Meinung des Tages: Wie ordnet Ihr den Appell des Papstes an die Ukraine ein - Aufforderung zur Kapitulation oder "nur" ein Schlichtungsversuch?

64 Antworten

Der Papst ist für mich einfach ein Realist, der nach dem Motto "Jeder Tote ist ein Toter zu viel" handelt, und dessen einzige moralische Richtschnur genau das ist. Dem Papst interessiert es nicht, auf welcher Seite nun der Tote ist, er möchte, dass das Sterben ganz aufhört.

Ebenso interessiert es ihn nicht, wie die Ukraine danach aussieht. Er hält das Sterben für Landesgrenzen für eine sinnlose Sache.

So und nicht anders verstehe ich seinen Aufruf. Und da nunmal Putin im Interview mit Tucker Carlson gesagt hat, Russland sei zu Verhandlungen bereit, hat er wohl daraus geschlossen dass es jetzt an der Seite der Ukraine ist, das einzuleiten. Darüber kann man natürlich geteilter Meinung sein. Der Papst hätte auch beide Seiten dazu aufrufen können, das wäre der Sache deutlich dienlicher gewesen.

Wie auch immer: dieser Krieg wird ziemlich wahrscheinlich mit Verhandlungen enden, und für die Ukraine sieht es aktuell einfach schlecht aus. Die sollte sich schon mal langfristig vom Donbass und der Krim verabschieden.


Flora54  13.03.2024, 09:55

Nein sollte sie nicht und allein das der Papst gesagt hat das die Ukraine und Russland die erben des Russichen Zarenreiches sind. Lässt in nicht wie ein realist sondern Blauauge erkennen

2502Andre  29.03.2024, 02:33

Der Westen müsste nur mal den Finger aus dem Allerwertesten nehmen und endlich liefern. Der Kremlzwerg versteht nur Stärke. Er hat doch Angst, so wie jeder Diktator Angst hat. Nicht umsonst wird alles unterdrückt in Russland. Da lebe ich lieber in ner Demokratie. Klar läuft hier auch einiges bescheiden und schlimmer noch. Liegt allerdings an der Dreier-Koalition die sich leider nie "grün" (haha) wird. Aufs wesentliche beschränken und nicht so viel Parteitaktik wäre angebracht!

Ich empfinde es als Schlichtungsversuch da es als Sünde gilt zu töten.

und als Vater kann ich mir nicht vorstellen dass es Eltern als eine tolle Sache empfinden wenn die eigenen Kinder viel zu früh im Krieg sterben. irrelevant dessen ob der Krieg jetzt seine Richtigkeit hat oder nicht.


antiaes  13.03.2024, 21:44

Besser, die Russen kommen ungebremst in die Oblaste und begehen dann ihre 'üblichen' Kriegsverbrechen an den Zivilisten? Warum dann FRAUEN UND KINDER ZUERST???

Der Papst hätte den Friedensappell an die Ukraine und Russland richten sollen.
Nicht nur an eine der beiden Parteien.

Letzten Endes gebe ich ihm aber Recht. Man muss sich an einen Tisch setzen und verhandeln.
Sonst dauert der Krieg ewig.


Thunder4609  12.03.2024, 07:13

Letzten Endes gebe ich ihm aber Recht. Man muss sich an einen Tisch setzen und verhandeln.

Sonst dauert der Krieg ewig.

über was genau soll Verhandelt werden?

die eine Partei will die Ukraine vernichten um aus den Gebiet eigenes Staatsgebiet zu machen und die Bevölkerung zu unterdrücken

die andere Partei will das mit allen Mitteln verhindern und will nicht unter russischer Besatzung leben

wo soll da also ein Kompromiss bei rauskommen?

Wintermadl  12.03.2024, 10:25
@Thunder4609

Ich habe bisher noch keinen gesehen der bei Russland gefragt hat was Bedingungen wären um den Krieg zu beenden. Ob es die Möglichkeit gibt einen Konsens zu finden aus dem beide Parteien mit möglichst wenig Gesichtsverlust rauskommen.

Durchs reden kommen die Leut zsam, sagt man bei uns in Ö. Nur redet bei dem Thema keiner.

2502Andre  29.03.2024, 02:44

Welcher Tisch denn? Der 8m lange Tisch an dem Putin vor jedem Angst hat, der ihm zu nahe kommt?

Christian3684  27.03.2024, 09:01

Nur gibt es von Putin keine Bereitschaft sich an den Tisch zu setzen. Und wie lange müsste dieser auch noch bei ihm sein?

Die Putin-Propaganda aus dem Vatikan kommt wenig überraschend für alle, die sich erinnern, dass Franzl sich bereits vor zwei Jahren als Anhänger der beschränkten Mearsheimer-Schule geoutet hat.

https://www.politico.eu/article/pope-francis-nato-cause-ukraine-invasion-russia/

3. Mai 2022, das übliche Geschwafel von "berechtigten russischen Sicherheitsinteressen" und dergleichen.

Bild zum Beitrag

Was natürlich nur für diejenigen einen Sinn ergibt, die a) komplett ignorieren, dass es sich bei der NATO um ein reines Verteidigungsbündnis handelt, das sich abseits der reinen Verteidigung im laufenden Tagesgeschäft noch nicht mal auf eine gemeinsame Beschaffung von SCHNÜRSENKELN einigen kann.

Man muss mir mal erklären, wie diese Leute einen Angriffskrieg planen sollen, geschweige denn auf eine "Supermacht" (dafür hielten wir Russland damals ja noch).

