Wie kann ich einer Studentin helfen, die eine Studentinnengruppe gründen wollte?

Eine Studentin wollte eine Gruppe gründen, wo sich Studentinnen austauschen, helfen u. Ideen für Studiengang u. Forschung entwickeln.

Studentische Gruppen müssen vom Dekan anerkannt werden. Der hat die Studentinnengruppe angelehnt u. sagte, dass er dann auch eine „chauvinistische Männergruppe“ zulassen müsste, wenn Studenten kämen u. so eine Gruppe gründen wollten.

Das ist Quatsch, weil es in der Studentinnengruppe ja nicht um Hass auf Männer / Radikalfeminismus gehen soll.

Jemand hat dann einen anonymen Zettel in den Briefkasten des Dekans geworfen, in dem ein fiktiver „chauvinistischer Männerclub“ dem Dekan eine „Ehrenmitgliedschaft“ gibt.

Es war NICHT die Studentin, die die Gruppe gründen wollte. Die anderen sagen auch, dass sie es nicht waren. Sie sagen, sowas würden sie generell nicht tun u. es wäre ja auch kontraproduktiv.

Der Dekan ist verärgert. Er weigert sich, persönlich mit den Studentinnen zu sprechen, die die Gruppe gründen wollten. Diese haben ihm per Mail versichert, dass sie es nicht waren u. ihn auch nicht für einen Chauvinisten/Sexisten etc. halten.

Der Dekan fordert, dass der/die Autor*in/-nen des Zettels sich persönlich ihm melden u. entschuldigen.

Was kann man tun, um die Situation zu verbessern?

Als der Dekan sagte, dass er „eine chauvinistischste Männergruppe zulassen“ müsste, war er in einem Raum, wo auch sehr viele andere Student*innen waren.

Der / die Zettel-Autor*in/-nen werden sich wahrscheinlich NICHT melden. Wenn es Student*innen waren, fürchten diese negative Folgen.

Ich könnte mir vorstellen, dass der Zettel von Person/-en erstellt wurde, die der Studentin persönlich schaden wollte/-n o. allgemein etwas gegen Frauengruppen hat/haben. Ich hab die Studentin gefragt, ob sie / ihre Freundinnen Feinde haben. Sie haben keinen Verdacht, wer es gewesen sein könnte.

Ich möchte der Studentin gern helfen. Was wäre am besten?:

1.) Eine Weile warten. Später könnte jemand anderes mit dem Dekan reden.

2.) Sie u. ihre Freundinnen könnten mit anderen Professor*innen reden, die mit dem Dekan befreundet sind u. ihn überzeugen könnten.

3.) Andere Student*innen (niemand, von denen der Dekan weiß, dass sie die Studentinnengruppe gründen wollten) könnten nach einer Weile eine Tarngruppe gründen, die laut Beschreibung auch für Studenten offen ist. Wenn auch / nur Männer eine Gruppe anmelden, schöpft der Dekan keinen Verdacht. Die Gruppe wird so beschrieben, dass sie sich mit „unverdächtigen“ Themen befasst, z. B. Wandern, Radfahren, Exkursionen, Geschichte etc.

Wenn die Gruppe dann zugelassen ist, können dort die Studentinnen, die die Studentinnengruppe gründen wollten, Mitglied werden u. ihre Ideen umsetzen. Ich glaube nicht, dass der Dekan alle Treffen der Gruppe kontrolliert u. rausfindet, dass diese sich „zufällig“ mit >90 % „Frauenthemen“ beschäftigt.

Es gibt andere studentische Gruppen, die sich oft außerhalb der Uni treffen. Da kann keine*r kontrollieren, was die alles so machen.

Was denkt ihr? Was wäre die beste Option?

Gründung, Schule, Hochschule, Konfliktlösung, Streit, studentinnen, Ausbildung und Studium, Philosophie und Gesellschaft
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Wie undemokratisch ist das Wahlsystem der USA?

