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Schwere der Symptome durch Medikamente ausgelöst? Erfahrungen?

Hallo, habe seit sehr vielen Jahren PTBS, Derealisation, Panikattacken. Konnte aber immer noch normal arbeiten gehen und auch sonst alles machen. Irgendwann vor ca 5 Jahren wurde alles (beruflich bedingt) schlimmer. War lange krank und bekam Fluoxetin.Derealisation wurde damit aber eher schlimmer. Ängste und Panik kaum bis garnicht besser. Ich sollte es aber weiter versuchen. Es wurden viele Dosen ausprobiert. Bin irgendwann wieder arbeiten gegangen (nach ca 18 Monaten). Nahm Fluoxetin weiter, auch wenn es irgendwie nicht wirklich half. Dann war ich ca 1 Jahr stabil. Wurde schwanger und wurde daher auf Sertralin umgestellt. Half auch nicht mehr aus heutiger Sicht. Ich dachte aber die SSRI würden mich stabilisieren. War aber nicht so (aus heutiger Sicht). Als mein Kind 6 Monate alt war, brach meine Situation wieder ein. Alles wurde extrem schlimm. Dann wurden in ca 1,5-2 Jahren sämtliche Medikamente ausprobiert. Venlaflaxin, Medikinet, Opipramol, Promethazin, Lamotrigin, Escitalopram, Pregabalin.

Hat alles nichts gebracht. Es wurde immer schlimmer. Jetzt kann ich garnichts mehr alleine tun (massive Agoraphobie). Extreme Derealisation. EMDR hat nichts gebracht. Versuche es jetzt mit SE (aktuell erst angefangen in Eigenregie). Traumatherapie bei einer Therapeutin läuft zusätzlich. Nehme aktuell noch Escitalopram und bin es elendig am ausschleichen. Könnte es sein, dass die Medikamente dazu beigetragen haben das es jetzt so heftig ist?

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Keine Wirkung durch SSRI und Absetzprobleme mit Lamotrigin?

Hallo zusammen,

ich würde gerne hören, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat wie ich.

Ich nehme nun schon seit Januar wegen PTBS mit Panikattacken und Derealisation Escitalopram ein. Im Vorfeld wurden schon mehrere SSRI und SNRI probiert, die nicht halfen.

Auch Escitalopram hat nie wirklich geholfen. Daher wurde die Dosis immer mal wieder hoch und runter angepasst, aktuell seit April bei 15mg.

Da ich weiter zunehmende Beschwerden hatte, bekam ich zusätzlich Lamotrigin und habe schon bei niedriger Dosis (25 mg) körperliche und psychische Nebenwirkungen gespürt (Kopfschmerzen, Schwindel, verstärkte Angst/Panik und DR). Bei jeder Erhöhung war es 1–2 Wochen am schlimmsten, dann etwas besser, aber nie wieder so stabil wie vorher. Bei 150mg/Tag war es so massiv (Ängste, Schwindel,Erschöpfung), dass wieder ausgeschlichen wurde.

Jetzt beim langsamen Absetzen habe ich weiter Probleme:

  • Kreislaufbeschwerden (orthostatischer Schwindel, Benommenheit)
  • Schwankschwindel („wie auf einem Schiff“)
  • Stärkste Angstwellen und dauerhafte latente Panik.

Mich würde interessieren:

  • Hattet ihr auch beim Absetzen Schwindel und Kreislaufprobleme, obwohl die Dosis schon niedrig war und wie lange hielt das an?
  • Hatten die Symptome bei euch mehr mit dem Lamotrigin zu tun oder mit der ursprünglichen Angststörung?
  • Hat jemand von euch auch erlebt, dass SSRI (z. B. Sertralin, Fluoxetin, Escitalopram,Venlafaxin) keine wirkliche Linderung bei Angst gebracht haben?
  • Falls ja, ist es euch nach dem Absetzen wieder besser gegangen?

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Tipps.

Danke!

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Absetzsymptome oder doch mehr?

Hii :3

Ich habe die letzten ca. 2 Jahre täglich Venlafaxin genommen, wegen Depressionen und Angststörung (am anfang 37,5mg die letzten paar Monate auf ärztliche anweisung 75mg (da die wirkung doch nachgelassen hat) Seit 4-5 Tagen nehme ich die nun nicht mehr...und seitdem geht es mir körperlich ziemlich dreckig :( Sind das nun "entzugserscehinungen" oder doch was anderes? die symptome die mir seitdem aufgefallen sind:

-Mundtrockenheit bei der auch genug trinken nichts ändert

-Leichtes Zittern im ganzen Körper, vorallem Abends

-Appetitlosigkeit

-Kälteschauer/Schweißausbrüche (Wie das Gefühl als hätte ich Fieber aber beimMessen ist alles ok)

-Vermehrte Panikattacken/Angstzustände

-Tagsüber geht es mri relati gut aber abends fall ich evht in ein loch wo es mir sehr schwerfällt weider rauszukommen...habe auch jetzt wieder Starke einschlafstörungen davon und liege stundenlang schlaflos im Bett

Ist das Normal oder sollte ich lieber doch zum Arzt um irgendwelche anderen Sachen auszuschließen?

mir wurde versichert dass die nebenwirkungen nicht so schlimm wären aber ich muss sagen so schön ist das gerade ja nicht unbedingt xD Ich habe eher damit gerechnet das es mir psysisch nicht so gut gehen würde aber körperlich? dachte halt bei "nur" 75mg wäre das nicht so schlimm das einfach so abzusetzen uff (Ja wird nicht empfohlen i know i know)

Wäre für jede hilfe sehr dankbar uwu

Psychologie, Gesundheit und Medizin, Symptome, Venlafaxin, SSRI, Antidepressiva absetzen

Beruhigungstee für die Nerven mit Nachwirkungen?