Selbst wenn die Messlatte für eine solche Planung durch den dilettantischen Überfall der Russen auf Kiev nochmals wirklich unterirdisch tief gelegt wurde - das würde die NATO wohl ebenfalls noch hinkriegen. Rein technisch gesehen. Aber im Unterschied zum autokratischen Mafiastaat Russland mit seinem verbrecherischen Diktator und seiner Oligarchenmafia von Deripaska bis Mogilewitsch müssten sich bei der NATO ja nun etliche Staatsüberhäupter erst mal auf den Überfall einigen. Was ausgeschlossen ist.

Und b) muss man dazu noch voraussetzen, dass Putin kein verbrecherischer Diktator ist, sondern ein ganz normales, demokratisch legitimiertes Staatsoberhaupt. Was ja nun ebenfalls, ich sach ma, reichlich gewagt wäre.

Als ob ich noch einen Grund gebraucht hätte, aus dem Verein auszutreten.

 - (Deutschland, Geschichte, Krieg)

Tannibi  11.03.2024, 12:35
Man muss mir mal erklären, wie diese Leute einen Angriffskrieg planen sollen, geschweige denn auf eine "Supermacht" (dafür hielten wir Russland damals ja noch).

Wie es geplant wurde, weiß ich nicht, aber Merkel
hat einen Angriffskrieg gegen Afghanistan und Schröder
einen gegen das Kosovo geführt. Das klappte ganz gut.

Und wodurch soll Russland den Status der Supermacht
verloren haben?

LDanne  11.03.2024, 12:55
@Tannibi

Ach wie goldig, ein Russentroll, der zum Schei^h^h^hLesen zu blöd ist!

Tannibi  11.03.2024, 13:33
@LDanne

Klingt argumentativ etwas schwach. Immerhin ist Russland eine
Atommacht, und ohne die unzähligen Ukraine-Hilfen aus dem Ausland
wäre der Krieg längst zu Ende. Insofern ist mir wirklich nicht
klar, weshalb Russland keine Supermacht sein sollte.

Tannibi  11.03.2024, 13:37
@LDanne

Weil ich keine Ahnung habe, ist Russland keine Supermacht mehr?
Ich muss ja einen unglaublichen Einfluss haben.

GuteAntwort2021  11.03.2024, 17:30
@Tannibi

Russland die Supermacht. Ein paar Raketen aus dem Ausland reichen offenbar aus, um sie in Schach zu halten. Und ist ja nicht so, als ob sich Russland nicht auch massiv aus dem Ausland bedient. Iran, Nordkorea, ...

PlueschTiger  12.03.2024, 01:07
@Tannibi
Insofern ist mir wirklich nicht klar, weshalb Russland keine Supermacht sein sollte.

Nimm Russland seine Atomwaffen weg, dann weißt du es. Die Ukraine hat bereits am Anfang des Krieges Russland den Hintern versohlt. Eine Supermacht, für die wäre die Ukraine eine Mücke, siehe USA gegen Irak und das Irakische Militär war gut ausgebildet und erfahren. Putin hat Russland mit dem Krieg gedemütigt weil er damit der Welt zeigte was sie bis dahin nur annahmen. Ohne Atomwaffen ist Russland nichts, es ertrinkt in Korruption und Vetternwirtschaft, welche nicht mal vor dem Militär halt macht.

Tannibi  12.03.2024, 06:56
@PlueschTiger
siehe USA gegen Irak

Oder USA gegen Vietnam... Und was heißt "Nimm ihnen die Atomwaffen
weg" - die haben sie nun mal.

PlueschTiger  12.03.2024, 10:26
@Tannibi

Du hast recht, denn das eine mal Irak war auch das einzige mal, neben dem 2 WK wo sie mal einen Krieg richtig gewannen. Der Punkt dabei war, sie haben den Krieg mit kaum Verluste, schnell und effektiv gewonnen und ohne alles in ihrem Weg zerstört. Russland hingegen hat ganze Städte den Erdboden gleich gemacht weil es ohne und selbst mit nur unter massiven Verlusten Boden gewinnen kann.

Anders als die USA ist Russland auch in anderer Hinsicht nicht wirklich eine Supermacht. Russland wird durch Angst und Gewalt zusammengehalten und da versucht man auch noch die Ukraine rein zu zwängen, doch schon die UDSSR hat gezeigt wie fragil das ist und auch Rom ist an seiner Größe zerbrochen. Wie die USA ist Russland ein Vielvölkerstaat, die "Russen" bilden glaube eher die Minderheit. Die meisten Russen haben andere Ethnien was beim schwächer werden gefährlich werden kann. Statt sich mit der Ukraine noch mehr Probleme aufzuhalsen, sollte Putin lieber aufpassen das sich die eigenen Bürger nicht gegen die Russischen Besatzer auflehnen. Jenes Risiko hast du in der USA nicht.

Wenn du mal Medien anschaust, abseits des Themas, da wurde schon in der Vergangenheit gebracht wie einerseits Rechte sich in Russland breit machen, aber auch eher radikale Muslime welche das Land bekehren, genau da wo die Macht Russlands am schwächsten ist und die Menschen am empfänglichsten. Während also Putin sein Reich nach außen vergrößern will und wenn er dafür Hundetausende Russen opfern muss höhlen andere das Land von innen aus.

aircompanion  13.03.2024, 18:06

Der Text kritisiert die Vorstellung, dass die NATO, ein Verteidigungsbündnis, in der Lage wäre, einen Angriffskrieg zu planen. Er betont, dass selbst bei niedrigen Standards, wie dem russischen Angriff auf Kiew, die NATO nicht in der Lage wäre, sich auf eine solche Handlung zu einigen. Es wird auch die Autokratie Russlands und die Verbrechen des Diktators und der Oligarchenmafia hervorgehoben.

PlueschTiger  12.03.2024, 01:11
Was natürlich nur für diejenigen einen Sinn ergibt, die a) komplett ignorieren, dass es sich bei der NATO um ein reines Verteidigungsbündnis handelt, das sich abseits der reinen Verteidigung im laufenden Tagesgeschäft noch nicht mal auf eine gemeinsame Beschaffung von SCHNÜRSENKELN einigen kann.

