Hallo,

Da kann der Apfelfreund sich nicht zu einer Schwarz-Weiß-Entscheidung durchringen!

Sowohl von Äpfeln als auch von Birnen gab es früher eine viel größere Sortenvielfalt. Die Menschen haben sie mit viel Sachverstand angebaut und selbst vermehrt (veredelt) und teilweise nur für ganz bestimmte Zwecke genutzt. Und in einer Selbstversorger- Landwirtschaft konnten sie da anders priorisieren: wenn genau jetzt diese Früchte reifen, die sich nur zum Dörren eignen, dann war eben deren Ernte und Verarbeitung die Arbeit, die Vorrang hatte. Am Ende stand dann ein bestmöglich hergestelltes Produkt. Der Hobbyobstbauer heute beerntet seinen uralten Birnbaum wenn er denn Zeit dafür findet, und ist dann enttäuscht, wenn er in eine überreife, teigig-trockene Birne ohne Geschmack beißt. Er weiß gar nicht mehr, dass sich ihre Aromen erst nach dem Dörren ausprägen. Ja, ich glaube, bei der Birne ist da noch viel mehr verloren gegangen an Sorten und an Wissen über diese als beim Apfel. Einerseits war hier die Vielfalt der Sorten für bestimmte Verwendungszwecke größer als beim Apfel: zwischen der gallebitteren Mostbirne, die dem Most nur in geringen Mengen zugegeben wurde, um ihn haltbarer zu machen, besser zu klären, und um eine zusätzliche, leicht herbe Geschmackskomponente zu haben und der hochedlen, aromatischen, saftigen, im Mund schmelzenden Tafelbirne liegen Welten! Andererseits sind Birnen in Kultur und Verwendung etwas schwieriger als Äpfel. Das fängt schon damit an, dass Birnbäume viel größer und damit schwieriger zu beernten werden können. Dann kann ein solch riesiger Baum plötzlich eine riesige Menge an Früchten tieferen, die aber nicht ewig haltbar sind: die Lagereigenschaften von Äpfeln sind besser! Es gibt auch bei der Birne lang haltbare Lagersorten, aber nach meiner Erfahrung ist es da so, dass sie noch lange im Keller praktisch ungenießbar bleiben, dann aber plötzlich 'kommen' sie, und müssen nun aber zügig verbraucht werden, sonst werden sie faul. Unsere 'Ontario'- Äpfel dagegen fangen jetzt gerade an, gut zu werden, und hätten wir sie bis dahin nicht aufgegessen, wir könnten noch Monate davon essen!

So halte ich es beim Frischessen wie es wohl schon immer war:

Der Apfel ist das normalere, zuverlässigere. Die Birne dagegen eher das besondere, exklusivere. Aber es muss auch passen, viel lieber einen guten Apfel als eine schlechte Birne! Und die Vielfalt und Abwechslung ist eh am spannendsten!

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Hallo,

Männer können X-chromosomal rezessiv vererbte Merkmale nur dann weitergeben, wenn es bei ihnen selbst ausgeprägt ist! Kann das bei diesen beiden Stammbäumen sein?

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Hallo,

Ich bin Fördermitglied bei Amnesty International.

Diese Organisation setzt sich weltweit für politische Gefangene ein. Ich finde das sehr wichtig, aber es passt in keine deiner Kategorien!

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Hallo,

Pflanzen, die man nicht sofort in den Boden bringt, werden "eingeschlagen" (so nennen wir das:)

Einen kleinen Graben ausheben, so tief, dass die Wurzeln hineinpassen, wenn man die Pflanzen schräg an die eine Grabenwand legt. Pflanzen locker hineinlegen (so, dass keine "Keller" zwischen den Wurzeln bleiben) und die Wurzeln mit der ausgehoben Erde bedecken. Danach das Ganze zB mit Fichtenzweigen als Windschutz abdecken.

Der Einschlagplatz sollte feucht, schattig und windgeschützt liegen - Wind trocknet stärker als Sonne!

