Lebendige Vorstellungen von lebensgefährlichen Situationen?

Hallo,

evtl eine eigenartige Frage, ich versuche sie mal hier besser zu schildern.

Also ich habe dies schon sehr lange. Minimum 7 Jahre.

Ich stell mir das immer vor ohne das ich es will und kann es eigentlich auch nicht kontrollieren, wenn ich in der Vorstellung drinstecke bzw muss es zu Ende denken.

Es ist egal, welche Situation es ist oder wo ich bin. Es passiert manchmal, wenn ich nachts im Bett liege und schlafen will

  • da stelle ich mir zb vor, wie der Freund meiner Mum(oder irgendwer anders) mich umbringen will und ich fliehe und da male ich mir sehr viele Wege aus, wie das ablaufen kann, dass ich lebendig rauskomme.
  • Auch zb das der Freund meiner Mum mich vergewaltigt(dass hab ich mir vor allem gedacht, als meine Mutter für drei Monate weg war)
  • Auch irgendwelche Streitereien mit ihm oder meiner Mum und wie sie mich schlagen oder erstechen etc

Auch passiert das im Bus

  • Da stelle ich mir vor, wie der Bus umkippt, ein LKW rein fährt, er zu brennen anfängt oder ein Attentat darauf verübt wird. Dort male ich mir wieder Wege aus, wie ich dies überlebe und was ich tun muss, um mich oder evtl auch andere zu retten

Auch kann das einfach so auf der Straße etc passieren

  • Z.b das mich jemand angreift, ich mit jemand Fremden Streit anfange und er mit Gewalt droht bzw mich angreift. Auch Bedrohungen mit Waffen sind möglich
  • oder zb wenn ich irgendwo auf der Bank hocke oder irgendwo warte, da stelle ich mir auch Sachen vor, wie jetzt irgendwas passieren kann mit Gewalt(Leute streiten, Verkehrsunfall, jemand wird von einem Hund angegriffen)
  • Dass gleich ein Auto von der Straße abkommt(zb in einer Kurve) und in mich rein fährt und ich auch wieder versuche das zu überleben bzw wie so etwas ausgeht

Joa, das sind so die größten Beispiele und dabei bzw danach merke ich, dass es sich so lebendig anfühlt oder so, dass ich starkes Herzklopfen habe und manchmal ich deswegen(bzw meine Hände) schwitzen

Ich bin mir langsam unsicher, ob so etwas normal ist oder schon fast krank. Dazu muss ich evtl sagen(ich weis nicht, ob das hilfreich ist), dass ich diagnostiziert bin mit einer sozialen Phobie und Depressionen. Ich wollte meine Therapeutin drauf ansprechen, aber traue mich nicht. Eventuell hab ich einfach eine lebende Fantasie und das viele so etwas haben bzw denken.

Dazu muss ich sagen, dass ich nie irgendwas erlebt habe, dass mit Gewalt zusammenhängt. Also wo ich involviert war. Ich hab mit dem Freund meiner Mutter ein angespanntes Verhältnis, aber es ist nie was passiert

Das war grob alles geschildert. Ich möchte einfach wissen, ob jemand Theorien hat, was das sein kann. Ob es eventuell normal ist und joa. Danke für hilfreiche Antworten!

Leben, Vorstellung, Gewalt, Psychologie, Fantasie
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Wie sind Zukunftsträume zu erklären? Woher weiß das Gehirn alles?

Wie kommt es zustande, das man etwas träumt und Tage, Wochen, Monate oder Jahre später passiert es wirklich?

Beispiel:

2003 träumt Beispielperson von Berufsbildungswerk Neuwied, steht an der Gruppentür und schaut sich die Namen auf der Liste an und sieht als Beispiel folgenden Ausschnitt:

  • Zimmer 4: Andreas Müller
  • Zimmer 5: Stefanie Schmidt

2005 macht Beispielperson eine Arbeitserprobung mit anschließender Ausbildung in BBW Neuwied, er/sie geht nach Feierabend in die Internats Gruppen und schaut wer so alles in Internat wohnt. Er/sie schaut sich irgendwo an irgendeiner Gruppentür die betreffende Liste an und sieht folgende Namen:

  • Zimmer 4: Andreas Müller
  • Zimmer 5: Stefanie Schmidt

^ Wie ist das möglich? Kann das Gehirn auch Namen und Wörter zum Nachnamen zusammensetzen und dann irgendein Vorname dazutun? Wäre sowas nicht auch Zufall, wenn tatsächlich 1 oder 2 Namen übereinstimmen?