Hallo ihr Lieben und einen guten Abend,

Vorgeschichte (wichtig!):

da ich Nachts nicht immer gut schlafen/durchschlafen kann, habe ich den Entschluss getroffen mich im Internet ein wenig über eventuell den Schlaf anstoßende und beruhigende Heilkräuter schlau zu machen. Schlafmittel (Medikamente) stellen für mich keine Alternative dar, weder frei verkäuflich noch verschreibungspflichtig da ich unter einem leichten Reizdarmsyndrom leide und von fast allem direkt Darmprobleme bekomme.

Gesagt - getan - bestellt

Letzten Samstag kamen die besagten Kräuter bei mir an und ich ging auch gleich bei Einbruch der Dämmerung in die Küche um mir für den späteren Abend einen Liter Tee zu "brauen".

Zusammengesetzt hat sich das ganze aus:

1 Liter Wasser 

25 g Passionsblume 

35g Goldmohn (enthält keine Opioide!!) 

4 EL Damiana 100mg Kanna

Wie ich das im Internet lesen konnte sollten alle dieser Kräuter eine mehr oder weniger beruhigende Wirkung besitzen.

Das ich mich nicht richtig schlau gemacht habe ist mir dann jedoch erst im Nachhinein aufgefallen. Als ich das Gebräu getrunken fühlte ich mich für 30-60 Minuten wirklich sehr entspannt und wurde beim TV schauen doch plötzlich sogar richtig müde. Schön dachte ich... bis nach ca. 1 1/2 Stunden plötzlich eine innere Unruhe und ein Kribbeln auftauchten welches ich so stark bisher noch nicht erlebt habe. Die gesamte Nacht verlief schlaflos, es wollte einfach nicht mehr mit dem Kribbeln aufhören. Naja ich dachte mir dann gehst du eben mal auf die Couch und schaust TV bis es dich in Trance gelangweilt hat, vllt. klappt das mit dem schlafen dann ja doch noch - wie auch in anderen schlaflosen Nächten.

Da es jedoch so stark und unangenehm wurde das sogar das Gefühl von umherlaufen und Bewegung nicht mehr ausreichte das kribbeln zu verdrängen nahm ich mir mein Macbook und hab bei google mal bis ins kleinste Detail gelesen was ich mir da eigentlich genau zugeführt habe. Prinzipiell stellte sich heraus sollte die Mischung garnicht erst zu solchen Symptomen führen - hätte ich vorher gewusst das "Kanna" als SSRI und Passionsblume als MAOi wirkt, wäre diese Kombination natürlich auch niemals entstanden.

Nun können sich einige eventuell schon denken worauf ich Hinaus bin.

Sonntag; eine weitere Schlaflose Nach ist vorbei, ging es mir noch schlechter. (Starker Durchfall und nahezu ausbleibende Resorption von Wasser im Darm. Hinzu kamen unglaubliche Müdigkeit sowie Kreislaufprobleme wobei sich letzteres im laufe des Tages jedoch wieder ein wenig beruhigte) Ich dachte es handele sich um vllt. eine Nach- oder Nebenwirkung des Goldmohns doch als ich heute (Montag)aufwachte ging es mir immernoch nicht besser, lediglich der Durchfall hat sich minimiert.

Nun zu meiner Frage.

Mir ist aufgefallen das meine Symptome sich immer ca. 30 Minuten nach der Nahrungsaufnahmeverschlimmern.

Denk Ihr es könne sich um ein schwach/mäßig ausgeprägtes Serotoninsyndrom handeln?

Vielen dank. Matti

Tee, Beruhigungsmittel, Schlafmittel, schlaflos, serotonin, mao-hemmer, SSRI

Antidepressiva und Karies, ein Zusammenhang?

Hallo da draußen!

Ich habe da auch mal ein Problem. Ich nehme seit fast 20 Jahren Antidepressiva. Zuerst trizyklische, jetzt seit einigen Jahren ein SSRI (Fluoxetin)

Das Problem sind meine Zähne. Weder ich noch mein Zahnarzt, mit dem ich mittlerweile schon per Du bin (Scherz) werden Herr der Lage. Ich habe mir mittlerweile in den letzten Jahren 3 mal die kompletten Zähne sanieren lassen. Bei den letzten beiden malen wurde der Rest, der noch übrig war, mit Kronen und Brücken versorgt. Die ersten Kronen waren 3 Jahre drauf, bis der Zahnarzt in einer Marathonsitzung alle runtergemacht hat, weil darunter Karies ohne Ende war.

Vor ziemlich genau 1 Jahr wurde dann der komplette Oberkiefer überkront / Brücken. Bis heute an den neuen Kronen schon 2 Wurzelbehandlungen, jetzt wieder massiver Karies an 3 Zähnen. Also, es muss wieder alles runter und neu gemacht werden. Das Ganze hat mich in den letzten Jahren zig Tausende an Euros gekostet.

Der Zahnarzt kann sich das auch nicht erklären, er habe sowas noch nie gesehen. Mangelnde Mundhygiene ist es auf jeden Fall nicht, da ich bis zu 3 mal im Jahr eine prof. Zahnreinigung machen lasse und mir auch sonst 3 mal tgl. die Beisser putze.

Ich habe mal irgendwo etwas von einem Zusammenhang zwischen Antidepressiva und vermehrter Karies gelesen. Weiß aber nicht mehr wo :-( Denkbar wäre das verstärkte Auftreten durch die Nebenwirkung "trockener Mund"??!!

Kennt jemand das Problem? Hat er / sie auch damit zu tun? Bin für jeden Tipp dankbar!

LG akl

Medizin, Gesundheit, Antidepressiva, Karies, Krone, Zahnarzt, SSRI

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