Warum kann eine Person US-Präsident werden, obwohl eine andere Person mehr Stimmen hat?

WEB.DE: „als George W. Bush zum Präsidenten gewählt wurde, obwohl Al Gore einen landesweiten Stimmenvorsprung aufwies. Juristischen Streit gab es um umstrittene Wahlzettel in Florida, dort war Bushs Wahlsieg nicht sicher. Durch untere Gerichte wurde die gesetzliche Nachzählung gestartet, am Ende stoppte das Oberste Gericht die Nachzählung zugunsten Bushs.“

Warum stoppte das Gericht die Nachzählung? Man hätte besser alle Wahlzettel nachgezählt, um zu sehen, wer mehr Stimmen hatte.

Wikipedia Al Gore 50999897 Stimmen (48,4%); Bush 50456002 Stimmen (47,9%). Dann hatte Al Gore trotzdem mehr Stimmen, o. sind die Zahlen auf Wikipedia falsch?

Ich habe gelesen, dass der US-Präsident von Wahlmännern gewählt wird (NICHT direkt vom Volk) u. Bush mehr Wahlmännerstimmen hatte.

Wäre eine direkte Wahl nicht demokratischer? Wozu braucht es extra Wahlmänner?

Warum kann die Mehrheit der Wahlmänner anders sein? Wahlmänner werden direkt gewählt, sind sie nicht ans Bürger*innen-Votum gebunden?

WEB.DE „wenn eine Instanz, der Gouverneur, Trump vorne sieht u. die andere, der Landtag, Biden o. umgekehrt? Gerade in Swing-States ist das "Horrorszenario" möglich: Die Landtage werden von Republikanern beherrscht, der Gouverneur wird von Demokraten gehalten. Die Wahlmänner des betroffenen Staates bekommen gegenteilige Anweisungen, das Electoral College kann dem Kongress kein eindeutiges Ergebnis weitergegeben“

Seit wann entschiedet der Gouverneur o. Landtag eines Bundesstaats darüber, wer die Präsidentschaftswahl gewonnen hat?

WEB.DE „Der Kongress könnte nicht klar erkennen, wem die Wahlmännerstimmen eines Staates zugeteilt werden müssen u. könnte sie einfach gar nicht zählen.“

Darf der US-Kongress entschieden, Stimmen nicht zu zählen? Müsste so was nicht ein Gericht entscheiden (Gewaltenteilung)? Was passiert, wenn der Kongress Stimmen nicht zählt? Fallen dann Stimmen unter den Tisch? Das wäre undemokratisch. Oder muss es dann Neuwahlen geben?

WEB.DE:Wenn das Wahlergebnis nicht eindeutig feststellbar ist u. keiner der Kandidaten 270 Stimmen hat, geht die Wahl des Präsidenten ins Repräsentantenhaus, die des Vizepräsidenten in den Senat. So könnte es sein, dass die Mehrheitsverhältnisse 25 zu 25 stehen u. es zu einem Stillstand käme...die US-Verfassung ist so angelegt, dass es immer zu einem klaren Ergebnis kommt u. der Unterlegene das anerkennt“

Wie kann es sein, dass es keine Mehrheit gibt? Gibt's eine gerade Sitzanzahl im Repräsentantenhaus u. Senat? Haben Demokraten u. Republikaner genau gleich viele Abgeordnete bzw. Senator*innen?

Warum ist die US-Verfassung nicht auf Patt vorbereitet o. dass eine Person ihre Niederlage nicht anerkennt?

Wäre es nicht einfacher, die Präsidentschaft der Person zu geben, die min. 1 Wähler*innen-Stimme mehr hat? Bei über 100 Mio. US-Wahlberechtigten ist es extrem unwahrscheinlich, dass 2 Personen genau die gleiche Anzahl der Stimmen erhalten.

