Umlaute für Dummies - Wie schreiben Fremdsprachler die Umlaute, wenn sie es nicht besser wissen?

Als Deutscher weiss man, dass man ä durch ae ersetzt und so weiter.

Aber wie schreiben Fremdsprachler wohl, wenn sie es nicht besser wissen?

Beispiel "Münster": Wenn wir das Wort ohne Umlaut schreiben wollen, schreiben wir "Muenster".

Aber ein Fremdsprachler kennt die Umlautregeln nicht. Er nimmt einfach den Buchstaben, der dem" ü" ähnlich sieht, also ein "u". Also schreiben Fremdspracler auch mal "Munster"?

Das ist in anderen Sprachen ja auch ein Thema. Da schreiben wir einfach "Malaga"statt "Málaga".

Und statt "Møn" wird "Mon" oder "Mön" geschrieben.

Dann die Preisfrage: Womit wird ein Fremdsprachler womöglich das"ß" ersetzen? Da findet er auf seiner Tastatur nichts, was dem "ß" ähnlich sieht. Vielleicht ein Beta? Oder ein B?

Wie gesagt - nicht falsch verstehen!

Es geht bei meiner Frage *nicht* darum, wie man es richtig macht.

Sondern darum, welche fehlerhaften Schreibweisen man von Fremdsprachlern zu erwarten hat. Das ist z.B. für Keywording bei Fotos von Bedeutung.

Aktuell würde ich dann sowohl "Muenster" und "Munster" als Keywords setzen. damit das Bild zuverlässig gefunden wird. "Münster" lasse ich bei Keywords weg, weil man nie weiß ob Umlaute bei Computersystemen Probleme machen.

Bei "Drosendorf an der Aufseß" würde ich "Drosendorf an der Aufsess" schreiben. Keine Ahnung, was ein Fremdsprachler da wohl als Suchbegriff eingeben würde...

Ich freue mich auf Eure Antworten. Vielen Dank!

Grüße

fb1701

Tastatur, Schule, Sprache, Fremdsprache, keywords, Schreibweise, Umlaute
Sind Passwörtern mit Umlauten und Sonderzeichen wirklich sicherer?

Es heißt ja oft, dass man bei Passwörtern auch Umlaute und Sonderzeichen wie z. B. , ; . : * - + # ! ? % ) ( } { @ usw. verwenden soll.

Jetzt meinte gerade ein Bekannter zu mir, dass alle Zeichen, auch Umlaute und Sonderzeichen, in Computern als Binärcode (Ziffernfolge von „1“ und „0“ z. B. „001101001101“) vorhanden sind. Ein Rechenprogramm, welches versucht, Passwörter durch Probieren von zufälligen Zeichenfolgen zu knacken, würde nur verschiedene Folgen von Binärcodes ausprobieren, bis durch Zufall das Passwort richtig ist. Darum wäre ein Passwort mit vielen Umlauten und Sonderzeichen nicht sicherer. Es wäre laut meinem Bekannten viel wichtiger, dass das Passwort lang ist, weil dann die Rechenzeit viel größer wäre, bis das Passwort durch Probieren geknackt ist.

Und wenn jemand z. B. Thomas Müller heißt und z. B. „th0mA$mü11er“ oder „tH0M4$mü11€R“ als Passwort verwendet, dann wäre das für Hacker sehr viel leichter zu erraten als wenn er z. B. „4rsQ97wqas13“ als Passwort verwendet, obwohl da kein Umlaut u. kein Sonderzeichen drin ist.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass bei gleicher Länge ein Passwort mit Umlauten und Sonderzeichen sicherer ist, als ein Passwort das nur aus normalen Buchstaben u. Ziffern besteht. Denn es gibt ja im deutschen Alphabet nur je 26 kleine u. große Buchstaben und nur 10 Ziffern, die Anzahl der Kombinationsmöglichkeiten ist also viel kleiner, als wenn man noch Umlaute und Sonderzeichen mit in Passwörtern verwendet.

Solange man sich an die Regel hält, dass man NICHTS als Passwort nimmt:

- was im Duden steht oder

- den eigenen Namen, Geburtsdatum, die E-Mail-Adresse, Straße, Hausnummer, dem Namen von Familienmitgliedern etc. enthält oder ähnelt, oder

- einfach zu erratende Folgen wie „12345678...“, „qwertzuiopü+“ usw.

müsste es doch, wenn es mit Umlauten und Sonderzeichen sehr viel mehr Kombinationsmöglichkeiten gibt, bei gleicher Passwortlänge doch noch viel länger dauern, das Passwort zu knacken, oder?