Das wusste angeblich damals Stalin schon. Deshalb ist angeblich auch die Kuba Krise nicht komplett eskaliert. Die Nato hat immer wieder mit solch Preziosen wie dem Witwenmacher geglänzt. Ob die Russischen Spione beim beobachten der Abstürze mit Zahlentafeln da saßen und ne Bewertung aller Eiskunstlauf abgaben?

Grundsätzlich gibt es an einem Friedensappel nichts auszusetzen und er hat ja auch Recht mit einigen Punkten, zum Beispiel dass die größten Profiteure die Waffenlieferanten sind.

Was mich allerdings stark verwundert ist die Tatsache, dass dies nur an die Ukraine gerichtet war. Hätte er sich an beide Seiten gewandt und gesagt, sie sollen endlich Frieden schließen, hätte das wohl keine solche Eigendynamik entwickelt.

Auch muss man natürlich berücksichtigen, dass jemand, der die Friedensordnung untergräbt, nicht auf Augenhöhe anerkannt werden darf. Jemand der Krieg bringt, sollte auch als Kriegstreiber geächtet werden.

Sein Friedensappel hätte also weit mehr Zustimmung und Beachtung gefunden, statt massiver Kritik, wenn er stattdessen an Putin die Worte gerichtet hätte, er möge endlich das sinnloses Töten unterlassen und Frieden suchen, statt der Ukraine zu empfehlen, sie sollen (indirekt) vor dem Aggressor kapitulieren.


ReiskocherXL  11.03.2024, 10:22
Was mich allerdings stark verwundert ist die Tatsache, dass dies nur an die Ukraine gerichtet war.

Liegt wohl daran, dass Putin an den Verhandlungstisch will aber die Ukraine bzw. die Länder die hinter der Ukraine stehen nicht.

GuteAntwort2021  11.03.2024, 10:23
@ReiskocherXL

Bitte weder russland- noch ukrainefreundliche Propaganda unter meine Antworten. 😮 Danke sehr! ❤️

Phosphophyllit  11.03.2024, 10:26
@GuteAntwort2021

Das ist keine Russland Propaganda. Wenn sich die Ukraine für Verhandlungen entscheidet wäre der Krieg schnell vorbei.

LucillaVII  11.03.2024, 10:27
@ReiskocherXL

Das ist doch absurd.

Das Land, welches an der Misere schuld hat ist doch einzig alleine Russland.

Und glaubst du wirklich, dass Russland sich an einen Friedensvertrag halten würde??!!

ReiskocherXL  11.03.2024, 10:27
@GuteAntwort2021

Deine Reaktion auf meinen Kommentar spiegelt die Reaktion des Westens auf die Aussage vom Papst. Das was ich geschrieben habe ist Fakt und es wurde auch in den öffentlichen Medien kommuniziert und hat NICHTS mit Propaganda zu tun.

55yxc  11.03.2024, 10:28
@GuteAntwort2021

Eine Meinung ist keine Propaganda. Du hast eine, andere haben eine. Oder soll man deins auch als Propaganda werten? Gleiches Recht für alle.

Die Äußerung des Papstes an Putin wäre sinnlos, also hat er die Äußerung an diejenige Seite gerichtet, die endlich Verhandlungen zustimmen und sich nicht länger als Handlanger vom Westen und den USA für ihre eigenen Zwecke benutzen lassen soll. Völlig richtig.

GuteAntwort2021  11.03.2024, 10:29
@Phosphophyllit

Ja, genauso wie die diplomatischen Bemühungen vor dem Einmarsch dazu geführt haben, den Einmarsch zu verhindern, oder?

Außerdem wäre "Verhandlung" in dem Kontext das falsche Wort. Zum Verhandeln gehören zwei Parteien auf Augenhöhe. Putin sieht sich aber als übergeordnet, er würde also diktieren wollen, nicht verhandeln!

Und natürlich bleibt die Frage im Raum, wieso es überhaupt Verhandlungen geben muss. Der Krieg wäre genauso schnell vorbei, wenn sich alle russischen Truppen aus der Ukraine (einschließlich der Krim) zurückziehen und in ihr eigenes Land zurückkehren.

Aber lassen wir das, ich habe kein Interesse mit Russland-Sympathisanten darüber zu diskutieren. :)

Eine Meinung ist keine Propaganda

Wenn das Narrativ vorgegeben wurde, dann schon! :)

Phosphophyllit  11.03.2024, 10:43
@GuteAntwort2021

Ich bin kein Russland Sympathisant, ich sehe die Dinge realistisch. Russland wird sich nicht zurückziehen. Das kann man einsehen oder das Töten auf beiden Seiten noch jahrelang weitergehen lassen. Natürlich ist dass das gute Recht der Ukraine. Die Frage ist wie klug das ist.

55yxc  11.03.2024, 10:48
@GuteAntwort2021
diplomatischen Bemühungen vor dem Einmarsch dazu geführt haben, den Einmarsch zu verhindern, oder?

Es gab gar keine richtigen Bemühungen, außerdem ist es ein Unterschied, ob man vor einem Einmarsch, wo man noch gar nicht weiß, was alles auf einen zukommt oder ob man nach oder in einem Krieg nochmal Verhandlungen versucht, denn Meinungen und Ausgangssituationen ändern sich, also muss man immer wieder versuchen. Aber wenn man an Waffenlieferungen gut Schotter verdient, wieso sich dann selbst die Einnahmequelle zuschütten nich wahr...

Luftkutscher  11.03.2024, 11:38
@ReiskocherXL

Seit wann will den Putin an irgendwelche Verhandlungstische? Da hast du was völlig missverstanden. Wenn Putin Frieden wollte, müsste er nur seine Truppen aus der Ukraine zurückziehen und schon wäre Frieden.

