können psychopharmaka verrückt machen?

14 Antworten

das Medikament Seroquel hat den Wirkstoff Quetiapin. Quetiapin ist eine chemische Verbindung, die in der Medizin als Arzneistoff zur Behandlung psychischer Störungen eingesetzt wird. Der Stoff aus der Gruppe der atypischen Neuroleptika ist angezeigt zur Behandlung von Schizophrenie sowie von manischen und depressiven Episoden, die bei einer bipolaren Erkrankung auftreten. Auch zu Vorbeugung vor Rückfällen bei einer bipolaren Erkrankung ist Quetiapin angezeigt. das Problem bei Psychopharmaka ist dass sie die Persönlichkeit verändern können, zwar nicht so stark wie Neuroleptikamedikamenten aber Deine "Veränderung" ist nicht ungewönlich. Schau' noch mal im Beipackzettel ob Du was übersehen hast bei den Gegenanzeigen und bei den Wechselwirkungen, wenn Du nichts übersehen hast und darunter sehr leidest erzähl das Deinem Psychiater, setzt das Medikament aber auf keinen Fall eigenmächtig ab, das darf man nicht, das darf man nur unter ärztlicher Kontrolle absetzen oder auf ein anderes wechseln. Psychopharmaka müssen konstant eingenommen werden sonst kann sich der Zustand verschlechtern.

Du hast recht! AUF KEINEN FALL eigenmächtig handeln, denn dann sind unerwünschte Nebenwirkungen vorprogrammiert! Frage deinen Arzt aber nach alternativen Therapien und Medikamenten. Wenn er etwas "taugt", wird er dir auch da wahrhaftige Auskünfte erteilen.

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Vivi hat recht. Mach Dir keine Sorgen und sprich mit Deinem behandelnden Psychiater. Und lass Dich nicht von Leuten wie chiliheadz, Linda oder Igelin verunsichern. Es gibt eben Menschen, die angesichts ihrer eigenen Ängste und Vorurteile gegen Medikamente meinen, dass von diesen echte Gefahren ausgehen. Aber dabei verwechseln sie einfach ihre Angst und die Realität. Was sie nicht wissen oder böswillig ignorieren ist, was mit Menschen, die eine Depression oder eine andere Krankheit haben passiert, wenn sie nicht mit den richtigen Medikamenten behandelt werden. Und die Tatsache, dass es Nebenwirkungen gibt, ist für solche Menschen immer gleich der Beweis und die Rechtfertigung, dass all diese Mittel abzulehnen seien. Dabei sind sie offenbar nicht in der Lage, abzuwägen zwischen den positiven Wirkungen eines Medikamentes, den Nebenwirkungen und den Auswirkungen einer Erkrankung, die unbehandelt eben viel massiver sein können, als die Nebenwirkungen eines Medikamentes.

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Zunächst mal: Ja, Psychopharmaka können helfen, aber sie heilen die Erkrankung nicht sondern überdecken nur die Symptome. Das heisst, wenn sie abgesetzt werden, kommen meistens die Symptome wieder, eventuell sind sie dann sogar noch schlimmer. Und ja, die Nebenwirkungen und Spätfolgen können gravierend sein und sind es häufig auch. Vor einer längeren Therapie mit solchen Substanzen kann man nur warnen.

das gehört leider zu unerwünschten begleiterscheinungen, die bei Psychopharmaka manchmal auftreten :( wenn das nach längerer Einnahme anhalten sollte, solltest du mit deinem PSychiater besprechen, das Medikament evtl zu wechseln. Dieses Depersonalisationserleben, was du beschreibst, kann negative Symptome nämlich sogar noch verstärken, zb das Gefühl von Leere oder Unwirklichkeit, was gerade bei Wahngedanken nicht zu unterschätzen ist. Ein bisschen Zeit solltest du dir und dem Medi aber geben. Du solltest dich aber gut damit fühlen, das ist wichtig, denn es muss ja gewährleistet sein, dass du es notfalls auch auf Dauer regelmäßig einnimmst.

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