USA, Politik, Recht, US-Präsident, Wahlsystem, Philosophie und Gesellschaft, Wirtschaft und Finanzen
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Warum ist Journalist*in keine geschützte Berufsbezeichnung?

In Deutschland kann sich jeder Mensch „Journalist“ o. „Journalistin“ nennen, weil das in Deutschland keine geschützten Berufsbezeichnungen sind. Warum ist das so?

Denn leider gibt es immer mehr Extremisten, die sich selbst als „Journalist“ o. „Journalistin“ bezeichnen und im Internet den größten Schwachsinn bzw. die schlimmste Hetze verbreiten (z. B. dass an Corona „die Juden“ schuld wären). Wenn sich jemand als „Journalist“ o. „Journalistin“ bezeichnet, dann schenken mehr Menschen ihnen Glauben, als wenn sie sich nur als „Blogger“ etc. bezeichnen.

Die allermeisten Menschen denken, dass ein Journalist o. eine Journalistin automatisch bei einem renommierten Medium angestellt ist, z. B. bei einer Tageszeitung, einem Magazin, einem Fernseh- o. Radiosender. Das muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein. Es gibt viele, die freiberuflich für ein Medium arbeiten.

Und leider gibt es auch einige, die den Begriff „Journalist“ o. „Journalistin“ missbrauchen, um Halbwahrheiten, komplett falsche Dinge, Verschwörungstheorien, sehr tendenziöse bzw. ehrverletzende Berichte und/oder Hetze zu verbreiten.

Manchmal werden solche Sachen enttarnt und wenn dann z. B. berichtet wird, dass ein „Journalist“ mehrere Geschichten, Interviews etc. (die auch veröffentlicht wurden) frei erfunden hat, wirft das auch ein negatives Licht auf die echten, seriösen Journalisten*innen.

Also, warum ist die Berufsbezeichnung Journalist*in nicht geschützt?

Es darf sich ja auch nicht jeder einfach so z. B. als Jurist*in o. als Anwalt/Anwältin, als Psychotherapeut*in oder als Meister o. Geselle eines bestimmten Handwerks bezeichnen.

Beruf, Deutschland, Politik, Extremismus, Journalismus, Journalist, Medien, Hetze, Fake-News, Philosophie und Gesellschaft, Beruf und Büro
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Wie kann man verhindern, dass Vögel in Regentonnen ertrinken?

In einer Regentonne, die etwa 1,5 m hoch ist und etwa 80 cm hoch mit Wasser gefüllt war, ist eine junge Amsel ertrunken.

Wie kann man verhindern, dass Vögel und andere Tiere in Regentonnen ertrinken?

Ich habe die Tonnen jetzt erst mal leergemacht und das Wasser vergossen und den Rest in eine Tonne gefüllt, so dass das Wasser dort bis zum Rand steht. Über das Wasser habe ich ein breites, rauhes Brett gelegt. Dort können Vögel landen und trinken und falls mal ein Vogel ins Wasser fällt, kann er sich leicht auf das Brett retten. Können Vögel wie Amseln, Meisen, Finken, Spatzen usw. eigentlich kurze Strecken schwimmen?

Aber das mit dem Brett über der Tonne ist ja keine Dauerlösung. Denn ich brauche ja auch Wasser zum Gießen und wenn es heiß ist, verdunstet Wasser, so dass die Tonne dann nicht mehr voll ist.

Reicht es, wenn man ein rauhes Brett oder einen größeren Ast schräg eine halbvolle Tonne stellt?

Oder wäre es besser, ein Stück Brett waagerecht als Floß aufs Wasser zu legen? Falls ja, wie groß sollte das Floß sein?

Wenn die Tonne fast ganz leer ist, kann ich ja unten einen Stein o. 2 bis 3 Steine übereinander (Ziegel etc.) reinlegen, der bis knapp über die Wasseroberfläche geht. Dann kann sich ein Vogel oder Insekt, welches ins Wasser gefallen ist, drauf retten und rausfliegen. Schaffen Vögel es überhaupt raus zu fliegen, wenn der Innendurchmesser einer Tonne z. B. nur 60 cm oder 80 cm beträgt und der Startplatz etwa 1 m oder etwas mehr unterhalb des Tonnenrandes liegt?