MAD1989  11.03.2024, 12:36
@Phosphophyllit

Fakt ist doch, das Töten muss aufhören.

Am Verhandlungstisch würde sich sicher etwas ergeben, aber wird sich die Ukraine damit zufrieden geben, dass der Krieg endet und Russland einen großen Teil der Ukraine einfach behält? Oder wird sich Russland einfach so zurückziehen und den Status Quo vor dem Einmarsch wieder akzeptieren?

ReiskocherXL  11.03.2024, 12:43
@Luftkutscher

Da muss ich dich enttäuschen, ich habe nichts missverstanden.

Wenn Putin Frieden wollte, müsste er nur seine Truppen aus der Ukraine zurückziehen und schon wäre Frieden.

Du musst auch die zweite Seite der Medaille betrachten. Im nächsten Schritt würde Ukraine der NATO beitreten, man würde die Ukraine bewaffnen und NATO Militärstützpunkte errichten.

Der Ursprung der NATO war ein Verteidigungsbündnis welches sich gegen die Sowjetunion richtet. Es ist vollkommen nachvollziehbar, dass man solch eine Organisation nicht vor der Tür haben will und davor hat Russland gewarnt.

MAD1989  11.03.2024, 13:02
@ReiskocherXL

Würde das die Sache verbessern? Wo würdest du denn ansetzen, um den Konflikt zu lösen? Was denkst du verlangt Russland, damit sie den Krieg beenden?

euphonium  11.03.2024, 18:36
@ReiskocherXL

Putin will einzig und allein nur dann an den Verhandlungstisch, wenn sich die Ukraine seinen Vorstellungen und Wünschen unterwirft. Das ist die Voraussetzung für Putin, an einen Tisch zu Verhandlungen zu kommen, die keine wären. Er würde den Tisch sofort wieder verlassen, sobald die Ukraine nicht bedingungslos zustimmen würde. Das hat er oft genug geäußert und angedeutet. Er ist ein absoluter Verbrecher, der keinen Deut nachgibt.

MAD1989  11.03.2024, 20:47
@euphonium

Und damit wäre das keine Verhandlung mehr, wenn beide Parteien nicht bereit sind einen Kompromiss zu finden.

Aus Sicht der Ukraine kann ich verstehen, wenn sie ihr vollständige Souveränität fordern, aber ob Russland darauf eingehen würde....

GuteAntwort2021  11.03.2024, 20:59
@ReiskocherXL
welches sich gegen die Sowjetunion richtet.

Nein, das Militärbündnis ist aus der Erfahrung von zwei Weltkriegen innerhalb weniger Jahrzehnte entstanden. Man wollte also ein Militärbündnis schaffen, um sicherzugehen, dass es nicht zu noch einem alles zerstörenden Krieg in Europa kommt. Gleiches gilt ja zum Beispiel für die UN.

 Im nächsten Schritt würde Ukraine der NATO beitreten

Offensichtlich aus gutem Grund, wenn sie ihre Souveränität behalten wollten. Einen Krieg heraufzubeschwören, treibt doch quasi alle in die Arme der Nato, was man bei Finnland und Schweden gesehen hat.

Trotzdem stand ein Beitritt der Ukraine nie zur Debatte bis dahin und es wäre für Russland auch sehr viel einfacher und günstiger gewesen, einfach ein paar Nato Staaten zu kaufen, statt in der Ukraine einzumarschieren.

Günstiges Gas an Erdogan und die hätten die Ukraine ewig von der Nato ferngehalten mit ihrem Veto!

ein Verteidigungsbündnis

Ganz genau. Ein reines Verteidigungsbündnis, was aber nicht speziell gegen Russland erschaffen wurde, sondern ALLE Kriegstreiber fernhalten soll. Wenn man keinen Krieg möchte, muss man die Nato nicht fürchten.

Denn die sucht grundlos sicher auch keinen Streit mit Russland!!!

ABER beenden wir das hier. Führt zu nichts. Ob du nun wirklich so glaubst, die AfD dir aufzwingt so zu denken, oder du schlicht ein russischer Propagandatroll bist - ändern tut sich nichts daran. Du hast deine festgefahrene Meinung und wir haben unsere. Wozu weiter diskutieren?

Jenne1979  12.03.2024, 08:13
@Phosphophyllit

Die Einschätzung das Russland sich ich zurückzieht ist realistisch. Die Einschätzung zu den Friedensverhandlungen sind völlig naiv. Russland möchte die bis jetzt besetzten Gebiete behalten und die Ukraine möchte dies nicht zulassen. Es gibt doch Stimmen aus Moskau, die dies "ausgeplappert" haben. Das ist doch einfach nur "ein sich gut darstellen wollen" seitens Russlands. Genauso wie es nie einen Vertrag gab, dass es keine NATO-Osterweiterung geben darf. Genscher hatte dies als "Privatmeinung" geäußert. Zudem kann ein vernünftig denkender Mensch Putin keine 5m über den Weg trauen. Nur 1 Beispiel: 2006 Vertragsbruch: Bau und Tests von atomfähigen Mittelstreckenraketen

Luftkutscher  12.03.2024, 08:46
@Phosphophyllit

Du scheinst ziemlich naiv zu sein, wenn du glaubst, das Töten würde aufhören, wenn die Ukraine sich ergeben würde. Glaubst du, dass das Töten aufgehört hätte, wenn sich die Juden im Warschauer Ghetto ergeben hätten?

ReiskocherXL  12.03.2024, 10:10
@GuteAntwort2021
Nein, das Militärbündnis ist aus der Erfahrung von zwei Weltkriegen innerhalb weniger Jahrzehnte entstanden. Man wollte also ein Militärbündnis schaffen, um sicherzugehen, dass es nicht zu noch einem alles zerstörenden Krieg in Europa kommt. Gleiches gilt ja zum Beispiel für die UN.

