Sollte die Denkmäler des berühmten Theoretikers Karl Marx abgerissen werden? Diesen Denkanstoß lieferte ein Bericht vom MDR (Marx war ein Rassist & Antisemit)?

Ich bin über einen sehr interessanten Artikel gestoßen...

Viele Schulen und Straßen tragen seinen Namen: Karl Marx. Doch die linke Ikone war offenbar ein Rassist und Antisemit. Sollten deshalb die Denkmäler des berühmten Theoretikers abgerissen werden? 
In Deutschland sind mehr als 500 Straßen und mehrere Schulen nach ihm benannt. Doch angesichts der weltweiten Rassismus-Debatte stellen auch hierzulande einige die Frage, ob das so bleiben sollte?
" Zur Judenfrage" Führte Marx aus: "Welches ist der weltliche Grund des Judentums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz. Welches ist der weltliche Kultus des Juden? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld."
Es ist nicht der einzige Beleg: Auch in seinem Hauptwerk " Das Kapital" schreibt Karl Marx, dass Waren "in der Wahrheit Geld, innerlich beschnittene Juden sind, und zudem wundertätige Mittel, um aus Geld mehr Geld zu machen"
"Aus den Schriften von Marx wird so eklatant deutlich, dass er ein Menschenverachter war." Und obwohl solche Äußerungen aus einer vergangenen Epoche nicht allein mit heutigen Maßstäben beurteilt werden könnten, gibt es auch dabei Unterschiede. " So rassistisch wie Marx war ein Goethe nie, einfach weil er ein Menschenfreund war."
[...].

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/gesellschaft/karl-marx-rassist-chemnitz-100.html

Ganz schön hart :D

Ich stelle mir nun die Frage, ob diejenigen, die die Denkmäler wegen Rassismus zerstörten, auch hier konsequent sind.. oder es viel eher relativieren.

Sollten nicht abgerissen werden 75%
Sollten abgerissen werden 25%
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23 Antworten
Der Verfassungsschutz hat "Ende Gelände" als Extremistisch eingestuft.. haltet Ihr es für klug, wenn "Fridays for Future" sich von denen distanziert?

Vor kurzem bin ich auf einen sehr interessanten Bericht gestolpert ->

Der Berliner Verfassungsschutz stuft die Organisation „Ende Gelände“, die mit radikalem Protest im Hambacher Forst aufgefallen ist, als linksextrem ein, da sie „ Gewaltanwendung mindestens billigend in Kauf nimmt“ [...] Die Polizisten vor Ort hätten die „ hemmungslose Gewaltbereitschaft so genannter Aktivisten“ kennengelernt. Mitarbeiter wie Manager der Energiebranche, seit Jahr und Tag eingeschüchtert, können ebenfalls ein trauriges Lied davon singen.
Jetzt wäre der Moment für die Anführer von „Fridays for Future“, auf Abstand zu gehen zu Ökoterroristen und Verfassungsfeinden, schließlich war der Protest anders gedacht: überparteilich, friedlich, auf Wissenschaft basiert, so wie es bis heute in den Statuten steht.
Was jedoch passiert, ist das krasse Gegenteil. Die Ökoaktivisten schließen empört die Reihen mit den Radikalinskis, verwahren sich gegen die „Kriminalisierung“. Kein Hauch von Distanz. Stattdessen beschwören sie ihre Solidarität mit „Ende Gelände“; die Bewegung lasse sich nicht spalten, heißt es von „Fridays for Future“ bockig, man sei stolz darauf, gemeinsam für einen lebenswerten Planeten einzustehen.

https://www.faz.net/social-media/instagram/verfassungsschutz-stoppt-die-linksextremen-klimaretter-16782808.html

Nirgends habe ich gefunden, dass sich Fridays for Future von den verfassungsfeindlichen Extremisten distanziert hat.. dabei wäre dies m.M.n. bitter nötig, um verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen.

Welch eine Zukunft hat denn FfF, wenn sie sich mit Verfassungsfeinden verbrüdern.. dann würden sich die Unterstellungen mancher tatsächlich bewahrheiten. FfF hat sich mal auf die Fahnen geschrieben, dass sie einen friedlichen Protest wollen... sie würden ihre Prinzipien verraten.

Gruß, Enchiridion

Nein, FfF sollte sich nicht von EG distanzieren 77%
Ja, FfF sollte sich von EG distanzieren 23%
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