Fesselträgerüberlastung - Hängerfahrt?

Bevor alle aufschreien, ich bin in engem Kontakt mit meinem Tierarzt und habe das alles auch schon mit ihm besprochen. Er würde mir das "OK" geben, allerdings bin ich mir unsicher, ob ich meinem Pferd damit nicht schade.

Folgende Situation: mein Pferd hat sich letztes Jahr das Hufbein bis hinauf ins Hufgelenk gebrochen. Es ist relativ gut verheilt, allerdings ist natürlich Arthrose im Hufgelenk zurückgeblieben. Nun hatte er vor kurzem einen erneuten Arthroseschub, dabei hat er sich durch die Fehlbelastung den Fesselträgerursprung auf der anderen Seite überlastet. Am Ultraschall sieht alles ziemlich harmlos aus und er ist auch kaum lahm (selbst am Anfang sah man im Trab kaum was, kaum Taktunklarheiten, nur falsche Gewichtsverteilung). Die letzten 2 Wochen hat er nun Entzündungshemmer und Spaziergänge auf harten Boden verordnet bekommen, stand aber dauerhaft im Offenstall, momentan läuft er absolut klar. Laut TA darf ich nun langsam wieder zu arbeiten beginnen.

Prinzipiell alles gut soweit. Mein "Problem" ist nun, dass ich in 3 Wochen mit ihm auf einen Kurs fahren wollte. Das Programm dort macht mir gar keine Sorgen, weil ich ihn nicht überarbeiten werde - ich werde nicht reiten und in erster Linie im Schritt bzw. etwas Richtung Versammlung arbeiten, um möglichst wenig Belastung auf den vorbelasteten Vorderbeinen zu bekommen. Das Gleiche, was ich auch Zuhause tun würde.

Sorgen bereitet mir die Hängerfahrt. TA meint, das wäre kein großes Problem und ich könnte es ruhig wagen. Fahrzeit wäre jeweils 1,5 Stunden, in erster Linie auf der Autobahn, wenig Kurven. Das Pferd ist Hängerfahrten gewohnt und steht ruhig und sicher.

Ich weiß, dass mir niemand eine konkrete Antwort geben kann, weil ich diese Entscheidung selbst treffen muss. Mich würde aber dennoch andere Meinungen interessieren: Risiko zu groß? Mache ich mir zu viele Gedanken? Wie groß ist die Belastung während der Hängerfahrt? Einerseits will ich ihm natürlich nicht schaden, aber mit seiner Vorgeschichte werde ich wohl nie wieder ohne schlechtes Gefühl irgendetwas wagen.

Pferde, Gesundheit und Medizin, Pferdekrankheiten, Pferdehänger
5 Antworten
Herpes - unnötige Panikmache oder tatsächlich eine Gefahr?

Etwas weiter von uns entfernt gab und gibt es akute Herpes-Fälle und angeblich eine Reihe von Pferden, die daran eingegangen sind. Sattler posten nun, dass sie keine Satteltermine in den betroffenen Städten zur Zeit wahrnehmen, Schmiede, dass sie sämtliche Vorsichtmaßnahmen ergreifen. Ein Tierarzt verschickte Voice-Mails an die Besitzer seiner Patienten mit fast schon Panik-verursachender Warnung. Turniere und Trainings werden abgesagt und alles ist in heller Aufregung. Von offiziellen Stellen kommen jedoch teilweise andere Informationen, nämlich dass gar nicht erwiesen ist, dass die verendeten Pferde tatsächlich an dem Virus eingegangen sind, und Ahornsamen oder ähnliches auch parallel zu einer Vergiftung geführt haben kann, dass Herpes-Infektionen immer wieder auftreten, die meisten Pferde den Erreger so oder so in sich tragen, Herpes oftmals gar nicht erkannt wird und für eine Art Pferdegrippe gehalten wird, weil die Symptome ähnlich seien. Auch mein Tierarzt hält nichts von der derzeitigen Panikmache und ich selber bin etwas ambivalent und habe meine Einsteller dazu aufgefordert im Moment bitte nicht irgendwohin mit den Pferden zu fahren und den Kontakt zu anderen Reitställen in den betroffenen Gebieten größtmöglich zu minimieren. Zur Zeit habe ich 8 tragende Stuten und absolut keine Lust auf Virus-Aborte und Epidemien am Stall.

Wie seht ihr die Problematik?

Pferde, Pferdekrankheiten
7 Antworten
Mein Pferd zieht seine Hinterbeine bis zum Bauch was hat es?