Wikipedia Zitat: "Der Nordatlantikpakt wurde am 4. April 1949 im Zuge der Eindämmungspolitik der USA gegen die Sowjetunion geschlossen."

Mehr muss man dazu nicht sagen.

Ganz genau. Ein reines Verteidigungsbündnis, was aber nicht speziell gegen Russland erschaffen wurde, sondern ALLE Kriegstreiber fernhalten soll. Wenn man keinen Krieg möchte, muss man die Nato nicht fürchten.

Interessant, hast du aber auch mitbekommen, dass das "Verteidigungsbündnis" auch Angriffe durchführt? Anscheinend nicht. Meine Freunde, Bekannten und Familie haben es persönlich miterlebt, denn denen sind die Bomben um die Ohren geflogen als Serbien die Konfrontation mit Albanien hatte und sich die NATO entschlossen hat ohne UN Mandat und ohne dass es ein Bündnisstaat ist, ein Land zu bombardieren.

Es wurden nicht nur Militärstützpunkte und Regierungsgebäude bombardiert sondern auch Dörfer und unschuldige Zivilisten. Laut NATO war es angeblich ein "versehen".

Ich habe einen Freund aus Deutschland, der fliegt heute für die NATO und morgen für die USA. Also erzähle mir bitte nicht, wer oder was die NATO ist. Die Leute werden so eingesetzt wie man sie gerade braucht. Mal intervenieren sie als NATO und mal als USA.

ABER beenden wir das hier. Führt zu nichts. Ob du nun wirklich so glaubst, die AfD dir aufzwingt so zu denken, oder du schlicht ein russischer Propagandatroll bist - ändern tut sich nichts daran. Du hast deine festgefahrene Meinung und wir haben unsere.

Sehe ich auch so, beenden wir das hier. Als Kroate und nicht in Deutschland beheimatet ist mir die AFD sowas von egal. Für mich steht die Wahrheit an erster Stelle und ich befürworte nicht das was Putin gemacht hat aber der Westen hat seines dazu beigetragen, dass wir die aktuelle Situation haben.

GuteAntwort2021  12.03.2024, 10:45
@ReiskocherXL
Mehr muss man dazu nicht sagen.

Stimmt, Russlands Propaganda ist überall zu finden. Dir ist schon bewusst, dass jeder einen Wiki Beitrag bearbeiten kann, oder? 😉

Zwar stimme ich zu, dass Russland und der sich ausbreitende Kommunismus definitiv mit ein Grund war - siehe Koreakrieg - aber auch das ändert nichts an der eigentlichen Aussage, dass es als Abschreckung gegenüber ALLEN Kriegstreibern galt, nicht als offensiver Gegenpol gegenüber Russland wie du es gerne darstellen möchtest.

dass das "Verteidigungsbündnis" auch Angriffe durchführt?

Wenn 2-3 Staaten der EU z. B. ein Wirtschaftsabkommen mit einem anderem Land schließen, hat dann die EU das Abkommen geschlossen?

Zwar hat die USA den Bündnisfall im Zuge des Terrorangriffs 2001 ausgerufen, aber viele Länder haben sich an keinen Kampfaktionen beteiligt, weil sie hierbei den Bündnisfall nicht sahen.

Aber selbst wenn: technisch gesehen wurden sie ja angegriffen.

 Meine Freunde, Bekannten und Familie haben es persönlich miterlebt

Aber erneut bleibt stehen, dass niemand innerhalb der Nato auf die Idee kommen würde, Russland angreifen zu wollen. Und auch bleibt mein Kommentar entsprechend bestehen:

ALLE Kriegstreiber... Wer keinen Krieg möchte, muss die Nato nicht fürchten!

Dass es ggf. Bündnisfälle gegeben hat, wo dann auch ein Nicht-Bündnis-Staat (innerhalb Europa, siehe Kommentar zuvor zur Entstehung der NATO) gegenüber einem Aggressor unterstützt wurde, entkräftet dies ja nicht die defensive Natur des Bündnisses.

Oder hast du vergessen, aus welchem Grund die Nato-Staaten sich damals dazu entschlossen haben, dass man eingreifen sollte? Muss ich dich wirklich an die Gräueltaten und Kriegsverbrechen des Schlächter des Balkan erinnern?

Laut NATO war es angeblich ein "versehen".

Willst du Absicht unterstellen?

Als Kroate und nicht in Deutschland beheimatet

Was machst du dann hier? Wieso beteiligst du dich auf einem deutschsprachigen Portal an einer politischen Diskussion, wenn du nicht mal Bestandteil eben dieser bist?

Lass mich raten, du wirst von Moskau dafür bezahlt. :)

Wenn du den Westen so hasst, dann genießt du an deinem Aufenthaltsort vermutlich auch das Recht auszuwandern, wenn du das möchtest und Putin freut sich über jeden, den er als Kanonenfutter an die Front schicken kann.

Schönes Leben noch!

ReiskocherXL  12.03.2024, 14:28
@GuteAntwort2021

Wie schon vorhin geschrieben ist die Diskussion für mich beendet, weil es zu nichts führt.

Was machst du dann hier? Wieso beteiligst du dich auf einem deutschsprachigen Portal an einer politischen Diskussion, wenn du nicht mal Bestandteil eben dieser bist?
Lass mich raten, du wirst von Moskau dafür bezahlt. :)
Wenn du den Westen so hasst, dann genießt du an deinem Aufenthaltsort vermutlich auch das Recht auszuwandern, wenn du das möchtest und Putin freut sich über jeden, den er als Kanonenfutter an die Front schicken kann.

