Psychopharmaka – die neusten Beiträge

Welches Medikament passt dazu? (Psychopharmaka)

Hallo Community, ;) ich bin 19/m und eig. über nichts in meinen Leben meckern. Außer meiner Emotionslosigkeit. Und das ist auch schon das Problem. Ich war mir 16 Jahren in der Psychiatrie. Dort wurde ich not-eingewiesen stationär therapiert. Die Diagnose: mittelgradige Depression und Angsterkrankung und/bzw. Zwangserkrankung. Emotionslosigkeit Da habe ich dann Medikamente bekommen. Zwar meiner Meinung nach 50% (2 Tabletten/Tag) zu viel, aber die Wirkung war super: Stress wurde vermindert, ich war ausgeglichen und habe begleitend trotzdem eine Verhaltenstherapie gemacht, die auch ist... bloß bekam ich 2,5 Jahre nach der ersten Medikamenteneinnahme heftigen Nebenwirkungen, welche bei SSRI typisch sind. Also suchte ich einen Psychiater auf, und setzte die Medikamente mit Ihm zusammen ab - gegen seinen Rat. Aber mir ging's körperlich so schlecht, ich wollt das nur los werden. (Abgesetzt - nicht ausgeschlichen.) Danach habe ich auch keine Medikamente mehr genommen. Wieder gegen ärztlichen Rat. Jetzt sehe ich ein: ich habe diese medikamentöse Therapie falsch beendet. Nachdem ich jetzt ohne Medikamente bin, bin ich nicht mehr so ausgeglichen, als mit Medikamenten. Ich würde wieder Medikamente nehmen... und sie dann ''normal'' absetzen. Mir gehts schlecht. Naja jetzt könnte ich wieder Medikamente einnehmen (aber niemals SSRI, wegen schlechten Erfahrungen. Einfach kein SSRI.) Zwar haben sich meine psychische Zustände verbessert, was den Umgang mit sozialen Sachen betrifft, oder meine gesunde Ernährung usw., aber Sachen wie 'So bleibe ich auch ohne Medikamente glücklich' nicht. Die Symptome bzw. schon bekannten psychische Erkrankungen jetzt: -Emotionslosigkeit (gehört das zur Depression? Ich meine früher war ich nicht so emotionslos. Zwar schon auch sehr gedämpft mit den Emotionen, weil ich immer Hoffnung hatte und wieder enttäuscht wurde - das war so phasenweise. Mal gut, mal schlecht. Aber jetzt erwarte ich nichts mehr, das kommt mir einfach sicherer vor. Keine Erwartung = keine Enttäuschung. Da bin ich schlauer geworden.) -mittelgradig depressive Episoden (F32.1 ICD 10) (dazu gehören, mangelnde Konzentration- und Gedächhtnisfähigkeiten, schlechte Stimmung, gedämpftes Emotionsempfinden/Emotionslosigkeit) -Angsterkrankung (dazu Zwangserkrankung) -Unklar im Kopf -Ich fühle mich letztlich unausgeglichen. Ich habe einen Termin bei meiner Psychiaterin ausgemacht. Ich weiß, sollte mich an meine Psychiaterin wenden, und ich hab sowieso ein Termin bei ihr und das kannst du dann mit ihr klären usw., usw. aber das ist auch nicht die Frage. Die Frage geht an die Community: Habt ihr eine Vorstellung, welches Medikament ich bekommen könnte oder wenn ihr euch schon auskennt, gegen diese Symptome helfen?*** (Ein Medikament, das gegen Depression, Angsterkrankung(und/bzw Zwangserkrankung), kein SSRI/MAO-Hemmer (weil man da auf Nüsse/Bananen usw. verzichten muss.), es soll nicht benehbeln, wenig/keine Nebenwirkung, niedrige Dosierung.

Psyche, Psychopharmaka, Verträglichkeit

Niederdosiertes Serquel absetzen: Hat jemand von Euch Erfahrung? Welche Nebenwirkungen gibt es?