Die Wurzeln können und sollen nicht richtig in den Boden am Einschlagplatz hineinwachsen, wir wollen sie ja wieder herausbringen! Und austreiben sollen die Pflänzchen auch nicht, bevor sie an ihrem endgültigen Platz sind. Daher sollte der Platz schattig und kühl liegen, nicht dort, wo der Frühling als allererstes loslegt.

Pflanzen kannst du im ganzen Winterhalbjahr, solange der Schnee nicht allzu hoch liegt und der Boden nicht gefroren ist. Bei uns ist jetzt Tauwetter angesagt, danach wäre der Boden wunderbar feucht!

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Hallo,

Ich denke, es geht hauptsächlich um den Faktor Konkurrenz:

Auf der x- Achse das Spektrum an Feuchtigkeitswerten, bei denen die Baumart wachsen kann. Auf der y- Achse die Konkurrenzkraft beim jeweiligen Wert.

Nun gibt es Baumarten, deren Kurve ist relativ schmal, sie kommen also nur in einem ziemlich engen Spektrum von Feuchtigkeitswerten vor. Bei anderen wird dagegen fast die ganze Breite genutzt.

Und die Kurven erreichen unterschiedliche Höhen, die Baumarten sind also beim jeweiligen Feuchtigkeitswert, auch wenn sie vielleicht beide bei diesem Wert wachsen können, unterschiedlich durchsetzungsstark.

Und ganz unten in der Darstellung siehst du dann, was dabei in der Natur rauskommt.

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Wie würdet ihr als Eltern auf dieses Verhalten euer Tochter reagieren?

Stellt euch vor ihr seid Ende 40 und habt mit eurem Ehepartner zwei Kinder - einen Sohn und eine Tochter.

Euer Sohn wird bald 20, hat vor kurzem sein Abitur gemacht und wird bald anfangen zu studieren. Er ist gutaussehend und in seinem großen Freundeskreis sehr beliebt. Kurz gesagt seid ihr sehr stolz auf euren Sohn.

Eure Tochter wird bald 16. In der Schule ist sie zwar nicht einer der besten, gehört aber auch nicht zu den schlechtesten Schülern. Sie hat zwar Freunde, aber nicht viele. Statt, dass sie sich mit ihren Freunden trifft, sitzt sie meistens lieber Zuhause rum. Vom Charakter ist sie nicht sehr selbstbewusst, aber ein sehr liebes Mädchen.

Vor einem halben Jahr habt ihr in ihrer Schultasche eine Packung Zigaretten gefunden. Als ihr sie darauf angesprochen habt, hat sie gemeint sie hatte vorgehabt mal eine Zigarette zu rauchen, hat es sich dann aber anders überlegt und wollte die Zigaretten wegschmeißen.

Daraufhin habt ihr euch natürlich Sorgen um sie gemacht. Jetzt ein halbes Jahr später denkt ihr, dass es ihr wieder gut geht. Ihr macht euch wegen der Zigaretten also keine großen Sorgen mehr um sie.

Es ist ein normales Wochenende. Eure Tochter kommt auf euch zu und sieht sehr bedrückt aus. Sie meint, dass sie mit euch reden möchte. Folgendes erzählt sie euch also: sie raucht regelmäßig Zigaretten, trinkt gerne und viel Alkohol, hat seit etwa vier Monaten ihren ersten festen Freund, hat vor einem Monat mit ihrem Freund ihr erstes Mal gehabt und ist davon sogar schwanger geworden, da sie im betrunkenen Zustand nicht daran gedacht hat zu verhüten.

Von alldem habt ihr nicht ansatzweise etwas geahnt, weil ihr euer Tochter solche Dinge nie zu getraut hättet. Ihr sitzt jetzt also mit Informationen überhäuft vor euer sehr traurigen Tochter.

Wie würdet ihr als Elternteil darauf reagieren?

