Lässt sich das Prinzip der mRNA-Impfung für Doping missbrauchen?

Bei der mRNA-Impfung wird mRNA in einen Muskel gespritzt. Die Muskelzellen nehmen die mRNA auf und produzieren anhand der Erbinformation der mRNA ein Protein, im Fall der Corona-Impfstoffe das Spike-Protein des Coronavirus. Nach einigen Stunden bis Tagen werden die geimpften mRNA-Moleküle abgebaut.

Ließe sich dieses Prinzip nicht auch für Doping missbrauchen?

Angenommen, ein Sportler bekommt mRNA gespitzt, die in seinem Muskel einen Stoff produziert, der die Kraft oder die Ausdauer der Muskeln erhöht. Da nur mRNA gespitzt wurde, wird der Stoff (z. B. ein Protein) nur aus körpereigenen Stoffen (z. B. Aminosäuren) hergestellt. Wenn der aus der mRNA gebildete Stoff auch von Natur aus bei Menschen vorkommt, wäre so ein Doping doch schwer nachzuweisen, oder?

Denn die mRNA selbst wäre ja nach wenigen Stunden bis wenigen Tagen völlig zersetzt, so dass man die mRNA in den Dopingsündern nur kurz nach der Injektion nachweisen könnte. Die DNA der Zellen bleibt bei der Injektion von mRNA ja völlig unverändert, das heißt im Nachhinein würde man keine veränderten Gene finden.

Es gäbe ja mehrere Varianten des möglichen Dopings:

1.) Mithilfe der mRNA könnte ein Stoff gebildet werden, der im Inneren der Muskelzellen bleibt und nicht ins Blut abgegeben wird.

2.) Mithilfe der mRNA könnte ein Stoff gebildet werden, der sich in der Zellmembran der Muskelzellen einlagert, aber nicht ins Blut abgegeben wird.

Zu 1.) und 2.): Gibt es Sportler, die bei Dopingverdacht Muskelproben abgeben müssen? Denn wenn ein Stoff nicht ins Blut abgegeben wird, würden Blutproben und Urinproben doch unauffällig blieben, oder?

3.) Mithilfe der mRNA könnte aber auch ein Peptid (z. B. ein Wachstumsfaktor für Muskelzellen) gebildet werden, das ins Blut abgegeben wird. Dann müsste man es nachweisen können und es würde vielleicht auffallen, dass die Konzentration erhöht ist. Der gedopte Sportler könnte dann aber behaupten, das käme nur vom Training, von seiner Ernährung, oder er hätte eine Mutation im betreffenden Gen und deshalb so hohe Werte (ob er wirklich eine Genmutation hat, ließe sich aber durch DNA-Sequenzierung herausfinden). Wenn die injizierte mRNA schon abgebaut worden ist, könnte man dann die anderen Lügen, dass es „nur vom Training“ oder „von der Ernährung“ käme, irgendwie widerlegen?

4.) Mithilfe der mRNA könnte auch ein Enzym produziert werden, welches dann z. B. Testosteron herstellt. Das Hormon würde auch ins Blut abgegeben und dann würde der Dopingsünder, wenn man eine Blutprobe nimmt und untersucht, durch unnatürlich hohe Testosteronkonzentration auffallen. Dieser Fall scheidet also als Dopingvariante fast aus, weil hier das Doping am besten nachweisbar wäre.

 

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Woran kann es liegen, dass eine Efeutute plötzlich viele braune Blätter bekommt?

An meiner Efeutute sind über den Winter viele Blätter braun geworden. Die Blätter werden erst gelb und vertrocknen dann ziemlich schnell. Woran kann das liegen?

Ist das im Winter vielleicht normal, weil es weniger Licht gibt? Die braunen Blätter treten an Stellen auf, wo wenig Licht im Zimmer ist, aber auch dort, wo das Fenster in der Nähe ist und es ziemlich hell ist.

Oder könnte es daran liegen, dass im Winter die Luft im Zimmer durch die Heizung trockener ist? Allerdings habe ich auch im Sommer oft trockene Luft (weil sich mein Zimmer durch die Sonne aufheizt) und im Sommer gibt es nicht so viele braune Blätter.

Es hat sich eigentlich nichts geändert. Schädlinge sind keine zu sehen, auch mit einer guten Lupe nicht.

