Stall wechseln, was würdet ihr tun?

Es geht um einen Wallach in einer gemischten Herde, der hin und wieder mal deckt. Immer nur die gleiche Stute. Es gibt noch einen anderen Wallach, der macht das auch, ebenfalls nur ab und an und ebenfalls nur besagte Stute. In der Herde stehen 16 Pferde, Verhältnis Stuten/Wallache ausgeglichen. Netter Stall, nette Leute, aber die Deckerei ist schon echt blöd... Beide Wallache kommen aus gemischten Herden und haben vorher dort nicht gedeckt. Der eine Wallach ist schon länger im Stall, der andere erst 7 Monate. Der Wallach, der schon länger im Stall ist hat wohl die ganze Zeit vorher nicht gedeckt. Der Wallach um den es mir geht bekommt Mönchspfeffer in der Hoffnung, er lässt das sein. Obwohl die Stutenbesi es nicht toll findet, wäre man bereit Lösungen zu finden, dass die Wallache bleiben können. ZB während der Rosse separieren, Stute eindecken und Anti-Bite da rauf sprühen,...

Alternative wäre eine Wallachherde, gleiche Stallmiete aber mehr Ausstattung, zB Halle dabei, was im jetzigen Stall nicht ist, leider aber ca. 25 Min. Fahrt einfach (für jmd der Vollzeit arbeitet - 40h-Woche- und eine 5köpfige Familie zu Hause hat). Anfahrt zum aktuellen Stall ca. 10 Min. Würde das Pferd umziehen besteht nicht mehr die Möglichkeit, täglich zu kommen sondern nur noch ca. 3 - 4x/Woche.

Ihr könnt die Situation werten, müsst ihr aber nicht, sondern schreibt mir gerne einfach nur eure Argumente, ob ihr Stall wechseln würdet oder nicht. Danke :)

Tiere, Pferde, Pony, Reiten, Stallwechsel
Warum fangen wir mit dem Pferd immer wieder von vorne an?

Wir haben seit ca. 8 Monaten ein 10j. Ponymix (vermutlich Lewitzer mit dabei) im Stall. Offenstall. Kommt ursprünglich aus einem Verleihstall, wurde dort rausgekauft von einem Mädel, die ihm dann aber nicht gewachsen war. Jetzt stand der ca. 1 Jahr auf der Weide, bis er dann letztlich bei uns gelandet ist (unser Hof arbeitet mit dem Tierschutz zusammen).

Wir arbeiten jetzt über 1/2 J. daran, dass das Pferd über Geitnergassen geht (Stangen skeptisch aber kein Problem, im Gelände Äste und Co. auch kein Problem). Ca. 3 - 4x/Woche. Immer das gleiche Spiel: das Pferd rollt mit den Augen, wenn es die Dinger nur sieht, rennt hysterisch drum herum, schießt rückwärts, irgendwann bekommt man es aber drüber geschickt, die ersten paar mal meist mit einem Riesensatz, dann wird der Satz kleiner, irgendwann wird drüber getrabt, dann kann es auch im Schritt drüber. Kopf senkt sich, Körperhaltung entspannt. Es hat die Teile mit den Hufen und den Beinen berührt, ist drauf gelatscht, dran lang geschrappt, alles nicht mehr schlimm.

Seitenwechsel, und es beginnt von vorne. Nächster Tag und es beginnt von vorne. Übernächster Tag und es beginnt von vorne. Egal, ob man direkt nach dem Drübersteigen aufhört oder weitermacht, egal ob ein Tag (oder 2) Pause dazwischen sind oder nicht, egal, wer das Pferd arbeitet. Es lässt sich mittlerweile mit den Gassen abstreichen und macht auch keinen Unterschied mehr zw. den Farben (anfangs war blau schlimmer als gelb).

Natürlich weiß keiner von uns, was nun genau dem Pony evtl. auch genau mit diesen Dingern widerfahren ist. Aber wie kann man dieses Muster durchbrechen? Ist Wiederholung hier wirklich das Maß der Dinge? In meinen Augen geht es um 2 Sachen: es hat keine Lust sich sagen zu lassen, was es tun soll und möchte wie es das bisher gewohnt war selbst entscheiden und es fehlt im an Vertrauen, dass es ok ist wenn Menschen dabei sind und nichts passiert.

Gearbeitet wird am Kappzaum mit Bodenarbeitsseil oder am Knoti. Ohne Gerte geht es besser als mit.

Tipps? Vllt auch noch ohne fiese Belehrungen und gemeine Antworten, das wäre schön, Danke.

Pferde, Pony, Reiten, Problempferd
Pferd chronische Krankheiten - bei AKU nicht aufgefallen?

Guten Morgen liebe Community, vielleicht kann mir jmd von euch weiterhelfen. Es geht um ein Pferd, welches im März d. J. erworben wurde. 12j. Wallach. Es wurde eine große AKU gemacht und vom dortigen Stallzahnarzt (der nach IGFP arbeitet) eine Zahnbehandlung vorgenommen. Keine Auffälligkeiten. Das Pferd wurde gekauft und zog zu seinem jetzigen Besi um.

Punkt 1: jetzt wurde bei einer erneuten Zahnkontrolle (kein IGFP-Zahnarzt, aber ein Pferdezahnarzt) festgestellt, das Pferd hat EORTH. Nach Vermutung des jetzigen Zahnarztes auch nicht erst seit gestern, sondern wohl schon geraume Zeit. Kein Wort davon im Behandlungsprotokoll und beim Gespräch mit dem IGFP-Zahnarzt, der die Behandlung bei Verkauf vorgenommen hatte.

Punkt 2: das Pferd (lebt im sauberen, gepflegten Offenstall, Schlafbereich Stroh, Heu 4x/Tag aufgeschüttelt, Kies/Sandpaddock und Wiese) hatte die Tage etwas gehustet und gerotzt, eine TA-Untersuchung ergab equines Asthma niedrigen Grades. Nach Aussage der TA auch nicht erst seit gestern... Dies wurde bei der AKU nicht festgestellt.

Kennt sich jmd von euch aus, kann man hier gegen die TA bzw. ZA vorgehen, die bei der AKU nichts gefunden haben oder steht das Aussage gegen Aussage? Zumal ja auch das halbe Jahr schon um ist, in dem der VK beweisen hätte müssen, das Pferd mangelfrei verkauft zu haben - oder gilt sowas nicht als Mangel?

Über ein bisschen Input hierzu würde ich mich freuen, vielen Dank.

Pferde, Pony, Reiten, Recht, Ankaufsuntersuchung, Pferd