Wenn ich mir in Google Earth ein fremdes Gebäude anschaue, wie es von Außen aussieht, wie kann es sein das ich eines Nachts in dem betreffenden Gebäude drin bin und das innere des Gebäudes möglicherweise wirklich so aussieht?

Beispiel:

  • Beispielperson Schaut in Google Earth das Gebäude von der Werkstatt Elbe Nord (Werkstatt für behinderte Menschen) an
  • Eines Nachts träumt er/sie genau von diesen Gebäude und geht einen Flur entlang und betritt auch Räumlichkeiten.
  • Am nächsten Morgen macht Beispielperson eine Skizze von dem Fluren und Räumlichkeiten in Traum (Vorausgesetzt er/sie weiß es noch)
  • er/sie sucht in Internet z.B. Facebook nach Leuten die in der Werkstatt Elbe Nord arbeiten, schickt denen eine Skizze und fragt ob die Räumlichkeiten und Flure dort tatsächlich so zutreffen.
  • Betreffende Personen bestätigen es, das die Skizze tatsächlich zutrifft, wie die Flure und Räumlichkeiten aufgeteilt sind.

^ Wie ist sowas möglich?

Kann das Gehirn während des Schlafes z.B. auch eine Wohnung zusammenstellen, die tatsächlich Real existiert und die betreffende Person dort Jahre später wohnen wird?

  • Woher weiß das Gehirn, was in der Zukunft passiert?
  • Woher weiß es, wie es in irgendwelchen fremden Gebäuden aussieht?
  • Woher weiß es, wie die Wohnung aussieht, wo man Jahre später wohnen wird und auch wo das ist?
  • Kann das Gehirn z.B. dem Nachnamen eines Fußballers mit etwas anderen kombinieren und dazu noch die Vornamen und dieser Name mit dieser Kombination existiert tatsächlich?
  • Ist das alles Zufall? Gibt es eine rationale Erklärung dafür?
  • Gibt es dabei auch immer irgendwelche Details, was dem Traum unrealistischer macht und es doch nicht so Real ist wie in der Realität?
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Wie funktionieren Internetbeziehungen?

Mit Internetbeziehung meine ich eine Beziehung, die im Internet (also auf sozialen Netzwerken) zustande gekommen ist und dort über einen längeren Zeitraum verweilt. Also mit längerem Zeitraum meine ich, dass man sich eben nicht nach 2 Wochen schon in der Realität kennen lernt. Habt jemand damit Erfahrungen? Wie ist das bei euch abgelaufen? Wie oft habt ihr euch geschrieben? Wie lange hielt diese Beziehung? Habt ihr euch jemals getroffen? Wenn ja, wie war das Treffen? Das hängt ja wahrscheinlich von verschiedenen Faktoren , also wie intensiv man schreibt und wie ehrlich man dabei ist und so weiter. Da findet ja dann erstmal nur geistiger Austausch statt, also vielleicht vergleichbar mit einer Brieffreundschaft? Denkt ihr man kann sowas überhaupt mit einer echten Beziehung vergleichen, es ist ja dann irgendwie nur ein Teilaspekt davon. Vielleicht ist da ja auch ein Unterschied, ob man sich zufällig in einem Forum o.ä. kennenlernt oder ob man sich von einer Datingseite kennt. Wäre dann nicht auf einer dating Seite die Wahrscheinlichkeit höher, dass man zu schnell eine "Liebesbeziehung" will, weil das der Grund ist weshalb man sich dort überhaupt angemeldet hat? Sollte man bevor man sich getroffen hat überhaupt "ich liebe dich" sagen und über Sex reden? Ist das dann eher so eine Art platonische Verliebtheit?