(Mir und auch keiner einer mir bekannten Personen ist eine solche Situation jemals passiert. Ich frage euch nur, weil ich gerne eine kleine Geschichte schreiben möchte. Jedoch weiß ich nicht wie man als Eltern darauf reagieren würde.)

Ich würde mich sehr über ausführliche Antworten freuen!

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Hallo,

Ganz egal ob das Realität oder das Setting einer erfundenen Geschichte ist, als Vater zweier Söhne finde ich:

Die Person, die das so schildert macht einen Riesenunterschied zwischen den beiden Kindern: Der Sohn wird in den schillerndsten Farben nur positiv dargestellt, ihm werden ausschließlich positive Eigenschaften zuerkannt, die Tochter fällt dagegen sehr ab, sie ist nur mittelgut in der Schule und könnte auch selbstbewusster sein. Ganz egal, was aktuell das Thema ist, die Schwangerschaft oder was auch immer, da gibt es einen gravierenden Unterschied des Elternteils in der Wertschâtzung der beiden Kinder.

Wenn das der Hintergrund ist, vor dem eine erfundene Geschichte spielen soll, dann ist es so. Wäre es Realität, dann wäre es schrecklich. Ich schaffe es gar nicht, mich in diesen Elternteil hineinzuversetzen und zu sagen, wie ich reagieren würde.

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Hallo,

Bin Laie auf dem Gebiet, aber ich denke, man kann am Skelett Mangelernährung einerseits oder Übergewicht bzw den dadurch bedingten erhöhten Gelenkverschleiß andererseits durchaus erkennen. Auch, ob eine Person viel körperlich gearbeitet hat und daher einen entsprechend entwickelte Muskulatur hatte, wird sich feststellen lassen. Daher kann man wohl auf das Gewicht zu Lebzeiten schließen, exakt bestimmen wird man es nicht können.

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Hallo,

Wir können Bäume nach ihrem Lichtbedarf in Licht- und Schattbaumarten unterteilen. Je mehr ein Baum als Schattbaumart zu bezeichnen ist, mit desto weniger Licht kommt er noch aus. Das wiederum heißt, er wird auch an den Stellen noch Blätter oder Nadeln behalten, wo nicht den ganzen Tag oder überhaupt nicht so viel Licht hinfällt. Ein ausgeprägter Lichtbaum wird dagegen nur dort Blätter behalten, wo tatsächlich richtig volle Sonne zu tanken ist. An anderen Stellen rentiert es sich für ihn nicht, und dafür nimmt er auch kleinere Lücken in Kauf. Kurz: je mehr Schattbaumart desto dichter der Schatten den sie wirft. Lichtbaumarten spenden lichten Schatten, durch den noch Sonnenstrahlen dringen. Ausgeprägte Schattbaumarten sind zB Buche, Weißtanne, Eibe, auch noch Hainbuche und gerade noch so die Lindenarten. Die öfter genannte Eichen würde ich ganz klar als Lichtbaumarten bezeichnen. Auch die meisten Ahornarten könnte man bestenfalls noch Halbschattbaumarten nennen.

Aber geht es dir darum, dass der Schatten möglichst dicht sein soll? Oder magst du vielleicht gerade den lichten Schatten, den eine Eiche, ein Nussbaum spendet? Was ist für dich ein "guter Schattenspender"? Ganz sicher einer , der dort, wo du ihn haben möchtest gut wachsen kann, groß genug wird, aber nicht zu groß,... kurz, wirklich beantworten kann dir die Frage nur, wer sich mit Bäumen auskennt und die Örtlichkeit kennt, wo der Baum hin soll.

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Hallo,

Was eine ökologische Nische ist, weißt du? In meinen spontanen, nicht überprüften Worten:

Die spezifische Art und Weise, wie eine Tier- oder Pflanzen- (oder Pilz-, Bakterien-,...) Art die in ihrem Habitat vorkommenden Ressourcen im Wechselspiel mit den anderen dort vorkommenden Arten nutzt.