Hi :) Ich bin neu hier und mache dies zum ersten mal! Ich hab keine Threads zu diesem Thema gefunden und gedacht ich versuchs mal. :)

Ich bin 27 und nehme seit ca. 2 Jahren jeden Abend zwischen 25 und 50 mg Seroquel. Ich habe das Sero von meinem Psychiater gegen meine zum Teil schon massiven Schlafstörungen ausgelöst durch mittelschwere Depressionen verschrieben bekommen. Nach ca 2 Wochen mit anfänglichen Nebenwirkungen hat es super gewirkt. Ich habe mich von Anfang an für Neuroleptika und gegen Benzos entschueden, da Benzos ziemlich schnell abhängig machen können.

In den letzten 2 Jahren hat sich mein Leben ziemlich stabilisiert. Ich habe einen geregelten Tagesablauf und eine stabile Beziehung. Meine Depressionen sind bis auf gelegentliche leichte Verstimmungen verschwunden. Ich bin ein ziemlich zufriedener Mensch geworden. Da ich nicht mein ganzes Leben von irgendIchen Medikamenten abhängig sein möchte, hab mir überlegt, das Sero langsam abzusetzen und evtl. auf pflanzliche Mittel umzusteigen. Ich habe meinem Psychiater von meinen Plänen erzählt, worauf er mir ein pflanzliches Mittel gegen Ein- und Durchschlafstörungen von Zeller verschrieben. Er hat gesagt, ich könne erst 25 mg Seroquel durch eine Tablette des pflanzlichen Mittels ersetzen und danach 12.5 mg Sero mit je einer weiteren Tablette. Ich sollte jedoch für jeden Schritt mindestens einen Monat einrechnen. Ich habe seit zwei Tagen mit dem ersten Schritt angefangen und bin morgens extrem müde, dh auch nicht so erholt wie mit dem Seroquel. Ich hab mich gefragt, worin die Nebenwirkungen beim Absetzen von Seroquel bestehen und ob jemand praktische Erfahrungen damit gemacht hat! Danke für Eure Antworten!

Liebe Grüsse C.

Medizin, Psychopharmaka, Schlafstörung

Welches Medikament hilft mir bei massiven Schlafstörungen?

Hallo liebe Community, seit 2009 lebe ich mit der Diagnose paranoide Schizophrenie und nehme regelmäßig Quetiapin (0-0-600mg) ein. Normalerweise konnte ich davon immer sehr gut schlafen, was seit ca. einem Jahr nicht mehr der Fall ist. Selbst mit 750-800mg bin ich nicht bedient! Ich bekam phasenweise zusätzlich Agomelatin, Doxepin, Mirtazapin, Trimipramin, Dipiperon, Melperon, Opipramol, Haldol, und Benzos (Lorazepam, Zolpidem, Zopiclon) ohne besonders vielverprechende Erfolge. Jetzt stellt sich mir die Frage, was da überhaupt noch helfen kann?! Meine Psychose habe ich zwar im Griff, komme allerdings, bei kurzzeitigem Träumen (gefühlt >10min), nie in die Tiefschlafphase. Mich beschäftigt nachts nichts, worüber ich grübeln müsste; ich bin normalerweise ein ruhiger und ausgeglichener Mensch und coffeinhaltige Getränke lasse ich abends natürlich auch weg. Ich habe mich über andere NL informiert und bin dann auf das zum Quetiapin strukturverwandte Clotiapin gestoßen, das in der Schweiz schon seit 1967 unter dem Handelsnamen Entumin zugelassen ist. Heißt das jetzt per se, dass ich dieses Medikament nicht hier in Deutschland verschrieben bekomme? Wenn ja, was wären denkbare Alternativen bei eben genannter Problematik. Bitte nur qualifizierte Antworten!

Medizin, Gesundheit, schlafen, Neuroleptika, Psychopharmaka, Schlafstörung

Was tun gegen Panikattacken im Unterricht?