Wie müsste die "perfekte" Internetbeziehung ablaufen/ welche Regeln sollte man einhalten, damit das erste Aufeinandertreffen kein kompletter Reinfall wird?

Erzählt mal,was wisst ihr so darüber

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Ist das was ich habe eine psychische Diagnose oder bloß eine große Fantasie?

Hi! Bitte durchlesen falls ihr euch mit Psychologie und Traumdiagnosen auskennt!

Ich habe etwas in meinem Kopf, wovon ich nicht weiß ob es etwas Psychisches ist oder mehr oder weniger harmlos ist.

Ich habe nämlich seit ich 5 Jahre alt oder sogar junger bin, eine 'eigene Welt' in meinem Kopf. Das ganze sieht so aus. Damals hatte meine Schwester die ganze Aufmerksamkeit meiner Eltern, weswegen sie mir nie wirklich zugehört haben. Ich hatte schon immer eine große Fantasie und mit meinem Leben war ich auch sehr unzufrieden. Deswegen habe ich mir zurück gezogen und angefangen, mir eine Welt vorzustellen, in der alles so ist wie ich es möchte. Zum Beispiel kein Krieg. Aber dort ist noch lange nicht alles perfekt. Es gibt Politik, Regeln, Konflikte, etc. Quasi als wäre es ein parallel Universum. Jede Person aus meinem Leben existiert dort auch. Ich bin dort sozusagen die Hauptprotagonistin. Aber ich bin so, wie ich eigentlich bin. Nicht verstellt oder so sondern eben wirklich ich. Und dies Welt gehe ich seit dem permanent über. Immer wenn ich mich nicht 100% darauf konzentriere hier zu sein bin ich dort. Denn die Zeit geht weiter, auch ich gerade nicht dort bin. Und wenn ich wieder dort bin, erzählen mir meine Freunde dort was passiert ist. Quasi ein dauerhafter Traum. Ich bin immer halb dort. Beim schlafen, beim Essen, sogar jetzt gerade während ich das hier schreibe.

Dieses Problem habe ich schon der Mutter meiner besten Freundin erzählt und sie ist Psychologin. Aber darauf hatte sie keine Antwort. Und auch meine Oma die Ärztin war hatte keine Idee. Meine halbe Familie hat mit Psychologie/ Wissenschaft/Medizin zutun und keiner von ihnen weiß was das sein könnte. Diese Personen dort handeln schon ohne, dass ich daran denke und in dem Moment, in dem ich hin gehe erfinde ich die Sachen, die sie erlebt haben als ich weg war. Und das in Millisekunden. Mehrmals am Tag! Ich habe keine Angst davor oder will es los werden, aber es hindert wirklich. Zum Beispiel in einer Matheklassenarbeit. Da schweife ich ab und realisiere das erst eine halbe Stunde später oder so. Denn das merke ich anfangs gar nicht weil ich quasi auch schon da lebe, weswegen es mir nicht anders vorkommt. Auch das mit der Zeit ist kompliziert. Wenn dort etwas eine Stunde dauert, dann stelle ich mir das eine Stunde lang vor. Alles! Jedes Detail. Dazu noch, dass ich alles darin einbaue. Wenn jemand mich beleidigt und ich kontere gut, passiert genau das auch normal irgendwann in meinem Kopf.

Auch aufschreiben hilft nicht. Ich schreibe schon sehr viele Bücher in denen ich das verarbeite, aber es ist als würde ich mein Leben dokumentieren. Denen die es Lesen gefällt es, weswegen ich weiter schreiben kann. Auch Tagebuch schreibe ich. Aber es ist wie mit dem echten Leben. Es geht immer weiter also muss ich immer weiter schreiben.

Viele nehmen das nicht ernst, aber ich verbringe wirklich locker 85% meines Tages dort.

Sry für den langen Text aber es ist wirklich wichtig! Schon mal danke im Voraus.

