung Kopf, um den Kehlkopf zu innervieren. Anstatt den Kehlkopf gleich vom Kopf aus über den kürzesten Weg zu versorgen, nimmt der N. laryngeus recurrens also einen extrem umständlichen Umweg (besonders deutlich wird das bei der Giraffe, wo der N. vagus erst die ganzen gut zwei Meter den Hals entlang nach unten verläuft, dann umkehrt und fast noch einmal den gleichen langen Weg wieder nach oben zurücklegt. Hätte ein Elektriker beim Verlegen vier Meter Kabel verbraucht, wo auch gut ein halber Meter gereicht hätte (um Kopf und Kehlkopf direkt zu verdrahten), wäre er mit Recht gefeuert worden. Also ist der intelligente Designer ein riesengroßer Pfuscher am Bau, oder es gibt ihn nicht.
Mit der Evolutionstheorie lässt sich der Verlauf des rückläufigen Kehlkopfnervs allerdings erklären. Dann wird deutlich, warum er so und nicht anders verläuft und warum das zwar umständlich ist, aber trotzdem am Ende des Tages nichts ausmacht. Bei unseren fischartigen Vorfahren versorgte dieser Ast die Kiemen und nahm noch gar keinen umständlichen Umweg. Als im Verlauf unserer Evolution der Kopf sich vomBrustbereich absetzte (es also zur Bildung des Halses kam) und das Herz tiefer in den Brustraum rutschte, konnte die Evolution nur mit dem Bauplan arbeiten, der schon vorhanden war - Evolution entwirft ein Tier eben nicht von Grundauf neu am Reißbrett, wie das ein intelligenter Schöpfer täte, sondern kann nur das, was schon da ist, nutzen und an die erforderlichen Gegebenheiten anpassen. Und weil dieser Nerv eben schon mal da war, blieb nur die Möglichkeit, ihn zu verlängern. Das ist zwar nicht die theoretisch optimalste Lösung, aber es muss auch nicht die beste Lösung für die Evolution sein. Entscheidend ist, dass es am Ende funktioniert.

Aufbau und Komplexität des DNA-Moleküls als Argument kenne ich schon.

Was sollte das denn bitte für ein Argument sein? DNA-Moleküle bilden sich nach einfachen stereochemischen Prinzipien aus, das ist kein Hexenwerk. Und Nukleinsäuren entstehen in der Natur einfach so, z. B. in den Poren hydrothermaler Quellen in den Ozeanen. Ganz ohne Zutun eines Schöpfers.

Und die Tatsache, dass ausnahmslos alle Lebewesen auf der Erde DNA als Speicher für das Erbgut nutzen, dass sich in allen Lebewesen übereinstimmende DNA-Sequenzen (so genannte hochkonservierte Bereiche) finden, dass alle Arten (fast ) ohne Ausnahme den gleichen genetischen Code nutzen, um mit der DNA die Abfolge der Aminosäuren in den Proteinen zu codieren und dass der grundlegende Ablauf der Proteinbiosynthese bei allen Lebewesen gleich ist (Transkription der DNA in eine mRNA, welche dann an Ribosomen in die Aminosäurenabfolge übersetzt (translatiert) wird), spricht doch eindeutig dafür, dass alle Lebewesen offensichtlich einen gemeinsamen Ursprung haben, sich also aus einem allen gemeinsamen Vorfahren entwickelt haben.

Die Epigenetik steht übrigens nicht im Widerspruch zur darwinistischen Evolutionstheorie. Epigenetik meint Mechanismen der Genregulation, die den genetischen Code selbst nicht verändern. Weil die Evolution nach dem Prinzip Darwins aber ausschließlich über die Veränderung der DNA durch Mutation und durch deren Weitergabe beruht, greift die Epigenetik nicht in die natürliche Selektion ein.

Richtig ist, dass es Epigenetik gibt. Durch Anheften von Methylgruppen (so genannte DNA-Methylierung) beispielsweise können Gene "abgeschaltet" werden. Diese MEthylierung der DNA kann bei Bedarf auch wieder aufgehoben werden, ist also reversibel. Wird ein Gen wieder gebraucht, können die Methylgruppen einfach entfernt und das Gen kann wieder abgelesen werden. Auch durch Histone, das sind Proteine, auf die die DNA im Zellkern "aufgewickelt" ist, damit sie überhaupt in den Zellkern hinein passt, können Gene auf diese Weise an- und ausgeknipst werden: je dichter ein Gen verpackt ist, umso schlechter kann es abgelesen werden.
Die Epigenetik ist z. B. dafür verantwortlich, dass unsere Zellen irgendwann determiniert werden, also keine totipotenten Stammzellen mehr sind. Eine Muskelzelle kann deshalb nur andere Muskelzellen hervorbringen, aber beipsielsweise keine Blutzellen oder Nervenzellen, weil durch epigenetische Markierungen die entsprechenden Gene abgeschaltet wurden.