Hey, ich mache jetzt das letzte Jahr Schule, bin in der 12.Klasse eines Gymnasiums und will mein Abi unbedingt schaffen, aber aufgrund von schwerer Panikattacken, unter denen ich schon länger immer wieder kehrend leide, will ich bald einfach nur alles hinschmeißen, weil ich einfach nicht mehr kann. Ich kriege im Unterricht regelrechte Attacken von Todesangst, begleitet von Symptomen wie Kältegefühl, Atemnot, Schwindel, Angst umzukippen, ich sehe alles unrealistisch und muss zwangsweise den Raum verlassen. Und das wird immer häufiger so. Dann muss ich den Lehrer fragen ob ich kurz raus kann, weil es mir schlecht ginge. Die Schüler und Lehrer wissen davon nichts, wäre es besser es ihnen zu sagen? Welche Möglichkeiten könnten sie mir dann einrichten? Vor allem die Angst, dass ich wieder eine Panikattacke bekomme habe ich schon im Vorfeld, und eben durch diese Angst bekomme ich wieder eine, oder einfach so plötzlich, ohne Grund. Mit meinem Willen oder der Kraft meiner Gedanken, wenn ich mich in dem Moment versuche zu beruhigen, kann ich NICHTS erreichen, habs schon so oft probiert es klappt nicht. Therapien mag ich nicht und bezweifle dass sie etwas bei mir bringen, bzw ich brauche ja etwas das mir JETZT hilft, kann den Unterricht nicht verpassen. Medikamente hatte ich schon durch, bei mir helfen nicht mal die stärksten, pflanzliche kann man gleich vergessen. Hatte Tavor, ist ein Tranquilizer, stark dosiert und jetzt Promethazin, ein Neuroleptikum gegen Angstzustände, hilft aber auch nicht, hatte heute trotzdem eine. Weiß jemand ein Medikament, dass er schon mal hatte, nach dem ich den Arzt fragen könnte? Mir wird nie was wirksames bei mir verschrieben. Oder hat jemand Tipps und Tricks, wie man eine Panikattacke im Beginn im Unterricht verhindern kann? Nur ernstgemeinte Antworten. Danke

Tipps, Unterricht, Panikattacken, Psychopharmaka, verhindern

Was tun als Veganer bei Gelüsten auf Käse und Fisch etc.?

Ok. Die meisten die unpassende Kommentare schreiben, lesen meist sowieso nicht mehr als die Überschrift aber trotzdem bitte ich darum mir nicht "Friss Fleisch" Kommentare an den Kopf zu werfen, weil die einfach nur absolut unpassend sind und knaa... Für alle anderen Dont feed the trolls... Jetzt zu meinem Problem Ich bin jetzt seit fast einem Jahr Veganer und mir ging es eigentlich super damit. Ich hatte nie Gelüste auf irgendwelche tierischen Produkte. Aber seit einigen Wochen kann ich mich absolut nicht mehr beherrschen. Es ist wie wenn ich träume ich esse tierische Produkte, dieser absolute Kontrollverlust und die Verdrängung der Gefühle die dabei aufkommen ließ mich vor einer Weile sogar Hähnchenschenkel essen! Ich hätte danach fast gebrochen, hätte ich das Gefühl zugelassen, so überkam mich der Ekel... Momentan stopfe ich alles zu essen in mich rein, was ich nur finden kann. Und das betraf die letzte Zeit sogar Käse und iwelchen Süßkram mit Milch oder Ei drin. Ich liebe Tiere und ich will das eigentlich nicht aber ich kann mich dann nicht beherrschen... Was soll ich tun? Wie und wo finde ich die Kontrolle wieder und wann/wie/wo konnte ich sie verlieren? Vielleicht liegt es an den Psychopharmaka die ich einnehme. Es handelt sich um Seroquel ein Neuroleptikum. Soll also den Stoffwechsel im Hirn regeln und hat eine leicht stimmungsaufhellende Wirkung. Hattet ihr so etwas schon mal, was habt ihr dagegen gemacht? ich will und kann so nicht mehr weitermachen... Wo könnte ich darüber noch Hilfe und Infos finden?

liebe Grüße

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