Ich würde die Tonnen ja auch komplett abdecken, aber die Tonnen sind noch von der Vorbesitzerin des Gartens und es gibt leider keine Deckel mehr dazu. Die Baumärkte und Gartenmärkte sind noch Corona-bedingt geschlossen. Ich hätte nur ein altes Kompostsieb um eine Tonne oben abzudecken, aber im Garten stehen ja noch viele andere Tonnen.

Einen Mangel an Trinkgelegenheiten gibt es jedenfalls nicht, in meinem Garten stehen mehrere Vogeltränken und in den Gärten ringsum gibt es Vogeltränken und einen Teich mit flachem Ufer.

 

 

Tiere, schwimmen, Wasser, Garten, Vögel, Tierschutz, Biologie, ertrinken
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Sind Passwörtern mit Umlauten und Sonderzeichen wirklich sicherer?

Es heißt ja oft, dass man bei Passwörtern auch Umlaute und Sonderzeichen wie z. B. , ; . : * - + # ! ? % ) ( } { @ usw. verwenden soll.

Jetzt meinte gerade ein Bekannter zu mir, dass alle Zeichen, auch Umlaute und Sonderzeichen, in Computern als Binärcode (Ziffernfolge von „1“ und „0“ z. B. „001101001101“) vorhanden sind. Ein Rechenprogramm, welches versucht, Passwörter durch Probieren von zufälligen Zeichenfolgen zu knacken, würde nur verschiedene Folgen von Binärcodes ausprobieren, bis durch Zufall das Passwort richtig ist. Darum wäre ein Passwort mit vielen Umlauten und Sonderzeichen nicht sicherer. Es wäre laut meinem Bekannten viel wichtiger, dass das Passwort lang ist, weil dann die Rechenzeit viel größer wäre, bis das Passwort durch Probieren geknackt ist.

Und wenn jemand z. B. Thomas Müller heißt und z. B. „th0mA$mü11er“ oder „tH0M4$mü11€R“ als Passwort verwendet, dann wäre das für Hacker sehr viel leichter zu erraten als wenn er z. B. „4rsQ97wqas13“ als Passwort verwendet, obwohl da kein Umlaut u. kein Sonderzeichen drin ist.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass bei gleicher Länge ein Passwort mit Umlauten und Sonderzeichen sicherer ist, als ein Passwort das nur aus normalen Buchstaben u. Ziffern besteht. Denn es gibt ja im deutschen Alphabet nur je 26 kleine u. große Buchstaben und nur 10 Ziffern, die Anzahl der Kombinationsmöglichkeiten ist also viel kleiner, als wenn man noch Umlaute und Sonderzeichen mit in Passwörtern verwendet.

Solange man sich an die Regel hält, dass man NICHTS als Passwort nimmt:

- was im Duden steht oder

- den eigenen Namen, Geburtsdatum, die E-Mail-Adresse, Straße, Hausnummer, dem Namen von Familienmitgliedern etc. enthält oder ähnelt, oder

- einfach zu erratende Folgen wie „12345678...“, „qwertzuiopü+“ usw.

müsste es doch, wenn es mit Umlauten und Sonderzeichen sehr viel mehr Kombinationsmöglichkeiten gibt, bei gleicher Passwortlänge doch noch viel länger dauern, das Passwort zu knacken, oder?

Und wie lang sollte ein Passwort mindestens sein, damit es z. B. auch kein Geheimdienst mit Superrechnern knacken kann? 16 Zeichen oder besser 20 Zeichen oder sogar noch länger?

Computer, Sicherheit, Passwort, Sonderzeichen, Geheimdienst, Hacker, Umlaute, binärcode
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