Das musst du nun auf die Ruhrdommel und ihren Lebensraum anwenden!

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Hallo,

Ich bin als Förster schon sehr oft Wildschweinen begegnet, allerdings nur dort, wo sie bejagt und nicht zB in Gattern gehalten und von Menschen praktisch aus der Hand gefüttert werden. Dort gelten meine Sätze ausdrücklich nicht.

Mehr oder weniger gefährliche Situationen habe ich bisher nur in Extremsituationen erlebt: das vom Auto angefahrene oder das angeschossene Wildschwein, das nicht mehr flüchten kann, ja das stellt sich auch: es versucht zu kämpfen.

Ansonsten haben sie mich schon oft erschreckt: nachdem ich mich im Wald auch viel querfeldein bewege, komme ich gelegentlich auch zufällig ziemlich nahe an ihren "Kesseln" vorbei, wo sie gerade ruhen. Wenn sie entscheiden, dass es jetzt doch zu nahe ist, dann bebt oft plötzlich sprichwörtlich die Erde, es rumpelt und knackt, wenn sie sich zur Flucht entschieden haben.

Ihre Sinne sind sehr viel besser als unsere. In den meisten Fällen haben sie uns also schon lange wahrgenommen, bevor wir sie bemerken, aber sie werden, wie beschrieben vielleicht erst einmal abwarten, wenn es ihnen zu nahe wird dann aber doch flüchten. Nicht immer so spektakulär, wenn sie ohnehin in Bewegung und noch weiter weg sind, dann ändern sie vielleicht auch nur ihre Route, und das manchmal auch heimlich still und leise, wir kriegen es gar nicht mit.

Wenn du sie doch einmal zuerst bemerkst: verhalte dich ruhig, keine heftigem oder hektischen Bewegungen, und genieße deine Beobachtung. Wenn du die Begegnung doch irgendwann beenden möchtest: fange an zu reden, erst ganz leise, dann langsam immer lauter, und langsam auch von Bewegungen, Gesten unterstützt.

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Hallo,

Ich denke, du meinst Borkenkäferbefall?

Da geht es vor allem um die beiden Arten Buchdrucker und Kupferstecher gemeint. Sie sind zwar sehr spezialisiert, befallen fast nur Fichten, trotzdem ist die momentane Situation sehr problematisch:

Natürliche Abwehrmechanismen gibt es (Harzfluss, um die Käfer darin zu ertränken), aber nach den zurückliegenden Extremwetterjahren (oder demnächst Normaljahren?) geht es den Fichten schlecht, sie können kaum Harz produzieren. Zudem funktioniert das ohnehin nur, wenn es eine relativ geringe Anzahl von Käfern versucht, nicht mehr bei der extremen Massenvermehrung und den daraus resultierenden Befallszahlen. Praktisch jeder betroffene Baum stirbt ab.

Die Fichte ist heute (noch) in vielen Regionen sehr häufig vertreten. Auch im wärmeren Flachland, wo es sie von Natur aus gar nicht gäbe. Der Mensch hat sie aus verschiedenen Gründen dorthin gebracht:

  • Die Fichte ist eine der wenigen Baumarten, mit der man relativ leicht und problemlos große Kahlflächen aufforsten kann. Wir vergessen heute oft, dass unsere Vorfahren zu Beginn der Industrialisierung in einem weitgehend entwaldet Land lebten. Dass diese Flächen heute wieder Wald tragen, wäre ohne Fichtenpflanzung kaum möglich gewesen.
  • Eine Zeitlang hat das auch prima funktioniert: im Flachland wächst die Fichte sogar besser und schneller und liefert Holz, das man prima, zB als Bauholz verwenden kann. Also sind viele bei dieser Baumart geblieben, die Zimmerer, Architekten, die Säge Industrie haben sich auf diese Baumart eingestellt und wollten nur noch sie haben.
  • Gut, ein bisschen helfen musste ihr der Mensch dort schon immer: nicht nur die Fichte fühlt sich im Flachland wohler, auch die Borkenkäfer. Hätte der wirtschaftende Mensch nicht konsequent die Bäume entfernt, die von Borkenkäfer befallen waren, sie hätten sich immer wieder massenhaft ausgebreitet. Aber im früher kühleren und feuchteren Klima (das 19.Jahrhundert gilt heute als "Kleine Eiszeit") war das problemlos möglich, es ging meist nur um wenige befallene Bäume.

