Kernfrage: "Wie wirken 1-2 mg Lorazepam auf Personen die keinerlei Beruhigungsmittel und Alkohol gewohnt sind"
Also, die Schwester meines Onkels wohnt auf Mallorca. Meine Tante kommt öfter nach DE, mein Onkel möchte sie aber auch unbedingt mal auf Mallorca besuchen.
Was wir kürzlich auch versuchten, er hat Flugangst, also fragte er mich ob ich ihn begleiten würde, was ich gerne tun wollte... Schon am FLughafen verdrehten sich beim Einchecken die Augen und "er kippte um" - wurde ins KH gebracht, auch ich dachte zu dem Zeitpunkt, der hat noch was anderes... ich dachte der stirbt, so hörte es sich an! so sah es aus! und ich bin echt kein Panikmacher... Untersuchungsergebnis: organisch Kerngesund. Nach einem Tag unter Beruhigungsmittel ging er aus dem KH als gesunder Mensch raus.
So, nun meine Frage, er ist absoluter Antialkoholiker (freiwillig) evtl. ist diese Info relevant. Er hat jetzt ein paar Tabletten Lorazepam vom Arzt bekommen 1,0 mg . Meint ihr, wenn er keinerlei Alkohol usw. gewohnt ist, dass 1-2 mg für den Flug reichen ohne dass ähnliches passiert. Weil diese Reaktion war wirklich schon sehr extrem...
Habe meinen Zivi im Altenheim gemacht, da bekamen die oftmals 2,5 mg und die waren "ganz normal" (ja wegen toleranz - ok - nur 1-2 mg hört sich bei dem Schauspiel, das ich erlebt habe, so wenig an). Übrigens: Ich weiß dass das kein ärztliches Forum ist, und das Antworten keinen Arzt ersetzen können (für die Moderatoren).
Hat jemand Erfahrungen diesbezüglich, hat selber extremste Flugangst oder Angehörige/Bekannte bei denen, der Flug mit der Medikation geklappt hat.
Er will es nochmal vesuchen.... und es wäre für ihn (und zugegeben auch mich) ganz schön, wenn sowas nicht nochmal passiert.
Danke euch...