Was muss man im Falle, dass man eine Betreuung für einen Familienangehörigen anstrebt, beachtet werden?

Meine Eltern sind über 80 Jahre alt, der Vater ist dement, die Mutter auch nicht mehr imstande, den Alltag für Beide zu meistern.

Jetzt habe ich mit meiner Mutter übberlegt, ob ich eventuell die Betreuung für meinen Vater bei Gericht beantrage sollte.

Eine (einfache, nicht beurkundete) auf mich ausgestellte Vorsorgevollmacht haben beide Elternteile bereits vor Jahren als mein vater auch noch geistig klar war, unterschrieben.

Mein Vater hat das alleinige Grundrecht für deren Wohnhaus, das Haus soll zum Zwecke der Altersversorgung für Beide, und weil man Mittel freimachen muss, um eine Seniorenwonung etc. zu mieten, verkauft werden.

Ich werde in der nächsten Woche wenn ich Urlaub habe, zum Familiengericht gehen und mich dort erkundigen, was zu veranlassen ist.

Aber vielleicht kann mir jemand vorher sagen, wie das in der Praxis ablaufen sollte.

Da der Erlös des Hauses ja eigentlich meinem Vater alleine zusteht und meine Mutter damit nichts zu tun hat, wüsste ich gerne, wie man das regelt.

Eine ganz banale alltägliche Situation wäre z. B. der Einkauf für den Lebensunterhalt. Muss man bei einem Ehepaar dann alles genau durch Zwei teilen (Mutter hat nur eine kleine Rente) oder wird das über ein festgelegtes Haushaltsbudget finanziert.

Man muss ja alles genau belegen und dem Familiengericht nach einer gewissen Zeit vorlegen, das ist schon klar, aber wir haben keinerlei Vorstellung davon, wie es in der Praxis aussieht.

Recht, Angehörige, Betreuungsrecht
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Glpckliche Tage erleben bevor sie Stirbt, wie habt ihr solche Situationen gemeistert?

Hei,

Gerade bedrückt mich was und ich habe das Gefühl das mit niemanden so wirklich teilen zu können.

Meine Schwester (11j) leidet an Krebs und wir haben von den Ärzten erfahren, das die Prognose eher schlecht ausschaut. In einem Gespräch mit ihr meinte sie, dass sie am liebsten keine Behandlungen mehr machen möchte und die letzte Zeit zuhause unter den Liebsten verbringen will.

Wir wollen und werden nichts gegen ihren Willen tun, was sie nicht möchte, sondern ihr noch das Schönste aus dem Leben holen.

Es ist natürlich klar, dass jetzt die Angerhörigen leiden und es manchmal einfach unerträglich ist, daran zu denken, sie eines Tages nicht mehr bei und zu haben.

Bis vor kurzem dachte ich, ich würde mit dem gut zurecht kommen, doch irgendwie holt mich alles so nach und nach ein. An den meisten Tagen vorallem Tagsüber, fühle ich mich so, als hätte ich 5 Energy Drinks getrunken und kann für meine Kinder und meine Schwester da sein. Abends, wenn alle schlafen, mein TV läuft und mein Hund sich zu mir Kuschelt fühlt sich alles so schwer, gemein und unerträglich an und ich frage mich, wie ich den Tag geschafft habe.

In der Familie bin ich die Älteste, meine Eltern sind getrennt und zu meinem Vater hab/en ich/wir keinen Kontakt. Ich habe 2 Freunde mit denen ich eig. über alles reden kann, aber manchmal krieg ich kein Wort raus, obwohl ich reden möchte.

Wir bekommen natürlich alle Unterstützung und ich gehe sowieso zur Therapie sowie hab ich eine Haushalthilfe, sodass ich mich um wichtigere Dinge kümmern kann, aber der Haushalt nicht liegen bleibt. Aber ich denke man kann nie genug Hilfe haben, denn mit dem Kopf ist man immer noch bei den Kindern (eines davon auch Krank) und bei der Schwester sowie auch bei den gesunden Geschwister.

Alles läuft auf Hochtouren und ich frag mich manchmal, wie andere das geschafft haben, ein Kind oder Geschwisterkind ins Sterben zu begleiten. Meine Schwester ist nicht der 1. Tod der mir nahe geht, aber der 1. der mir am nahesten geht. Wir haben eine Enge Bindung und deswegen merke ich, dass ich Angst vor dem Tot und dem, was danach kommt.

Ich hätte mir gewünscht, sie würde gesund werden, ich wünsche mir aber jetzt, dass sie noch ein glückliche Wochen hat und danach friedlich schlafen darf.

Was hat euch besonders geholfen? Wie habt ihr die Zeit danach überstanden? Was würdet ihr anderen Betroffenen besonders mit auf den Weg geben?

Danke fürs Durchlesen und Antworten. Ich hoffe meiner Seele geht es danach gleich besser.