Ich bin erstaunt, wie viel du in jeden deiner Kommentare reininterpretierst.

Ich kann mich in jedem Portal an jeder Diskussion beteiligen, wenn ich die Sprache verstehe und die Regeln einhalte.

Am Ende habe ich keinem Kontext gesagt, dass ich den Westen hasse, ich bin ein Teil vom "Westen". Nur weil ich gewisse Handlungen nicht gut finde, heißt es nicht, dass ich etwas hasse - vielleicht lernst du das auch irgendwann.

Luftkutscher  13.03.2024, 08:14
@ReiskocherXL

Und weshalb wäre das ein Problem für Russland, wenn die Ukraine einem westlichen Verteidigungsbündnis beitreten würde? Weil es dann für Russland problematischer würde, wenn es die Ukraine nochmals überfallen wollte? Diese Verteidigungsorganisation ist doch schon seit vielen Jahren direkt vor der russischen Grenze und bisher hatte das für Russland keine Nachteile - wenn man mal davon absieht, dass Russland jetzt nicht mehr so einfach in das Baltikum, Polen oder in Finnland, Nordnorwegen oder Schweden einfallen kann.

wolfruprecht  27.03.2024, 00:54
@Luftkutscher
Und weshalb wäre das ein Problem für Russland, wenn die Ukraine einem westlichen Verteidigungsbündnis beitreten würde?

Weil damit Russland vollkommen militärisch erpressbar ist, ohne sich verteidigen zu können. Es wäre für Russland keine atomare Zweitschlagmöglichkeit mehr möglich, was ein Prinzip für das Funktionieren der atomaren Abschreckung war und durch die Aufkündigung des ABM-Vertrags durch die USA unwirksam wurde. Das ist die eigentlich gefährliche Situation, dass ein Staat (z. B. USA oder Russland) oder ein Militärbündnis wie die NATO evtl. den atomaren Erstschlag oder einen atomaren Präventivschlag ausführt. Daher wären die Sicherheitsinteressen Russland empfindlich gestört und Russland durch die Stationierung von NATO-Stützpunkten in der Ukraine ernsthaft bedroht.

Daher wäre es also durchaus ein Problem für Russland, wenn die Ukraine der NATO beitreten würde. Das Problem ergäbe sich übrigens auch bei einem EU-Beitritt, da für die EU die Beistandsverpflichtung gilt, wenn ein Mitgliedsstaat von einem Land außerhalb der EU angegriffen wird. Der Beitritt der Ukraine zur EU hätte einen Quasibeitritt zur NATO durch die Hintertür zur Folge.

GuteAntwort2021  27.03.2024, 09:02
@wolfruprecht
Daher wären die Sicherheitsinteressen Russland empfindlich gestört und Russland durch die Stationierung von NATO-Stützpunkten in der Ukraine ernsthaft bedroht.

Ergibt wenig Sinn, wo doch Finland nun Natomitglied ist auf Grund der Aggression gegenüber der Ukraine.

Auch ist es ja nicht so, dass Russland und die USA einen Steinwurf entfernt liegen, wenn man sich mal Alaska anguckt, oder Russland über ausreichend viele UBoote verfügt, welche atomare Raketen abfeuern können.

Ich denke, du bist hier Putins Propaganda aufgesessen. Bzw. "Putin der Große, erster Zar seit 100 Jahren", wie er gerne in die Geschichtsbücher eingehen möchte.

Das Problem ergäbe sich übrigens auch bei einem EU-Beitritt, da für die EU die Beistandsverpflichtung gilt, wenn ein Mitgliedsstaat von einem Land außerhalb der EU angegriffen wird.

Was ja bedeuten würde, dass Russland die Ukraine angreifen wollte. Egal ob Natomitglied oder nicht. Damit wäre jedes Argument davor hinfällig.

wolfruprecht  27.03.2024, 10:04
@GuteAntwort2021
Ich denke, du bist hier Putins Propaganda aufgesessen.

Da denkst du falsch.

Es geht doch bei der atomaren Abschreckung und der Sicherheit derselben doch nicht um die Angriffsmöglichkeiten eines Landes, sondern um die Verteidigungsfähigkeit. Sind die Abwehrmöglichkeit eines Angriffskriegs für das angegriffene Land so groß, dass ein Angriff sicher nicht mehr erfolgreich sein kann, dann steigt die Gefahr enorm, dass ein Erstschlag tatsächlich in Betracht kommt. Es muss praktisch eine Pattsituation künstlich aufrecht erhalten werden. Dafür wurde 1972 der ABM-Vertrag geschlossen, um die Sicherheit der atomaren Abschreckung zu gewährleisten. Dieser Vertrag wurde von den USA 2002 einseitig aufgekündigt und die Installation eines Raketenschildes in Polen angekündigt. Das war praktisch der Beginn einer ernsthaften Bedrohung Russlands. Das hat nichts mit russischer Propaganda zu tun, sondern ist einfach nur sachlich richtig — ganz gleich, wie man das bewertet.

Aber da von dir das Argument "Putin-Propaganda" vorgebracht wurde, bin ich hier raus aus einer Diskussion. Auf dieser Ebene macht sie keinen Sinn und ist von der Sache her weit entfernt. Ciao.

GuteAntwort2021  27.03.2024, 11:13
@wolfruprecht
Raketenschildes in Polen angekündigt

Die Russen haben ihrerseits doch auch ein Abfangnetz von Raketen und es ändert nichts daran, dass Russland genau wie die USA, Frankreich, England, China, ... auch mobil ihre Raketen von überall aus zünden können, danke UBooten.

Auch ändert es nichts daran, dass der Einmarsch in der Ukraine nur dafür gesorgt hat, dass die Nato noch näher an Russland herangerückt ist.