Im Übertopf gab es keine Staunässe (habe in letzter Zeit nach jedem Gießen kontrolliert), zwischen Topf und Übertopf ist unten auch eine Schicht Sand & Kies. Die Efeutute war zwischendurch auch nicht zu trocken, jedenfalls hingen die Blätter nicht herunter. Die Erde fühlt sich feucht an, aber ist nicht klitschnass und stinkt auch nicht.

Die Efeutute wurde auch nicht beschnitten, nicht bewegt und nicht frisch umgetopft. Zuviel gedüngt habe ich auch nicht.

Braucht die Efeutute evtl. mal neue Erde? Wann wäre ein guter Zeitpunkt zum Umtopfen?

Andere Pflanzen topfe ich meist erst im April/Mai um, einige auch im Herbst.  

Pflanzen, Licht, umtopfen, Giessen, Zimmerpflanzen, Pflanzenpflege, braune Blätter, efeutute
Welche Kompaktkamera, Bridge-Kamera o. Superzoom-Kamera eignet sich gut für Naturaufnahmen, auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen?

Ich suche eine gute digitale Fotokamera für unter 1000 €, mit der man gute Bilder und Videos von weit entfernten Objekten machen kann, auch bei schlechtem Licht.

  • Man sollte z. B. in der Dämmerung Vögel, welche über 100 m entfernt fliegen, gut heranzoomen u. mit guter Schärfe u. wenig Rauschen aufnehmen können, ohne ein zusätzliches Objektiv zu brauchen. Nachtlandschaft, den Nachthimmel mit Wolken, den Mond (mit Kratern) u. den Sternenhimmel sollte die Kamera in guter Qualität hinbekommen (Stativ habe ich da). Einen kleineren Vogel in der Spitze eines 30 - 40 m hohen Baums sollte man bei hellem Tageslicht o. auch im Wald-Dämmerlicht so gut heranzoomen können, dass das Foto noch gut aussieht u. nicht sichtbar verpixelt ist.
  • Es wäre also gut, wenn die Kamera einen (sehr) guten Zoom, eine (sehr) gute Lichtempfindlichkeit bei Dunkelheit u. wenn möglich einen Verwacklungsschutz hat, weil ich sehr oft ohne Stativ unterwegs bin.
  • Ein Bildschirm-Display sollte vorhanden sein. Einstellungen sollten über Knöpfe möglich sein. Ich brauche keinen Touchscreen u. kein ausklappbares Display, weil beides erfahrungsgemäß eher schneller kaputt geht.
  • Die Videoqualität sollte so gut sein, dass das Video auf einem normalen PC gut zu sehen ist (ohne sichtbare Verpixelung/Rauschen), aber ich brauche kein 4K oder höher.
  • WICHTIG: Der Akku muss lange genug durchhalten, auch wenn man bei niedrigen Temperaturen den ganzen Tag draußen unterwegs ist.

Welche Kamera(s) könnt ihr mir empfehlen?

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Wie kann ich einer Studentin helfen, die eine Studentinnengruppe gründen wollte?

Eine Studentin wollte eine Gruppe gründen, wo sich Studentinnen austauschen, helfen u. Ideen für Studiengang u. Forschung entwickeln.

Studentische Gruppen müssen vom Dekan anerkannt werden. Der hat die Studentinnengruppe angelehnt u. sagte, dass er dann auch eine „chauvinistische Männergruppe“ zulassen müsste, wenn Studenten kämen u. so eine Gruppe gründen wollten.

Das ist Quatsch, weil es in der Studentinnengruppe ja nicht um Hass auf Männer / Radikalfeminismus gehen soll.

Jemand hat dann einen anonymen Zettel in den Briefkasten des Dekans geworfen, in dem ein fiktiver „chauvinistischer Männerclub“ dem Dekan eine „Ehrenmitgliedschaft“ gibt.

Es war NICHT die Studentin, die die Gruppe gründen wollte. Die anderen sagen auch, dass sie es nicht waren. Sie sagen, sowas würden sie generell nicht tun u. es wäre ja auch kontraproduktiv.