Leben, sterben, Tod, Psychologie, Angehörige, Betroffene, Gesundheit und Medizin, Krebs, Liebe und Beziehung, Psyche
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Wozu sind Abschiedsbriefe da?

Hallo. Ich habe vor, Abschiedsbriefe zu schreiben. NEIN, ich habe KEINE Suizidgedanken. Ich bin auch noch relativ jung (14), und habe keine Krankheit oder ähnliches. Ich weiß nicht, aber ich bin der Meinung, dass man immer darauf vorbereitet sein sollte, weil es immer passieren kann. Ich war immer eher der Einzelgänger und hab nie jemandem mein komplettes Ich gezeigt, aber ich finde, wenn ich tot bin, sollten es bestimmte Menschen wissen. Ich möchte auch vielen danken für die tolle Zeit etc. ... Eigentlich bin ich auch relativ begabt in sowas (Gedichte schreiben,...) nur gibt es eine Person, die mich kapputt gemacht hat und andere Personen auch. Ich werde diesem Menschen auf jeden Fall auch einen Brief schreiben, aber wenn ich wirklich die komplette Wahrheit schreiben würde, wird die Person nur noch schlimmer werden. (Ich hoffe, dass man mir einigermaßen folgen kann.) Deswegen ist jetzt meine Frage, ob ich die Person bis in meinen Tod im falschen Glauben leben lassen soll oder ob ich die Wahrheit sagen soll? Lügen ist meist schlecht, ich weiß, aber diese Person ist sehr unglücklich und naja... sehr kompliziert. Sind Abschiedsbriefe für die gestorbenen da (quasi, dass sie sterben können, ohne noch etwas sagen zu müssen) oder sind die Briefe eher für die Angehörigen (damit diese noch eine Erinnerung haben und keine Fragen offen bleiben) ? Ich hoffe man versteht, was ich meine. LG :)

Tod, Angehörige, Beerdigung, Abschiedsbrief
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Zugriff auf Handydaten von einem nahen verstorbenen Angehörigen

Hallo Community.

Vor knapp drei Monaten ist mein 18jähriger Bruder tödlich verunglückt. Da er seit einiger Zeit schon nicht mehr bei uns zuhause wohnte, sondern in einer Wohngruppe, hatten wir erst gestern die Gelegenheit seine persönlichen Sachen abzuholen.

Unter diesen Dingen befand sich auch sein Handy.

Leider kann man darauf nicht zugreifen. Der Akku ist zwar voll, aber natürlich wissen wir den PIN-Code nicht. Deswegen habe ich die SIM-Karte entnommen, doch dann sollte man den Bildschirm durch ein Symbol entsperren (es sind 9 Punkte auf dem Display zu sehen, die man in einer vorher festgelegten Reihenfolge verbinden muss). Auch dieser Entsperrcode ist uns nicht bekannt. Allerdings zeigt das Smartphone an, dass man bei Vergessen des Symbols, sich auch mit dem Google-Account anmelden kann, jedoch ist auch dieser unbekannt (sowohl die E-Mailadresse als das Passwort).

Der plötzliche Tod meines Bruders hat sowohl mich als auch meine Eltern und meinen kleinen Bruder (12) sehr erschüttert. Wir klammern uns an alles, was von ihm übrig geblieben ist - so auch mögliche Daten auf seinem Handy (Fotos, Notizen, etc.).

Leider kenne ich mich mit den neuesten Handys/Smartphones überhaupt nicht aus... Auch nicht, wie in dem Fall zu verfahren ist, wenn jemand verstorben ist und die Angehörigen als Erinnerung die Daten haben wollen.

Deswegen meine Fragen:

Ist es irgendwie möglich, Zugriff auf sein Smartphone zu bekommen?

Wie ist dabei vorzugehen? Kann dies nur ein Profi machen?

Sollte man sich an die Herstellerfirma bzw. den Vertragspartner wenden (den wissen wir nicht genau, da wir keine Papiere dazu haben - vermutlich aber Telekom)?

Wie sieht die Sache rechtlich aus? Haben meine Eltern das Recht auf seine Daten?

Falls es irgendeine Rolle spielt, bei dem Smartphone handelt es sich um ein HTC One.

Ich wäre wirklich sehr dankbar, wenn hier jemand helfen könnte. Meine Eltern liegt das sehr am Herzen.

Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus!:)

PC, Computer, Handy, Smartphone, Technik, Tod, Recht, Eltern, Vertrag, tot, Angehörige, Bruder, Handyvertrag, Todesfall
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Wie mit einem(r) Paranoiden umgehen?