Also der ganze Bullshit von wegen Nato-Beitritt, EU-Beitritt und sonstige Märchen aus Putins Propagandamaschinerie, welche die Fehler im "Westen" sucht, solltest du für Humbug halten.

Sie ergeben logisch keinen Sinn und es wäre auch viel einfacher gewesen, Nato Mitgliedsstaaten einfach zu kaufen mit billigem Gas und Öl. Die Türkei zum Beispiel oder auch Staaten in Europa. Sogar Deutschland hätte sich im Geheimen auf einen solchen Vertrag eingelassen:

Greift die Ukraine nicht an und gebt uns sehr gute Konditionen und wir verhindern den Nato- und EU-Beitritt.

Nein, der Einmarsch in die Ukraine wird nur mit allem möglichen Unsinn gerechtfertigt, letztlich sieht sich Putin aber als großer Führer, Stalin II. oder so und möchte die Sowjetunion wiederherstellen. Daher der Einmarsch in die Ukraine!

Ich meine: Frag dich doch mal, warum die ganzen osteuropäischen Länder mit eigener Geschichte im Ostblock so krampfhaft Schutz suchen in der EU und der Nato? Warum Estland, Lettland und Polen so erpicht darauf sind, dass wir Fliegerstaffeln dort stationieren, etc.

Weil sie sich genau dessen bewusst sind und sie wollen nicht wieder Teil eines russischen Imperiums sein, sondern ihre Eigenständigkeit behalten!

wolfruprecht  28.03.2024, 05:51
@GuteAntwort2021
Die Russen haben ihrerseits doch auch ein Abfangnetz von Raketen...

Es geht nicht darum, dass ein Anfangnetz für Raketen vorhanden ist, sondern dass das Raketenabwehrsystem so gut ist, dass der Gegner keine Möglichkeit mehr hat, einen Gegenschlag zur Verteidigung auszuführen. Genau aus diesem Grund hatten sich die beiden Großmächte USA und Sowjetunion in der Zeit des Kalten Krieges vertraglich darauf festgelegt, diese Zweitschlagmöglichkeit des Gegners durch die Begrenzung der Verteidigungssysteme aufrecht zu erhalten und dazu 1972 den Rüstungskontrollvertrag geschkossen (ABM-Vertrag).

Und weil dieser Rüstungskontrollvertrag durch die USA infolge der Anschläge vom 11. September 2001 gekündigt wurde, um neue Abwehrsysteme zu entwickeln, sah Russland die Gefahr, dass ein Wettrüsten mit Atomwaffen in den Schwellenländern in der Nachbarschaft Russlands entstehen könnte. Die USA sahen zwar diese Problematik und es wurde auch diskutiert, für Russland jedoch existiere das Problem real. Weitere Maßnahmen der USA ließen diese Befürchtung der Russischen Föderation immer stärker werden. Der Ruf nach Atomwaffen durch Selenskij, bestätigt genau diese Bedrohung Russlands.

GuteAntwort2021  28.03.2024, 09:29
@wolfruprecht

Selbst wenn wir mal außer Acht lassen, dass Russland und die USA bei Alaska keine 100km auseinanderliegen, so weiß ich nicht, wie Russland immer und überall Gefahren sieht.

Jeder der versucht Atomwaffen zu bauen, wird doch ohnehin vom UN Sicherheitsrat sanktioniert. In der Regel sind es doch Russland und China, die Maßnahmen mit ihrem Veto abschmettern, siehe Nordkorea und Iran.

Aber du wiederholst dich und es bringt nichts erfrischendes bezüglich dem Einmarsch in der Ukraine.

Der Ruf nach Atomwaffen durch Selenskij, bestätigt genau diese Bedrohung Russlands.

Ist ein rein defensiver Ruf um den Aggressor loszuwerden und jeder Ostblockstaat, der in die Arme des "Westens" rennt, beweist doch nur die reale Bedrohungslage durch Russland.

Russland schafft sich also seine Feinde selbst in dem sie mit ihrem erbärmlichen Territorialverhalten gegenüber Schwächeren ihre Nachbarschaft in Angst und Schrecken versetzt.

Wenn überhaupt dann ist Russland und Putins Aggression der Grund, der Atomwaffen nötig macht und warum auch in Deutschland die Diskussion darüber aufgetaucht ist, ob wir welche haben sollten.

2502Andre  29.03.2024, 02:42
@ReiskocherXL

Zu welchen Konditionen soll denn verhandelt werden? Putins Position ist doch klar. Er will die Ukraine ganz! Und?

GuteAntwort2021  29.03.2024, 08:06
@2502Andre

Ach so, also soll die Ukraine sagen "Na gut, wenn es Putin so will"? Eben, daher ist ein einseitiger Friedensappell an den Verteidiger gerichtet dämlich und das war Kern meiner Antwort.

Putin könnte den Krieg sofort beenden, daher sollte der Appell an seine Adresse gerichtet sein.

MAD1989  11.03.2024, 10:27

So geht es mir auch.

Es ist, in meinen Augen, unsinnig nur eine Partei zu Friedensverhandlungen aufzufordern und zu hoffen, dass sich daraus etwas ergibt. Man könnte ihm hier durchaus prorussiches Verhalten vorwerfen.

Ich vermisse hier ein klares Statement Richtung Russland.

valeria199  11.03.2024, 23:10

An wenn sol der Papst sich sonnst wenden? Tagesspiegel:"In der Ukraine sind Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin verboten worden. Ein entsprechendes Dekret des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurde am Dienstag auf dessen Webseite veröffentlicht.04.10.2022, 16:21 Uhr"

Putin hat mehermals betonnt. " Russland ist für verhandlungen jeder Zeit bereit."

GuteAntwort2021  11.03.2024, 23:42
@valeria199
Putin hat mehermals betonnt ...