Heute haut das nicht mehr hin: nach den vergangenen Trockensommern grassiert europaweit eine Massenvermehrung: In einem Baum, der nicht rechtzeitig entfernt wird, können sich ca. 20000 Jungkäfer entwickeln. Um einen neuen Baum zum Absterben zu bringen, braucht es wenige hundert. Und gerade in den leider noch häufigen Reinbeständen finden sie auch leicht wieder eine Fichte. Pro Jahr gibt es nicht, wie im Gebirge eine, höchstens zwei Käfergenerationen, sondern in den letzten Jahren immer drei. Zusätzlich kann dasselbe Weibchen nach der ersten Eiablage, während die Larven sich entwickeln, auch noch "Geschwisterbruten" anlegen, sodass es sogar noch mehr als drei "Angriffswellen" über den Sommer gab. Diese Situation ist im ganzen Land und in allen Nachbarländern so, deshalb reichen die Arbeitskapazitäten längst nicht mehr aus, es gibt nicht genügend Waldarbeiter, Holzrücker, Unternehmer, Maschinen,... um alle Bäume rechtzeitig aus dem Wald zu bringen. Dies führt zu neuem Befall, da die Käfer ja ungehindert ausfliegen können, ein Teufelskreis!

Hinzu kommt, dass die Mengen an Käferholz, die aufgearbeitet werden, vom Markt längst nicht mehr aufgenommen werden können, sie sind nichts mehr wert. Dafür sind aber aufgrund der zu knappen Kapazitäten die Preise gestiegen, die für die Aufarbeitung bezahlt werden müssen. Das bremst natürlich auch den Elan bei der Aufarbeitung.

Deswegen ist es problematisch!

Noch mehr Probleme werden wir in den nächsten Jahren haben: ähnlich wie unsere Vorgänger zu Beginn der Industrialisierung werden wir riesige Flächen wiederaufforsten müssen...

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Hallo,

Ich denke, viele der intelligenten Säugetiere unter den Räubern haben gelernt, dass es durchaus gefählich sein kann, sich mit Menschen anzulegen.

Zwar sind Menschen ihnen körperlich unterlegen, aber da sie Werkzeuge wie Jagdwaffen einsetzen können und dies gelegentlich auch tun, kann sich die Überlegenheit schnell umkehren, und die Räuber verlegen sich daher lieber auf weniger gefährliche Beute, bei der nicht mit derartigen Überraschungen gerechnet werden muss. Wenn sie allerdings über längere Zeit derartige Erfahrungen mit Menschen nicht mehr machen, dann kann es durchaus sein, dass sie sich ihrer Überlegenheit wieder bewusst werden, und den Menschen wieder in ihr Beutespektrum aufnehmen. In diese Kategorie würde ich zB die einheimischen Arten Wolf und Wildschwein stecken. Bei Wildschweinen gibt es durchaus Fälle, dass es dort, wo sie nicht gejagt sondern gehätschelt werden, zu Übergriffen auf Menschen gekommen ist.

Und nachdem es dir um das Fressen von Menschen geht, da gibt es jede Menge Tiere, wenn es ihnen in Ausnahmefällen doch gelänge einen zu erbeuten, oder sie ihn nicht selbst erbeuten müssen: unter den einheimischen Wildtieren neben den beiden genannten Arten zB Fuchs, Kolkrabe ("Galgenvogel"), bis hin zu Insekten wie Ameisen oder den Larven bestimmter Fliegenarten.