Natürlich hat die Umwelt Einfluss auf die epigenetischen Mechanismen. Auf diese Weise wird z. B. dafür gesorgt, dass Schneehasen im Sommer ein braunes Fell haben, weil im Sommer die Gene für die Produktion des Farbpigments Melanin aktiv sind. Wenn der Hase sein Winterfell bekommt, nimmt die Aktivität der Gene ab und das Fell wird weiß, ohne dass das Häschen dafür seine Gene durch Mutation verändern müsste. Wahrscheinlich ist die Tageslichtlänge der Taktgeber für die epigenetische Regulation in diesem Fall.

Interessant ist nun die Frage, ob epigenetische Muster auch vererbt werden können? Wenn das zuträfe, dann könnten Umwelterfahrungen tatsächlich vererbbar sein und es gäbe zusätzlich zur darwinistischen Evolution einen weiteren Mechanismus, der lamarckistisch wäre. Wir erinnern uns: Lamarck behauptet, dass die Umwelt den Phännotyp verändert und diese Veränderungen dann weitergegeben werden. Wenn z. B. eine Ur-Giraffe ihren Hals nach oben in die Baumkrone gestreckt hätte, wäre durch diesen Gebrauch ihr Hals länger geworden. Diese Eigenschaft hätte sie an ihre Nachkommen weitergegeben, sodass diese automatisch mit einem längeren Hals geboren würden, ohne dass sie sich strecken müssten. Dass das nicht realistisch ist, zeigt folgendes Beispiel: nimm an, ein Bodybuilder stählt seinen Körper. Wird dann z. B. sein Sohn automatisch mit wohldefinierten Muskeln geboren? Nein, natürlich nicht. Wenn der Sohn genau so dicke Muckis wie sein Vater will, bleibt ihm nichts anderes übrig als selbst zu trainieren.

Wenn die Umwelt epigenetische Muster ändert und wenn diese an die Nachkommen weitergegeben werden könnten, käme das aber der Idee Lamarcks zumindest nahe. Belegt ist das bis heute aber nicht. Am ehesten scheint das noch bei Pflanzen zu funktionieren. Da ist bekannt, dass einige epigenetische Muster tatsächlich über einige Generationen hinweg stabil vererbt werden können. Ob das aber wirklich dauerhaft auch über viele Generationen hinweg geschieht, ist nicht klar. Ein bekanntes Beispiel ist die Peloria. Normalerweise sind die Blüten des Leinkrauts zygomorph (also spiegelbildsymmetrisch). Bei der Peloria sind die Blüten hingegen radiärsymmetrisch - man kann beliebig viele Symmetrieachsen kreisartig in die Blüte durch ihr Zentrum einzeichnen. Früher hielt man beide Pflanzen deshalb sogar für unterschiedliche Arten. Später nahm man an, dass eine bestimmte Mutation eventuell dafür verantwortlich sein könnte, dass Peloria-Pflanzen anstatt zygomorpher Blüten radiärsymmetrische Blüten ausbilden. Vergleiche der DNA zeigten dann aber, dass Peloria- und "normale" Leinkrautpflanzen sich genetisch nicht unterscheiden (weshalb Peloria keine Mutante ist, auch wenn Wikipedia das so behauptet). Schließlich entdeckte man, dass es aber einen Unterschied in den epigenetischen Aktivitätsmustern gibt. Bei den Peloria-Pflanzen ist das Gen, das zu zygomorphen Blüten führt, durch Methylierung ausgeknipst. Stattdessen fahren Peloria-Pflanzen deshalb das phylogenetisch ältere "Basisprogramm" und das sind radiärsymmetrische Blüten. Denn die zygomorphen Blüten haben sich irgendwann ja mal aus radiärsymmetrischen Blüten entwickelt.