Putin hat auch mehrmals betont, die Ukraine nicht angreifen zu wollen, als er die Truppen nach Belarus, nahe der ukrainischen Grenze verlegt hatte.

Darüber hinaus wurde das Dekret ganze 8 Monate nach dem Einmarsch erlassen, als Reaktion auf die Annexion 4 weiterer ukrainischer Gebiete.

An wenn sol der Papst sich sonnst wenden?

An Putin z.B.:

Hey du Giftzwerg!
Ordne augenblicklich den vollumfänglichen Rückzug deiner Truppen an und bleib' in deinem eignen Land. In der Hölle landest du zwar eh schon, aber eventuell kannst du dann noch beim Teufel was aushandeln, da du immerhin noch eingelenkt hast. Mach es besser, bevor es zu spät ist!!
LG, dein Papst.
Thunder4609  12.03.2024, 09:49
@valeria199
Putin hat mehermals betonnt. " Russland ist für verhandlungen jeder Zeit bereit."

Putin hat mehrmals betonnt er ist Verhandlungsbereit unter seinen Bedingungen

und das ist ein großer Unterschied

Tannibi  11.03.2024, 11:38
Hätte er sich an beide Seiten gewandt und gesagt, sie sollen endlich Frieden schließen, hätte das wohl keine solche Eigendynamik entwickelt.

Doch, das hätte es. Inzwischen brüllt die veröffentlichte
Meinung alles nieder, was auch nur einen Funken Pro-Putin
enthält. Das ist zu einem Automatismus geworden. Das erste
Opfer jedes Krieges ist die Wahrheit, das stimmt. Aber das Denken
folgt gleich auf dem Fuße.

bwhoch2  11.03.2024, 13:16
@Tannibi
 Inzwischen brüllt die veröffentlichte
Meinung alles nieder, was auch nur einen Funken Pro-Putin
enthält. 

Kann es überhaupt einen Funken "pro Putin" geben, außer, das man das Recht des Stärkeren bedingungslos anerkennt?

GuteAntwort2021  11.03.2024, 14:23
@Tannibi
Inzwischen brüllt die veröffentlichte Meinung alles nieder, was auch nur einen Funken Pro-Putin enthält.

Aus gutem Grund. Aber beide Seiten aufzufordern, endlich Frieden zu finden - da finden wohl nur wenige Menschen etwas störendwertes dran.

Grundsätzlich teile ich aber die öffentliche Meinung, dass der Aggressor die Schuld trägt am Leid trägt und Russland hat es leicht in der Hand für Frieden zu sorgen. Sollten die Truppen abziehen, wird die Ukraine kaum Truppen über die Grenze hinterher schicken ...

Tannibi  11.03.2024, 14:25
@GuteAntwort2021

Vielleicht schaust du nochmal hin, ob ich wirklich
"öffentliche Meinung" geschrieben habe.

GuteAntwort2021  11.03.2024, 14:28
@Tannibi

Ach so, mein Fehler, ich hatte dich nicht für einen Verschwörungstheoretiker gehalten ...

Tannibi  11.03.2024, 14:31
@GuteAntwort2021

Ich halte gar nicht viel von Theorien. Ich informiere mich nur
aus jedem zugänglichen Quellen. Allerdings bemühe ich mich
auch, möglichst ideologiefrei zu denken.

Thunder4609  12.03.2024, 09:44
@Tannibi

 Funken Pro-Putin

enthält.

wenn man Putin entgegenkommt

liefert man damit eine Blaupause nicht nur für Putin, sondern auch für Kim Jong-un, Xi und weitere Diktatoren und Disputen überall auf der Welt

dann zeigt das, man kann auch in diesen Jahrhundert einen Krieg beginnen und ihn nur lange genug durchhalten, bis die Leute die Schnauzte voll haben und dann bekommt man am Ende das was man will

das kann nicht im Sinne der gesamten Menschheit sein!

8775chris  06.06.2024, 00:35

Der Westens den du so lobst ist der Größe Unruhestifter und Kriegstreiber auf die der Erde du verlorener Heuchler!

GuteAntwort2021  06.06.2024, 03:02
@8775chris

Jap, der demokratische Westen überfällt Länder und versucht sich diese einzuverleiben, verbietet Medien die Wahrheit zu sagen, führt Scheinwahlen durch um nach Außen vermeintliche Geschlossenheit darzustellen und sabotiert den Frieden in Europa und der Welt, weil sie ja so sehr darauf stehen, ihren Wohlstand zu gefährden.

Und nun zurück in deine Autokratie du Witzfigur!

CorgiMcweasel  11.03.2024, 17:40

Sehe ich genauso. Ist einfach einseitig

ps1980  11.03.2024, 16:27
Was mich allerdings stark verwundert ist die Tatsache, dass dies nur an die Ukraine gerichtet war. Hätte er sich an beide Seiten gewandt und gesagt, sie sollen endlich Frieden schließen

War es doch gar nicht. Da wurde der Papst mmn. gründlich missverstanden. Seine Worte treffen auf Russland genauso zu wie auf die Ukraine und es macht ja auch gar keinen Sinn, wenn nur EINE Partei am Verhandlungstisch sitzt. Allein deshalb ist eigentlich logisch, dass er beide Seiten damit gemeint haben muss.

ps1980  11.03.2024, 18:35
@GuteAntwort2021

Ja, und zwar nicht nur die Auszüge, die hier und in den Medien breitgetreten wurden...

GuteAntwort2021  11.03.2024, 18:53
@ps1980

Interessant, wo das Interview doch noch gar nicht verfügbar ist, sondern nur die Auszüge, die

hier und in den Medien breitgetreten wurden...

🤔

gutefrage 
Beitragsersteller
 11.03.2024, 10:24

Danke, dass Du Deine Meinung mit uns geteilt hast!