Der Dekan ist verärgert. Er weigert sich, persönlich mit den Studentinnen zu sprechen, die die Gruppe gründen wollten. Diese haben ihm per Mail versichert, dass sie es nicht waren u. ihn auch nicht für einen Chauvinisten/Sexisten etc. halten.

Der Dekan fordert, dass der/die Autor*in/-nen des Zettels sich persönlich ihm melden u. entschuldigen.

Was kann man tun, um die Situation zu verbessern?

Als der Dekan sagte, dass er „eine chauvinistischste Männergruppe zulassen“ müsste, war er in einem Raum, wo auch sehr viele andere Student*innen waren.

Der / die Zettel-Autor*in/-nen werden sich wahrscheinlich NICHT melden. Wenn es Student*innen waren, fürchten diese negative Folgen.

Ich könnte mir vorstellen, dass der Zettel von Person/-en erstellt wurde, die der Studentin persönlich schaden wollte/-n o. allgemein etwas gegen Frauengruppen hat/haben. Ich hab die Studentin gefragt, ob sie / ihre Freundinnen Feinde haben. Sie haben keinen Verdacht, wer es gewesen sein könnte.

Ich möchte der Studentin gern helfen. Was wäre am besten?:

1.) Eine Weile warten. Später könnte jemand anderes mit dem Dekan reden.

2.) Sie u. ihre Freundinnen könnten mit anderen Professor*innen reden, die mit dem Dekan befreundet sind u. ihn überzeugen könnten.

3.) Andere Student*innen (niemand, von denen der Dekan weiß, dass sie die Studentinnengruppe gründen wollten) könnten nach einer Weile eine Tarngruppe gründen, die laut Beschreibung auch für Studenten offen ist. Wenn auch / nur Männer eine Gruppe anmelden, schöpft der Dekan keinen Verdacht. Die Gruppe wird so beschrieben, dass sie sich mit „unverdächtigen“ Themen befasst, z. B. Wandern, Radfahren, Exkursionen, Geschichte etc.

Wenn die Gruppe dann zugelassen ist, können dort die Studentinnen, die die Studentinnengruppe gründen wollten, Mitglied werden u. ihre Ideen umsetzen. Ich glaube nicht, dass der Dekan alle Treffen der Gruppe kontrolliert u. rausfindet, dass diese sich „zufällig“ mit >90 % „Frauenthemen“ beschäftigt.

Es gibt andere studentische Gruppen, die sich oft außerhalb der Uni treffen. Da kann keine*r kontrollieren, was die alles so machen.

Was denkt ihr? Was wäre die beste Option?

Gründung, Schule, Hochschule, Konfliktlösung, Streit, studentinnen, Ausbildung und Studium, Philosophie und Gesellschaft
Wie undemokratisch ist das Wahlsystem der USA?

Warum kann eine Person US-Präsident werden, obwohl eine andere Person mehr Stimmen hat?

WEB.DE: „als George W. Bush zum Präsidenten gewählt wurde, obwohl Al Gore einen landesweiten Stimmenvorsprung aufwies. Juristischen Streit gab es um umstrittene Wahlzettel in Florida, dort war Bushs Wahlsieg nicht sicher. Durch untere Gerichte wurde die gesetzliche Nachzählung gestartet, am Ende stoppte das Oberste Gericht die Nachzählung zugunsten Bushs.“

Warum stoppte das Gericht die Nachzählung? Man hätte besser alle Wahlzettel nachgezählt, um zu sehen, wer mehr Stimmen hatte.

Wikipedia Al Gore 50999897 Stimmen (48,4%); Bush 50456002 Stimmen (47,9%). Dann hatte Al Gore trotzdem mehr Stimmen, o. sind die Zahlen auf Wikipedia falsch?

Ich habe gelesen, dass der US-Präsident von Wahlmännern gewählt wird (NICHT direkt vom Volk) u. Bush mehr Wahlmännerstimmen hatte.

Wäre eine direkte Wahl nicht demokratischer? Wozu braucht es extra Wahlmänner?

Warum kann die Mehrheit der Wahlmänner anders sein? Wahlmänner werden direkt gewählt, sind sie nicht ans Bürger*innen-Votum gebunden?