Bei Tieren ist eine epigenetische Vererbung bei Nematoden belegt. Sie können anscheinend einige erworbene Resistenzen gegen Krankheitserreger durch Vererbung epigenetischer Muster weitergeben. Beim Menschen (und anderen Säugern) gibt es bislang keinen Beweis dafür, dass epigenetische Muster vererbbar sind. Man geht davon aus, dass in der befruchteten Eizelle (Zygote) epigenetische Muster der Eltern (also die des Spermiums und der Eizelle) gelöscht werden und dann später individuell neu entstehen. Es gibt bislang nur einige Indizien dafür, dass bestimmte Umwelterfahrungen möglicherweise epigenetisch vererbt werden könnten. So hat sich z. B. gezeigt, dass die Ernährungssituation der Großelterngeneration einen Einfluss darauf hat, wie groß das Risiko an Fettleibigkeit zu erkranken bei den Enkeln ist. Hatten die Großeltern wenig zu essen, litten die Enkel häufiger an Fettleibigkeit als Enkel von Großeltern, die in ihrer Jugend genug zu essen hatten. Ein echter Beweis für eine epigenetische Vererbung ist das aber nicht.
Auch gibt es eine Hypothese dafür, dass Homosexualität auf einer Vererbung epigenetischer Muster (zumindest teilweise) beruhen könnte. Klare Beweise für diese Hypothese fehlen allerdings.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Biologiestudium, Universität Leipzig

ja

a) wo ist das erste Leben hergekommen. Das allein aus irgendwelchen Molekülen Leben entsteht ist nicht weiter bewiesen.

b) wieso gibt es Arten die nicht gerade erst sich aus anderen entwickelt haben aber viel schlechter angepasst als die ursprungsart aus der sie sich entwickelt haben.

c) die Theorie nach Darwin sagt "survival of the fittest". Das stimmt aber nicht. Es überleben auch ganz Schwache. Es geht nicht um "fittest" sondern um das Gesamtpaket, das die Art zum Überleben gefunden hat. Dabei gehts von Reproduktionsrate über Versteckmöglichkeit bis hin zu abstoßenden Geruch. Muss nicht unbedingt die fitteste Erscheinung sein.

SotF gibt es ohnehin nicht mehr. Dafür müssen du Gesetze abschaffen and so on. At least denke ich das.

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a) noch weniger ist bewiesen, dass ein mystischer, außerirdischer Zauberer dafür verantwortlich ist.

b) Evolution ist kein Akt von jetzt auf gleich, sondern dauert tausende, hunderttausende und millionen von Jahren. Dennoch gibt es auch eine beobachtbare Evolution.

c) In der freien Natur nicht. Da werden die Schwachen konsequent aussortiert. Dass das beim Menschen weniger der Fall ist, haben wir nur der Medizin zu verdanken.

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@profanity

nö falsch :-) das mit dem Zauberer ist richtig, aber besagt noch lange nicht ob was anderes richtig ist. Der "Zauberer" schickt Asteroiden mit Kurs auf die Erde. Entweder sind darauf Lebewesen oder er ist dazu da die bestehenden nahezu auszurotten um wieder andere Verhältnisse zu schaffen.

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@iqKleinerDrache

...da die zufällige Bildung diverser Aminosäuren und die haltbare Konstellation mittels einer Fettschicht, sodass daraus der erste Einzeller entstand, Millionen von Jahren gedauert hat. Alles in allem ist das jedenfalls die objektivste und allerwahrscheinlichste Hypothese, wie überhaupt auf einem Exoplaneten Leben entsteht.

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Mit "survival of the fittest" meinte er, so viel ich weiss, das Überleben des am besten Angepassten und nicht das Überleben des Stärksten.

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wo ist das erste Leben hergekommen.

das ist Abiogenese und hat nichts mit Evolution zu tun

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Muss nicht unbedingt die fitteste Erscheinung sein.

"fit" wird mit "angepasst" übersetzt

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@wilmaed

ja, aber das mit dem Anpassen ist eher künstlich kaputt gemacht... sehe das so oder so nicht mehr gegeben. Aber denken andere wohl anders

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@VaccineC19

which skirt size will fit you the best.

bedeutet: Welche Rockgröße passt dir am besten?

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Was sagt denn die Evolutionstheorie über die Entstehung des Lebens aus, was anzuzeeifeln wäre?

Und das mit dem "fittest": übersetzen wir das nicht einfach falsch? Bedeutet es wirklich nur das, was wir heute unter Fitness verstehen, oder kommt es von dem englischen Verb 'to fit', also passen? 'The fittest' wäre dann das Individuum, das am besten passt, angepasst ist. Dann kann es nämlich schon sein, dass zb unter Bedingungen von Nahrungsmangel ein kleineres, schwächeres Individuum 'more fit' ist, weil es weniger Energie verbraucht, und damit weniger Nahrung benötigt als das unter diesen Bedingungen sinnlos dicke, große Muskelpaket, das wir als besonders 'fit' ansehen!

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