Ab wann verschreiben Ärzte Antidepressiva?

10 Antworten

Zunächst müssen natürlich organische Erkrankungen beim Internisten ausgeschlossen werden( einige Beispiele: Hyothyreose,Hypotonie, Schlaf-Apnoe-Syndrom, Infektionen etc.). Sollte dies alles ausgeschlossen sein, müsste sich eine neurologisch-psychiatrische Diagnostik anschließen. Sollte danach zweifelsfrei feststehen, daß eine Depression vorliegt und der Leidensdruck sehr stark sein, würde sich sinnvollerweise eine antidepressive Behandlung anschließen.

wenn die depressivität festegestellt wird ist es relativ wahrscheinlich, dass er antitepressiva verschrieben bekommt. hängt auch ein wenig von der intensität der depression ab. allerdings bringen tabletten alleine nicht wirklich viel. man muss sich nebenbei noch psychologisch beraten und unterstützen lassen. und antidepressiva sind nicht gefährlich. auf gesunde menschen haben sie absolut keine wirkung. ich glaube, depressive menschen haben einen geringeren dopaminaussschuss, und damit kaum oder seltene glücksgefühle. und durch die tabletten wird die produktion angeregt. aber wie sagt,....wirkungsweise selbst weiß ich nicht genau.

Natürlich gibt es Antidepressiva die abhängig machen...informiere dich mal richtig!!!

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@Piddimaus

ich meine lesen zu können, dass ich schreibe, dass ich die wirkungsweise nicht genau kenne.

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@KingCrimson462

ps. so hab ichs grad auf wiki gelesen:

Während der Behandlung können verschiedene unerwünschte Wirkungen auftreten. Diese hängen aufgrund der großen Unterschiede zwischen den Antidepressiva von der jeweiligen Substanz ab.

Beim Absetzen von Antidepressiva können Absetz-Phänomene wie Rebound auftreten. Die Einnahme von Antidepressiva führt jedoch nicht zur Abhängigkeit.

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Es kommt darauf an, an welchen Arzt man gerät. Bei einem Psychiater, der keine Termine mehr hatte für eine Psychotherapie, bekam ich einfach ein Päckchen Tabletten in die Hand gedrückt als Übergangslösung bis ich einen Arzt mit freien Terminen gefunden hätte.

Ist dann schon interessant wenn man später erfährt, dass die Mittelchen sowieso nicht gleich wirken und dann im Gegenteil sogar negative Symptome der Depression wie z.B. Suizidgedanken verstärken können.

Einen Arzt mit freien Terminen zu finden ist schwierig, die Wartelisten sind oft lang und vorher bekommt man entweder keine Pillen oder wie gesagt, wäre es gefährlich wenn man einfach ohne ärztliche Unterstützung einfach welche bekommt.

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