Wenn sich Frauen dabei nach den Männern richten würden, müssten viel mehr auf das Schminken verzichten. Denn es ist nur ein Gerücht, dass Männer es mögen, wenn Frauen geschminkt sind.

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Wenn man traurig oder bedrückt ist, braucht man jemanden, der diese Stimmung kennt und einen versteht. Bei einem Sänger mit traurigen Liedern kann man sich das besser vorstellen als bei einem, der krampfhaft fröhliche Lieder produziert.

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Die Haare sind nicht grau, sondern silbern. Wenn man sie grau nennt, werden sie hässlich.Du solltest sie begrüßen, statt darüber zu jammern.

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Angemessen wäre gewesen, sowohl Maaßen als auch Seehofer zu entlassen. Am besten wäre es, den sogenannten Verfassungsschutz aufzulösen. Einen Verfassungschutz, der die Feinde der Demokratie vor der Verfassung schützt, brauchen wir nicht.

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Nur kein Neid! Die verzichten eben auf vieles, worauf du nicht verzichten kannst.

Wenn du schon keine Zeit hast, Widerstand gegen solche Fehlentwicklungen zu leisten, soll es auch sonst niemand haben? Alle sollen immer nur schön arbeiten, damit niemand mehr zum Nachdenken kommt?

Ich bin solchen Menschen dankbar, dass sie sich die Zeit dafür nehmen.

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Klischee, Rollenspiel, Idylle, Weihnachtsgans, Osterhase, Zahnpastalächeln....

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Selbstbewusste Frauen lassen sich meist nicht erobern. Schon garnicht von Männern, die glauben, sie müssten Frauen erobern. Sie bestimmen selbst, mit wem sie etwas zu tun haben wollen.

Manche wollen selbst erobern. Da haben Männer, die sich erobern lassen, die besten Chancen. Dazu brauchen sie natürlich auch Selbstbewusstsein, aber nicht solches, was nach Außen dick aufträgt. Selbstgeblufftsein ist da fehl am Platz, solche Frauen lassen sich nicht bluffen. Sie brauchen keinen Mann, der mit ihnen konkurriert, sondern einen, der sie ergänzt. Hart auf hart ist selten harmonisch.

Andere suchen jemanden, dem sie auf Augenhöhe begegnen können. Einen der ihnen nicht gleicht, aber ebenbürtig ist. Der sie weder dominiert, noch sich ihr unterwirft.

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Natürlich hat "Unterricht" etwas mit Unterdrückung, Unterwerfung usw und Richten zu tun. Man muss sich das Schulsystem ja nur mal ansehen oder sich an die eigene Schulzeit zu erinnern. Was sind schlechte Noten denn anderes als Verurteilungen? Um gute Noten zu bekommen, muss man sich den Anforderungen der Lehrer unterwerfen.

Es geht darum, den Schülern das hierarchische System beizubringen und sie dort einzuordnen. Damit sie wissen, wissen wo oben und wo unten ist und dass sie selbst eben nicht oben sind. Um sie an die Unfreiheit in unserer Gesellschaft zu gewöhnen.

Wenn es wirklich um Bildung ginge, wäre keine Schulpflicht oder Schulzwang nötig, sondern nur ein Bildungsrecht. Wenn die Schüler frei wären zu lernen und sich zu bilden, sähen die Schulen ganz anders aus.

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... auf jeden Fall anders nennen. Denn pädophil heisst kinderfreundlich, und es wäre schön und gut für die Kinder, wenn es mehr kinderfreundliche Menschen gäbe.

Was meist gemeint ist, ist pädosexuell, also sexuelle Neigungen für und sexuelle Handlungen mit Kindern.

Strafbar sind zurecht nur sexuelle Handlungen mit Kindern. Diese müssen nicht mal etwas mit sexuellen Vorlieben zu tun haben, oft geht es auch einfach nur um die Ausübung von Macht wie bei anderen Vergewaltigungen auch.

Sexuelle Neigungen und Phantasien mit Kindern sind mit Strafandrohungen nicht zu beeinflussen. Sie müssen aber auch nicht zu sexuellen Handlungen führen, eine Therapie kann dabei unterstützen, dass es nicht dazu kommt.

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Für dieses recht komplexe Problem müsste man schon ein Buch schreiben, um es angemessen zu beantworten.

Aber es gibt auch schon gute Bücher dazu. Schon 1941 hat Erich Fromm eine immer noch gültige Analyse des Faschismus geschrieben unter dem Titel "Die Furcht vor der Freiheit" (im Original "Escape from Freedom", also eigentlich "Die Flucht vor der Freiheit").

In etwas neuerer Zeit hat sich Arno Gruen sehr intensiv damit beschäftigt, u.a. in "Der Verlust des Mitgefühls" oder "Der Fremde in uns".

Die große Frage ist "Wieso werden (rechte) Bürger so schnell zu Faschisten ?". Meine These: Sie waren es im Prinzip schon immer. Ein rechter Bürger ist ein gehemmter Faschist. Oder ein Faschist ein enthemmter Bürger.

Man könnte auch sagen, der Faschismus ist im Topf mit Deckel drauf, damit man ihn nicht sieht. Ein kultureller Deckel aus Regeln und Gesetzen, Angst, Anstand, Moral und Disziplin. Aber wenn der innere Druck zu groß wird, hebt sich der Deckel und die braune Soße kommt raus. Das scheint gerade der Fall zu sein.

Dagegen gibt es nun zwei Strategien. Die eine ist, den Deckel zu verstärken. Also mehr Regeln und Gesetze, mehr Angst, mehr Forderungen nach Anstand, Moral und Disziplin. Das ist dann wie bei einem Dampfkochtopf, es kann mehr Druck drin sein. Aber es kann uns auch alles umso schlimmer um die Ohren fliegen.

Der andere Weg ist, den Topf vom Feuer zu nehmen, den Druck zu vermindern. Das würde ich bevorzugen, es widerspricht aber dem Kapitalismus, der vom Druck lebt.

Eine wirkliche und nachhaltige Lösung gäbe es nur durch eine gründliche Systemveränderung. Eine Änderung der kollektiven Vorstellungen, die diese Systeme vom Patriarchat über Bürgertum und Kapitalismus bis zum Neoliberalismus generieren und erhalten. Solange man seine Mitmenschen in erster Linie als Konkurrenten sieht, wir es keine Lösung geben.

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Verpisst euch, dann platzt eure Blase auch nicht.

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Ich glaube, er hat die Aufgabe des Verfassungsschutzes missverstanden.

Der Brandschutz soll vor Bränden schützen, der Hochwasserschutz vor Hochwasser. Also hat er wohl geglaubt, als Verfassungsschützer müsste er sein Klientel vor der Verfassung schützen. Jedenfalls hat er so gehandelt.

Da die Mehrheit in Deutschland die Aufgaben des Vefassungsschutzes aber ganz anders sieht, ist er so fehl an diesem Platz wie der Bock als Gärtner.

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