WEB.DE „wenn eine Instanz, der Gouverneur, Trump vorne sieht u. die andere, der Landtag, Biden o. umgekehrt? Gerade in Swing-States ist das "Horrorszenario" möglich: Die Landtage werden von Republikanern beherrscht, der Gouverneur wird von Demokraten gehalten. Die Wahlmänner des betroffenen Staates bekommen gegenteilige Anweisungen, das Electoral College kann dem Kongress kein eindeutiges Ergebnis weitergegeben“

Seit wann entschiedet der Gouverneur o. Landtag eines Bundesstaats darüber, wer die Präsidentschaftswahl gewonnen hat?

WEB.DE „Der Kongress könnte nicht klar erkennen, wem die Wahlmännerstimmen eines Staates zugeteilt werden müssen u. könnte sie einfach gar nicht zählen.“

Darf der US-Kongress entschieden, Stimmen nicht zu zählen? Müsste so was nicht ein Gericht entscheiden (Gewaltenteilung)? Was passiert, wenn der Kongress Stimmen nicht zählt? Fallen dann Stimmen unter den Tisch? Das wäre undemokratisch. Oder muss es dann Neuwahlen geben?

WEB.DE:Wenn das Wahlergebnis nicht eindeutig feststellbar ist u. keiner der Kandidaten 270 Stimmen hat, geht die Wahl des Präsidenten ins Repräsentantenhaus, die des Vizepräsidenten in den Senat. So könnte es sein, dass die Mehrheitsverhältnisse 25 zu 25 stehen u. es zu einem Stillstand käme...die US-Verfassung ist so angelegt, dass es immer zu einem klaren Ergebnis kommt u. der Unterlegene das anerkennt“

Wie kann es sein, dass es keine Mehrheit gibt? Gibt's eine gerade Sitzanzahl im Repräsentantenhaus u. Senat? Haben Demokraten u. Republikaner genau gleich viele Abgeordnete bzw. Senator*innen?

Warum ist die US-Verfassung nicht auf Patt vorbereitet o. dass eine Person ihre Niederlage nicht anerkennt?

Wäre es nicht einfacher, die Präsidentschaft der Person zu geben, die min. 1 Wähler*innen-Stimme mehr hat? Bei über 100 Mio. US-Wahlberechtigten ist es extrem unwahrscheinlich, dass 2 Personen genau die gleiche Anzahl der Stimmen erhalten.

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Warum ist Journalist*in keine geschützte Berufsbezeichnung?

In Deutschland kann sich jeder Mensch „Journalist“ o. „Journalistin“ nennen, weil das in Deutschland keine geschützten Berufsbezeichnungen sind. Warum ist das so?

Denn leider gibt es immer mehr Extremisten, die sich selbst als „Journalist“ o. „Journalistin“ bezeichnen und im Internet den größten Schwachsinn bzw. die schlimmste Hetze verbreiten (z. B. dass an Corona „die Juden“ schuld wären). Wenn sich jemand als „Journalist“ o. „Journalistin“ bezeichnet, dann schenken mehr Menschen ihnen Glauben, als wenn sie sich nur als „Blogger“ etc. bezeichnen.

Die allermeisten Menschen denken, dass ein Journalist o. eine Journalistin automatisch bei einem renommierten Medium angestellt ist, z. B. bei einer Tageszeitung, einem Magazin, einem Fernseh- o. Radiosender. Das muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein. Es gibt viele, die freiberuflich für ein Medium arbeiten.

Und leider gibt es auch einige, die den Begriff „Journalist“ o. „Journalistin“ missbrauchen, um Halbwahrheiten, komplett falsche Dinge, Verschwörungstheorien, sehr tendenziöse bzw. ehrverletzende Berichte und/oder Hetze zu verbreiten.

Manchmal werden solche Sachen enttarnt und wenn dann z. B. berichtet wird, dass ein „Journalist“ mehrere Geschichten, Interviews etc. (die auch veröffentlicht wurden) frei erfunden hat, wirft das auch ein negatives Licht auf die echten, seriösen Journalisten*innen.

Also, warum ist die Berufsbezeichnung Journalist*in nicht geschützt?

Es darf sich ja auch nicht jeder einfach so z. B. als Jurist*in o. als Anwalt/Anwältin, als Psychotherapeut*in oder als Meister o. Geselle eines bestimmten Handwerks bezeichnen.

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