Hallo, nach dem Lesen verschiedener Websites zu diesem Thema befürchte ich,dass meine Freundin eine paranoide Persönlichkeitsstörung hat. Leider habe ich nirgendwo Hinweise gefunden, wie man als Angehöriger damit umgehen sollte. Die Störung äußert sich in 1.Linie darin, dass Sie ständig befürchtet, in der Wohnung abgehört zu werden oder dass jemand mithört. Dabei handel es sich um eine gute Wohngegend und ein Haus mit soliden Wänden. Die Nachbarn horchen auch nicht ständig und sind (eigentlich) auch nicht das Problem. Dieses besteht darin, dass meine Freunding bei allen "heiklen" Themen mich ermahnt, leise zu sprechen, oder zu flüstern, bzw Angelegenheiten welche zb das Finanzamt oder Geld im Allgemeinen betrifft, gar nicht auszusprechen, weil Sie befürchtet jemand könnte mithören. Dabei ist kein Steuerhinterzieher unter uns und meine Stimme ist für einen Mann eher leise. Schreien tue ich auch nie. Trotzdem ist diese Paranoia da, die schon in der alten Wohnung gelegentlich auftrat und jetzt in den letzter Zeit immer schlimmer geworden ist. Zb hatte meine Freundin sich häufig über den ehemaligen Nachbarn aufgeregt, aber nie gewagt, ihn direkt zu kritisieren. Stattdessen lässt sie sich alles gefallen und benimmt sich so, als ob jeder Nachbar ein Halbgott wäre. Als ICH mich dann auch mal in einem 4-Augen-Gespräch mit Ihr über den Typ aufgeregt habe,ist sie völlig durchgedreht. Nachdem ich die Wohnung zu einem Termin verlassen hatte, bekam ich 2 Std. später von Ihr eine SMS mit dem Wortlaut: "du hast meinen Nachbarn beleidigt, komm nie wieder hierhin". Nach ein paar Tagen konnte ich Sie dann wieder beruhigen. Nun haben wir uns letzte Woche wegen einer Nebensächlichkeit gestritten. Dabei sagte ich (mit etwas lauterer Stimme, aber sicher nicht schreiend) zu Ihr: "du benimmst dich dich wirklich sehr unhöflich und undankbar mir gegenüber". Als ich Sie dann am nächsten Tag von der Arbeit anrief, bekam ich von Ihr zu hören, ich hätte mich asozial benommen, rumgeschrien und die Nachbarn hätten bestimmt alles gehört. Jetzt könnte Sie denen nicht mehr in die Augen sehen,wir müssten uns trennen und separate Wohnung nehmen. Dabei habe ich weder geschrien,noch sie beleidigt,noch konnten die Nachbarn etwas davon hören. In Ihrer Paranoia hat Sie aber anscheinend eine Heidenangst davor, dass jemand (in 1.Linie wohl die Nachbarn) etwas Ungebührliches hören könnte. Dabei erzählt Sie in ruhigen Stunden sogar selber immer wieder,dass sie paranoid wäre. Behandeln lassen will sie sich aber nicht. Wie gesagt, die Probleme sind: a) Paranoia (Angst abgehört zu werden oder die Nachbarn könnten mithören) b) die Meinung der Nachbarn ist unermesslich wichtig für Sie **Frage: wie soll man mit einer solchen Paranoia umgehen? Mit Argumenten komme ich nicht zu Ihr durch. Ruhig bleiben und mitspielen, praktiziere ich schon seit Jahren. Aber es wird immer schlimmer. Gibt es keine andere Möglichkeit, wie man eine Paranoia abmildern oder therapieren kann? Für Tipps: danke im Voraus

Therapie, Psychologie, Angehörige, Paranoia, Psyche
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Suche Hilfe für mich und meinen Freund?

Hallo zusammen ich weiß das es für mich grade ein sehr schwerer schritte ist über das thema zu reden. ich bin mit einem drogenabhängen zusammen und weiß langsam nicht mehr weiter. Ich weiß das er unbedingt aufhören will so ist es nicht,er weiß auch das ich zu grunde gehe wenn er damit weiter macht, aber ich stelle mehr und mehr fest das es schwer ist aufzuhören besonders wenn es die stärkste droge ist überhaupt. :( Meinn anliegen ist es nur wie kann ich ihm bei der ganzen sache helfen? ich hab keine ahnung wir waren schon bei der sucht beratung und die kommen einem damit das man erst mehrere sitzung halten muss und dann erst in ne entgiftung kommt oder ins metha programm. aber was soll das wenn mein freund am besten sofort aufhören will wird uns alles verbaut und das kotzt mich an. Und ihnnur deswegen verlassen neun das werde ich ncht tundafür hab ich schon zu viel mit ihm durch gestanden.Er ist nur an das zeug gekommen weil er falsche freunde hatte und vor ca. 3 jahren seine mum verstorben ist und er es mit einem schlechten traumatischen erlebnis er musste seine mum tot aus ihrem bett holen und das hat ihn leider auch sein leben versaut mit der scheiß droge! Ich hab immer so viele fragen aber ich bekomme nie eine antwort drauf. Aber eins im vorraus ich werde niemals die droge nehmen sehe ja wo es endet!

Bitte kann mir einer einen rat geben!!!

Drogen, Abhängigkeit, Angehörige, Drogenentzug
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