Abnehmen mit Antidepressiva?

Hi,

ich weiß das klingt absurd, aber ich spiele mit dem Gedanke wieder Antidepressiva zu nehmen, da ich in dieser Zeit abgenommen habe und mich gut gefühlt habe. Nun, da es nach einiger Zeit auch ohne geht... hätte ich trotzdem gern den Abnehmeffekt beibehalten. Ich habe bis dato Sertralin 50mg am Tag zu mir genommen, keine Nebenwirkungen gehabt und positiv war sogar die Appetitlosigkeit. Da vorher ich eher moppelig war, hatte ich mein Wunschgewicht dadurch erreicht und mich in meiner Haut so wohlgefühlt wie noch nie. Und seitdem ich sie wieder abgesetzt habe, merke ich die Kilos auf der Waage steigen, steigen und steigen immer mehr.

Es ist nur um den Druck zu überstehen und mithalten zu können in der Arbeit, gibt es da einen Engpass wo man selbst an sein Limit kommt. Ich trainiere 3x-4x mal die Woche, achte natürlich auf die Ernährung und bin 10 Std. am Tag am arbeiten. Trotzdem esse ich auf einmal öfters weil ich einfach ständig Appetit auf etwas habe. Und dann ist es mal ein Lachsbrot, Käsebrot, Oliven, Reiswaffeln, Himbeeren und und und.. durch diese "Kleinigkeiten" nehme ich zu. Theoretisch müsste ich fast gar nix essen, dass ich mein Wunschgewicht beibehalten kann. (160cm, 46kg.) Habe in 3 Monaten 5 kg zugenommen und werde sie einfach nicht mehr los. Noch mehr trainieren? Noch weniger Essen?

Deswegen nun mein Gedanke, gibt es eine Alternative. Eine Art von Appetitzüglern? Ob die Frage nun berechtigt ist oder auch nicht, ich nehm mir mal die Freiheit und frage mal offen in die Runde.

Vielen Dank.

abnehmen, Medikamente, Antidepressiva, Depression, Gesundheit und Medizin, Sertralin, Sport und Fitness, Appetitlosigkeit, Appetitzügler, serotonin
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Warum Depressionen?

Hi, ich (17) leide seit meiner Kindheit an Depressionen und Angstzuständen und verstehe nicht, warum es Depressionen überhaupt gibt. Der Körper muss doch irgendwie erkennen, dass es dir nicht gut geht und warum kann dich die Depression bis zum Suizid führen?

Ich habe meine Depressionen schon seit meiner Kindheit und auch wahrscheinlich wegen meiner Kindheit. Ich verstehe warum man Depressionen bekommt, aber dass es so eine Krankheit überhaupt gibt verstehe ich nicht. Es ist echt anstrengend so eine Last zu tragen. Ich nehme daher seit einem halben Jahr wieder Sertralin. Am Anfang ging es mir viel besser und jetzt kommt es mir so vor als würden sich meine Depressionen verstärken und die Tabletten mir nicht mehr helfen können.

Dann versuchte ich ein paar Tabletten mehr zu nehmen um zu schauen wie es mir dann geht. Besser. Ich bleib bei einer Tablette 100mg am Tag. Doch es gibt Tage wie Heute, an denen ich mir mindestens 20 Tabletten reinwerfe, um wieder einigermaßen glücklich zu sein und mich nicht mit 17Jahren jede Nacht in den Schlaf weinen muss.

Mein Problem begann traurigerweise schon bevor ich überhaupt geboren wurde. Wäre mein Vater nicht gewesen wäre ich wegen meiner Mutter jetzt im Baby-Himmel, falls ihr mich versteht. Nach meiner Geburt ließen sich meine Eltern scheiden und meine Mutter bekam das Sorgerecht. Sie war keine so Liebe Mami wie ich es mir gewünscht hätte. Sie Schlug, entmutigte und brach mich. Und als es ihr keinen Spaß mehr gemacht hat, warf sie mich mit 10Jahren für 1Jahr in eine Psychatrie. Ich habe nicht verstanden was los war, es ist einfach geschähen.

Jetzt Lebe ich bei meinem Vater und werde nicht mehr geschlagen. Doch alles was ich so schön Verdrängt habe, kam schließlich wieder zurück und ich bekam wieder schwere Depressionen.