Und wie lang sollte ein Passwort mindestens sein, damit es z. B. auch kein Geheimdienst mit Superrechnern knacken kann? 16 Zeichen oder besser 20 Zeichen oder sogar noch länger?

Computer, Sicherheit, Passwort, Sonderzeichen, Geheimdienst, Hacker, Umlaute, binärcode
Wie erahnt man potentielle Umlautprobleme schon vorab, ohne es auszuprobieren?

Umlaute können auf allen "Computersystemen" Probleme bereiten, sodass z. B. eine Frau Müller später mit "Frau Müller" angesprochen wird. Der technische Hintergrund dafür ist, dass beim Speichern und Übertragen das sog. Character-Encoding verloren geht oder verwechselt wird (z. B. UTF8 statt iso-8859-1). Als Anwender kann man das Problem, dass eigene Kontaktdaten unschön dargestellt werden, nur dadurch von Vornherein vermeiden, indem man ae,oe,ue,ss statt ä,ö,ü,ß schreibt. Meist schreibt man dann aber unnötig seinen Namen als Mueller, obwohl Müller korrekt und aus meiner Sicht auch schöner wäre. Wenn man genau wüsste, dass Encoding-Probleme kommen werden, dann schreibt man natürlich gleich Mueller.

Frage: Gibt es "äußere Erkennungsmerkmale eines unbekannten Computersystems", anhand derer man die Wahrscheinlichkeit für solche Encoding-Probleme als überdurchschnittlich hoch einschätzen kann?

Kann man grob sagen, dass auf Websites mit der Top-Level-Domain .de und .at solche Probleme deutlich seltener auftreten als auf .com, .net oder gar .fr? Oder: eine Website, die keine Umlaute im angezeigten Text enthält (z. B. eine nicht deutschsprachige), ist für dieses Problem anfälliger? Gibt es noch andere solche "Erkennungsmerkmale" einer Website, die ein Anwender vorab überprüfen könnte?

Zugegebenermaßen handelt es sich hier nur um ein Ästhetikproblem, und wer sich nicht um Ästhetik schert, mag es für ein aufgeblasenes Problem halten.

Website, Online-Shop, Umlaute, UTF-8
Schrift Helvetica unter Win7 vorhanden aber funktioniert nicht richtig?

Aufgefallen ist es auf Seiten wie Facebook (bin nicht angemeldet!), wo Umlaute mit dem Promille-Zeichen ‰ statt ä dargestellt werden.

Wenn man unter Internetoptionen\Allgemein\Barrierefreiheit "Schriftangaben auf Webseiten ignorieren" einstellt, werden die Umlaute richtig dargestellt, ABER ich möchte ja auch andere Schriftarten-Formen sehen.

Also untersuchte ich die Schrift Helvetica genauer.

  • c:\Windows\Fonts\Helvetica.ttf vorhanden
  • Systemsteuerung\Schriftarten NICHT vorhanden
  • Zeichentabelle: NICHT vorhanden
  • Word: in Kombobox vorhanden, ABER nach Anwahl springt er auf Times New Roman um????
  • Open Office: vorhanden
  • Registry: HKLM...Fonts\ findet man Helvetica Almindeling (True Type) Helvetica_0.ttf

Also Versuch der Neuinstallation: Doppelklick + Installation meldet "Helvetica Almindeling schon vorhanden". Auch wenn ich Drüberinstalliere -> dann entstand Helvetica_0.ttf -> ändert anber nichts.

Löschversuch der ttf Datei wird von Win7 selbst mit Admin-Rechten unterbunden.

In der Registry fand ich "Font Mapping" Helvetica = Arial ??? oder "FontSubstitutes" Helvetica = Arial ??? Nicht dass da was ersetzt wird. ABER in Arial habe ich richtige Umlaute... Gibt es außer Registry eine Möglichkeit zum Einstellungen für "Ersatz einer Schriftart"??

Also wie bekomme ich eine funktionierende Schriftart Helvetica hin, die:

  • in allen Programmen (Dialogen, Komboboxen) richtig angezeigt wird
  • die die Umlaute richtig darstellt

Zur Not würde ich auch eine Ersatz-Schriftart nehmen...

Bei einem anderen PC (auch Win7 64 Bit) ist unter OpenOffice kein Helvetica in der Kombobox und bei Facebook werden Umlaute richtig angezeigt.

ABER wie kann ich Helvetica deinstallieren? Unter Systemsteuerung\Schriftarten NICHT vorhanden! Aus Registry entfernen??

Windows, Windows 7, Programm, Schriftart, registry, Umlaute

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