Delirium durch Psychopharmaka

3 Antworten

Eine sehr spezielle Frage. Ich bin da überfordert,. obwohl ich einmal eine Facharztausbildung absolviert habe (seit Jahren aus dem Beruf `raus). Mir ist nicht klar, was für ein Krankheitsbild da wirklich bestanden hat. Delirium würde ich es nicht nennen. Im Rahmen einer endogenen Psychose scheint es mir aber nicht erklärbar. Das Medikament ist mir nicht vertraut. Es liest sich ja, als ob da Entzugserescheinungen aufgetreten wären. Ob das möglich ist, wäre meines Erachtens eine Frage an die nächste Uni-Klinik. Ich würde vor allem auch abklären wollen, ob es da nicht noch einen bislang unbekannten hirnorganischen Prozeß bei dem Patienten gibt.

Beim Absetzen von Neuroleptika können Psychosen entstehen, wenn sie nicht ganz, ganz vorsichtig ausgeschlichen werden. Selbst wenn ein gesunder Mensch eine zeitlang Neuroleptika nehmen würde, bekäme er eine Psychose, wenn es zu schnell abgesetzt würde. Ich geh mal davon aus, dass ein Psychiater Erfahrung mit dem Ausschleichen von Neuroleptika haben sollte, deshalb denk ich, dass Dein Freund ein Sonderfall ist, der eben sehr empfindlich reagiert. Wahrscheinlich muß man noch viel langsamer ausschleichen bei ihm. Ich denke, dass der Arzt das jetzt so handhaben wird. Eine körperliche Abhängigkeit in Form einer Sucht gibt es bei Neuroleptika nicht, jedoch dieses von Dir beschriebene Absetzungssyndrom. Abilify ist ein oft verschrienenes Medikament aus der Reihe der neuen Generation, der atypischen Neuroleptika, das von vielen Patienten gut vertragen wird. Anscheinend auch von Deinem Freund, sonst wäre er nicht an dem Punkt angelangt, die Medikation beenden zu können. Ich denke, wenn man das Absetzen jetzt noch langsamer, behutsamer angeht, wird das alles ganz gut klappen! Viel Glück und macht Euch nicht zu große Sorgen!

Da müsste dein Bekannter seinem Arzt mal gehörig in den Arsc* treten.Es ist sowieso schon schwer genug von Psychopharmaka runterzukommen,allerdings hört sich das was dein Bekannter da durchlebt nicht nach einer Nebenwirkung an.Geht noch mal zum Arzt und sagt dem er soll gefälligst dafür sorgen das dein Freund von diesem Teufelszeug wegkommt.Es geht auch ohne Medikamente ganz gut,zwar bleibt ein Teil der Halluzinationen,aber dafür ist er von diesen Drogen weg.Psychiatern muss in den Arsc* getreten werden,sonst kapiern sie es nie.Bei mir wollten sie erst auch das ich mein Leben lang von irgendwas abhängig bin,bis meine Eltern diesen Trotteln von Ärzten mal gehörig die Meinung gegeigt haben.Und siehe an:Man kommt auch ohne dieses Zeug aus.Zwar bleibt ein Teil von den Halluzinationen,aber dafür gibts keine beschissenen Nebenwirkungen.Sag das deinem Freund mal,ohne diese Teufelszeug kommt er bestimmt besser klar.

Liebe lillykissi, in Deinem Fall mag das sein, dass Du auch ohne Medikamente klarkommst, es gibt aber auch Menschen, die so tief in der Psychose stecken, dass sie jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Sie leben in einer Welt der Bedrohung, Überwachung, Manipulation und fühlen, dass man sie in den Selbstmord oder zum Amoklauf treiben will. Dagegen anzukämpfen kostet übermenschliche Kräfte und die Stimmen können oft so laut und gemein sein, dass man nicht mehr fähig ist, seine Umwelt wahrzunehmen. Diese Menschen leben in der Hölle, haben Todesängste. 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche, wie es mein Sohn ausdrückt. Sie brauchen Medikamente, da sie an einer schweren Schizophrenie erkrankt sind. Die Selbstmordrate ist dementsprechend so hoch, wie bei keiner anderen Krankheit. Es stellt sich dann die Frage, was schlimmer ist, die Nebenwirkungen oder die Todesangst. Du hast großes Glück, dass Du es ohne Medikamente schaffst.

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