Danke dass ihr mir zuhört und mir damit helft.

Krankheit, Psychologie, Depression, Gesundheit und Medizin, Psyche, Sertralin
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Sertralin absetzen, Angst vor ,,Nebenwirkungen", Erbrechen?

Hallo,

Ich stelle ich erstmal vor.

Ich bin weiblich, 14 Jahre alt und wiege 43kg. Ich nehme seit über einem halben Jahr (9 Monate) 25mg Sertralin. Ich wurde medikamentös eingestellt, obwohl ich eigentlich dagegen war. Na ja. Nun sind wir dabei das AD abzusetzen, leider ohne Arzt. Ich kann aus bestimmten Gründen nicht mehr zu meiner Ärztin (die mich einstellte). Allerdings meinte sie nur zu mir, wenn ich es absetzen möchte, soll ich es einfach weg lassen. Ich war mir da sehr unsicher, da ich darüber schon viel schlechtes gelesen hatte. Ich habe es dann trotzdem versucht, allerdings ging das überhaupt nicht. Es wurde so schlimm, dass ich wieder heftige Panikattacken bekam, sodass ich es doch weiter nahm. Nun sind Sommerferien und meine Mama möchte die Tabletten endlich absetzen. Sie selbst hat mit AD Erfahrung (aber noch nie selbst genommen). Sie sagte zu mir, dass ich ab heute einfach meine schon halbierte Tablette noch einmal halbieren soll und das nicht schlimm wäre. Außerdem soll ich es 2 Wochen so nehmen und dann komplett weglassen.

Kann man das so machen? Werde ich dann Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen bekommen? Was wäre das Beste? Ich habe wirklich Angst, dass es jetzt wieder sehr schlimm wird und es mir auch wieder Übel wird (und ich erbrechen muss)!

(Wegen der Angst (Trauma) vor dem Erbrechen habe ich Sertralin bekommen)

Achso, außerdem wog ich 30kg als ich eingestellt wurden bin (ich war untergewichtig), und der Medikamentenpspiegel im Blut ist schon seit langem viel zu niedrig.....macht das etwas aus? Werde ich da vielleicht keine Nebenwirkungen / Entzugserscheinungen bekommen?

Bitte bitte helft mir! Vielen lieben Dank!!! (ich war bei mehreren Ärzten, welche dasselbe rieten, sofortiges absetzen)

Angst, Psychologie, absetzen, ad, Angststörung, Antidepressiva, Erbrechen, Gesundheit und Medizin, Panik, Panikattacken, Psychiater, Psychiatrie, Sertralin, Übelkeit
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Sertralin. Was soll ich nur tun?

Ich nehme seit 7 monaten sertralin. Ich bin letzte Nacht wach geworden und mir war derartig schlecht (kotzen musste ich nicht) und das geht schon öfters so. Ich habe auch Durchfall seit vorletzter Woche beobachtet aber immer wechselt es sich. Mal normaler Stuhl und dann wd durchfall. Ich habe absolut Appetitlosigkeit. Alles schmeckt nicht. Und die übelkeit schwankt auch übern Tag. Ich esse normal und ausgewogen.

Außerdem hab ich Haarausfall wegen dem Sertralin und Muskelzuckungungen, die nicht verschwinden. Ich habe jedes mal wenn ich einschlafe soo intensive Träume. Ich kann mich an jede Kleinigkeit aus dem Traum noch erinnern. Ich weiß sogar noch was ich gestern geträumt habe ohne es zu vergessen. Sogar aus denn letzten Wochen kann ich mich an Träume erinnern. Oft sind es aber auch Albträume oder eher störende träume. Manchmal fühlt es sich real an. Das nervt. Ich werde jede Beschissene Nacht wach. Ich habe starke Stimmungsschwankungen. Ich vergesse die Träume zwar nicht aber was vielen anderen Dingen angeht vergesse ich sehr schnell. Termine, frage wiederholt fragen, tue Dinge und vergess plötzlich was ich da tue usw

Dem Arzt kann ich es nt erzählen weil er sagt NEIN hör auf darüber zu reden. Weil er es nicht absetzen oder reduzieren kann weil ich hier sonst fliege weil es mir dann zu schlecht gehen wird um hier zubleiben und vlt dann in eine KJP muss.