Traum, Krankheit, Diagnose, Psychologie, Fantasie, Geschichte schreiben, Hilfeleistung, Liebe und Beziehung, Psyche, Paralleluniversum
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Habt ihr oft Tagträume und wenn ja, worüber?

Mit tagträumen meine ich speziell, dass man in der Vorstellung einer Situation versinkt, die gerade nicht real ist.

Gibt es Leute, die das gar nicht machen?

Und worüber tagträumt ihr?
Sind es eher Dinge die auf euer Leben bezogen sind, wie zum beispiel wenn man jemanden vermisst und davon träumt, was man schönes mit ihm/ihr machen will, wenn man sich wieder sieht?
Oder wenn man sich vorstellt, man hätte in der Situation gerade eben den mega coolen Spruch rausgehauen, der einem erst danach eingefallen ist.
Oder wenn man sich gedanklich über jemanden aufregt, nachdem man gerade gestritten hat.
Oder wenn man detailliert im Geiste plant, wie man seinen Chef dazu überzeugt einem das zu geben, was man haben will.
Oder wenn man davon träumt, wie schön es jetzt wäre in den Urlaub zu fahren und was man da gern alles machen würde.

Oder sind es eher fantasiereichere Tagträume, die weniger mit dem realen leben zutun haben? Beispielsweise wenn man intensiv über einen Film/ein Buch nachdenkt und sich vorstellt wie die Charaktere anders reagiert hätten, sodass euch das Ende besser gefallen hätte.
Träumt ihr manchmal davon, etwas ganz besonderes zu sein, ein Anführer, Superheld oder Magier?
Denkt ihr euch vielleicht sogar ganze Geschichten aus, die sich in langweiligen Momenten vor geistigen Auge abspielen, schreibt ihr sie vielleicht auch auf?
Oder habt ihr gar eine Art "Fantasieleben" in eurem Kopf?

Worüber tagträumt ihr also so? Ich bin sehr gespannt!

Psychologie, Fantasie, vorstellungskraft, fantasiewelt, Fiktion, fiktiv, Tagträume, vorstellungsvermögen, Geschichten
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Gibt es heute noch „fantastische“ Kindheiten?

Die meisten Kinder hören heutzutage ab dem 8. oder 9. Lebensjahr modernen Deutschrap. Bedeutet: Keine tonal hübschen Melodiefolgen, schlechte ungebildete Aussprache des Sängers, Themen die Menschenverachtung propagieren.

Kinder konsumieren heute überwiegend vorgefertigte Phantasie. Der Ansporn zur Entwicklung eigener Phantasie ist durch dauernde „gigantische“ Grafiken auf Handy und TV heruntergesetzt.

Viele von uns dagegen haben ihre Kindheit in der Zeit einer „künstlerischen Unschuld“ verbracht.

Wir tanzten vielleicht zu dem Titelsong von „Ducktales“ oder „Es war einmal das Leben“ durch das Wohnzimmer. Wir hatten keinen Zugriff auf kleine Pornosequenzen, die sich Kinder heute oft aus Spaß, gegenseitig schicken.

Die Kinder-Welt für die Älteren unter uns, war noch nicht so erfassbar, sie war halt die Version eines verträumten Kindes, das vor dem Schlafen noch eine Hörspielkassette hören darf. Mit tollen, inzwischen leider „ausgestorbenen“ Synchronstimmen.

Die Reizschwelle, um „verzaubert“ zu sein, lag für die Kinder der 50er bis 80er, teilweise 90er Jahre noch sehr tief. Die Umstände lehrten einem, das eigene Phantasie-Bedürfnis von selbst zu komplimentieren. Selbst die bemalte Oberfläche von Brettspielen löste in uns etwas Starkes aus.

Heute sind es bombastischen Computersimulationen von „Transformers“. Oder die vollendete Perfektion, aber oft herzlose Simulation in modernen Disney Filmen.

Deshalb meine Frage: Haben die Kinder von heute noch eine „fantastische“ Kindheit?

Musik, Kinder, Erziehung, Psychologie, Fantasie, früher, Gesundheit und Medizin, Kinder und Erziehung, Kindheit, phantasie
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