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Hallo,

Bei einem richtig großen Baum fängt die Sache möglichweise bereits an, sich ins Gegenteil zu verkehren: vielleicht sterben erste Äste ab, oder in seinem Innern hat sich bereits äußerlich unsichtbar eine Fäule entwickelt. Das heißt dann nichts anderes, als dass er anfängt, das viele CO2, das er in seinem langen Leben der Luft entzogen und zum Aufbau seines Holzels und der anderen organischen Substanz benutzt hat, wieder abzugeben! Es kommt sogar vor, dass ein uralter Baum, obwohl er noch lebt, irgendwo noch ein paar Blätter hat, bereits wieder mehr abgibt als er noch binden kann. Irgendwann ist es ohnehin soweit, kein Baum lebt ewig, und irgendwann sind alle Überreste von ihm verrottet, alles ehemals gebundene CO2 wieder freigesetzt. Das ist für mich aber gar nicht das Entscheidende. Viel wichtiger ist, was mit dem Lebensraum, in dem er stand, weiter passiert? Waren da vielleicht andere, jüngere Bäume daneben, die die Lücke, die er hinterlassen hat, von den Rändern her teilweise wieder zuwachsen? Und haben sich im Innern der Lücke vielleicht neue, junge Bäume eingestellt? Oder wird der Bereich nun dauerhaft von Bäumen freigehalten.

Ich meine, es hat in diesem Zusammenhang gar keinen Sinn, den Einzelbaum isoliert zu betrachten, wann er viel, wann wenig oder gar kein CO2 speichert, das sind nur Momentaufnahmen, und wenn ich den gesamten Prozess bis zum Ende betrachte, dann ist die Endsumme für ein Individuum immer 0! Wichtig ist, dass der Lebensraum, in dem viele Bäume stehen, wir nennen ihn meist Wald, als solcher erhalten bleibt! In seiner organischen Substanz ist eine ganze Menge CO2 gebunden. Wenn ich dann ein paar Jahrhunderte nach vorne oder zurück springe, dann wird die organische Substanz in anderen Individuen gebunden, aber die Menge auf der Fläche wird ziemlich genauso groß sein. Sie kann also auch nicht endlos gesteigert werden, in einem reifen, alten Wald ist sozusagen schon die Maximalmenge an CO2 auf der Fläche, für mehr ist kein Platz, es wird nur verschoben, das was abstirbt, verrottet, wird wieder ersetzt. Dass diese dynamischen Speicher erhalten bleiben, ist natürlich wichtig, sonst hätten wir noch mehr CO2 in der Luft. Wenn ich aber mit Bäumen eine Verringerung erreichen will, muss ich einen anderen Weg gehen, es reicht nicht, die bestehenden Individuen zu erhalten, auch nicht die bestehenden Wälder, Baumlebensräume, sondern ich muss neue schaffen, dort, wo bisher keine Bäume wachsen können oder dürfen!

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Hallo,

Ein weniger bekannter Trick:

Die richtige Sorte wählen! Die Neigung braun zu werden ist bei verschiedenen Sorten unterschiedlich ausgeprägt. Mit der Ausnshm von 'Boskoop', der stark bräunt, bräunen säuerliche, Vitamin C reiche Äpfel im Allgemeinen weniger. Phänomenal ist der 'Gelbe Edelapfel', ich habe das selbst schon öfters gesehen, man kann ihn aufschneiden und stundenlang stehen lassen, er bleibt weiß! Einer Gründe, warum er früher bei Bäckereien für Kuchen so beliebt war!

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Hallo,

Es gibt eine Verwandte der Rotbuche, die Amerikanische Buche:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Amerikanische_Buche

und auch eine Verwandte der Hainbuche:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Amerikanische_Hainbuche

Dieselben Arten wie bei uns gibt es nur künstlich eingebracht.

Hainbuchen und Buchen sind übrigens nicht näher miteinander verwandt.

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