Was soll ich machen?

Psychologie, Gesundheit und Medizin, Nebenwirkungen, Sertralin
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Sertralin absetzschema?

Hy, ich brauche euren rat. Ich war heute bei meiner psychiaterin bezüglich dem absetzen von sertralin 150mg 1x tgl.

Sie gab mir folgendes schema vor: * Sertralin 100mg für vier tage, dann * 50 mg für eine woche, dann * 25 mg für eine woche, dann * 25 mg alle zwei tage bis zum ende der woche und dann schluss.

Ich war erstmals etwas paff von diesem schnellen ausschleichen und sprach sie auf die 3KIS an. Vlt kennt die wer? Da reduziert man immer über 4 bis 6 wochen 10% der anfangsdosis, also in meinem fall 15 mg alle 4 bis 6 wochen, bis man irgendwann bei 0 amgekommen ist. Würde bei mir ca 15 monate dauern. Sie sagte, jür jemanden der das medikament z.b. 20 jahre genommen hat, mag das ok sein, aber nicht bei mir, der das medikament gerade mal 2,5 jahre nimmt und die korrekte therapeutische dosis von 150 mg erst seit einem dreiviertel jahr. Sie meinte, sie hatte in ihrer jahrelangen erfahrung als ärztin nie beschwerden mit diesem schema. Ich fragte daraufhin auch einen befreundeten arzt dem ich alles anvertraut hab und er meinte, dass genau dieses schema das ich heute erhalten habe üblich sei. Ich vertraue meinem befreundeten arzt total und ich weiß, dass er ein extrem guter arzt mit sehr viel wissen ist (arbeite mit ihm auch zusammen). Ich bin nun trotzdem etwas zwiegespalten, weil ich sehr viel gelesen hab und mir die erklärung der 3KIS sehr plausibel erscheint. Ich wollte gerne eure meinung dazu wissen, wie ihr darüber denkt. Natürlich will ich so schnell es geht von den tabletten wegkommen, hab aber auch eine gewisse angst, dass mich meine erkrankung wieder mehr einholt.

Danke

Medikamente, Tabletten, Psychologie, absetzen, Antidepressiva, Gesundheit und Medizin, Pharmazie, Psyche, Psychiatrie, Sertralin, SSRI
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Atemnot, druck im Hals und Bronchie, taubheitsGefühl?

Hallo!

Ich habe ein massives Problem: Seit meiner Einnahme von Sertralin habe ich Probleme bei meiner Atmung.

Ich wurde in der Tagesklinik eindosiert, erst 2 Tage 25mg und danach direkt 50mg. Danach ging das Theater los: Ich bin Morgens aufgewacht und hatte massive Probleme bei der Atmung. Es fühlte sich alles betäubt an beim Atmen, meine Bronchie/Lunge fühlte sich so an als würde sie sich "zusammen falten". Ich bin in Schweiß ausgebrochen, hatte Herzrasen. Dies habe ich natürlich angesprochen, die Ärzte haben es belächelt und haben mich nicht weiter untersucht. 3 Tage später habe ich die Grippe bekommen, starke Schmerzen in den Bronchien mit gelber Auswurf, nach 5 Tagen war die Grippe überstanden, aber habe immer noch Schleim in den Bronchien. Liegt es evt an der Grippe? Ich kann mir einfach nicht erklären wieso ich Druck im Hals und Bronchien habe, und ich nicht richtig durchatmen kann. Mein Herz klopft auch sehr schnell. Ich nehme Sertralin jetzt seit 5 Wochen und bin jetzt bei 75mg. Ich kann mitltlerweile wieder raus, auch wenn ich innerlich noch etwas nervös bin.

PS: Die Klinik habe ich verlassen nachdem mein Fieber/Grippe auf die Psyche geschoben wurde.

Ich habe gelesen das Sertralin Atemprobleme auslösen kann, allerdings hatte ich nie Probleme mit Sertralin in der Vergangeheit gehabt (habe es damals 3 Jahre genommen und dann abgesetzt).