Hallo,

es ist ziemlich komisch....vor ungefähr 2 Wochen habe ich meien Stute von der Koppel geholt und gesehen das sie und eine andere Stute vermehrt komisch ihre Hinterbeine hochgezogen und nicht mehr absetzten konnten das hörte dann wieder auf und ich habe sie von der Koppel geholt und geputzt dabei fing es wieder an eher aufeinmal als das sie vorher irgendwie etwas gezeigt hätte sie fing dann auch an komisch zutänzeln das gleihe passierte auch beim reiten so dass ich absteigen musste ein paar tage danach konnte sie sich kaum mehr fortbewegen und brauchte für einen schritt um die 10 sekunden bei der anderen stute blieb es so wie zuvor durch ärtzliche hilfe wurde es bei beiden besser wobei meine Stute bisjetzt nicht wirklich laufen kann und bei jedem Schritt die Hinterbeine sehr hochzieht und nur schwer und ganz leicht nach vorne absetzten kann. Heute kam der Hufschmied weshalb ich einen Walach von der Koppel holen musste der vor wenigen Tagen noch ohne beschwerden laufen konnte und jetzt auch anföngt die Beine so komischen hoch zu ziehen wobei man das nicht wirklich gemerkt hat nur das er langsam gelaufen ist. Der hufauthopädin ( sry wenn es falsch geschrieben ist) ist es aufgefallen da er seine hinterbeine nicht heben konnte sowohl eben auch hochgezogen hat. Die pferde haben nicht die gleiche Rasse oder das gleiche alter. Der Tierartzt welcher sehr gut ist weiß nicht was es sein könnte. Ich würde mich sehr über Hilfe freuen.

Tiere, Pferde, Tierarzt, Tiermedizin, Pferdekrankheiten, Vergiftung
7 Antworten
Pferd mit Beckenprellung oder Beckenbruch?

Hallo liebe Community,

Vielleicht hatte hier jemand so etwas schon einmal und kann mir ein wenig von seinen Erfahrungen berichten etc. ...

Mein 27-jähriger Wallach hat vor einem Monat von einem Tag auf den anderen aufgehört, ein Hinterbein im Stehen zu belasten, gegangen ist er nur noch komplett schief und man hatte ständig das Gefühl, er würde im nächsten Moment umfallen. Tierarzt war natürlich noch am selben Tag da und vermutete eine Beckenprellung bzw. einen angesprengten Beckenknochen. Er bekam für eine Woche Schmerzmittel verordnet und wurde neben der Herde separiert - absolute Boxenruhe für 2 Wochen. Danach hätten wir anfangen können, minutenweise im Schritt zu führen. Anfangs hat es auch wirklich jeden Tag besser ausgesehen: er belastete mehr, die Drehungen wurden koordinierter etc. .

Bis er sich dann nach 10 Tagen angefangen hat, sich hinzulegen, zwischendurch kam er nur mit Hilfe hoch, völliger Rückschritt: das Bein wurde im Stehen wieder komplett abgespreizt, Pferd steht und geht sowas von schief. Immerhin legt er sich jetzt seit etwas über einer Woche nicht mehr hin, trotzdem wird es kein Stück besser, eher im Gegenteil. Momentan hole ich ihn täglich zum grasen aus der Box, wenn die ganze Herde auf die Wiese gelassen wird, damit er das nicht mitbekommt und sich aufregt und man sieht selbst auf diesen vielleicht 50 Metern, dass es von Schritt zu Schritt schlimmer wird. Tierarzt war natürlich mehrmals da, meinte aber, wir könnten nicht viel mehr machen als stehen lassen und abwarten, ob es besser wird. Morgen kommt auf jeden Fall auch mal ein anderer Tierarzt für eine Zweitmeinung, da ich es schon fast nicht mehr mitanschauen kann.

Erschwerend kommt natürlich hinzu, dass er COBD und Arthrose an 3 Beinen hat, sprich eigentlich regelmäßige Bewegung ganz dringend bräuchte und als Offenstall gewohntes Pferd auch ganz eindeutig will...

Hatte sowas schon mal jemand und kann mir von seinen Erfahrungen berichten oder Tipps geben? Bin übrigens auch für Ideen dankbar, die ihm die Boxenruhe etwas versüßen  (Heu bekommt er eh im Netz, hat Äste zu knabbern, ich clickere mit ihm immer ein bisschen, um den Kopf zu beschäftigen)...

Schon mal Danke im Voraus.

Pferde, Pferdekrankheiten
5 Antworten
Weiß jemand was mein Pferd hatte?

Hallo Ihr Lieben, Mein Pferd ist am Samstag beim Laufen lassen in den Zaun rein gesprungen und hat sich Prellungen im Halsbereich zugezogen. (Laut Tierarzt) ! Er lief mit dem Kopf gesenkt und bewegte ihn auch nicht viel. Gefressen hat er ganz normal, allerdings mit seinem gesenkten Kopf. Am Sonntag habe ich ihn geführt und merkte, dass er steifer geworden ist. Am Montag lief er ein wenig besser, hatte seinen Kopf immer noch gesenkt. Dann am frühen Dienstag Morgen haben wir die Pferde raus gestellt (meinen Dülmener und 2 andere Dülmener). Er bewegte sich nicht viel, stellte sich in den Schatten und ging höchstens 5 Schritte nach hinten. Er schien sehr teilnahmslos, bewegte seine Ohren kaum wenn man nach ihm rief. Als wir die Pferde wieder reinholen wollten (ca.2 h später da es sehr warm war) blieb das Pferd auf einmal stehen, zitterte plötzlich und kippte um. Wir haben versucht das Pferd wieder aufzurichten, zumindest halbwegs. Sofort kühlten wir die Beine, Gelenke, dann den Hals/Kopf. Währenddessen riefen wir Tierärzte an, doch niemand war gekommen. Nach 5-8 Minuten zeigte das Pferd keine Reaktionen mehr (zum Beispiel am Auge) und äppelte noch ein wenig (der Rest ist stecken geblieben). Seine Zunge hing raus und das Zahnfleisch wurde immer heller. 10 Minuten später ist er dann auf meinem Schoß verstorben. Weiß jemand wonach sich das anhört , welche Krankheit es war ? Kreislauf, Hitzschlag, Tumor oder Aortariss? Ich kann mir das einfach nicht selber erklären und frage mich auch ob es was damit zu tun hatte, dass er am Samstag in den Zaun gesprungen ist..