Bitte um Hilfe

Atemnot, Gesundheit und Medizin, Lunge, Sertralin, Taubheit, bronchien, kloßgefühl, Luftröhre, SSRI
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Sertralin absetzen?

Hallo!

Ich habe im Zeitraum von Januar 2017- Oktober 2017 bis zu 125mg Sertralin genommen. Habe es dann abgesetzt weil ich dachte, dass es mir besser geht.

Hab in den letzten Wochen gemerkt, dass ich dringend wieder meine Tabletten nehmen muss. (Bin in einer Ausbildung in der man sehr viel Verantwortung hat, kann mir also keine Fehler oder Aussetzer erlauben)

Dann habe ich mir gestern gedacht, dass ich es ja noch einmal einfach so probieren kann. (Hab noch viele Tabletten daheim, hab sie plötzlich abgesetzt) Habe gleich 150mg genommen, weil ich nicht so lange warten kann bis ich auf 125 oder 150mg bin.

Nun habe ich gestern auf der Arbeit Nebenwirkungen gemerkt. (Hatte in der Zeit als ich sie das erste mal nahm so gut wie keine Nebenwirkungen, außer das ich etwas mehr geschwitzt habe)

Meine Symptome sind Übelkeit, Kopfschmerzen, starker Schwindel, sehr stark schwitzende Handflächen, geweitete Pupillen und Magengeräusche.

War bei meinem Hausarzt und habe mich erst mal krank schreiben lassen. (Habe ihm nicht gesagt dass ich wieder Tabletten nehme, da ich hierfür meinen anderen Arzt habe, zu dem ich seit Mai nicht mehr gehe.)

Ich weiß, dass ich einen Termin bei diesem Arzt ausmachen sollte, habe jedoch, aufgrund meiner Krankheit, starke Angst vor Telefonaten, blabla.

Früher hatte das alles meine Mutter geregelt, traue mich aber auch nicht ihr Bescheid zu sagen, da sie denkt dass es mir gut geht.

Sollte ich die Tabletten wieder absetzen oder noch ein wenig abwarten?

Lg

Antidepressiva, Gesundheit und Medizin, Sertralin
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Kann man von Escitalopram auf Sertralin umsteigen?

Hallo Ihr lieben ich hatte 2016 mit Panik Attacken und Angst zuständen zu kämpfen und habe deshalb Escitalopram 10 mg verschrieben bekommen was ich bis heute noch einnehme. Ich hatte damals die Ausbildung unterbrochen für ein paar Monate und den Betrieb gewechselt ,da es für mich nicht möglich war zu arbeiten . Ich habe im September 2017 mit der Ausbildung weiter gemacht und stehe kurz vor den Prüfungen die ich jetzt im April schreiben werde. Es war auch ein paar Monate wieder in Ordnung ich fühlte mich auf der Arbeit so gut ,dass ich soweit war es absetzen zu wollen. Jetzt aber ist es wieder so schlimm, dass ich wieder Panik habe arbeiten zu gehen. Ich bekomme weiche Knie,magen schmerzen, innerliche Unruhe kein Appetit und könnte die ganze Zeit weinen. Obwohl es keinen wirklichen Grund gibt.Der Hausarzt hat mich jetzt eine weitere Woche Krankgeschrieben.

jetzt ist die frage kann ich von heute auf morgen mit den Tabletten umsteigen das ich ab morgen 25 mg vom Sertralnehme anstatt 10 mg Escitalopram?

Mein Hausarzt hat mir empfohlen in eine Klinik zu gehen,da es dort alles schneller ging. Aber ich möchte die Ausbildung abschließen und nicht so kurz vor Ende abbrechen oder eher gesagt unterbechen und laut Erfahrung soll das Sertralin gut sein.

vielleicht hat jemand Erfahrungen mit Angststörungen und Panik Attacken und kann mir vielleicht weiter helfen was ich noch machen kann das es mir besser geht und was machen kann das ich ohne solche Beschwerden Arbeiten gehen könnte dass ich die 2 Monate noch überstehe..

wäre sehr dankbar über jeden Tipp und jede Nachricht..

Arbeit, absetzen, Gesundheit und Medizin, Panik, Panikattacken, Sertralin, Escitalopram, Erfahrungen
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