Schon mal vielen Dank im Voraus

Es handelt sich um einen 5 jährigen Dülmener Wildpferd. Wird seit ein paar Monaten geritten und es ist immer gut gelaufen. Sehr aktives aber auch kontrollierbares Pferd gewesen. 

Hatte bis jetzt nur einmal einen leichten Sonnenbrand auf der Nüster

Pferde, Notfall, Unfall, Tod, Pferdekrankheiten
3 Antworten
Pferd läuft erst eierig und lahmt dann plötzlich

also mal an die pferdeprofis unter euch: mein Pferd ist gestern ein kleines bisschen eierig gelaufen aber alle meinten das wäre warscheinlich nur eine Verspannung und es wurde auch während dem Reiten besser. Beim Vortraben auf Asphalt lief er absolut klar. Dann haben wir heute wieder geschaut wie er läuft und der Reitlehrer meinte er würde vorne links& hinten rechts etwas lahmen. Vorallem auf der linken Hand und noch mehr in den Kurven. Auf Asphalt wieder kaum was zu sehen. Dann TA geholt und auf Asphalt(!!) vorgetrabt und plötzlich total lahm HINTEN LINKS. NAch Beugeprobe noch ein bisschen schlimmer. Ich wird verrückt ich kapier Garnichts mehr :( jetzt wird in 2 Tagen eine Anästhesie am linken Hinterbein gemacht da sich die TA (wirkte allerdings ziemlich unerfahren und unbeholfen) sicher ist es liegt an deisem Bein. Aber er war doch vorher an 2 anderen lahm! Es ist so ein mist grade die 2. Turniersaison mit ihm, alles lief super und wir sind schon ein richtiges Team geworden. Habt ihr eine Ahnung was das sein kann? Evtl. Rückenprobleme ?(muss dazu sagen die Tierärztin hat ihn vor dem vortraben einmal so am rücken gebogen irgendwie) . Ich weiss der TA wird es mir bei der Anästhesie genau sagen was es ist aber ich wollte mal hören ob vlt jemand schonmal was ähnliches hatte. Hab so Angst das es was richtig schlimmes ist :'(((lg

Pferde, Krankheit, Pferdekrankheiten, Lahmheit
4 Antworten
Kann 3-jähriges Pferd Lungenembolie haben? Ist gestorben.

Mir ist gestern eine 3-jährige Holsteinerstute in den Armen gestorben. Genau Todesursache ist noch unklar, die TÄ tippt aber zu 99% auf Lungenembolie.

Das Pferd ist uns eine halbe Stunde vor den ersten Symthomen noch fröhlich brummelnd am Zaun nebenhergetrabt. Als wir sie in den Stall bringen wollten, lag sie stöhnend auf der Seite und hatte keine Kraft mehr zum Hochkommen. Zu fünft haben wir versucht, das Pferd hinzustellen, aber sie konnte einfach nicht. Sie ist grad zur anderen Seite wieder umgekippt. Aus ihren Nüstern und Maul kam blutiger Schaum (so krass wie in der Badewanne) und sie lag stöhnend da. Ihr wurde von eine Entkrampfende Spitze in Hals gegeben. Die TÄ wollte ihr gerade eine Sonde durch die Nüstern legen (wg. ersten Verdacht auf Schlundverstopfung), da hat sie die Augen verdreht und alle vier Beine total krampfig noch einmal vom Körper weggestreckt und dann war sie tot. Ich hatte ihren Kopf im Schoß und hab Rotz und Wasser geheult.

Wir dachten an eine Vergiftung, aber dann hätten die anderen Pferde von der Weide auch was. Und die sind topfit. Ich habe dann an eine atypische Weidemyopathie gedacht. Wer weiß. Oder auch Botulismus. Am Montag wird das Pferd obduziert. Hoffentlich kommt dann was dabei raus.

Kann ein so junges Pferd denn eine Lungenembolie haben? Wie schnell tritt sowas beim Pferd denn ein?

Pferde, Reiten, Tiermedizin, pferdegesundheit, Pferdekrankheiten, Veterinärmedizin
4 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Pferdekrankheiten